Buch: 51 neue Fachbegriffe im Text mit dem Glossar verlinkt (Tooltips)
Erste Nennung je Begriff im Standard-Zweig per g() verlinkt (blockabfertigung, verordnung/richtlinie, deich, eisschild, strommix, kerosin, halbschatten, taiga, fruchtfolge, synergie … über 10 Kapitel). Kein g() in Leichter Sprache. Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
@@ -185,7 +185,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<p>Ob das gelingt, verrät die <?= g('netzfrequenz', 'Netzfrequenz') ?>.
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Fast alle Länder Europas hängen an einem einzigen, gemeinsamen Netz –
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dem <?= g('verbundnetz', 'Verbundnetz') ?>. Darin fließt der Strom als
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Wechselstrom: Er wechselt 50-mal pro Sekunde die Richtung. Das nennt man
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<?= g('wechselstrom', 'Wechselstrom') ?>: Er wechselt 50-mal pro Sekunde die Richtung. Das nennt man
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<b>50 <?= g('hertz', 'Hertz') ?></b>. Wird mehr Strom verbraucht als
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erzeugt, wird dieser Takt langsamer – die Frequenz sinkt. Wird zu viel
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erzeugt, steigt sie. Schon kleine Abweichungen sind gefährlich.</p>
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@@ -389,7 +389,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<?= g('stromboerse', 'Strombörse') ?>. Dort kauft man Strom für jede
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Stunde des nächsten Tages im Voraus. In dieser Nacht schoss der Preis in
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die Höhe: von durchschnittlich 79 € auf über <b>800 € pro
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Megawattstunde</b>. <span class="q">[5]</span></p>
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<?= g('megawattstunde', 'Megawattstunde') ?></b>. <span class="q">[5]</span></p>
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<p>Auch die Jahreszeiten mischen mit: Im Winter ist der Verbrauch am
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höchsten (Heizen, Licht), die Sonnenausbeute aber am niedrigsten. Je
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mehr ein Land auf Wetterstrom setzt, desto wichtiger werden
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@@ -185,7 +185,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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manche Dinge gemeinsam zu regeln. Das Wichtigste ist der
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<b><?= g('binnenmarkt', 'Binnenmarkt') ?></b>. Er bringt vier Freiheiten:
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Waren, Menschen, Dienstleistungen und Geld dürfen frei über die Grenzen. Man
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nennt sie die vier Grundfreiheiten. Du spürst die EU jeden Tag, oft ohne es
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nennt sie die vier <?= g('grundfreiheiten', 'Grundfreiheiten') ?>. Du spürst die EU jeden Tag, oft ohne es
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zu merken. Dein Handy kostet im EU-Ausland nichts extra – das nennt man
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<?= g('roaming', 'Roaming') ?>. In 20 Ländern zahlst du mit dem Euro. Mit
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Erasmus+ kannst du ein Jahr im Ausland lernen. Und an den meisten Grenzen
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@@ -217,7 +217,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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EU: <b>27 Staaten · ~450 Mio. Menschen · 24 Amtssprachen</b>
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<span class="q">[1]</span> · Österreich: Volksabstimmung 12.6.1994,
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<b>66,6 % Ja</b>, Beitritt 1.1.1995 <span class="q">[2]</span> ·
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Schweiz: EWR-Nein 1992 (50,3 %), heute <b>über 100 bilaterale Verträge</b>;
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Schweiz: EWR-Nein 1992 (50,3 %), heute <b>über 100 <?= g('bilaterale-vertraege', 'bilaterale Verträge') ?></b>;
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Liechtenstein: EWR seit 1995 <span class="q">[3]</span></div>
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</div>
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</div>
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@@ -294,7 +294,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Es vertritt die Bürger:innen. Es ist die einzige EU-Einrichtung, die direkt
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gewählt wird – alle fünf Jahre, in Österreich schon ab 16 Jahren. Seine 720
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Abgeordneten sitzen nicht nach Ländern zusammen. Sie sitzen nach politischer
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Richtung in Gruppen, den Fraktionen. Die dritte Einrichtung ist der
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Richtung in Gruppen, den <?= g('fraktion', 'Fraktionen') ?>. Die dritte Einrichtung ist der
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<?= g('rat-der-eu', 'Rat der EU (Ministerrat)') ?>. Er vertritt die
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Regierungen. Je nach Thema treffen sich die passenden Minister:innen der 27
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Staaten. Bei Umweltgesetzen kommen zum Beispiel alle Umweltminister:innen
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@@ -402,8 +402,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<b><?= g('trilog', 'Trilog') ?></b>. Dort verhandeln Vertreter:innen von
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Parlament, Ministerrat und Kommission einen Kompromiss. Insgesamt gibt es
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bis zu drei „Lesungen". Scheitern alle, ist der Vorschlag gescheitert. Am
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Ende steht das fertige Gesetz. Es ist entweder eine <b>Verordnung</b> oder
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eine <b>Richtlinie</b>. Eine Verordnung gilt sofort überall gleich. Eine
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Ende steht das fertige Gesetz. Es ist entweder eine <b><?= g('verordnung', 'Verordnung') ?></b> oder
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eine <b><?= g('richtlinie', 'Richtlinie') ?></b>. Eine Verordnung gilt sofort überall gleich. Eine
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Richtlinie gibt nur das Ziel vor – jedes Land baut sie in eigene Gesetze um.
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Beides zusammen nennt man <?= g('eu-gesetz', 'EU-Gesetz') ?>.</p>
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<p>Oft versucht die EU zuerst den sanften Weg. Sie bittet eine Branche um
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@@ -535,7 +535,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Gleich vier Fälle drehen
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sich um Bürgerinitiativen: <b>„Käfige abschaffen!"</b> (Erfolg im Verfahren,
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Versprechen noch offen), <b>„Stop Vivisection"</b> und <b>„Glyphosat stoppen?"</b>
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Versprechen noch offen), <b>„Stop Vivisection"</b> und <b>„<?= g('glyphosat', 'Glyphosat') ?> stoppen?"</b>
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(formal erfolgreich, inhaltlich abgelehnt) und <b>„Wasser ist ein
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Menschenrecht"</b> (echter Durchbruch). Die Hürden baust du als Lückentext:
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Welche Zahlen-Karte stimmt – 100.000, 1 Million oder 10 Millionen? 1, 7 oder
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+11
-11
@@ -82,7 +82,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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'Naturraum wird Nutzraum: Wo Menschen Nahrung anbauen, entscheidet fast immer das Klima. Vorarlberger Rheintal.') ?>
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<div class="b-box b-merke"><b>Darum geht es in diesem Kapitel:</b>
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Jede Pflanze braucht ein bestimmtes Wetter. Darum wächst nicht überall
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Jede Pflanze braucht ein bestimmtes <?= g('wetter', 'Wetter') ?>. Darum wächst nicht überall
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alles. Temperatur und Regen teilen die Erde in
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<?= g('klimazone', 'Klimazonen') ?> ein. Diese Zonen entscheiden, wo die
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großen <?= g('anbauguertel', 'Anbaugürtel') ?> der Erde liegen. Oft gibt es
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@@ -178,14 +178,14 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Gürtel mit ähnlichem <?= g('klima', 'Klima') ?>. Sie legen sich wie Bänder um
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die Erde.</p>
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<p>Zwei Dinge bestimmen fast alles. Das Erste ist die <b>Temperatur</b>: Wie
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warm ist der Sommer? Gibt es Frost? Das Zweite ist der <b>Niederschlag</b>:
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warm ist der Sommer? Gibt es <?= g('frost', 'Frost') ?>? Das Zweite ist der <b><?= g('niederschlag', 'Niederschlag') ?></b>:
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Wie viel Regen fällt? Und wann fällt er? Vor über hundert Jahren bauten
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Wladimir Köppen und Rudolf Geiger daraus ein System. Es heißt
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<?= g('koeppen-geiger', 'Köppen-Geiger-Klassifikation', 'Köppen-Geiger') ?>.
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Es steht bis heute in jedem Atlas. Wir nutzen eine einfachere Fassung mit acht
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großen Zonen. Sie reicht von tropisch feucht – das ist der Regenwald – über
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die Wüste und das Mittelmeer-Klima. Ganz kalt wird es in der Taiga, einem
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Nadelwald im Norden, und in der Tundra, dem baumlosen Kaltland am Pol.</p>
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die Wüste und das Mittelmeer-Klima. Ganz kalt wird es in der <?= g('taiga', 'Taiga') ?>, einem
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Nadelwald im Norden, und in der <?= g('tundra', 'Tundra') ?>, dem baumlosen Kaltland am Pol.</p>
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<p>Österreich, Deutschland und die Schweiz liegen fast ganz im
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<b>gemäßigten</b> Klima. Fachleute nennen es „Cfb". Hier gibt es vier
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Jahreszeiten. Es regnet das ganze Jahr. Die Sommer bleiben kühl. Etwas wärmer
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@@ -386,7 +386,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Süd-Brasilien, Argentinien und den USA. Vieles davon wird zu Tierfutter.</p>
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<p>Und die Genussmittel? <b>Kaffee</b> wächst im tropischen Hochland, zum
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Beispiel in Brasilien, Kolumbien und Äthiopien. <b>Bananen</b> mögen das
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feuchtheiße Tiefland, etwa in Ecuador. <b>Datteln</b> reifen in den Oasen der
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feuchtheiße Tiefland, etwa in Ecuador. <b>Datteln</b> reifen in den <?= g('oase', 'Oasen') ?> der
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Wüste. <b>Oliven</b> wachsen rund ums Mittelmeer. Diese Waren gehen über den
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<?= g('welthandel', 'Welthandel') ?> um die ganze Erde. Oft kommen sie von
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riesigen Feldern mit nur einer Sorte. Solche Felder heißen
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@@ -483,7 +483,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<p>Manchmal geht kein Ackerbau. Der Boden ist zu steil, zu kalt oder zu
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trocken. Dann hält der Mensch Tiere. <b>Rind, Schaf und Ziege</b> fressen
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Gras. Gras können wir Menschen nicht essen. Die Tiere machen daraus Milch,
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Fleisch und Wolle. So kann man auch Bergland, Steppe und kalte Tundra nutzen.
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Fleisch und Wolle. So kann man auch Bergland, <?= g('steppe', 'Steppe') ?> und kalte Tundra nutzen.
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Jedes Tier hat seine eigene Zone. Das <b>Rentier</b> mag die kalte Tundra und
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die Taiga im Norden. Das <b>Kamel</b> mag die heiße Wüste. Das Rind mag die
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saftigen Wiesen bei uns.</p>
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@@ -586,7 +586,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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die Klimazonen langsam Richtung Pole und den Berg hinauf. An manchen Orten wird
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jetzt etwas möglich, was früher zu kalt war. In Südengland zum Beispiel wächst
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neuerdings guter Wein. Doch der Wandel bringt vor allem Gefahren. Hitze und
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<b>Dürre</b> lassen Ernten verdorren. Eine Dürre ist eine lange Zeit ohne
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<b><?= g('duerre', 'Dürre') ?></b> lassen Ernten verdorren. Eine Dürre ist eine lange Zeit ohne
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Regen. Stürme und andere Wetter-Extreme werden häufiger. Wo Wasser fehlt,
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breitet sich die Wüste aus. Für die
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<?= g('welternaehrung', 'Welternährung') ?> ist das gefährlich. Schon heute
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@@ -595,8 +595,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<?= g('monokultur', 'Monokultur') ?> ist ein Feld mit nur einer Sorte. Das ist
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günstig. Aber der Boden wird schnell müde. Fachleute nennen das
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<?= g('bodenmuedigkeit', 'Bodenmüdigkeit') ?>. Und Krankheiten breiten sich
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leicht aus. Die <b>Bio-Landwirtschaft</b> macht es anders. Sie wechselt die
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Pflanzen von Jahr zu Jahr. Das heißt Fruchtfolge. Sie setzt auf Vielfalt und
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leicht aus. Die <b><?= g('bio-landwirtschaft', 'Bio-Landwirtschaft') ?></b> macht es anders. Sie wechselt die
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Pflanzen von Jahr zu Jahr. Das heißt <?= g('fruchtfolge', 'Fruchtfolge') ?>. Sie setzt auf Vielfalt und
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verzichtet auf chemischen Dünger. Das schont Boden und Klima. Dafür ist die
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Ernte oft kleiner. Beide Wege haben ihre Stärken. Bei Bio ist Österreich in
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Europa führend.</p>
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@@ -626,7 +626,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Setzt du immer dieselbe
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Sorte dicht zusammen, sinkt der Ertrag. Der Boden wird müde. Ab drei Feldern
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nebeneinander droht jedes Jahr ein Krankheits-Ausbruch. Dann ist die ganze Ernte
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weg. Ein echtes Vorbild ist die Panama-Krankheit der Banane. Baust du dagegen
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weg. Ein echtes Vorbild ist die <?= g('panama-krankheit', 'Panama-Krankheit') ?> der Banane. Baust du dagegen
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<b>vielfältig und mit Abstand</b> an, erntest du sicherer. Die Simulation rechnet
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auch den <?= g('co2-fussabdruck', 'CO₂-Fußabdruck', 'CO₂-Fußabdruck') ?> jeder
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Lieferung mit. Ein Schiff stößt je Tonne und Kilometer nur rund ein Sechstel des
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@@ -647,7 +647,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<?php if ($LEHRER): ?>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Differenzierung & Auswertung:</b>
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B: Gewinner z. B. Weinbau England/Skandinavien, Ackerbau weiter nördlich;
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Verlierer z. B. Mittelmeerraum (Dürre bei Oliven/Getreide), Sahel (Wüstenbildung),
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Verlierer z. B. Mittelmeerraum (Dürre bei Oliven/Getreide), Sahel (<?= g('wuestenbildung', 'Wüstenbildung') ?>),
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tiefliegende Reisdeltas (Salzwasser). C: Erwartet wird eine <i>abwägende</i>
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Antwort (Boden/Klima pro Bio, Ertrag/Welternährung contra) – kein Schwarz-Weiß.
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D: fördert Transfer auf die eigene Lebenswelt (Bodenversiegelung im Rheintal).
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@@ -305,7 +305,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<p>Der stärkste Eingriff ist die
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<?= g('flussbegradigung', 'Flussbegradigung') ?>: Man macht den Fluss
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gerade. Das bringt neues Bauland, und das Wasser fließt schneller ab. Der
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Preis dafür ist hoch. Das Grundwasser sinkt, die Umgebung trocknet aus,
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Preis dafür ist hoch. Das <?= g('grundwasser', 'Grundwasser') ?> sinkt, die Umgebung trocknet aus,
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und die Flutwelle erreicht die Dörfer flussabwärts noch schneller.</p>
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</div>
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<div>
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@@ -518,12 +518,12 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<p>Der Alpenrhein galt einmal als „größter Wildbach Europas". Nach den
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schweren Überschwemmungen von <b>1888 und 1890</b> schlossen Österreich
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und die Schweiz <b>1892</b> einen Vertrag. So einen Vertrag zwischen zwei
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Ländern nennt man Staatsvertrag. Die beiden Länder machten den Rhein
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Ländern nennt man <?= g('staatsvertrag', 'Staatsvertrag') ?>. Die beiden Länder machten den Rhein
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gemeinsam gerade. Dafür stachen sie an zwei Stellen einen neuen, geraden
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Kanal durch eine Flussschleife – bei <b>Fußach 1900</b> (−7 km) und bei
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<b>Diepoldsau 1923</b> (−3 km). Das kürzte den Fluss um rund zehn
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Kilometer. So fließt das Wasser schneller ab, und weniger Steine und Sand
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(das nennt man Geschiebe) bleiben liegen. <span class="q">[3]</span> Der
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(das nennt man <?= g('geschiebe', 'Geschiebe') ?>) bleiben liegen. <span class="q">[3]</span> Der
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„Alte Rhein" bei Gaißau von Seite 3 ist der abgeschnittene alte Flusslauf.
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Erst diese <?= g('flussbegradigung', 'Regulierung') ?> machte aus dem
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Rheintal den dicht besiedelten Wirtschaftsraum, der es heute ist.</p>
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@@ -637,7 +637,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Österreich. <span class="q">[10]</span></p>
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<p>Und wenn doch etwas passiert? In Österreich muss niemand eine
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<b>Hochwasserversicherung</b> haben – sie ist freiwillig. Der Staat hat
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dafür einen Nottopf, den Katastrophenfonds. Er zahlt aber meist nur einen
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dafür einen Nottopf, den <?= g('katastrophenfonds', 'Katastrophenfonds') ?>. Er zahlt aber meist nur einen
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Teil des Schadens, und nicht jeder bekommt gleich viel. Deshalb wird nach
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jedem großen Hochwasser neu gestritten: Wer soll das bezahlen?</p>
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<p>Dazu kommt noch die
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@@ -180,7 +180,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<div>
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<p>Die Erde bekommt ihre Wärme von der Sonne. Ein Teil dieser Wärme
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würde sofort wieder ins Weltall verschwinden. Doch in der Luft rund um die
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Erde (der Atmosphäre) schweben besondere Gase: die
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Erde (der <?= g('atmosphaere', 'Atmosphäre') ?>) schweben besondere Gase: die
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<?= g('treibhausgas', 'Treibhausgase') ?> <?= g('co2', 'CO₂') ?>,
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<?= g('methan', 'Methan') ?> und Wasserdampf. Sie halten die Wärme fest —
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wie das Glasdach eines Gewächshauses. Das nennt man den <b>natürlichen</b>
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@@ -313,7 +313,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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ganz langsam. Fachleute nennen das die
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<?= g('klimatraegheit', 'Trägheit des Klimasystems') ?>. Die
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<b>Geflutet-Anzeige</b> zeigt dir die Wirkung auf der Karte. Zuerst frisst das
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Meer den Strand. <i>Das verhindert auch der beste Deich nicht.</i> Dann steigt
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Meer den Strand. <i>Das verhindert auch der beste <?= g('deich', 'Deich') ?> nicht.</i> Dann steigt
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das Wasser in die Häuser. Sind am Ende weniger als 40 % geflutet, ist das
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Schutz-Ziel erreicht. Über 50 % bedeutet das Aus. Achte auf die Warnmeldungen:
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salzige Brunnen 💧 und sterbende Küstenwälder 🌿 kommen <i>vor</i> der großen
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@@ -332,7 +332,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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</div>
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<?php if ($LEHRER): ?>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Erwartungshorizont:</b>
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A: Wärmeausdehnung des Wassers + Schmelzwasser von Gletschern/Eisschilden.
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A: Wärmeausdehnung des Wassers + Schmelzwasser von Gletschern/<?= g('eisschild', 'Eisschilden') ?>.
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B: Trägheit des Systems — Ozeane und Eisschilde reagieren verzögert; die
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Simulation modelliert dafür einen „committed"-Anteil, der irreversibel
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weiterläuft. Genau das ist der Kern des Kipppunkt-Gedankens (Seite 5).
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@@ -397,14 +397,14 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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ging 2020 vom Netz. <b>Deutschland</b> setzt auf
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<?= g('windenergie', 'Wind') ?> und <?= g('photovoltaik', 'Photovoltaik') ?>
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und schaffte 2024 erstmals 62,7 % Erneuerbare. Die <b>Schweiz</b>
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mischt Wasserkraft (rund 60 %) mit Kernkraft (rund 28 %).</p>
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mischt Wasserkraft (rund 60 %) mit <?= g('kernkraft', 'Kernkraft') ?> (rund 28 %).</p>
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<p>Ein Problem bleibt: Sonne und Wind liefern nicht immer dann Strom, wenn
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man ihn braucht. Ein bisschen Strom braucht ein Land aber rund um die Uhr,
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Tag und Nacht. Diesen Dauer-Bedarf nennt man
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<?= g('grundlast', 'Grundlast') ?>. Für windstille, trübe Tage (die
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<?= g('dunkelflaute', 'Dunkelflaute') ?>) braucht es darum Speicher. Die
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Alpen haben dafür <?= g('pumpspeicher', 'Pumpspeicherkraftwerke') ?>, die
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„Batterien der Energiewende". So geht das: Ist zu viel Strom da, pumpt man
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„Batterien der <?= g('energiewende', 'Energiewende') ?>". So geht das: Ist zu viel Strom da, pumpt man
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Wasser den Berg hinauf. Fehlt Strom, lässt man es wieder herunter — es
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treibt <?= g('turbine', 'Turbinen') ?> an und macht neuen Strom.</p>
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</div>
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@@ -412,7 +412,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<?= buchBild('energie-wasserkraft',
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'Wasserkraft-Motiv in Vorarlberg: Staumauer oder Krafthaus (z. B. Lünersee, Kopswerk, Rodund) — alternativ ein großes PV-Dach oder Windrad in der Region.',
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'Wasserkraft aus den Alpen: Speicherseen und Kraftwerke machen Österreich zum Land der erneuerbaren Energie — und speichern Strom für windstille Tage.') ?>
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<div class="b-box b-daten"><b>📊 Strommix im Vergleich:</b>
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<div class="b-box b-daten"><b>📊 <?= g('strommix', 'Strommix') ?> im Vergleich:</b>
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<b>AT</b> 2025: 82 % erneuerbar, 51 % allein Wasserkraft
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<span class="q">[7]</span> · <b>DE</b> 2024: erstmals 62,7 % erneuerbar,
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Wind ist größte Quelle <span class="q">[8]</span> · <b>CH</b> 2024:
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@@ -500,7 +500,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Gegen das steigende Wasser gibt es drei Wege.
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<b>1. Verteidigen.</b> Man baut Deiche, Mauern und Sperrwerke. Ein Sperrwerk
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||||
<b>1. Verteidigen.</b> Man baut Deiche, Mauern und <?= g('sperrwerk', 'Sperrwerke') ?>. Ein Sperrwerk
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ist ein riesiges Tor, das man bei Sturm schließt. Weil das alles aus Beton
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und Stein ist, nennt man es „grauen"
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<?= g('kuestenschutz', 'Küstenschutz') ?>. Musterland sind die Niederlande:
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@@ -612,7 +612,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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billigen Strom, ein Flughafen bringt Geld durch Tourismus. Doch beides
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heizt die Erde weiter auf. Und Vorsicht vor <b>Scheinlösungen</b>: Manche
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wollen das Wetter mit Technik überlisten, zum Beispiel mit einer
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„Wolken-Impfung" (das nennt man Geo-Engineering). Das klingt nach
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„Wolken-Impfung" (das nennt man <?= g('geoengineering', 'Geo-Engineering') ?>). Das klingt nach
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Wundermittel, wirkt in Versuchen aber kaum. Und es ersetzt das CO₂-Sparen
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nicht.</p>
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<p>Am wichtigsten ist die <b>Zeit</b>. Das Klima hat nämlich
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@@ -493,7 +493,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Fliegen ist die schnellste Art zu reisen – und die klimaschädlichste.
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Ein Flugzeug verbrennt Kerosin. Kerosin ist der Treibstoff von Flugzeugen.
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||||
Ein Flugzeug verbrennt <?= g('kerosin', 'Kerosin') ?>. Kerosin ist der Treibstoff von Flugzeugen.
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Dabei entsteht <?= g('co2', 'CO₂') ?> und andere
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<?= g('emissionen', 'Emissionen') ?>, also schädliche Abgase. Das
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Forschungszentrum DLR hat nachgerechnet: Der
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@@ -622,7 +622,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<?= g('mobilitaet', 'Mobilität') ?>. Für Strecken innerhalb Europas ist
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die Bahn fast immer die klimafreundlichste Wahl. Besonders beliebt wird
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wieder der <b><?= g('nachtzug', 'Nachtzug') ?></b>. Die ÖBB betreiben mit
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dem Nightjet das größte Nachtzug-Netz Europas. Nightjet ist der Name
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dem <?= g('nightjet', 'Nightjet') ?> das größte Nachtzug-Netz Europas. Nightjet ist der Name
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dieser Züge. Über 25 große Städte von Hamburg bis Rom sind erreichbar.
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Einige Züge halten sogar in Feldkirch. Du steigst abends ein und wachst
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morgens mitten in der Stadt auf. So wird aus Reisezeit einfach Schlafzeit –
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@@ -514,11 +514,10 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Heute fahren rund <b>72 %</b> der Güter über die Schweizer Alpen mit der
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Bahn. <span class="q">[9] [10]</span></p>
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<p>Österreich wehrt sich auf mehrere Arten gegen die vielen LKW.
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<b>Erstens die Blockabfertigung:</b> An der Grenze lässt man nur so viele
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<b>Erstens die <?= g('blockabfertigung', 'Blockabfertigung') ?>:</b> An der Grenze lässt man nur so viele
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LKW auf die Autobahn, wie sie verträgt. Der Rest muss warten.
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<b>Zweitens das Nachtfahrverbot:</b> In der Nacht dürfen LKW nicht fahren.
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So haben die Menschen im Tal ihre Ruhe. <b>Drittens das sektorale
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Fahrverbot:</b> Bestimmte Waren dürfen nicht mehr mit dem LKW über den
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<b>Zweitens das <?= g('nachtfahrverbot', 'Nachtfahrverbot') ?>:</b> In der Nacht dürfen LKW nicht fahren.
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So haben die Menschen im Tal ihre Ruhe. <b>Drittens das <?= g('sektorales-fahrverbot', 'sektorale Fahrverbot') ?>:</b> Bestimmte Waren dürfen nicht mehr mit dem LKW über den
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Brenner – sie müssen auf die Bahn. „Sektoral" heißt: Die Regel gilt nur
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für einige Warenarten.</p>
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<p>Dazu kommt die <b><?= g('rollende-landstrasse', 'Rollende Landstraße') ?></b>:
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@@ -504,7 +504,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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einen kleinen Fleck der Erde: <?= g('sonnenfinsternis', 'Sonnenfinsternis') ?>
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– nur wer im Schattenstreifen steht, erlebt sie. Genau genommen hat der
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Schatten zwei Zonen: Nur im schmalen <?= g('kernschatten', 'Kernschatten') ?>
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wird die Finsternis total, im viel breiteren Halbschatten ringsherum
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wird die Finsternis total, im viel breiteren <?= g('halbschatten', 'Halbschatten') ?> ringsherum
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bleibt sie partiell. Steht dagegen die
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<b>Erde</b> zwischen Sonne und Mond (bei Vollmond), wandert der Mond
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durch den Erdschatten: <?= g('mondfinsternis', 'Mondfinsternis') ?> –
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@@ -126,8 +126,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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„Talschleife", Auftrag: alle vier Ziele erreichen; wer fertig ist, versucht
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die Passstraße. <b>(4) Auswertung 15′</b> – Endberichte vergleichen:
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Welches Regionsprofil? Wie hoch war der Lenkungs-Wert? Heatmap-Screenshots
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besprechen. <b>(5) Vertiefung 20′</b> – Seiten 3–5 (Zielgruppen,
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Wertschöpfung, sanfte Mobilität), Abschlussdiskussion Parkplatz vs.
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besprechen. <b>(5) Vertiefung 20′</b> – Seiten 3–5 (<?= g('zielgruppe', 'Zielgruppen') ?>,
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Wertschöpfung, <?= g('sanfte-mobilitaet', 'sanfte Mobilität') ?>), Abschlussdiskussion Parkplatz vs.
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Bushaltestelle.
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<br><b>Hinweis:</b> Für den inklusiven Unterricht gibt es dieses Kapitel
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zusätzlich in <a href="?leicht=1">Leichter Sprache</a> – gleiche Bilder,
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@@ -318,7 +318,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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'Frequenz ist alles: Diese Einkehr liegt direkt am Weg – jede Wandergruppe kommt an ihr vorbei.') ?>
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<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b> Frequenz heißt: wie viele
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Menschen vorbeikommen. Ein Standort am Strom bekommt Kundschaft fast
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geschenkt. Ein Standort abseits muss sie teuer anlocken. Reichweite und
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geschenkt. Ein Standort abseits muss sie teuer anlocken. <?= g('reichweite', 'Reichweite') ?> und
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Kapazität setzen jedem Angebot eine Grenze.</div>
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</div>
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</div>
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@@ -338,7 +338,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Strategie auf der Karte <b>Talschleife</b> (ein Strom) und der Karte
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<b>Kreuzung</b> (vier Ströme, ein Zentrum) – wo ist die Standortwahl
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verzeihender? Stolperstein: Schüler:innen bauen gern „schön verteilt" über
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die ganze Karte; die Sim belohnt aber Cluster am Strom (Synergien).</div>
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die ganze Karte; die Sim belohnt aber Cluster am Strom (<?= g('synergie', 'Synergien') ?>).</div>
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<?php endif; ?>
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<?php endif; ?>
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</section>
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@@ -410,7 +410,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<p>Gerade das Reisen mit dem Rad bringt heute viel Geld. Die
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österreichische Radwirtschaft schafft rund <b>2,9 Milliarden €
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Wertschöpfung</b>. Sie gibt etwa 46.000 Menschen Arbeit. Zwei von drei
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dieser Menschen arbeiten für den Radtourismus.
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dieser Menschen arbeiten für den <?= g('radtourismus', 'Radtourismus') ?>.
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<span class="q">[4]</span></p>
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@@ -530,7 +530,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Tagesausgaben pro Übernachtungsgast in Österreich: Winter <b>193 €</b> ·
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Sommer <b>156 €</b> <span class="q">[5]</span></div>
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<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b> Wertschöpfung = alles, was
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Gäste vor Ort ausgeben. Sie wächst mit der Aufenthaltsdauer – und sie
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Gäste vor Ort ausgeben. Sie wächst mit der <?= g('aufenthaltsdauer', 'Aufenthaltsdauer') ?> – und sie
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setzt Zufriedenheit voraus.</div>
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</div>
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</div>
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@@ -637,7 +637,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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und macht <b>Verkehr</b>. Empfindliche Gruppen wie Senioren, Familien und
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Radfahrer:innen geben dann schlechtere Bewertungen. Die 🚏
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<b>Bushaltestelle</b> bringt Gruppen fast ohne Schaden für die Umwelt. Sie
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hebt außerdem deinen Lenkungs-Wert. Das 🌿 <b>Naturschutzgebiet</b> verbessert
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hebt außerdem deinen Lenkungs-Wert. Das 🌿 <b><?= g('naturschutzgebiet', 'Naturschutzgebiet') ?></b> verbessert
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die Umwelt um +20 und macht das Naturerlebnis stärker. Dafür kannst du im
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Umkreis nicht mehr bauen. Und in Welle 4 klopft ein <b>Investor</b> an: 800 €
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sofort, aber die Umwelt sinkt um 10. Du entscheidest. Der Endbericht zeigt
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@@ -82,7 +82,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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'Ein Alpental: Naturraum, Lebensraum – und Wirtschaftsraum. Warth am Arlberg (Vorarlberg), Dezember 2025.') ?>
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<div class="b-box b-merke"><b>Darum geht es in diesem Kapitel:</b>
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Du lernst, wie aus einem stillen Tal ein Wirtschaftsraum wird – ein Ort, an dem
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Du lernst, wie aus einem stillen Tal ein <?= g('wirtschaftsraum', 'Wirtschaftsraum') ?> wird – ein Ort, an dem
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viele Menschen mit dem <?= g('tourismus', 'Tourismus') ?> Geld verdienen.
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Vier Fragen führen dich durch das Kapitel:
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Welche <?= g('standortfaktor', 'Standortfaktoren') ?> entscheiden, wo man was baut?
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@@ -551,7 +551,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<?= buchBild('zielkonflikt-baustelle-natur',
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'Kontrastmotiv: Baustelle/Kran oder Parkplatz direkt neben unberührter Wiese/Wald – oder volle Autoreihen an einem Ausflugsziel (Übertourismus).',
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'Zwei Ansprüche, ein Raum: Der Lünersee im Brandnertal (Vorarlberg) ist Stausee für die Stromerzeugung – und zugleich beliebtes Ausflugsziel im Hochgebirge. Mai 2016.') ?>
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<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b> Nachhaltiger Tourismus heißt,
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<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b> <?= g('nachhaltiger-tourismus', 'Nachhaltiger Tourismus') ?> heißt,
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drei Dinge zugleich im Blick zu behalten: <b>Wirtschaft</b> (Einkommen),
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<b>Umwelt</b> (Naturwert) und <b>Menschen</b> (Gäste, Personal,
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Einheimische).</div>
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@@ -109,7 +109,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Weltkarte an, aus welchem Land sie typischerweise zu uns kommt. Manche
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Zutaten haben sogar zwei Hauptländer. Richtige Antworten bringen Punkte und
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bis zu <b>10 Abzeichen</b>. Am Ende jedes Gerichts zeigt dir die
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<b>Klimabilanz</b>, wie weit deine Zutaten gereist sind.</div>
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<b><?= g('klimabilanz', 'Klimabilanz') ?></b>, wie weit deine Zutaten gereist sind.</div>
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<?= buchBild('sennerei-kaese',
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'Käselaibe in einer Sennerei, einem Käsekeller oder auf einem Marktstand (Bregenzerwald).',
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@@ -189,7 +189,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Milch liegt Österreich weit darüber. Den Überschuss verkaufen wir ins
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Ausland – das nennt man <b>exportieren</b>. Bei Obst, Fisch oder Reis
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liegt Österreich weit darunter. Was hier fehlt, kaufen wir aus anderen
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Ländern zu – das nennt man <b>importieren</b>: aus Nachbarländern, aus
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Ländern zu – das nennt man <b><?= g('importieren', 'importieren') ?></b>: aus Nachbarländern, aus
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Südeuropa oder per Schiff aus Übersee.</p>
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Reference in New Issue
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