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geograsim/App/Don_t_Deploy/2026-07-15-buch-glossar-fluss.sql
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Adminator 78a1cdca24 Buch ↔ Glossar verbunden: 80 neue Glossar-Einträge, ~390 Tooltips, Rückverlinkung
- 13 Kapitel: alle Fachbegriffe per g()-Tooltip verlinkt, fehlende Begriffe als
  vollwertige Glossar-Einträge angelegt (short/text + Leichte-Sprache-Felder,
  glossar:-Querverweise, ohne Bild — Bild-Batch folgt)
- Modul-Mappings vervollständigt: jeder Buch-Begriff erscheint auf glossar?module=<sim>
  (kofferdetektiv erstmals gemappt, 31 Begriffe; klima auf beide module_ids)
- Ergänzende Erklärsätze im Buch, wo Begriffe bisher nur genannt wurden
- glossar.php: Chip „📖 Zum Schulbuch-Kapitel" bei aktivem Modul-Filter (BUCH_LINK-Map,
  klima-3d → buch-klima)
- SQL idempotent (INSERT IGNORE, Mappings per key_slug-Subquery, keine harten IDs):
  App/Don_t_Deploy/2026-07-15-buch-glossar-*.sql

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
2026-07-15 17:40:56 +02:00

81 lines
9.1 KiB
SQL

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-- Schulbuch-Kapitel Fluss & Hochwasser ↔ Glossar
-- Datum: 2026-07-15 · Modul: fluss
-- Neue Glossar-Einträge (7) + Modul-Mapping für alle Buch-Slugs.
-- Mehrfach ausführbar (INSERT IGNORE, keine hardcodierten IDs).
-- Hinweis: 'bodenversiegelung' evtl. parallel vom farmer-Kapitel
-- angelegt — INSERT IGNORE macht das konfliktfrei.
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INSERT IGNORE INTO glossar (key_slug, title, short, text, category, short_easy, text_easy) VALUES
('pegel',
'Pegel',
'Messstelle, die den Wasserstand eines Flusses rund um die Uhr aufzeichnet.',
'Ein Pegel ist eine fest eingerichtete Messstelle am Fluss, die den Wasserstand laufend misst — als Latte zum Ablesen oder als automatische Station, die ihre Daten sofort weitermeldet. Angegeben wird der Wasserstand in Zentimetern über einem festgelegten Nullpunkt. Steigt der Pegel über bestimmte Marken, werden Hochwasser-Warnstufen ausgelöst — der Pegel ist damit das Fieberthermometer des Flusses. In Österreich messen hunderte Pegel an Flüssen und Seen; die aktuellen Stände kann jede:r im Internet abrufen (z. B. ehyd.gv.at). Aus vielen Pegeln im [Einzugsgebiet](glossar:einzugsgebiet) berechnen Fachleute, wann eine Flutwelle wo ankommt.',
'wasser',
'Eine Mess-Stelle am Fluss. Sie zeigt, wie hoch das Wasser steht.',
'Am Fluss steht eine Mess-Latte oder ein Mess-Haus.\nDas nennt man Pegel.\nDer Pegel zeigt: So hoch steht das Wasser.\nSteigt das Wasser stark, gibt es eine Warnung.\nSo können sich die Menschen vorbereiten.'),
('hq100',
'HQ100 (100-jährliches Hochwasser)',
'Hochwasser, das in jedem Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 : 100 erreicht oder überschritten wird.',
'HQ100 bezeichnet ein Hochwasser, das in jedem einzelnen Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 % (also 1 : 100) erreicht oder überschritten wird. Achtung, beliebter Denkfehler: Das heißt nicht „kommt nur alle 100 Jahre" — ein HQ100 kann auch zweimal in einem Jahrzehnt auftreten, die Wahrscheinlichkeit startet jedes Jahr neu. HQ100 ist der wichtigste Maßstab der Raumplanung: [Gefahrenzonenpläne](glossar:gefahrenzonenplan) und viele Dämme sind darauf bemessen. Für Ereignisse darüber hinaus bleibt immer ein [Restrisiko](glossar:restrisiko). Ob eine Adresse in Österreich im HQ100-Gebiet liegt, zeigt die Karte HORA (hora.gv.at).',
'wasser',
'Ein sehr großes Hochwasser. Es ist in jedem Jahr sehr selten, aber möglich.',
'HQ100 ist ein Fach-Wort für ein sehr großes Hochwasser.\nSo ein Hochwasser ist selten.\nAber es kann in jedem Jahr passieren.\nEs kann sogar zweimal kurz hintereinander kommen.\nDort, wo so ein Hochwasser hinkommt, soll man keine Häuser bauen.'),
('aue',
'Aue',
'Flache Landschaft aus Wäldern und Wiesen entlang eines Flusses, die bei Hochwasser überflutet werden darf.',
'Die Aue ist der natürliche Überflutungsraum eines Flusses: flache Wälder und Wiesen entlang des Ufers, die bei Hochwasser volllaufen wie ein Schwamm, das Wasser zurückhalten und langsam wieder abgeben. Diesen Effekt nennt man [Retention](glossar:retention) — er macht die Flutwelle für alle flussabwärts niedriger. Auen gehören zugleich zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas: Der ständige Wechsel von nass und trocken schafft Platz für Fische, Amphibien, Biber und Vögel. Durch [Flussbegradigung](glossar:flussbegradigung) und Dämme sind die meisten Auen in Österreich verschwunden oder vom Fluss abgeschnitten; der Nationalpark Donau-Auen östlich von Wien schützt eine der letzten großen Flussauen Europas.',
'wasser',
'Wiesen und Wälder direkt am Fluss. Bei Hochwasser dürfen sie unter Wasser stehen.',
'Neben dem Fluss liegen flache Wiesen und Wälder.\nDas nennt man Au oder Aue.\nBei Hochwasser läuft das Wasser in die Au.\nDie Au ist wie ein Schwamm.\nSie hält das Wasser fest.\nIn der Au leben sehr viele Tiere.'),
('gefahrenzonenplan',
'Gefahrenzonenplan',
'Amtliche Karte, die zeigt, wo Hochwasser, Muren oder Lawinen drohen — Grundlage für Bau-Entscheidungen.',
'Ein Gefahrenzonenplan ist eine amtliche Karte, die für jede Gemeinde ausweist, wo Naturgefahren wie Hochwasser, Muren oder Lawinen wie stark drohen. In der roten Zone gilt praktisch Bauverbot, in der gelben Zone darf nur mit besonderen Auflagen gebaut werden (z. B. erhöhte Eingänge, keine Wohnräume im Keller). Maßstab beim Hochwasser ist meist das [HQ100](glossar:hq100). Erstellt werden die Pläne in Österreich von der Wildbach- und Lawinenverbauung und der Bundeswasserbauverwaltung; die Gemeinden müssen sie bei der Flächenwidmung berücksichtigen. Damit ist der Gefahrenzonenplan der billigste [Hochwasserschutz](glossar:hochwasserschutz): Er verhindert, dass überhaupt im Weg des Wassers gebaut wird.',
'recht',
'Eine Karte mit Gefahren-Zonen. Sie zeigt, wo man nicht bauen darf.',
'Nicht jeder Platz ist zum Bauen sicher.\nDarum gibt es eine besondere Karte.\nSie heißt Gefahren-Zonen-Plan.\nRote Zone heißt: Hier ist es gefährlich. Hier darf man kein Haus bauen.\nGelbe Zone heißt: Bauen nur mit besonderem Schutz.'),
('restrisiko',
'Restrisiko',
'Die Gefahr, die trotz aller Schutzmaßnahmen übrig bleibt.',
'Restrisiko nennt man die Gefahr, die trotz aller Schutzmaßnahmen übrig bleibt. Jeder Damm und jedes Rückhaltebecken ist nur für ein bestimmtes Ereignis bemessen — oft das [HQ100](glossar:hq100). Kommt ein größeres Hochwasser, wird der Damm überströmt oder bricht. Gefährlich wird das Restrisiko vor allem, wenn Menschen es vergessen: Hinter Dämmen fühlt man sich sicher und baut immer näher ans Wasser — versagt der Schutz dann doch, ist der Schaden größer als je zuvor. Moderner [Hochwasserschutz](glossar:hochwasserschutz) plant das Restrisiko deshalb mit: durch Warnsysteme, Notfallpläne und Bauweisen, die eine Überflutung aushalten.',
'gesellschaft',
'Die Gefahr, die trotz Schutz übrig bleibt.',
'Ein Damm schützt vor Hochwasser.\nAber ein Damm schützt nicht immer.\nDas Wasser kann höher steigen als der Damm.\nOder der Damm bricht.\nDie Gefahr, die übrig bleibt, heißt Rest-Risiko.\nDarum braucht man auch Warnungen und Notfall-Pläne.'),
('rueckhaltebecken',
'Rückhaltebecken',
'Becken, das bei Hochwasser die Flutwelle auffängt und das Wasser später langsam wieder abgibt.',
'Ein Rückhaltebecken ist ein meist leeres Becken im Tal oberhalb einer Siedlung: Bei Hochwasser füllt es sich, fängt die Spitze der Flutwelle ab und gibt das Wasser danach gedrosselt wieder ab. Es ist damit die technische Variante der [Retention](glossar:retention) — es leistet gezielt, was eine natürliche [Aue](glossar:aue) von selbst tut. Beim Hochwasser im September 2024 füllte sich das neue Rückhaltebecken in Hofstetten-Grünau (Niederösterreich) mit rund 20 000 m³ fast bis zum Rand und bewahrte den Ort vor schweren Schäden. Wie jeder technische Schutz hat auch ein Becken eine Bemessungsgrenze: Läuft es über, bleibt ein [Restrisiko](glossar:restrisiko).',
'wasser',
'Eine große leere Wanne im Tal. Bei Hochwasser fängt sie das Wasser.',
'Ein Rückhalte-Becken ist wie eine große leere Wanne.\nSie liegt oben im Tal.\nBei Hochwasser läuft die Wanne voll.\nSie fängt das Wasser auf.\nSpäter lässt sie das Wasser langsam wieder heraus.\nSo bleibt das Dorf trocken.'),
('bodenversiegelung',
'Bodenversiegelung',
'Abdecken des Bodens mit Asphalt, Beton oder Gebäuden, sodass kein Wasser mehr versickern kann.',
'Von Bodenversiegelung spricht man, wenn Boden mit Asphalt, Beton oder Gebäuden abgedeckt wird. Versiegelter Boden kann kein Wasser mehr aufnehmen: Der Regen versickert nicht, sondern läuft sofort in den nächsten Bach — das macht [Hochwasser](glossar:ueberflutung) höher und schneller. Zugleich gehen fruchtbare Ackerböden und Lebensräume verloren, und versiegelte Flächen heizen sich im Sommer stark auf. Österreich verbraucht im Zehnjahresmittel rund 11 Hektar Boden pro Tag; etwa die Hälfte davon wird versiegelt. Das Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung liegt bei 2,5 Hektar pro Tag — Entsiegelung und Bauen im Bestand sollen helfen, es zu erreichen.',
'umwelt',
'Boden wird mit Asphalt oder Beton bedeckt. Dann kann kein Wasser mehr versickern.',
'Manchmal baut man auf einer Wiese eine Straße oder ein Haus.\nDann ist der Boden zu.\nDas nennt man Boden-Versiegelung.\nRegen kann nicht mehr in den Boden.\nDas Wasser läuft sofort in den Fluss.\nDas macht Hochwasser schlimmer.');
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-- Modul-Mapping: ALLE im Kapitel buch-fluss verwendeten Slugs
-- (neue + bestehende) dem Modul 'fluss' zuordnen. Idempotent.
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INSERT IGNORE INTO glossar_modules (glossar_id, module_id)
SELECT id, 'fluss' FROM glossar WHERE key_slug IN (
-- neu angelegt
'pegel', 'hq100', 'aue', 'gefahrenzonenplan', 'restrisiko',
'rueckhaltebecken', 'bodenversiegelung',
-- bestehende g()-Slugs des Kapitels
'ueberflutung', 'einzugsgebiet', 'hochwasserschutz', 'retention',
'renaturierung', 'maeander', 'klimawandel', 'ueberschwemmungsgebiet',
'ufervegetation', 'oekosystem', 'biodiversitaet', 'flussbegradigung'
);