Buch: 51 neue Fachbegriffe im Text mit dem Glossar verlinkt (Tooltips)
Erste Nennung je Begriff im Standard-Zweig per g() verlinkt (blockabfertigung, verordnung/richtlinie, deich, eisschild, strommix, kerosin, halbschatten, taiga, fruchtfolge, synergie … über 10 Kapitel). Kein g() in Leichter Sprache. Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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'Naturraum wird Nutzraum: Wo Menschen Nahrung anbauen, entscheidet fast immer das Klima. Vorarlberger Rheintal.') ?>
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<div class="b-box b-merke"><b>Darum geht es in diesem Kapitel:</b>
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Jede Pflanze braucht ein bestimmtes Wetter. Darum wächst nicht überall
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Jede Pflanze braucht ein bestimmtes <?= g('wetter', 'Wetter') ?>. Darum wächst nicht überall
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alles. Temperatur und Regen teilen die Erde in
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<?= g('klimazone', 'Klimazonen') ?> ein. Diese Zonen entscheiden, wo die
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großen <?= g('anbauguertel', 'Anbaugürtel') ?> der Erde liegen. Oft gibt es
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Gürtel mit ähnlichem <?= g('klima', 'Klima') ?>. Sie legen sich wie Bänder um
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die Erde.</p>
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<p>Zwei Dinge bestimmen fast alles. Das Erste ist die <b>Temperatur</b>: Wie
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warm ist der Sommer? Gibt es Frost? Das Zweite ist der <b>Niederschlag</b>:
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warm ist der Sommer? Gibt es <?= g('frost', 'Frost') ?>? Das Zweite ist der <b><?= g('niederschlag', 'Niederschlag') ?></b>:
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Wie viel Regen fällt? Und wann fällt er? Vor über hundert Jahren bauten
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Wladimir Köppen und Rudolf Geiger daraus ein System. Es heißt
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<?= g('koeppen-geiger', 'Köppen-Geiger-Klassifikation', 'Köppen-Geiger') ?>.
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Es steht bis heute in jedem Atlas. Wir nutzen eine einfachere Fassung mit acht
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großen Zonen. Sie reicht von tropisch feucht – das ist der Regenwald – über
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die Wüste und das Mittelmeer-Klima. Ganz kalt wird es in der Taiga, einem
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Nadelwald im Norden, und in der Tundra, dem baumlosen Kaltland am Pol.</p>
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die Wüste und das Mittelmeer-Klima. Ganz kalt wird es in der <?= g('taiga', 'Taiga') ?>, einem
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Nadelwald im Norden, und in der <?= g('tundra', 'Tundra') ?>, dem baumlosen Kaltland am Pol.</p>
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<p>Österreich, Deutschland und die Schweiz liegen fast ganz im
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<b>gemäßigten</b> Klima. Fachleute nennen es „Cfb". Hier gibt es vier
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Jahreszeiten. Es regnet das ganze Jahr. Die Sommer bleiben kühl. Etwas wärmer
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Süd-Brasilien, Argentinien und den USA. Vieles davon wird zu Tierfutter.</p>
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<p>Und die Genussmittel? <b>Kaffee</b> wächst im tropischen Hochland, zum
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Beispiel in Brasilien, Kolumbien und Äthiopien. <b>Bananen</b> mögen das
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feuchtheiße Tiefland, etwa in Ecuador. <b>Datteln</b> reifen in den Oasen der
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feuchtheiße Tiefland, etwa in Ecuador. <b>Datteln</b> reifen in den <?= g('oase', 'Oasen') ?> der
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Wüste. <b>Oliven</b> wachsen rund ums Mittelmeer. Diese Waren gehen über den
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<?= g('welthandel', 'Welthandel') ?> um die ganze Erde. Oft kommen sie von
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riesigen Feldern mit nur einer Sorte. Solche Felder heißen
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<p>Manchmal geht kein Ackerbau. Der Boden ist zu steil, zu kalt oder zu
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trocken. Dann hält der Mensch Tiere. <b>Rind, Schaf und Ziege</b> fressen
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Gras. Gras können wir Menschen nicht essen. Die Tiere machen daraus Milch,
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Fleisch und Wolle. So kann man auch Bergland, Steppe und kalte Tundra nutzen.
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Fleisch und Wolle. So kann man auch Bergland, <?= g('steppe', 'Steppe') ?> und kalte Tundra nutzen.
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Jedes Tier hat seine eigene Zone. Das <b>Rentier</b> mag die kalte Tundra und
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die Taiga im Norden. Das <b>Kamel</b> mag die heiße Wüste. Das Rind mag die
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saftigen Wiesen bei uns.</p>
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die Klimazonen langsam Richtung Pole und den Berg hinauf. An manchen Orten wird
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jetzt etwas möglich, was früher zu kalt war. In Südengland zum Beispiel wächst
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neuerdings guter Wein. Doch der Wandel bringt vor allem Gefahren. Hitze und
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<b>Dürre</b> lassen Ernten verdorren. Eine Dürre ist eine lange Zeit ohne
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<b><?= g('duerre', 'Dürre') ?></b> lassen Ernten verdorren. Eine Dürre ist eine lange Zeit ohne
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Regen. Stürme und andere Wetter-Extreme werden häufiger. Wo Wasser fehlt,
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breitet sich die Wüste aus. Für die
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<?= g('welternaehrung', 'Welternährung') ?> ist das gefährlich. Schon heute
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<?= g('monokultur', 'Monokultur') ?> ist ein Feld mit nur einer Sorte. Das ist
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günstig. Aber der Boden wird schnell müde. Fachleute nennen das
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<?= g('bodenmuedigkeit', 'Bodenmüdigkeit') ?>. Und Krankheiten breiten sich
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leicht aus. Die <b>Bio-Landwirtschaft</b> macht es anders. Sie wechselt die
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Pflanzen von Jahr zu Jahr. Das heißt Fruchtfolge. Sie setzt auf Vielfalt und
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leicht aus. Die <b><?= g('bio-landwirtschaft', 'Bio-Landwirtschaft') ?></b> macht es anders. Sie wechselt die
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Pflanzen von Jahr zu Jahr. Das heißt <?= g('fruchtfolge', 'Fruchtfolge') ?>. Sie setzt auf Vielfalt und
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verzichtet auf chemischen Dünger. Das schont Boden und Klima. Dafür ist die
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Ernte oft kleiner. Beide Wege haben ihre Stärken. Bei Bio ist Österreich in
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Europa führend.</p>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Setzt du immer dieselbe
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Sorte dicht zusammen, sinkt der Ertrag. Der Boden wird müde. Ab drei Feldern
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nebeneinander droht jedes Jahr ein Krankheits-Ausbruch. Dann ist die ganze Ernte
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weg. Ein echtes Vorbild ist die Panama-Krankheit der Banane. Baust du dagegen
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weg. Ein echtes Vorbild ist die <?= g('panama-krankheit', 'Panama-Krankheit') ?> der Banane. Baust du dagegen
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<b>vielfältig und mit Abstand</b> an, erntest du sicherer. Die Simulation rechnet
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auch den <?= g('co2-fussabdruck', 'CO₂-Fußabdruck', 'CO₂-Fußabdruck') ?> jeder
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Lieferung mit. Ein Schiff stößt je Tonne und Kilometer nur rund ein Sechstel des
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<?php if ($LEHRER): ?>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Differenzierung & Auswertung:</b>
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B: Gewinner z. B. Weinbau England/Skandinavien, Ackerbau weiter nördlich;
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Verlierer z. B. Mittelmeerraum (Dürre bei Oliven/Getreide), Sahel (Wüstenbildung),
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Verlierer z. B. Mittelmeerraum (Dürre bei Oliven/Getreide), Sahel (<?= g('wuestenbildung', 'Wüstenbildung') ?>),
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tiefliegende Reisdeltas (Salzwasser). C: Erwartet wird eine <i>abwägende</i>
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Antwort (Boden/Klima pro Bio, Ertrag/Welternährung contra) – kein Schwarz-Weiß.
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D: fördert Transfer auf die eigene Lebenswelt (Bodenversiegelung im Rheintal).
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Reference in New Issue
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