Buch: 51 neue Fachbegriffe im Text mit dem Glossar verlinkt (Tooltips)

Erste Nennung je Begriff im Standard-Zweig per g() verlinkt (blockabfertigung,
verordnung/richtlinie, deich, eisschild, strommix, kerosin, halbschatten, taiga,
fruchtfolge, synergie … über 10 Kapitel). Kein g() in Leichter Sprache.

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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<div>
<p>Die Erde bekommt ihre Wärme von der Sonne. Ein Teil dieser Wärme
würde sofort wieder ins Weltall verschwinden. Doch in der Luft rund um die
Erde (der Atmosphäre) schweben besondere Gase: die
Erde (der <?= g('atmosphaere', 'Atmosphäre') ?>) schweben besondere Gase: die
<?= g('treibhausgas', 'Treibhausgase') ?> <?= g('co2', 'CO₂') ?>,
<?= g('methan', 'Methan') ?> und Wasserdampf. Sie halten die Wärme fest —
wie das Glasdach eines Gewächshauses. Das nennt man den <b>natürlichen</b>
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ganz langsam. Fachleute nennen das die
<?= g('klimatraegheit', 'Trägheit des Klimasystems') ?>. Die
<b>Geflutet-Anzeige</b> zeigt dir die Wirkung auf der Karte. Zuerst frisst das
Meer den Strand. <i>Das verhindert auch der beste Deich nicht.</i> Dann steigt
Meer den Strand. <i>Das verhindert auch der beste <?= g('deich', 'Deich') ?> nicht.</i> Dann steigt
das Wasser in die Häuser. Sind am Ende weniger als 40 % geflutet, ist das
Schutz-Ziel erreicht. Über 50 % bedeutet das Aus. Achte auf die Warnmeldungen:
salzige Brunnen 💧 und sterbende Küstenwälder 🌿 kommen <i>vor</i> der großen
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</div>
<?php if ($LEHRER): ?>
<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Erwartungshorizont:</b>
A: Wärmeausdehnung des Wassers + Schmelzwasser von Gletschern/Eisschilden.
A: Wärmeausdehnung des Wassers + Schmelzwasser von Gletschern/<?= g('eisschild', 'Eisschilden') ?>.
B: Trägheit des Systems — Ozeane und Eisschilde reagieren verzögert; die
Simulation modelliert dafür einen „committed"-Anteil, der irreversibel
weiterläuft. Genau das ist der Kern des Kipppunkt-Gedankens (Seite 5).
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ging 2020 vom Netz. <b>Deutschland</b> setzt auf
<?= g('windenergie', 'Wind') ?> und <?= g('photovoltaik', 'Photovoltaik') ?>
und schaffte 2024 erstmals 62,7 % Erneuerbare. Die <b>Schweiz</b>
mischt Wasserkraft (rund 60 %) mit Kernkraft (rund 28 %).</p>
mischt Wasserkraft (rund 60 %) mit <?= g('kernkraft', 'Kernkraft') ?> (rund 28 %).</p>
<p>Ein Problem bleibt: Sonne und Wind liefern nicht immer dann Strom, wenn
man ihn braucht. Ein bisschen Strom braucht ein Land aber rund um die Uhr,
Tag und Nacht. Diesen Dauer-Bedarf nennt man
<?= g('grundlast', 'Grundlast') ?>. Für windstille, trübe Tage (die
<?= g('dunkelflaute', 'Dunkelflaute') ?>) braucht es darum Speicher. Die
Alpen haben dafür <?= g('pumpspeicher', 'Pumpspeicherkraftwerke') ?>, die
„Batterien der Energiewende". So geht das: Ist zu viel Strom da, pumpt man
„Batterien der <?= g('energiewende', 'Energiewende') ?>". So geht das: Ist zu viel Strom da, pumpt man
Wasser den Berg hinauf. Fehlt Strom, lässt man es wieder herunter — es
treibt <?= g('turbine', 'Turbinen') ?> an und macht neuen Strom.</p>
</div>
@@ -412,7 +412,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
<?= buchBild('energie-wasserkraft',
'Wasserkraft-Motiv in Vorarlberg: Staumauer oder Krafthaus (z. B. Lünersee, Kopswerk, Rodund) — alternativ ein großes PV-Dach oder Windrad in der Region.',
'Wasserkraft aus den Alpen: Speicherseen und Kraftwerke machen Österreich zum Land der erneuerbaren Energie — und speichern Strom für windstille Tage.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Strommix im Vergleich:</b>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 <?= g('strommix', 'Strommix') ?> im Vergleich:</b>
<b>AT</b> 2025: 82 % erneuerbar, 51 % allein Wasserkraft
<span class="q">[7]</span> · <b>DE</b> 2024: erstmals 62,7 % erneuerbar,
Wind ist größte Quelle <span class="q">[8]</span> · <b>CH</b> 2024:
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<div class="b-cols">
<div>
<p>Gegen das steigende Wasser gibt es drei Wege.
<b>1. Verteidigen.</b> Man baut Deiche, Mauern und Sperrwerke. Ein Sperrwerk
<b>1. Verteidigen.</b> Man baut Deiche, Mauern und <?= g('sperrwerk', 'Sperrwerke') ?>. Ein Sperrwerk
ist ein riesiges Tor, das man bei Sturm schließt. Weil das alles aus Beton
und Stein ist, nennt man es „grauen"
<?= g('kuestenschutz', 'Küstenschutz') ?>. Musterland sind die Niederlande:
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billigen Strom, ein Flughafen bringt Geld durch Tourismus. Doch beides
heizt die Erde weiter auf. Und Vorsicht vor <b>Scheinlösungen</b>: Manche
wollen das Wetter mit Technik überlisten, zum Beispiel mit einer
„Wolken-Impfung" (das nennt man Geo-Engineering). Das klingt nach
„Wolken-Impfung" (das nennt man <?= g('geoengineering', 'Geo-Engineering') ?>). Das klingt nach
Wundermittel, wirkt in Versuchen aber kaum. Und es ersetzt das CO₂-Sparen
nicht.</p>
<p>Am wichtigsten ist die <b>Zeit</b>. Das Klima hat nämlich