Buch ↔ Glossar verbunden: 80 neue Glossar-Einträge, ~390 Tooltips, Rückverlinkung

- 13 Kapitel: alle Fachbegriffe per g()-Tooltip verlinkt, fehlende Begriffe als
  vollwertige Glossar-Einträge angelegt (short/text + Leichte-Sprache-Felder,
  glossar:-Querverweise, ohne Bild — Bild-Batch folgt)
- Modul-Mappings vervollständigt: jeder Buch-Begriff erscheint auf glossar?module=<sim>
  (kofferdetektiv erstmals gemappt, 31 Begriffe; klima auf beide module_ids)
- Ergänzende Erklärsätze im Buch, wo Begriffe bisher nur genannt wurden
- glossar.php: Chip „📖 Zum Schulbuch-Kapitel" bei aktivem Modul-Filter (BUCH_LINK-Map,
  klima-3d → buch-klima)
- SQL idempotent (INSERT IGNORE, Mappings per key_slug-Subquery, keine harten IDs):
  App/Don_t_Deploy/2026-07-15-buch-glossar-*.sql

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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@@ -189,8 +189,9 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
<p>Jeder Fluss sammelt das Wasser einer ganzen Landschaft: Alles, was in
seinem <?= g('einzugsgebiet', 'Einzugsgebiet') ?> regnet oder schmilzt,
läuft früher oder später in seinem Bett zusammen. Wie viel Wasser gerade
unterwegs ist, zeigt der <b>Pegel</b> eine Messstelle, die den
Wasserstand rund um die Uhr aufzeichnet.</p>
unterwegs ist, zeigt der <b><?= g('pegel', 'Pegel') ?></b> eine
Messstelle, die den Wasserstand rund um die Uhr aufzeichnet. Steigt er
über festgelegte Marken, lösen die Behörden Warnstufen aus.</p>
<p><?= g('ueberflutung', 'Hochwasser') ?> entsteht, wenn mehr Wasser
ankommt, als das Flussbett fassen kann. Dazu braucht es meist drei
Zutaten: <b>(1) viel Regen oder Schneeschmelze</b>, <b>(2) Böden, die
@@ -279,12 +280,13 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
<div>
<p>Die klassische Antwort auf Hochwasser ist Technik: <b>Dämme</b> und
Deiche halten das Wasser im Bett, <b>Schutzmauern</b> sichern Ortskerne,
<b>Rückhaltebecken</b> fangen die Flutwelle oben im Tal ab, bevor sie
die Siedlungen erreicht. Dieser <?= g('hochwasserschutz', 'Hochwasserschutz') ?>
<b><?= g('rueckhaltebecken', 'Rückhaltebecken') ?></b> fangen die
Flutwelle oben im Tal ab, bevor sie die Siedlungen erreicht, und geben
das Wasser später gedrosselt wieder ab. Dieser <?= g('hochwasserschutz', 'Hochwasserschutz') ?>
hat ganze Talböden erst besiedelbar gemacht.</p>
<p>Aber Technik hat Grenzen. <b>Erstens:</b> Jeder Damm ist nur für ein
bestimmtes Hochwasser bemessen kommt ein größeres, wird er überströmt
oder bricht. Es bleibt immer ein <b>Restrisiko</b>. <b>Zweitens:</b> Was
oder bricht. Es bleibt immer ein <b><?= g('restrisiko', 'Restrisiko') ?></b>. <b>Zweitens:</b> Was
der Damm hier zurückhält, kommt flussabwärts umso geballter an Schutz
kann das Problem auch <b>verlagern</b>. <b>Drittens:</b> Hinter Dämmen
fühlen sich Menschen sicher und bauen immer näher ans Wasser wenn der
@@ -386,7 +388,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
<div class="b-cols">
<div>
<p>Die zweite Antwort auf Hochwasser ist keine Mauer, sondern Fläche.
Natürliche Flusslandschaften haben eingebaute Puffer: <b>Auen</b>
Natürliche Flusslandschaften haben eingebaute Puffer: <b><?= g('aue', 'Auen') ?></b>
die flachen Wälder und Wiesen entlang des Flusses laufen bei
Hochwasser voll wie ein Schwamm, halten das Wasser zurück und geben es
langsam wieder ab. Diesen Effekt nennt man
@@ -603,9 +605,10 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
<div class="b-cols">
<div>
<p>Der billigste Hochwasserschutz ist, gar nicht erst im Weg des Wassers
zu bauen. Dafür gibt es die <b>Raumplanung</b>: Gefahrenzonenpläne
zu bauen. Dafür gibt es die <b>Raumplanung</b>:
<?= g('gefahrenzonenplan', 'Gefahrenzonenpläne') ?>
weisen aus, wo Hochwasser wie oft zu erwarten ist. Maßstab ist meist das
<b>HQ100</b> ein Hochwasser, das in jedem einzelnen Jahr mit einer
<b><?= g('hq100', 'HQ100') ?></b> ein Hochwasser, das in jedem einzelnen Jahr mit einer
Wahrscheinlichkeit von 1 : 100 erreicht oder überschritten wird.
Achtung, beliebter Denkfehler: Das heißt <i>nicht</i> „kommt nur alle
100 Jahre" es kann auch zweimal in einem Jahrzehnt kommen.
@@ -619,7 +622,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
Katastrophenfonds ersetzt nach Ermessen meist nur einen Teil des
Schadens. Die Frage „Wer zahlt?" wird nach jedem großen Hochwasser neu
diskutiert.</p>
<p>Dazu kommt die <b>Versiegelung</b>: Verbaute Böden nehmen kein Wasser
<p>Dazu kommt die <b><?= g('bodenversiegelung', 'Versiegelung') ?></b>:
Verbaute Böden nehmen kein Wasser
auf jeder neue Parkplatz schickt seinen Regen ungebremst in den
nächsten Bach. Hochwasserschutz beginnt deshalb nicht am Damm, sondern
bei jeder einzelnen Flächenwidmung.</p>