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- 13 Kapitel: alle Fachbegriffe per g()-Tooltip verlinkt, fehlende Begriffe als vollwertige Glossar-Einträge angelegt (short/text + Leichte-Sprache-Felder, glossar:-Querverweise, ohne Bild — Bild-Batch folgt) - Modul-Mappings vervollständigt: jeder Buch-Begriff erscheint auf glossar?module=<sim> (kofferdetektiv erstmals gemappt, 31 Begriffe; klima auf beide module_ids) - Ergänzende Erklärsätze im Buch, wo Begriffe bisher nur genannt wurden - glossar.php: Chip „📖 Zum Schulbuch-Kapitel" bei aktivem Modul-Filter (BUCH_LINK-Map, klima-3d → buch-klima) - SQL idempotent (INSERT IGNORE, Mappings per key_slug-Subquery, keine harten IDs): App/Don_t_Deploy/2026-07-15-buch-glossar-*.sql Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
@@ -478,7 +478,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<h2>4 · Busreisen in Europa: Wer fährt warum mit dem Bus?</h2>
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Der Fernbus ist das Comeback des Jahrzehnts im europäischen Verkehr:
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<p>Der <?= g('fernbus', 'Fernbus') ?> ist das Comeback des Jahrzehnts im europäischen Verkehr:
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Seit der Marktöffnung in Deutschland 2013 ist ein dichtes Netz
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entstanden – Marktführer Flix verbindet heute nach eigenen Angaben über
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8.000 Ziele in mehr als 40 Ländern <span class="q">[6]</span>. Allein in
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<p>Und das Klima? Hier überrascht der Bus: Weil sich viele Menschen ein
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Fahrzeug teilen, sind seine <?= g('emissionen', 'Emissionen') ?> pro
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Person winzig. Ein Fernbus verursacht rund <b>30 g Treibhausgase pro
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Personenkilometer</b> – ein durchschnittlich besetztes Auto 164 g, ein
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Inlandsflug sogar 290 g. Nur der Fernzug liegt mit 26 g noch knapp
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<?= g('personenkilometer', 'Personenkilometer') ?></b> – ein
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durchschnittlich besetztes Auto 164 g, ein Inlandsflug sogar 290 g.
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Ein Personenkilometer bedeutet dabei: Eine Person legt einen Kilometer
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zurück – erst diese Einheit macht Verkehrsmittel fair vergleichbar,
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weil sich die Abgase eines Fahrzeugs auf alle Mitfahrenden verteilen.
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Nur der Fernzug liegt mit 26 g noch knapp
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darunter <span class="q">[1]</span>. Für den Klimaschutz ist der
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volle Reisebus also ein Spitzenreiter – ein wichtiges Argument in der
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Debatte um <?= g('klimawandel', 'Klimawandel') ?> und
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@@ -592,13 +596,14 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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den Pass zeigt, ist historisch gesehen eine Sensation. Möglich macht es
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der <?= g('schengen', 'Schengen-Raum') ?>: 29 Staaten – 25 EU-Länder
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plus Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz – haben ihre
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Personenkontrollen an den Binnengrenzen abgeschafft. Seit
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Personenkontrollen an den <?= g('binnengrenze', 'Binnengrenzen') ?>
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abgeschafft. Seit
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1. Jänner 2025 sind auch Bulgarien und Rumänien Vollmitglieder.
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Kontrolliert wird dafür an der
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<?= g('eu-aussengrenze', 'EU-Außengrenze') ?> – und beim
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<?= g('zoll', 'Zoll') ?> gelten eigene Regeln: Die Schweiz gehört zwar
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zu Schengen, aber nicht zur EU-Zollunion, deshalb gibt es dort
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Warenkontrollen. <span class="q">[2]</span></p>
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zu Schengen, aber nicht zur <?= g('zollunion', 'EU-Zollunion') ?>,
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deshalb gibt es dort Warenkontrollen. <span class="q">[2]</span></p>
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<p>Ein zweites Nadelöhr des europäischen Reiseraums ist die Natur
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selbst: die Alpen. Der Verkehr bündelt sich an wenigen Übergängen –
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allen voran der <?= g('brennerkorridor', 'Brenner') ?>, mit 1.370 m der
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@@ -607,7 +612,9 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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darüber – fast dreimal so viele wie über alle vier Schweizer
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Alpenübergänge zusammen <span class="q">[7]</span>. Wo sich so viel
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Verkehr bündelt, entstehen Stau, Lärm und Abgase – und der Streit
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darüber, wie viel Transit eine Region verträgt.</p>
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darüber, wie viel <?= g('transitverkehr', 'Transit') ?> eine Region
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verträgt: also Verkehr, der Tirol nur durchquert, weil Start und Ziel
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in anderen Ländern liegen.</p>
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</div>
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<div>
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<?= buchBild('grenzuebergang-schild',
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@@ -180,8 +180,9 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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eiserne Regel: <b>Erzeugung und Verbrauch müssen in jeder Sekunde genau
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übereinstimmen.</b></p>
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<p>Ob das gelingt, zeigt die <?= g('netzfrequenz', 'Netzfrequenz') ?>:
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Im europäischen Verbundnetz schwingt der Wechselstrom 50-mal pro
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Sekunde – <b>50 Hertz</b>. Wird mehr verbraucht als erzeugt, sinkt die
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Im europäischen <?= g('verbundnetz', 'Verbundnetz') ?> schwingt der
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Wechselstrom 50-mal pro Sekunde – <b>50 <?= g('hertz', 'Hertz') ?></b>.
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Wird mehr verbraucht als erzeugt, sinkt die
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Frequenz; wird zu viel erzeugt, steigt sie. Schon Abweichungen von
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wenigen Zehntel-Hertz sind kritisch. Am 8. Jänner 2021 riss eine
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Störung in Kroatien das europäische Netz in zwei Teile – die Frequenz
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@@ -212,7 +213,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Kraftwerks-Querschnitt sitzt der <b>Netzfrequenz-Tacho</b>: Sollwert
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50,00 Hz, Toleranz ±0,2 Hz. Sobald du „Tag starten" drückst, läuft dein Plan
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Block für Block ab – ist ein Block <b>ausgeglichen</b> (Lücke oder Überschuss
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kleiner als 0,5 GWh), bleibt der Zeiger im grünen Bereich. Der
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kleiner als 0,5 <?= g('gigawattstunde', 'GWh') ?>), bleibt der Zeiger im
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grünen Bereich. Der
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📈 <b>Frequenzverlauf</b> darunter zeichnet alle 8 Blöcke mit: An ihm siehst
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du hinterher genau, in welchem Block dein Netz gewackelt hat.</div>
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<?php if ($LEHRER): ?>
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@@ -275,7 +277,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Stromquelle, gefolgt von Kohle und <?= g('photovoltaik', 'Photovoltaik') ?>;
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insgesamt stammten 2024 <b>59,4 %</b> aus erneuerbaren Quellen.
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<span class="q">[2]</span> Die Schweiz ähnelt Österreich: Etwa
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<b>60 % Wasserkraft</b>, dazu aber gut 28 % aus Kernkraftwerken.
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<b>60 % Wasserkraft</b>, dazu aber gut 28 % aus
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<?= g('kernenergie', 'Kernkraftwerken') ?>.
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<span class="q">[3]</span></p>
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<p>Der Strommix ist also Erdkunde pur: Berge und Niederschlag machen
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Wasserkraft möglich, flaches windiges Land begünstigt Windräder,
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@@ -374,8 +377,10 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<p>Richtig ernst wird es bei einer <?= g('dunkelflaute', 'Dunkelflaute') ?>:
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tagelang Hochnebel, kaum Wind. Anfang November 2024 lieferten Wind und
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Sonne in Deutschland an einem Abend zeitweise nur noch <b>rund 0,15 %</b>
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des Strombedarfs – der Börsenpreis schoss von durchschnittlich 79 € auf
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über <b>800 € pro Megawattstunde</b>. <span class="q">[5]</span></p>
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des Strombedarfs – der Preis an der <?= g('stromboerse', 'Strombörse') ?>,
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wo Strom für jede Stunde des nächsten Tages gehandelt wird, schoss von
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durchschnittlich 79 € auf über <b>800 € pro Megawattstunde</b>.
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<span class="q">[5]</span></p>
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<p>Auch die Jahreszeiten mischen mit: Im Winter ist der Verbrauch am
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höchsten (Heizen, Licht), die Sonnenausbeute aber am niedrigsten. Je
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mehr ein Land auf Wetterstrom setzt, desto wichtiger werden
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@@ -460,7 +465,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Höhenunterschied. Ein <?= g('pumpspeicher', 'Pumpspeicherkraftwerk') ?>
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hat zwei Becken: eines im Tal, eines hunderte Meter höher am Berg. Gibt
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es <b>Stromüberschuss</b> (etwa zur Solar-Mittagsspitze), pumpt es Wasser
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nach oben – die Energie steckt jetzt als Höhenenergie im Bergsee. Wird
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nach oben – die Energie steckt jetzt als
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<?= g('lageenergie', 'Höhenenergie') ?> im Bergsee. Wird
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<b>Strom gebraucht</b>, rauscht das Wasser durch Druckrohre zurück ins
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Tal und treibt <?= g('turbine', 'Turbinen') ?> an. Ein Pumpspeicher ist
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in <b>weniger als zwei Minuten</b> auf voller Leistung – deshalb ist er
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@@ -568,9 +574,13 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Krankenhäuser, Server, Industrieöfen – die
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<?= g('grundlast', 'Grundlast') ?>. Darüber wellt sich der Tagesgang
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bis zur <?= g('spitzenlast', 'Spitzenlast') ?> am Abend. Für jede Ebene
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gibt es Spezialisten: Laufwasser- und andere Dauerläufer tragen die
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Grundlast, schnelle Pumpspeicher- und Gaskraftwerke fangen die Spitzen
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und Prognosefehler ab.</p>
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gibt es Spezialisten:
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<?= g('laufwasserkraftwerk', 'Laufwasserkraftwerke') ?> – sie nutzen die
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stetige Strömung eines Flusses und laufen Tag und Nacht durch – tragen
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die Grundlast, schnelle Pumpspeicher- und Gaskraftwerke fangen die
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Spitzen und Prognosefehler ab. Koordiniert wird das Ganze vom
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<?= g('netzbetreiber', 'Netzbetreiber') ?>: In Österreich überwacht die
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Austrian Power Grid (APG) das Übertragungsnetz rund um die Uhr.</p>
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<p>Reicht das nicht, greift der Notfallplan: Bei fallender Frequenz
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werden zuerst Reserven aktiviert, dann ganze Regionen gezielt
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abgeschaltet – der <?= g('lastabwurf', 'Lastabwurf') ?>. Er ist die
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@@ -177,7 +177,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<b>450 Millionen Menschen</b> und 24 Amtssprachen <span class="q">[1]</span>.
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Sie ist kein Bundesstaat wie die USA – jedes Mitglied bleibt ein eigener
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Staat. Aber die Mitglieder haben vereinbart, bestimmte Dinge gemeinsam zu
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regeln: vor allem den <b>Binnenmarkt</b> mit seinen vier Grundfreiheiten
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regeln: vor allem den <b><?= g('binnenmarkt', 'Binnenmarkt') ?></b> mit seinen vier Grundfreiheiten
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(Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital bewegen sich frei über die
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Grenzen). Du spürst die EU täglich, oft ohne es zu merken: kein Aufpreis
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fürs Handy im EU-Ausland (Roaming), der Euro in 20 Ländern, Auslandsjahre
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@@ -185,7 +185,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<p><b>Österreich</b> stimmte am 12. Juni 1994 in einer Volksabstimmung mit
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66,6 % für den Beitritt und ist seit dem 1. Jänner 1995 Mitglied
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<span class="q">[2]</span>. Die <b>Schweiz</b> ging einen anderen Weg: 1992
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lehnte das Stimmvolk den Europäischen Wirtschaftsraum knapp ab (50,3 %
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lehnte das Stimmvolk den <?= g('ewr', 'Europäischen Wirtschaftsraum') ?> knapp ab (50,3 %
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Nein) – seither regelt sie ihr Verhältnis zur EU über mehr als
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100 <b>bilaterale Verträge</b> <span class="q">[3]</span>. Das winzige
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<b>Liechtenstein</b> ist seit 1995 im EWR und macht damit beim Binnenmarkt
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@@ -193,7 +193,10 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<p>Wichtig: Die EU darf nur regeln, wofür ihr die Staaten die
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<?= g('eu-zustaendigkeit', 'Zuständigkeit') ?> übertragen haben. Handel,
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Verbraucherschutz oder Umweltstandards – ja. Schule, Steuersätze, Familie
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oder Militär – das bleibt Sache der Mitgliedstaaten.</p>
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oder Militär – das bleibt Sache der Mitgliedstaaten. Dahinter steht das
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Prinzip der <?= g('subsidiaritaet', 'Subsidiarität') ?>: Die EU soll nur
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regeln, was sie besser lösen kann als die Länder selbst – alles andere
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wird möglichst nah bei den Menschen entschieden.</p>
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</div>
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<div>
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<?= buchBild('grenze-schweiz',
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@@ -380,7 +383,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Vorschlag vor, dann beraten Parlament und Ministerrat – beide dürfen
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ändern, beide müssen am Ende zustimmen. Können sie sich nicht einigen,
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treffen sich Verhandler:innen beider Seiten mit der Kommission zum
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<b>Trilog</b>, einer informellen Kompromissrunde. Es gibt bis zu drei
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<b><?= g('trilog', 'Trilog') ?></b>, einer informellen Kompromissrunde. Es gibt bis zu drei
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„Lesungen" – scheitern alle, ist der Vorschlag gescheitert. Das fertige
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Gesetz ist entweder eine <b>Verordnung</b> (gilt sofort überall gleich)
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oder eine <b>Richtlinie</b> (jedes Land baut sie in eigene Gesetze um) –
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@@ -589,7 +592,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<p>Wo Gesetze für 450 Millionen Menschen entstehen, wird um Einfluss
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gerungen. <?= g('lobbyismus', 'Lobbyismus') ?> – die organisierte
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Einflussnahme auf Politik – ist in der EU legal, aber registrierungspflichtig:
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Im <b>Transparenzregister</b> sind über <b>12.000
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Im <b><?= g('transparenzregister', 'Transparenzregister') ?></b> sind über <b>12.000
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Interessenvertretungen</b> eingetragen <span class="q">[11]</span>, von
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Apple und Bayer bis zu Greenpeace und Verbraucherschützer:innen. Lobby ist
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also nicht automatisch „böse" – aber die Kräfte sind ungleich verteilt.
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@@ -259,19 +259,19 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Warum baut niemand Bananen in Norwegen an? Die Antwort heißt
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<b>Anbaugrenze</b>. Jede Nutzpflanze hat Ansprüche, die erfüllt sein müssen –
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<?= g('anbaugrenze', 'Anbaugrenze') ?>. Jede Nutzpflanze hat Ansprüche, die erfüllt sein müssen –
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wird eine Grenze überschritten, misslingt die Ernte, egal wie fleißig man
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arbeitet. Drei Grenzen sind besonders wichtig.</p>
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<p><b>Frost:</b> Die Banane braucht ganzjährig Wärme über 15 °C. In der ersten
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Frostnacht platzen ihre wassergefüllten Zellen – die Staude stirbt. Deshalb
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endet der Bananenanbau dort, wo Winterfrost auftritt.
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<b>Vegetationsperiode:</b> Das ist die Zeit im Jahr, in der es warm genug zum
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<b><?= g('vegetationsperiode', 'Vegetationsperiode') ?>:</b> Das ist die Zeit im Jahr, in der es warm genug zum
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Wachsen ist. Im Norden ist der Sommer zu kurz, damit Reis oder Mais reifen
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können – die Pflanze kommt nicht zur Ernte.
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<b>Höhengrenze:</b> Am Berg wird es je 100 Höhenmeter etwa 0,6 °C kälter. Die
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Klimazonen wiederholen sich als <?= g('hoehenstufe', 'Höhenstufen') ?> von
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unten nach oben – ganz oben herrscht Kälte wie am Pol. Über der
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<b>Waldgrenze</b> (in den Alpen rund 1.800–2.200 m) wächst kein Wald mehr,
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<?= g('waldgrenze', 'Waldgrenze') ?> (in den Alpen rund 1.800–2.200 m) wächst kein Wald mehr,
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darüber endet auch der Ackerbau.</p>
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<p>Genau deshalb funktioniert der <?= g('welthandel', 'Welthandel') ?>: Was
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hier nicht wächst, kommt von dort, wo es die passende Klimazone gibt. Bananen,
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@@ -362,7 +362,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Weil jede Pflanze ihre Zone braucht, ordnet sich die Weltlandwirtschaft in
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<b>Anbaugürtel</b> – Bänder rund um die Erde, in denen dieselbe Kultur
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<?= g('anbauguertel', 'Anbaugürtel') ?> – Bänder rund um die Erde, in denen dieselbe Kultur
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dominiert. Ein Blick auf die Weltkarte, den man im Kopf haben sollte:</p>
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<p><b>Weizen</b> – das wichtigste Brotgetreide – mag gemäßigte Zonen mit Sommer
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und Winter: der US-Weizengürtel, die Ukraine („Kornkammer Europas"), Mitteleuropa.
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@@ -469,7 +469,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Tundra nutzbar. Jedes Tier hat dabei seine Klimazone: das <b>Rentier</b> die
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kalte Tundra und Taiga, das <b>Kamel</b> die heiße Wüste, das Rind die
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saftigen Wiesen der gemäßigten Zone.</p>
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<p>Ein Musterbeispiel im D-A-CH-Raum ist die <b>Alm- bzw. Alpwirtschaft</b>:
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<p>Ein Musterbeispiel im D-A-CH-Raum ist die <?= g('almwirtschaft', 'Alm- bzw. Alpwirtschaft') ?>:
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Im Sommer treibt man das Vieh auf die hochgelegenen Almweiden über der
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Waldgrenze. Das schont die Talwiesen (dort wächst das Winterheu), nutzt das
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Bergfutter und hält die Kulturlandschaft offen – ohne Beweidung würde vieles
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@@ -567,7 +567,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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kalt war: In Südengland ist eine ernstzunehmende Weinregion entstanden. Doch
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der Wandel bringt vor allem Risiken: Hitze und <b>Dürre</b> lassen Ernten
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verdorren, Wetterextreme werden häufiger, und wo Wasser fehlt, droht
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Wüstenbildung. Für die <b>Welternährung</b> ist das gefährlich – schon heute
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Wüstenbildung. Für die <?= g('welternaehrung', 'Welternährung') ?> ist das gefährlich – schon heute
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hungern hunderte Millionen Menschen.</p>
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<p>Auch <i>wie</i> wir anbauen, zählt. <?= g('monokultur', 'Monokulturen') ?>
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sind effizient, aber anfällig für <?= g('bodenmuedigkeit', 'Bodenmüdigkeit') ?>
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@@ -577,9 +577,11 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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europaweit führend.</p>
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<p>Und schließlich der Boden selbst: Fruchtbarer Ackerboden ist nicht
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vermehrbar. Wird er zubetoniert – für Straßen, Hallen, Parkplätze –, ist er
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für immer verloren. Diese <b>Bodenversiegelung</b> ist gerade im dicht
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besiedelten Österreich ein großes Thema für die
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<?= g('nachhaltigkeit', 'Nachhaltigkeit') ?>.</p>
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für immer verloren. Diese <?= g('bodenversiegelung', 'Bodenversiegelung') ?>
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ist gerade im dicht besiedelten Österreich ein großes Thema für die
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<?= g('nachhaltigkeit', 'Nachhaltigkeit') ?>. Sie ist doppelt folgenschwer:
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Versiegelter Boden kann auch kein Regenwasser mehr aufnehmen, was bei
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Starkregen Überschwemmungen verstärkt.</p>
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</div>
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<div>
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<?= buchBild('klimawandel-baustelle-acker',
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@@ -189,8 +189,9 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<p>Jeder Fluss sammelt das Wasser einer ganzen Landschaft: Alles, was in
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seinem <?= g('einzugsgebiet', 'Einzugsgebiet') ?> regnet oder schmilzt,
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läuft früher oder später in seinem Bett zusammen. Wie viel Wasser gerade
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unterwegs ist, zeigt der <b>Pegel</b> – eine Messstelle, die den
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Wasserstand rund um die Uhr aufzeichnet.</p>
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unterwegs ist, zeigt der <b><?= g('pegel', 'Pegel') ?></b> – eine
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Messstelle, die den Wasserstand rund um die Uhr aufzeichnet. Steigt er
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über festgelegte Marken, lösen die Behörden Warnstufen aus.</p>
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<p><?= g('ueberflutung', 'Hochwasser') ?> entsteht, wenn mehr Wasser
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ankommt, als das Flussbett fassen kann. Dazu braucht es meist drei
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Zutaten: <b>(1) viel Regen oder Schneeschmelze</b>, <b>(2) Böden, die
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@@ -279,12 +280,13 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<div>
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||||
<p>Die klassische Antwort auf Hochwasser ist Technik: <b>Dämme</b> und
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Deiche halten das Wasser im Bett, <b>Schutzmauern</b> sichern Ortskerne,
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<b>Rückhaltebecken</b> fangen die Flutwelle oben im Tal ab, bevor sie
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die Siedlungen erreicht. Dieser <?= g('hochwasserschutz', 'Hochwasserschutz') ?>
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<b><?= g('rueckhaltebecken', 'Rückhaltebecken') ?></b> fangen die
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Flutwelle oben im Tal ab, bevor sie die Siedlungen erreicht, und geben
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das Wasser später gedrosselt wieder ab. Dieser <?= g('hochwasserschutz', 'Hochwasserschutz') ?>
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hat ganze Talböden erst besiedelbar gemacht.</p>
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<p>Aber Technik hat Grenzen. <b>Erstens:</b> Jeder Damm ist nur für ein
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bestimmtes Hochwasser bemessen – kommt ein größeres, wird er überströmt
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oder bricht. Es bleibt immer ein <b>Restrisiko</b>. <b>Zweitens:</b> Was
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oder bricht. Es bleibt immer ein <b><?= g('restrisiko', 'Restrisiko') ?></b>. <b>Zweitens:</b> Was
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der Damm hier zurückhält, kommt flussabwärts umso geballter an – Schutz
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kann das Problem auch <b>verlagern</b>. <b>Drittens:</b> Hinter Dämmen
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fühlen sich Menschen sicher und bauen immer näher ans Wasser – wenn der
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@@ -386,7 +388,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
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<div class="b-cols">
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<div>
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||||
<p>Die zweite Antwort auf Hochwasser ist keine Mauer, sondern Fläche.
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Natürliche Flusslandschaften haben eingebaute Puffer: <b>Auen</b> –
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Natürliche Flusslandschaften haben eingebaute Puffer: <b><?= g('aue', 'Auen') ?></b> –
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die flachen Wälder und Wiesen entlang des Flusses – laufen bei
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Hochwasser voll wie ein Schwamm, halten das Wasser zurück und geben es
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langsam wieder ab. Diesen Effekt nennt man
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@@ -603,9 +605,10 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
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<div class="b-cols">
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<div>
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||||
<p>Der billigste Hochwasserschutz ist, gar nicht erst im Weg des Wassers
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zu bauen. Dafür gibt es die <b>Raumplanung</b>: Gefahrenzonenpläne
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zu bauen. Dafür gibt es die <b>Raumplanung</b>:
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<?= g('gefahrenzonenplan', 'Gefahrenzonenpläne') ?>
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||||
weisen aus, wo Hochwasser wie oft zu erwarten ist. Maßstab ist meist das
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<b>HQ100</b> – ein Hochwasser, das in jedem einzelnen Jahr mit einer
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<b><?= g('hq100', 'HQ100') ?></b> – ein Hochwasser, das in jedem einzelnen Jahr mit einer
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Wahrscheinlichkeit von 1 : 100 erreicht oder überschritten wird.
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Achtung, beliebter Denkfehler: Das heißt <i>nicht</i> „kommt nur alle
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100 Jahre" – es kann auch zweimal in einem Jahrzehnt kommen.
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@@ -619,7 +622,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Katastrophenfonds ersetzt nach Ermessen meist nur einen Teil des
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Schadens. Die Frage „Wer zahlt?" wird nach jedem großen Hochwasser neu
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diskutiert.</p>
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<p>Dazu kommt die <b>Versiegelung</b>: Verbaute Böden nehmen kein Wasser
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<p>Dazu kommt die <b><?= g('bodenversiegelung', 'Versiegelung') ?></b>:
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Verbaute Böden nehmen kein Wasser
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auf – jeder neue Parkplatz schickt seinen Regen ungebremst in den
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nächsten Bach. Hochwasserschutz beginnt deshalb nicht am Damm, sondern
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bei jeder einzelnen Flächenwidmung.</p>
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+18
-10
@@ -85,8 +85,9 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Erde eindeutig benennt, wie <?= g('hoehenlinie', 'Höhenlinien') ?> und
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<?= g('hoehenstufe', 'Höhenstufen') ?> das Gebirge auf der Karte lesbar
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machen, wie man aus <?= g('massstab', 'Maßstab') ?>, Entfernung und
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Geschwindigkeit die Flugzeit berechnet – und wie die Flugrettung in
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Österreich, Deutschland und der Schweiz organisiert ist.</div>
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Geschwindigkeit die Flugzeit berechnet – und wie die
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<?= g('flugrettung', 'Flugrettung') ?> in Österreich, Deutschland und der
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Schweiz organisiert ist.</div>
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<div class="b-chips">
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<span class="b-chip">AT · GW 1.3 & 1.6</span>
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@@ -269,7 +270,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Temperatur im Schnitt um rund <b>0,65 °C</b> – ein Berg trägt also
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mehrere <?= g('klimazone', 'Klimazonen') ?> übereinander. Diese
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<?= g('hoehenstufe', 'Höhenstufen') ?> prägen die Alpen: unten Siedlungen
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und Obstwiesen, darüber der Bergwald, ab der <b>Waldgrenze</b> (je nach
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und Obstwiesen, darüber der Bergwald, ab der
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<?= g('waldgrenze', 'Waldgrenze') ?> (je nach
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Lage etwa 1.700 bis 2.200 m) nur noch Almen und Matten, ganz oben Fels,
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Schnee und Eis (<b>nivale Stufe</b>).</p>
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<p>Für die Flugrettung sind Höhenstufen Alltag: Ein Einsatz an der
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@@ -366,11 +368,12 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Richtung? Wie lange?</b> Die Entfernung liest man über den
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<?= g('massstab', 'Maßstab') ?> von der Karte ab: Bei 1 : 50.000
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entspricht 1 cm auf der Karte 50.000 cm in der Natur – also 500 m.
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Ein Hubschrauber fliegt dabei <b>Luftlinie</b>, den direkten Weg –
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Ein Hubschrauber fliegt dabei <?= g('luftlinie', 'Luftlinie') ?>, den
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direkten Weg –
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Straßen, Pässe und Serpentinen zählen für ihn nicht. Genau das
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macht ihn im Gebirge unschlagbar schnell.</p>
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<p>Die Richtung beschreibt man mit den Himmelsrichtungen der
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Windrose – zwischen den Haupt- und Nebenrichtungen (N, NO, O, SO, S,
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<?= g('windrose', 'Windrose') ?> – zwischen den Haupt- und Nebenrichtungen (N, NO, O, SO, S,
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SW, W, NW) unterscheiden Profis noch feiner, etwa Nord-Nordost. Ein
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<?= g('kompass', 'Kompass') ?> zeigt Norden an; in der Luftfahrt gibt
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man den Kurs zusätzlich als Winkel von 0° bis 360° an.</p>
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@@ -568,10 +571,14 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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||||
<h2>5 · Alpine Gefahren und Verantwortung: Wenn jede Minute zählt</h2>
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Das Gebirge verzeiht wenig Fehler. <b>Lawinen</b> fordern in
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Österreich im 10-Jahres-Schnitt <b>16 Todesopfer pro Winter</b> – wobei
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die Winter stark schwanken: 2024/25 waren es acht, im Winter darauf
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dreißig. Dazu kommen <b>Wetterumstürze</b>: Ein sonniger Bergtag kann
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||||
<p>Das Gebirge verzeiht wenig Fehler. <?= g('lawine', 'Lawinen') ?>
|
||||
fordern in Österreich im 10-Jahres-Schnitt <b>16 Todesopfer pro
|
||||
Winter</b> – wobei die Winter stark schwanken: 2024/25 waren es acht, im
|
||||
Winter darauf dreißig. Wie groß die Gefahr gerade ist, zeigt die
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fünfstufige <?= g('lawinenwarnstufe', 'Lawinenwarnstufe') ?>: Die
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Lawinenwarndienste geben sie im Winter täglich neu heraus – und schon
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Stufe 3 („erheblich") ist ernst zu nehmen, denn hier passieren die
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meisten tödlichen Unfälle. Dazu kommen <b>Wetterumstürze</b>: Ein sonniger Bergtag kann
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binnen einer Stunde in Nebel, Sturm oder Gewitter kippen – gefährlich
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für Wandernde, aber auch für den Hubschrauber selbst, denn bei
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<?= g('gewitter-flug', 'Gewitter') ?>, dichtem Nebel oder
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@@ -579,7 +586,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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ihre Grenzen.</p>
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<p>Deshalb gilt am Berg: <b>Vorbeugen ist die halbe Rettung.</b>
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Tourenplanung, Wetterbericht, passende Ausrüstung – und das Wissen,
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wie man alarmiert. In Österreich erreicht der <b>Alpinnotruf 140</b>
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wie man einen <?= g('notruf', 'Notruf') ?> absetzt. In Österreich
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erreicht der <b>Alpinnotruf 140</b>
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direkt die Leitstellen der Bergrettung; der <b>Euronotruf 112</b>
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funktioniert in ganz Europa und wählt sich notfalls in jedes verfügbare
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Handynetz ein. In der Schweiz alarmiert man die Rega unter <b>1414</b>.</p>
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+19
-11
@@ -190,7 +190,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
Erdgas. Die <?= g('emissionen', 'Emissionen') ?> haben den CO₂-Gehalt
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der Luft von rund 280 <?= g('ppm', 'ppm') ?> auf über 430 ppm getrieben.
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Seit 1958 misst die Station Mauna Loa auf Hawaii diesen Anstieg Jahr für
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||||
Jahr — die berühmte <b>Keeling-Kurve</b> kennt nur eine Richtung: aufwärts.
|
||||
Jahr — die berühmte <?= g('keeling-kurve', 'Keeling-Kurve') ?> kennt nur eine Richtung: aufwärts.
|
||||
Die Folge: 2024 war das erste Kalenderjahr, das im Schnitt mehr als
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||||
1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau lag — der Zielmarke des
|
||||
<?= g('pariser-abkommen', 'Pariser Klimaabkommens') ?>.</p>
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@@ -271,7 +271,9 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
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<div>
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||||
<p>Dass das Meer steigt, hat <b>zwei Ursachen</b>. Erstens: Warmes
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Wasser dehnt sich aus — die Ozeane nehmen den Großteil der zusätzlichen
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Wärme auf und brauchen dadurch mehr Platz. Zweitens: Gletscher und die
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||||
Wärme auf und brauchen dadurch mehr Platz
|
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(<?= g('waermeausdehnung', 'Wärmeausdehnung') ?>). Zweitens:
|
||||
<?= g('gletscher', 'Gletscher') ?> und die
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||||
Eisschilde Grönlands und der Antarktis schmelzen, und das Schmelzwasser
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fließt ins Meer. Seit 1901 ist der globale <?= g('meeresspiegel', 'Meeresspiegel') ?>
|
||||
um rund <b>20 cm</b> gestiegen — und die Geschwindigkeit nimmt zu:
|
||||
@@ -284,7 +286,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
unserem Nachbarn im Nordwesten — liegt gut ein Viertel des Landes
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||||
<i>unter</i> dem Meeresspiegel, samt Städten wie Amsterdam und Rotterdam.
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Und die <?= g('klimafolgen', 'Folgen') ?> beginnen lange vor der Flut:
|
||||
Salzwasser sickert ins Grundwasser, versalzt Brunnen und Felder —
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Salzwasser sickert ins Grundwasser und versalzt Brunnen und Felder
|
||||
(<?= g('versalzung', 'Versalzung') ?>) —
|
||||
Menschen müssen gehen, obwohl ihr Haus noch trocken steht
|
||||
(<?= g('ueberflutung', 'Überflutung') ?> ist nur die letzte Stufe).</p>
|
||||
</div>
|
||||
@@ -303,7 +306,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Der Meeresspiegel
|
||||
folgt der Temperatur — aber in zwei Anteilen: Ein Teil reagiert schnell,
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||||
ein Teil ist <b>„bereits beschlossen"</b> und kommt auch dann noch, wenn
|
||||
du das CO₂ längst senkst (so wie die trägen Eisschilde in Wirklichkeit).
|
||||
du das CO₂ längst senkst (so wie die trägen Eisschilde in Wirklichkeit —
|
||||
Fachleute nennen das die <?= g('klimatraegheit', 'Trägheit des Klimasystems') ?>).
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||||
Die <b>Geflutet-Anzeige</b> zeigt die Wirkung auf der Karte: Zuerst frisst
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||||
das Meer den Strand — <i>das verhindert auch der beste Deich nicht</i> —,
|
||||
dann steigt das Wasser in die Häuser. Bleibt am Ende weniger als 40 %
|
||||
@@ -492,7 +496,9 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<?= g('kuestenschutz', 'Küstenschutz') ?>. Das Musterland sind die
|
||||
Niederlande: 26 % des Landes liegen unter dem Meeresspiegel, geschützt
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von Deichen und den <b>Deltawerken</b>, dreizehn gewaltigen Sperrwerken
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gegen Nordsee-Sturmfluten. Doch selbst sie sind nur auf rund 40 cm
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gegen Nordsee-<?= g('sturmflut', 'Sturmfluten') ?> — dabei drückt tagelanger
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Sturm das Meer weit über die normale Flut hinaus gegen das Land.
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||||
Doch selbst sie sind nur auf rund 40 cm
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Anstieg ausgelegt und müssen nachgerüstet werden. <b>Naturbasiert
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schützen:</b> <?= g('mangrove', 'Mangrovenwälder') ?> brechen Wellen,
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||||
halten mit ihren Wurzeln den Boden fest und binden nebenbei CO₂ —
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||||
@@ -502,8 +508,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
entstehen dann nur noch auf höherem Grund.</p>
|
||||
<p>Auch im Binnenland heißt Anpassung bauen und planen: Flüsse bekommen
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Dämme und Rückhalteräume — der Alpenrhein in Vorarlberg wird seit über
|
||||
100 Jahren so gebändigt —, und Städte werden zur <b>„Schwammstadt"</b>
|
||||
umgebaut: entsiegelte Flächen, Grünstreifen und Speicher saugen
|
||||
100 Jahren so gebändigt —, und Städte werden zur
|
||||
<?= g('schwammstadt', '„Schwammstadt"') ?> umgebaut: entsiegelte Flächen, Grünstreifen und Speicher saugen
|
||||
Starkregen auf, statt ihn in die Kanalisation zu zwingen.</p>
|
||||
</div>
|
||||
<div>
|
||||
@@ -588,9 +594,10 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<p>Klimaschutz kostet Geld — Windparks, Deiche und Aufforstung stehen
|
||||
in jedem Budget. Aber <b>kein</b> Klimaschutz kostet mehr: Flutschäden,
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||||
Ernteausfälle, Hitzefolgen und immer teurerer Küstenschutz sind die
|
||||
Rechnung, die später kommt. Ökonom:innen nennen das <b>Folgekosten</b> —
|
||||
Rechnung, die später kommt. Ökonom:innen nennen das
|
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<?= g('folgekosten', 'Folgekosten') ?> —
|
||||
sie tauchen in keiner Betriebsrechnung auf, bezahlt werden sie trotzdem.
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||||
Dazu kommen echte <b>Zielkonflikte</b>: Ein Kohlekraftwerk liefert
|
||||
Dazu kommen echte <?= g('zielkonflikt', 'Zielkonflikte') ?>: Ein Kohlekraftwerk liefert
|
||||
billigen Strom und ein Flughafen bringt Tourismus-Einnahmen — beides
|
||||
heizt zugleich die Erde weiter auf. Und es gibt <b>Scheinlösungen</b>:
|
||||
Geo-Engineering wie die „Wolken-Impfung" klingt nach Wundermittel,
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@@ -602,8 +609,9 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
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<?= g('permafrost', 'Permafrosts') ?> —, läuft die Veränderung von
|
||||
selbst weiter, auch wenn die Emissionen später sinken. Wie nah das ist,
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||||
zeigen die Alpen: Die Schweizer Gletscher verloren in nur zwei Jahren
|
||||
ein Zehntel ihres Eises, und die Zahl der Hitzetage in Österreich hat
|
||||
sich verdoppelt bis verdreifacht. Früh investieren ist deshalb nicht
|
||||
ein Zehntel ihres Eises, und die Zahl der
|
||||
<?= g('hitzetag', 'Hitzetage') ?> (Tage mit mindestens 30 °C) in
|
||||
Österreich hat sich verdoppelt bis verdreifacht. Früh investieren ist deshalb nicht
|
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nur ökologisch, sondern auch ökonomisch klüger —
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||||
<?= g('klimaneutralitaet', 'Klimaneutralität') ?> ist das Ziel, auf das
|
||||
sich die Welt in Paris geeinigt hat.</p>
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||||
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||||
@@ -178,10 +178,10 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<div class="b-cols">
|
||||
<div>
|
||||
<p>Menschen reisen, seit es Menschen gibt – aber noch nie sind so viele
|
||||
gereist wie heute. Die Gründe nennt man <b>Reisemotive</b>: Erholung
|
||||
gereist wie heute. Die Gründe nennt man <b><?= g('reisemotiv', 'Reisemotive') ?></b>: Erholung
|
||||
(Strand, Berge, Wellness), Neugier auf Kultur und Städte, Besuche bei
|
||||
Familie und Freund:innen, Sport und Events – und Geschäftsreisen. Aus
|
||||
den Motiven entstehen Tourismusarten: vom Badeurlaub über den
|
||||
den Motiven entstehen <?= g('tourismusarten', 'Tourismusarten') ?>: vom Badeurlaub über den
|
||||
Städtetrip bis zur <?= g('pauschalreise', 'Pauschalreise') ?>, bei der
|
||||
Flug, Hotel und Transfer als Paket gebucht werden.</p>
|
||||
<p><?= g('tourismus', 'Tourismus') ?> ist längst eine Weltindustrie:
|
||||
@@ -381,7 +381,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
eine <?= g('logistikkette', 'Transportkette') ?> mit vielen Gliedern.
|
||||
Am <?= g('hub-flughafen', 'Hub-Flughafen') ?> („Drehkreuz") steigen
|
||||
nicht nur Passagiere um, sondern auch ihr Gepäck: In Frankfurt sortiert
|
||||
eine <b>81 Kilometer lange</b> Gepäckförderanlage bis zu
|
||||
eine <b>81 Kilometer lange</b> <?= g('gepaeckfoerderanlage', 'Gepäckförderanlage') ?> bis zu
|
||||
<b>125.000 Koffer pro Tag</b> – vollautomatisch, mit bis zu 18 km/h.</p>
|
||||
<p>Und trotzdem geht etwas schief: Weltweit kommen etwa
|
||||
<b>6 von 1.000 Gepäckstücken</b> nicht planmäßig an – meist, weil die
|
||||
@@ -486,8 +486,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<?= g('emissionen', 'Emissionen') ?>. Die Forschung des DLR zeigt: Der
|
||||
Luftverkehr ist für rund <b>3,5 % der bisherigen menschengemachten
|
||||
Erwärmung</b> verantwortlich – und nur ein Drittel davon stammt aus dem
|
||||
CO₂ selbst. Zwei Drittel sind <b>Nicht-CO₂-Effekte</b>: vor allem
|
||||
Kondensstreifen, die sich in großer Höhe zu Schleierwolken ausbreiten
|
||||
CO₂ selbst. Zwei Drittel sind <b><?= g('nicht-co2-effekte', 'Nicht-CO₂-Effekte') ?></b>: vor allem
|
||||
<?= g('kondensstreifen', 'Kondensstreifen') ?>, die sich in großer Höhe zu Schleierwolken ausbreiten
|
||||
und wie eine zusätzliche Wärmedecke wirken
|
||||
(<?= g('treibhauseffekt', 'Treibhauseffekt') ?>).</p>
|
||||
<p>Der Vergleich der Verkehrsmittel ist deutlich: Ein Inlandsflug
|
||||
@@ -496,8 +496,11 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
die <?= g('co2-flugverkehr', 'CO₂-Bilanz einer Reise') ?> zählt aber
|
||||
auch die Distanz: Eine einzige Fernreise kann den ganzen übrigen
|
||||
<?= g('co2-fussabdruck', 'CO₂-Fußabdruck') ?> eines Jahres übertreffen.
|
||||
Deshalb lautet die wichtigste Faustregel: <b>Kurzstrecken auf die
|
||||
Schiene verlagern</b> – und Fernreisen seltener, dafür länger.</p>
|
||||
Deshalb lautet die wichtigste Faustregel:
|
||||
<b><?= g('kurzstreckenflug', 'Kurzstreckenflüge') ?> auf die Schiene
|
||||
verlagern</b> – und Fernreisen seltener, dafür länger. Als Kurzstrecke
|
||||
gilt dabei ein Flug bis etwa 1.500 Kilometer – innerhalb Europas also
|
||||
die meisten Verbindungen.</p>
|
||||
</div>
|
||||
<div>
|
||||
<?= buchBild('kondensstreifen-himmel',
|
||||
@@ -600,7 +603,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
die Belastung verteilt sich.</p>
|
||||
<p>Der größte Hebel ist die <?= g('mobilitaet', 'Mobilität') ?>: Für
|
||||
Strecken innerhalb Europas ist die Bahn fast immer die klimafreundlichste
|
||||
Wahl. Renaissance feiert dabei der <b>Nachtzug</b>: Die ÖBB betreiben mit
|
||||
Wahl. Renaissance feiert dabei der <b><?= g('nachtzug', 'Nachtzug') ?></b>: Die ÖBB betreiben mit
|
||||
dem Nightjet das größte Nachtzugnetz Europas – über 25 Metropolen von
|
||||
Hamburg bis Rom sind erreichbar, einige Züge halten sogar in Feldkirch.
|
||||
Abends einsteigen, morgens mitten in der Stadt aufwachen: Reisezeit wird
|
||||
|
||||
@@ -195,7 +195,10 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
passieren LKW, Züge und Schiffe die Grenzen ohne Zollkontrolle.
|
||||
Doch die Lastenverteilung ist einseitig: <b>78 % der Transportleistung
|
||||
rollen auf der Straße</b>, nur 17 % auf der Schiene und 5 % auf
|
||||
Binnengewässern – Tendenz: noch mehr Straße. <span class="q">[1]</span></p>
|
||||
Binnengewässern – Tendenz: noch mehr Straße. <span class="q">[1]</span>
|
||||
Diese Aufteilung der Güter auf die Verkehrsträger nennt man
|
||||
<?= g('modal-split', 'Modal Split') ?> – die wohl meistdiskutierte
|
||||
Kennzahl der Verkehrspolitik.</p>
|
||||
</div>
|
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<div>
|
||||
<?= buchBild('gueterzug-terminal-wolfurt',
|
||||
@@ -279,7 +282,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
Triebfahrzeug – konkurrenzlos effizient auf langen Strecken. Sein
|
||||
Nachteil: Er braucht Gleise und ein <?= g('bahnterminal', 'Bahnterminal') ?>,
|
||||
und jeder Wechsel des Verkehrsmittels kostet Zeit und Geld – der
|
||||
<?= g('umschlag', 'Umschlag') ?>. Das <b>Binnenschiff</b> schließlich
|
||||
<?= g('umschlag', 'Umschlag') ?>. Das <b><?= g('binnenschiff', 'Binnenschiff') ?></b> schließlich
|
||||
transportiert auf Rhein und Donau riesige Mengen langsam, aber günstig –
|
||||
ein einziger Schubverband ersetzt über hundert LKW-Ladungen.</p>
|
||||
<p>Die Kunst liegt im Kombinieren: Beim
|
||||
@@ -484,7 +487,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<p>Zwischen den Industrieräumen nördlich und südlich der Alpen liegt
|
||||
eine 800 km lange Gebirgsmauer – überquerbar nur an wenigen Pässen und
|
||||
Tunneln. Güter, die Österreich oder die Schweiz nur <i>durchqueren</i>,
|
||||
nennt man <b>Transitverkehr</b>. Der mit Abstand meistbelastete Übergang
|
||||
nennt man <b><?= g('transitverkehr', 'Transitverkehr') ?></b>. Der mit Abstand meistbelastete Übergang
|
||||
ist der <b>Brenner</b> (1.370 m) zwischen Tirol und Südtirol:
|
||||
<b>2,46 Millionen LKW</b> rollten 2024 über die Brennerautobahn –
|
||||
fast dreimal so viele wie über <b>alle vier</b> Schweizer Alpenrouten
|
||||
@@ -492,13 +495,15 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
im engen Wipptal bedeutet das Dauerbelastung durch Lärm und Abgase.</p>
|
||||
<p>Die <b>Schweiz</b> zeigt seit den 1990ern einen anderen Weg: Per
|
||||
Volksabstimmung beschloss sie, den Transit auf die Schiene zu verlagern –
|
||||
mit hohen LKW-Abgaben und den NEAT-Basistunneln. Der
|
||||
mit hohen LKW-Abgaben und den NEAT-<?= g('basistunnel', 'Basistunneln') ?>.
|
||||
Ein Basistunnel durchquert das Gebirge nicht oben am Pass, sondern flach
|
||||
an seinem Fuß – so kommen auch schwere Güterzüge ohne Steigung hindurch. Der
|
||||
<b>Gotthard-Basistunnel</b> (57 km, eröffnet 2016) ist der längste
|
||||
Eisenbahntunnel der Welt; rund <b>72 %</b> des alpenquerenden Güterverkehrs
|
||||
der Schweiz fahren heute per Bahn. <span class="q">[9] [10]</span></p>
|
||||
<p>Österreich steuert mit Blockabfertigung, Nachtfahr- und sektoralen
|
||||
Fahrverboten dagegen – und setzt auf die <b>Rollende Landstraße</b>
|
||||
(der ganze LKW fährt auf dem Zug mit) sowie den
|
||||
Fahrverboten dagegen – und setzt auf die <b><?= g('rollende-landstrasse', 'Rollende Landstraße') ?></b>
|
||||
(der ganze LKW fährt auf dem Zug mit, die Fahrer:innen ruhen im Begleitwagen) sowie den
|
||||
<b>Brenner-Basistunnel</b>: 55 km von Innsbruck nach Franzensfeste,
|
||||
mit der Umfahrung Innsbrucks 64 km – die längste unterirdische
|
||||
Bahnverbindung der Welt, geplant ab etwa 2032. <span class="q">[11]</span></p>
|
||||
@@ -602,7 +607,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<div class="b-cols">
|
||||
<div>
|
||||
<p>Lagerhallen kosten Miete, gebundenes Geld und Personal. Deshalb
|
||||
arbeiten Fabriken und Handel heute <b>just in time</b>: Die Ware kommt
|
||||
arbeiten Fabriken und Handel heute <b><?= g('just-in-time', 'just in time') ?></b>: Die Ware kommt
|
||||
genau dann an, wenn sie gebraucht wird – das Lager fährt quasi auf der
|
||||
Autobahn mit. Das spart Kosten, macht Lieferketten aber verwundbar:
|
||||
Fällt ein Glied aus, steht binnen Tagen die Produktion.</p>
|
||||
@@ -618,8 +623,9 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
Kilometer. <span class="q">[13]</span> Gute Disposition sucht deshalb
|
||||
immer eine Rückladung. Und der Boom geht weiter: Allein in Deutschland
|
||||
waren 2024 <b>4,29 Milliarden Paketsendungen</b> unterwegs – der
|
||||
Online-Handel verwandelt Wohnstraßen in die „letzte Meile" der
|
||||
Logistik. <span class="q">[14]</span></p>
|
||||
Online-Handel verwandelt Wohnstraßen in die „<?= g('letzte-meile', 'letzte Meile') ?>"
|
||||
der Logistik – den teuersten Abschnitt der ganzen Kette, weil hier jedes
|
||||
Paket einzeln an eine Tür gebracht wird. <span class="q">[14]</span></p>
|
||||
</div>
|
||||
<div>
|
||||
<?= buchBild('paket-zustellung',
|
||||
|
||||
@@ -407,7 +407,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<b>z</b>unehmende Mond ist rechts beleuchtet, der <b>a</b>bnehmende
|
||||
links.</p>
|
||||
<p>Eine Besonderheit fällt seit Jahrtausenden auf: Wir sehen <b>immer
|
||||
dieselbe Seite</b> des Mondes. Der Grund heißt <b>gebundene Rotation</b> –
|
||||
dieselbe Seite</b> des Mondes. Der Grund heißt <b><?= g('gebundene-rotation', 'gebundene Rotation') ?></b> –
|
||||
der Mond dreht sich in exakt derselben Zeit einmal um sich selbst, in
|
||||
der er einmal um die Erde läuft. Die Gezeitenkräfte der Erde haben ihn
|
||||
über Milliarden Jahre in diesen Takt gezwungen. Seine Rückseite hat erst
|
||||
@@ -500,7 +500,10 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<p>Eine Finsternis ist reine Geometrie. Schiebt sich der <b>Mond</b>
|
||||
genau zwischen Sonne und Erde (bei Neumond), fällt sein Schatten auf
|
||||
einen kleinen Fleck der Erde: <?= g('sonnenfinsternis', 'Sonnenfinsternis') ?>
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– nur wer im Schattenstreifen steht, erlebt sie. Steht dagegen die
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||||
– nur wer im Schattenstreifen steht, erlebt sie. Genau genommen hat der
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Schatten zwei Zonen: Nur im schmalen <?= g('kernschatten', 'Kernschatten') ?>
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wird die Finsternis total, im viel breiteren Halbschatten ringsherum
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bleibt sie partiell. Steht dagegen die
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<b>Erde</b> zwischen Sonne und Mond (bei Vollmond), wandert der Mond
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durch den Erdschatten: <?= g('mondfinsternis', 'Mondfinsternis') ?> –
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sichtbar von der gesamten Nachtseite der Erde. Dabei wird der Mond nicht
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@@ -623,16 +626,17 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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in <b>8 cm · 107 ≈ 8,6 m</b> Entfernung, am anderen Ende des
|
||||
Klassenzimmers.</p>
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<p>Auch Zeit wird zum Maßstab: Licht, das Schnellste überhaupt
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(300.000 km pro Sekunde), braucht von der Sonne <b>8 Minuten 20
|
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(<?= g('lichtgeschwindigkeit', 'Lichtgeschwindigkeit') ?>:
|
||||
300.000 km pro Sekunde), braucht von der Sonne <b>8 Minuten 20
|
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Sekunden</b> bis zu uns – vom Mond nur 1,3 Sekunden
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(<b>384.400 : 300.000 ≈ 1,3</b>). <span class="q">[6]</span> Wir sehen
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die Sonne also immer so, wie sie vor 8 Minuten war.</p>
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<p>Am besten <i>erlebt</i> man Größenordnungen zu Fuß: Auf
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<b>Planetenwegen</b> ist das Sonnensystem meist 1 : 1 Milliarde
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||||
<b><?= g('planetenweg', 'Planetenwegen') ?></b> ist das Sonnensystem meist 1 : 1 Milliarde
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verkleinert – ein Schritt entspricht etwa der doppelten Distanz
|
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Erde–Mond. Und wer die Sterne dahinter sehen will, braucht vor allem
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eines: <b>Dunkelheit</b>. Kunstlicht überstrahlt den Nachthimmel
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(„Lichtverschmutzung") – in Sternenparks wie Attersee-Traunsee wird
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||||
(„<?= g('lichtverschmutzung', 'Lichtverschmutzung') ?>") – in Sternenparks wie Attersee-Traunsee wird
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der dunkle Himmel deshalb gezielt geschützt. <span class="q">[8]</span></p>
|
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</div>
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<div>
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@@ -187,7 +187,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
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kommen, und die Veranstalter müssen ihren Zeit-Slot vorab buchen. 15
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||||
Beschäftigte kümmern sich nur um Busse, Autos und Verkehr.
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<span class="q">[1]</span></p>
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<p><?= g('besucherlenkung', 'Besucherlenkung') ?> hat viele Werkzeuge:
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<p><?= g('besucherlenkung', 'Besucherlenkung') ?> hat viele
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<?= g('lenkungsinstrumente', 'Werkzeuge') ?>:
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<b>Information</b> (Beschilderung, Apps, Live-Auslastung),
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<b>Reservierung</b> (Slots, Tickets), <b>Preise</b> (Eintritt, Parkgebühr,
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||||
<?= g('angebot-nachfrage', 'Nachfrage') ?> über den Preis steuern),
|
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@@ -282,7 +283,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<div class="b-cols">
|
||||
<div>
|
||||
<p>In der Stadt zahlen Geschäfte in der Fußgängerzone die höchsten Mieten –
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für die „1a-Lage". Der Grund heißt <b>Frequenz</b>: die Zahl der Menschen,
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||||
für die „1a-Lage". Der Grund heißt <b><?= g('frequenz', 'Frequenz') ?></b>: die Zahl der Menschen,
|
||||
die vorbeikommen. Jeder Meter Abstand vom Strom kostet Kundschaft, denn
|
||||
kaum jemand macht einen Umweg für ein Angebot, das er nicht kennt. Was
|
||||
für die Einkaufsstraße gilt, gilt genauso für die Tourismusregion: Der
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||||
@@ -293,11 +294,11 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
der Reisenden bediente, verdiente. Heute wiederholt sich das Muster am
|
||||
Radweg (Kiosk, Radwerkstatt), am Wanderweg (Jausenstation, Alpe) und an
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der Ausflugsstraße (Gasthof mit Parkplatz).</p>
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||||
<p>Zur Lage kommt die <b>Kapazität</b>: Auch das bestgelegene Café kann
|
||||
<p>Zur Lage kommt die <b><?= g('kapazitaet', 'Kapazität') ?></b>: Auch das bestgelegene Café kann
|
||||
nur eine begrenzte Zahl von Gästen gleichzeitig bedienen. Und Angebote
|
||||
verstärken sich <b>gegenseitig</b>: Wo Spielplatz, Eisdiele und WC
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||||
beieinanderliegen, bleiben Familien länger als bei jedem Angebot allein –
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||||
Fachleute sprechen von Kopplungseffekten.</p>
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||||
Fachleute sprechen von <?= g('kopplungseffekt', 'Kopplungseffekten') ?>.</p>
|
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</div>
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<div>
|
||||
<?= buchBild('standort-jausenstation',
|
||||
@@ -389,6 +390,9 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<p>Zur Zielgruppe gehört ihr <b>Verkehrsmittel</b>: Rund <b>75 % der
|
||||
Übernachtungsgäste</b> in Österreich reisen mit dem Pkw an, nur 11 %
|
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mit der Bahn und 7 % mit dem Flugzeug. <span class="q">[3]</span>
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||||
Diese Aufteilung der Wege auf die Verkehrsmittel nennt man
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<?= g('modal-split', 'Modal Split') ?> – an ihr liest eine Region ab,
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wie autolastig ihr Tourismus ist.
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Für eine Region heißt das: Wer nur Parkplätze baut, holt noch mehr Autos
|
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ins Tal – wer Bahn, Bus und Radweg stärkt, erschließt neue Gäste
|
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<i>ohne</i> neuen Autoverkehr.</p>
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@@ -497,7 +501,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
durchfährt, gibt fast nichts aus. Deshalb versuchen Regionen, Gäste zu
|
||||
„bremsen" – mit Cafés, Märkten, Museen und Erlebnissen, die zum Bleiben
|
||||
einladen. Jede zusätzliche Stunde vor Ort bedeutet zusätzlichen Umsatz.
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||||
Aus demselben Grund sind Übernachtungsgäste wertvoller als Tagesgäste:
|
||||
Aus demselben Grund sind Übernachtungsgäste wertvoller als
|
||||
<?= g('tagesgast', 'Tagesgäste') ?>:
|
||||
Sie lassen Abendessen, Frühstück und <?= g('naechtigung', 'Nächtigung') ?>
|
||||
da.</p>
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<p>Aber Vorsicht vor der Abzock-Falle: Wer Gäste nur „melkt", verliert
|
||||
|
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@@ -166,7 +166,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<p>Kein Betrieb steht zufällig dort, wo er steht. Ob sich ein Gasthaus, ein
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||||
Lift oder ein Hotel lohnt, entscheiden die Eigenschaften des Ortes – die
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||||
<?= g('standortfaktor', 'Standortfaktoren') ?>. Man unterscheidet
|
||||
<b>harte Faktoren</b>, die man messen kann (Höhenlage, Schneesicherheit,
|
||||
<b><?= g('harte-weiche-standortfaktoren', 'harte Faktoren') ?></b>, die man messen kann (Höhenlage, Schneesicherheit,
|
||||
Erreichbarkeit, Wasser, Baugrund), und <b>weiche Faktoren</b>, die man
|
||||
spürt (Landschaftsbild, Ruf, Sicherheit, Gastfreundschaft).</p>
|
||||
<p>Im Gebirge ist die <b>Höhenlage</b> der wichtigste harte Faktor: Je höher
|
||||
@@ -246,7 +246,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<p>Tourismus ist eine Kette: <b>Anreise → Kapazität → Betten → Personal →
|
||||
Einnahmen</b>. Reißt ein Glied, verdient das ganze Tal weniger. Wenn mehr
|
||||
Gäste kommen wollen, als der Bus bringen kann, hilft das beste Hotel nichts –
|
||||
der <b>Engpass</b> bestimmt das Ergebnis.</p>
|
||||
der <b><?= g('engpass', 'Engpass') ?></b> bestimmt das Ergebnis.</p>
|
||||
<p>Und wie entsteht der Preis? Auf Märkten treffen
|
||||
<?= g('angebot-nachfrage', 'Angebot und Nachfrage') ?> aufeinander. Ein hoher
|
||||
Skipass-Preis bringt mehr Geld <i>pro Gast</i> – aber weniger Gäste kommen
|
||||
@@ -277,7 +277,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
(links) ist deine Preisstellschraube – beobachte, wie Gästezahl und Einnahmen
|
||||
reagieren. Der 📋 <b>Tagesbericht</b> zeigt die ganze Kette als Rechnung:
|
||||
Wer wollte kommen (· Faktoren), wer konnte kommen (Engpass!), Einnahmen minus
|
||||
Kosten. Rücklagen sind wichtig: Einmalige Chancen wie das <b>Skirennen
|
||||
Kosten. <?= g('ruecklagen', 'Rücklagen') ?> – gespartes Geld als Polster für
|
||||
schlechte Tage – sind wichtig: Einmalige Chancen wie das <b>Skirennen
|
||||
(5.000 €)</b> kommen nur einmal – und ab 15.000 € Schulden verkauft die
|
||||
<b>Bank</b> dein teuerstes Gebäude zwangsweise.</div>
|
||||
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgaben:</b>
|
||||
@@ -298,7 +299,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<?php if ($LEHRER): ?>
|
||||
<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Erwartungshorizont (Auswahl):</b>
|
||||
A: Bei 15 € viele Gäste, wenig Ertrag/Gast; bei 45 € wenige Gäste, sinkende
|
||||
Zufriedenheit – Umsatzmaximum liegt dazwischen (Preiselastizität).
|
||||
Zufriedenheit – Umsatzmaximum liegt dazwischen (<?= g('preiselastizitaet', 'Preiselastizität') ?>:
|
||||
Wie stark die Nachfrage auf eine Preisänderung reagiert).
|
||||
C: Nein – laufende Kosten (Instandhaltung, Löhne) laufen immer; Überfüllung
|
||||
senkt Zufriedenheit → weniger Nachfrage morgen.
|
||||
<b>Stolperstein „Panzer-Rush":</b> Wer sofort alles baut, endet absichtlich in
|
||||
@@ -520,15 +522,17 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
Wird er ignoriert, kippt der Erfolg: <?= g('uebertourismus', 'Übertourismus') ?>
|
||||
verstopft Straßen, verärgert Einheimische und vertreibt am Ende genau die
|
||||
Gäste, die Ruhe suchten.</p>
|
||||
<p>Es gibt Gegenmittel: <b>Renaturierung</b> (Aufforsten gibt der Natur
|
||||
Fläche zurück), <b>öko-effiziente Betriebe</b> (Solar spart Kosten UND
|
||||
<p>Es gibt Gegenmittel: <b><?= g('renaturierung', 'Renaturierung') ?></b>
|
||||
(Aufforsten gibt der Natur Fläche zurück und macht Eingriffe rückgängig),
|
||||
<b>öko-effiziente Betriebe</b> (Solar spart Kosten UND
|
||||
schont die Natur – eine Investition, die sich doppelt rechnet) und
|
||||
<?= g('soziale-verantwortung', 'soziale Verantwortung') ?>: Wer seinem
|
||||
Personal gute Unterkünfte bietet, bekommt zufriedene Mitarbeiter:innen –
|
||||
und die Gäste spüren den freundlicheren Service. Ein Win-win.</p>
|
||||
<p>Und wenn Betriebe wachsen? Vier kleine Gasthäuser zusammen leisten
|
||||
viel – <b>ein großes</b> leistet dasselbe mit geringeren Kosten pro Gast.
|
||||
Diesen Vorteil großer Betriebe nennt man <b>Skaleneffekt</b>.</p>
|
||||
viel – <b>ein großes</b> leistet dasselbe mit geringeren Kosten pro Gast,
|
||||
weil feste Kosten wie Küche oder Heizung nur einmal anfallen.
|
||||
Diesen Vorteil großer Betriebe nennt man <b><?= g('skaleneffekt', 'Skaleneffekt') ?></b>.</p>
|
||||
</div>
|
||||
<div>
|
||||
<?= buchBild('zielkonflikt-baustelle-natur',
|
||||
|
||||
@@ -181,7 +181,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<b>Herkunftsgeschichte</b> – und die beginnt für dich am Regal: Bei
|
||||
Obst und Gemüse muss das Herkunftsland angegeben sein.</p>
|
||||
<p>Wie viel ein Land selbst erzeugt, misst der
|
||||
<b>Selbstversorgungsgrad</b>: 100 % heißt, die eigene Erzeugung deckt
|
||||
<b><?= g('selbstversorgungsgrad', 'Selbstversorgungsgrad') ?></b>: 100 % heißt, die eigene Erzeugung deckt
|
||||
genau den eigenen Verbrauch. Österreich ist bei Milch weit darüber –
|
||||
wir exportieren also – und bei Obst, Fisch oder Reis weit darunter.
|
||||
Was fehlt, muss <b>importiert</b> werden: aus Nachbarländern, aus
|
||||
@@ -201,7 +201,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
der größte Produzent der Welt, sondern das Land, aus dem die Zutat
|
||||
<b>typisch zu uns auf den Markt</b> kommt. Vier Kategorien helfen dir:
|
||||
🇪🇺 <b>Hauptlieferant</b> (kommt zu uns) · 🌐 <b>Welt-Hauptproduzent</b>
|
||||
(Big Player, aber selten bei uns im Regal) · 🌍 <b>Off-Season-Lieferant</b>
|
||||
(Big Player, aber selten bei uns im Regal) ·
|
||||
🌍 <b><?= g('off-season-import', 'Off-Season-Lieferant') ?></b>
|
||||
(füllt nur unsere Wintersaison) · 🏠 <b>Eigenkonsum</b> (bleibt im eigenen
|
||||
Land). Zutaten aus der Speisekammer (Hefe, Essig …) sind als „lokal"
|
||||
markiert – sie musst du nicht erforschen.</div>
|
||||
@@ -372,7 +373,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
bringen die Bohnen nach Europa, verarbeitet wird meist erst hier – auch
|
||||
die Schweiz, Deutschland und Österreich verdienen also an Schokolade
|
||||
kräftig mit.</p>
|
||||
<p>Wie das Geld entlang dieser <b>Wertschöpfungskette</b> verteilt ist,
|
||||
<p>Wie das Geld entlang dieser
|
||||
<b><?= g('wertschoepfungskette', 'Wertschöpfungskette') ?></b> verteilt ist,
|
||||
überrascht viele: Von einem Euro, den wir für Schokolade ausgeben,
|
||||
erreichen nur etwa <b>8 Cent</b> die Kakaobauern-Familien – der Rest
|
||||
bleibt bei Verarbeitung, Marke und Handel. <span class="q">[4]</span>
|
||||
@@ -479,7 +481,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<p>Beim Transport zählt vor allem das <b>Wie</b>: Fast 60 % der
|
||||
Lebensmittel-Transportkilometer laufen über das Schiff, nur 0,16 % über
|
||||
das Flugzeug. <span class="q">[6]</span> Die Banane per Schiff ist
|
||||
darum kein Klimaproblem – <b>Flugware</b> (etwa empfindliche Beeren
|
||||
darum kein Klimaproblem – <b><?= g('flugware', 'Flugware') ?></b> (etwa empfindliche Beeren
|
||||
oder Spargel außerhalb der Saison) dagegen schon. Und
|
||||
<?= g('saisonal-regional', 'saisonal & regional') ?> bleibt trotzdem
|
||||
sinnvoll: Die Freiland-Tomate im August schlägt jede Winter-Tomate aus
|
||||
@@ -577,7 +579,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<p>Was auf den Teller kommt, entscheidet dreifach: über deine
|
||||
<b>Gesundheit</b>, über das <b>Klima</b> (Seite 4) – und über die
|
||||
Menschen am Anfang der Kette (Seite 3). Für die Gesundheit gibt die
|
||||
<b>österreichische Ernährungspyramide</b> die Richtung vor: viel Wasser,
|
||||
österreichische <b><?= g('ernaehrungspyramide', 'Ernährungspyramide') ?></b>
|
||||
die Richtung vor: viel Wasser,
|
||||
täglich Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst, regelmäßig Getreide und
|
||||
Erdäpfel, maßvoll Milchprodukte, wenig Fleisch, selten Süßes.
|
||||
<span class="q">[7]</span> Die Nährwerte auf Verpackungen (und in der
|
||||
@@ -587,7 +590,10 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
Siegel wie Fairtrade garantieren Mindestpreise und eine Prämie für
|
||||
Schulen, Brunnen oder Werkzeug – ein direkter Hebel gegen die 8-Cent-Bilanz
|
||||
von Seite 3. Und ein dritter Hebel kostet gar nichts:
|
||||
<b>weniger wegwerfen</b>. Österreichs Haushalte entsorgen pro Jahr rund
|
||||
<b>weniger wegwerfen</b>. Wenn essbare Lebensmittel im Müll landen,
|
||||
sprechen Fachleute von
|
||||
<?= g('lebensmittelverschwendung', 'Lebensmittelverschwendung') ?> – und
|
||||
die ist enorm: Österreichs Haushalte entsorgen pro Jahr rund
|
||||
<b>635.000 Tonnen</b> Lebensmittel, etwa <b>70 kg pro Person</b> – mehr
|
||||
als die Hälfte davon wäre vermeidbar. <span class="q">[8]</span> Essen,
|
||||
das im Müll landet, hat seine ganze Weltreise umsonst gemacht.</p>
|
||||
|
||||
@@ -41,6 +41,14 @@ foreach ($modDb as $m) {
|
||||
];
|
||||
$moduleOrder[] = $m['module_id'];
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Schulbuch-Kapitel je Modul (für den 📖-Link bei aktivem Modul-Filter)
|
||||
$buchLink = [];
|
||||
$buchAlias = ['klima-3d' => 'klima'];
|
||||
foreach (array_keys($moduleMeta) as $mid) {
|
||||
$ziel = $buchAlias[$mid] ?? $mid;
|
||||
if (is_file(__DIR__ . '/buch-' . $ziel . '.php')) $buchLink[$mid] = 'buch-' . $ziel;
|
||||
}
|
||||
?><!DOCTYPE html>
|
||||
<html lang="de">
|
||||
<head>
|
||||
@@ -136,6 +144,7 @@ foreach ($modDb as $m) {
|
||||
white-space: nowrap;
|
||||
}
|
||||
.gl-chip.active { background: var(--ggs-fjord); color: var(--ggs-white); border-color: var(--ggs-fjord); }
|
||||
a.gl-chip.gl-buch { background: var(--ggs-forest, #1f4b37); color: var(--ggs-white); border-color: var(--ggs-forest, #1f4b37); text-decoration: none; }
|
||||
@media (hover: hover) {
|
||||
.gl-chip:hover { border-color: var(--ggs-fjord); color: var(--ggs-fjord); }
|
||||
}
|
||||
@@ -650,6 +659,7 @@ const INIT_MODULE = <?= json_encode($module) ?>;
|
||||
// Aus DB-Tabelle module_info (Admin-pflegbar, Source-of-Truth)
|
||||
const MODULE_META = <?= json_encode($moduleMeta, JSON_UNESCAPED_UNICODE) ?>;
|
||||
const MODULE_ORDER = <?= json_encode($moduleOrder, JSON_UNESCAPED_UNICODE) ?>;
|
||||
const BUCH_LINK = <?= json_encode($buchLink, JSON_UNESCAPED_UNICODE) ?>; // Modul → Schulbuch-Kapitel
|
||||
const CATEGORY_LABEL = {
|
||||
klima: 'Klima',
|
||||
einheit: 'Einheit',
|
||||
@@ -799,6 +809,11 @@ function renderFilters() {
|
||||
</button>`;
|
||||
});
|
||||
|
||||
// Schulbuch-Link, wenn ein Modul mit Kapitel gefiltert ist
|
||||
if (STATE.filter.module && BUCH_LINK[STATE.filter.module]) {
|
||||
html += `<a class="gl-chip gl-buch" href="<?= $bp ?>/${BUCH_LINK[STATE.filter.module]}">📖 Zum Schulbuch-Kapitel</a>`;
|
||||
}
|
||||
|
||||
wrap.innerHTML = html;
|
||||
|
||||
wrap.querySelectorAll('.gl-chip').forEach(btn => {
|
||||
|
||||
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