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Adminator 305e3a62f8 Glossar-Review: CO2-Eintrag ganze Sätze + Tabelle, Geviertstrich→Gedankenstrich, Weltküche-Onboarding
- Glossar-Renderer: Markdown-Tabellen (|…|) + .gl-table CSS
- co2-fussabdruck-lebensmittel: telegrafische Liste → ganze Sätze + saubere
  Portions-Tabelle, Avocado-Vergleich, Malpunkt statt ×
- Programmweit „—" (Geviertstrich) → „–" (Gedankenstrich): Glossar-DB,
  glossar_examples, module_info, alle 13 Buch-Kapitel
- Weltküche-Onboarding: Blatt 2 umformuliert (zweites Land nacheinander),
  Blatt 3 Lehrplan-Satz entfernt, Blatt 4 fehlendes markt.webp generiert

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-19 15:15:29 +02:00

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/**
* Schulbuch Kapitel: Klimawandel an der Küste (Klimawächter 2D + 3D)
* --------------------------------------------------------------------
* Schulbuchseiten zur Simulation: Sachinhalte lehrplankonform (GW 2023),
* mit Glossar-Tooltips, echten Daten und Sim-Mechanik-Kästen.
* Deckt BEIDE Varianten ab: Klimawächter 2D (Schuleinsatz) und 3D (Erkundung).
*
* URL: /buch-klima → Schüler:innen-Version
* /buch-klima?leicht=1 → Leichte Sprache (inklusiver Unterricht)
* /buch-klima?lehrer=1 → Lehrpersonen-Version (+ didaktische Kästen)
*
* Fotos: Thomas legt echte Bilder unter assets/img/buch/klima/<slug>.jpg
* ab die Platzhalter tauschen sich dann automatisch aus.
*/
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<html lang="de">
<head>
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<title>📖 Klimawandel an der Küste Schulbuch<?= $LEHRER ? ' (Lehrperson)' : ($LEICHT ? ' (Leichte Sprache)' : '') ?> · GeoGraSim</title>
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</head>
<body class="mode-<?= $MODE ?>">
<div class="b-wrap">
<?php buchNav([
'Modulseite' => 'modul-klima',
'🎮 Simulation starten' => 'klima-2d',
'Glossar' => 'glossar?module=klima',
'Lehrplan' => 'lehrplan?module=klima',
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<!-- ============ OPENER ============ -->
<section class="b-seite">
<span class="b-nr">KLIMAWÄCHTER · KAPITEL-START</span>
<p class="b-kicker">Geografie und wirtschaftliche Bildung · Sek I</p>
<h1><?= buchKapIcon('🌍') ?> Klimawandel an der Küste</h1>
<?php if ($LEICHT): ?>
<p class="b-leitfrage">Die Erde wird wärmer. Das Meer steigt.<br>
Wie schützt eine Stadt am Wasser ihre Zukunft?</p>
<?= buchBild('opener-bodensee-hafen',
'Blick über den Bodensee, zum Beispiel vom Hafen Bregenz.',
'Eine Stadt am Wasser: Der Hafen von Bregenz am Bodensee. Auch bei uns steigt und sinkt das Wasser.') ?>
<div class="b-box b-merke"><b>Darum geht es in diesem Heft:</b><br>
Die Erde wird immer wärmer.<br>
Schuld ist ein Gas: CO₂.<br>
Durch die Wärme steigt das Meer.<br>
Das ist gefährlich für Städte an der Küste.<br>
Du lernst: Woher kommt sauberer Strom?<br>
Du lernst: Wie schützt man eine Küste?<br>
Und du lernst: Klima-Schutz kostet Geld aber kein Klima-Schutz kostet noch mehr.</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 So arbeitest du mit der Simulation:</b><br>
Du leitest eine Stadt auf einer Insel.<br>
Die Simulation beginnt im Jahr 2025.<br>
Jede Runde ist ein Jahr.<br>
Du baust: Windräder, Solaranlagen, Wälder, Deiche.<br>
Alles kostet Geld.<br>
Links siehst du: CO₂, Temperatur, Meeresspiegel und dein Geld.<br>
Es gibt zwei Ansichten:<br>
Die 2D-Karte für die Schule.<br>
Und die 3D-Insel zum Erkunden mit Vulkan und Gletscher.</div>
<?= buchBild('hochwasser-scan',
'Scan eines alten Hochwasser-Fotos aus der Region.',
'Hochwasser gab es bei uns schon oft. Der Klima-Wandel macht solche Ereignisse stärker.', true) ?>
<?php else: ?>
<p class="b-leitfrage">Die Erde wird wärmer, das Meer steigt warum eigentlich?
Und wie schützt eine Stadt an der Küste ihre Zukunft, ohne dabei pleitezugehen?</p>
<?= buchBild('opener-bodensee-hafen',
'Blick über den Bodensee mit Ufer- oder Hafenlinie im Vordergrund (z. B. Hafen Bregenz mit Molo und Pipeline, gern bei hohem Wasserstand).',
'Leben am Wasser: der Hafen von Bregenz am Bodensee. Küsten und Ufer sind attraktive Lebensräume und zugleich die verwundbarsten.') ?>
<div class="b-box b-merke"><b>Darum geht es in diesem Kapitel:</b>
Du lernst, wie der <?= g('treibhauseffekt', 'Treibhauseffekt') ?> funktioniert.
Du erfährst, warum das <?= g('co2', 'CO₂') ?> in der Luft so schnell zunimmt.
Du siehst, warum der <?= g('meeresspiegel', 'Meeresspiegel') ?> steigt und
wen das zuerst trifft. Du vergleichst, woher Österreich, Deutschland und die
Schweiz ihren Strom holen. Und du lernst, wie man Küsten schützt. Klimaschutz
kostet Geld. Aber warten kostet noch mehr: Manche Schäden lassen sich später
nie mehr rückgängig machen (<?= g('kipppunkt', 'Kipppunkte') ?>).</div>
<div class="b-chips">
<span class="b-chip">AT · GW 1. Kl.: Grundlagen des Klimawandels</span>
<span class="b-chip">AT · GW 2. Kl.: Energie &amp; Ressourcen</span>
<span class="b-chip">AT · GW 4. Kl.: Belastungsgrenzen der Erde</span>
<span class="b-chip">AT · ÜT 11 Umweltbildung (BNE)</span>
<span class="b-chip soft">DE · DGfG F4 Mensch-Umwelt · NRW IF5 Wetter &amp; Klima</span>
<span class="b-chip soft">DE · BY: Klima im Wandel (Jg. 9/10)</span>
<span class="b-chip soft">CH · LP21 RZG 3.2 &amp; NT · LI · RZG Klimawandel</span>
</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 So arbeitest du mit der Simulation:</b>
Es ist das Jahr 2025. Du leitest eine kleine Inselstadt 150 Jahre lang, bis
2175. Jede Runde ist ein Jahr. Du kannst jederzeit pausieren ⏸ oder schneller
machen ⏩. Links siehst du deine Werte: CO₂ in <?= g('ppm', 'ppm') ?>,
Temperatur, Meeresspiegel, Geld und Strom. Rechts baust du aus zwölf
Maßnahmen vom Wald über den <?= g('windpark', 'Windpark') ?> bis zum
<?= g('hochwasserschutz', 'Hochwasserschutz') ?>. Bürger:innen kommen mit
echten Anliegen zu dir. Am Ende zählen vier Ziele sie entscheiden über deine
Sterne. Es gibt <b>zwei Varianten mit denselben Regeln</b>: die <b>2D-Karte</b>
für die Schule und die <b>3D-Insel</b> zum Erkunden mit Vulkan, schmelzender
Gletscherkappe und Drohnen-Kamera 🚁.</div>
<?= buchBild('hochwasser-scan',
'Scan eines alten Hochwasser-Fotos aus der Region (z. B. Rhein- oder Bodensee-Hochwasser 1999/2005, Familienalbum oder Gemeindearchiv).',
'Hochwasser hat in der Region Geschichte: Der Klimawandel macht Extremereignisse häufiger und heftiger. (Privatarchiv)', true) ?>
<?php if ($LEHRER): ?>
<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Verlaufsvorschlag (Doppelstunde):</b>
<b>(1) Einstieg 10</b> Opener-Foto + Leitfrage; Vorwissen sammeln
(„Was weißt du über den Treibhauseffekt? Wo steigt das Meer wirklich?").
<b>(2) Erarbeitung I 15</b> Seiten 12 gemeinsam (Treibhauseffekt,
Meeresspiegel). <b>(3) Simulation 30</b> Stufe 🟢 „Lernen", Auftrag:
alle vier Ziele erreichen (bis 2175 durchhalten, unter +2 °C bleiben, nicht
pleitegehen, Stadt schützen). <b>(4) Auswertung 15</b> Lehrer-Cockpit →
Live bzw. Ergebnisse: Wessen Temperaturkurve blieb flach? Wer ist in die
Kohle-Falle getappt? <b>(5) Vertiefung 20</b> Seiten 35 (Energiewende,
Küstenschutz, Zielkonflikte), dann Stufe 🟡 „Üben" als Hausübung.
<br><b>Hinweis:</b> Die 3D-Variante eignet sich als Differenzierung und
für die freie Erkundung (gleiche Engine, gleiche Regeln nur die
Perspektive ist anders). Für den inklusiven Unterricht gibt es dieses
Kapitel zusätzlich in <a href="?leicht=1">Leichter Sprache</a>.</div>
<?php endif; ?>
<?php endif; ?>
</section>
<!-- ============ SEITE 1 ============ -->
<section class="b-seite">
<span class="b-nr">SEITE 1 · TREIBHAUSEFFEKT</span>
<?php if ($LEICHT): ?>
<h2>1 · Warum wird die Erde wärmer?</h2>
<p>Um die Erde liegt eine Hülle aus Luft.<br>
In der Luft sind besondere Gase.<br>
Ein wichtiges Gas heißt CO₂.<br>
Diese Gase halten Wärme fest wie ein Glas-Haus.<br>
Das ist gut so! Sonst wäre die Erde eiskalt.</p>
<p>Aber: Menschen verbrennen Kohle, Öl und Gas.<br>
Dabei entsteht sehr viel neues CO₂.<br>
Mehr CO₂ heißt: mehr Wärme bleibt auf der Erde.<br>
Darum wird es immer wärmer.</p>
<?= buchBild('treibhaus-gewaechshaus',
'Gewächshaus oder Folientunnel einer Gärtnerei.',
'Ein Glas-Haus lässt die Sonne herein. Die Wärme bleibt drinnen. Genau so wirkt CO₂ um die Erde.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b><br>
Vor 200 Jahren: 280 CO₂-Teilchen in einer Million Luft-Teilchen.<br>
Heute: über 430 Teilchen.<br>
Das Jahr 2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen.</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b><br>
Links siehst du die CO₂-Zahl. Sie startet bei 425.<br>
Jedes Jahr wird sie größer wenn du nichts tust.<br>
Pflanze Wald. Baue Windräder.<br>
Dann sinkt das CO₂. Und die Erde bleibt kühler.</div>
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgabe:</b>
<ol>
<li>Starte die Simulation.<br>Schau auf die CO₂-Zahl.<br>
Warte 10 Jahre und tue nichts.<br>Wie hoch ist die Zahl jetzt?</li>
</ol>
</div>
<?php else: ?>
<h2>1 · Der Treibhauseffekt: lebenswichtig und aus dem Gleichgewicht</h2>
<div class="b-cols">
<div>
<p>Die Erde bekommt ihre Wärme von der Sonne. Ein Teil dieser Wärme
würde sofort wieder ins Weltall verschwinden. Doch in der Luft rund um die
Erde (der <?= g('atmosphaere', 'Atmosphäre') ?>) schweben besondere Gase: die
<?= g('treibhausgas', 'Treibhausgase') ?> <?= g('co2', 'CO₂') ?>,
<?= g('methan', 'Methan') ?> und Wasserdampf. Sie halten die Wärme fest
wie das Glasdach eines Gewächshauses. Das nennt man den <b>natürlichen</b>
<?= g('treibhauseffekt', 'Treibhauseffekt') ?>. Er macht die Erde um rund
33 °C wärmer. Ohne ihn wäre es im Schnitt 18 °C kalt. Leben wie unseres
gäbe es dann nicht.</p>
<p>Das Problem ist der Teil, den <b>wir Menschen</b> dazu machen. Vor rund
200 Jahren begannen die ersten großen Fabriken (die Industrialisierung).
Seither verbrennen wir <?= g('fossile-brennstoffe', 'fossile Brennstoffe') ?>:
Kohle, Erdöl und Erdgas. Dabei entweichen <?= g('emissionen', 'Emissionen') ?>
in die Luft Abgase, vor allem CO₂. So stieg der CO₂-Gehalt der Luft von
rund 280 <?= g('ppm', 'ppm') ?> auf über 430 ppm. Seit 1958 misst eine
Station auf dem Berg Mauna Loa auf Hawaii diesen Anstieg. Ihre berühmte
<?= g('keeling-kurve', 'Keeling-Kurve') ?> kennt nur eine Richtung: nach oben.
Die Folge: 2024 war das erste Jahr, das im Schnitt mehr als 1,5 °C wärmer
war als früher, vor den Fabriken. Genau diese Marke wollte das
<?= g('pariser-abkommen', 'Pariser Klimaabkommen') ?> halten.</p>
</div>
<div>
<?= buchBild('treibhaus-gewaechshaus',
'Gewächshaus oder Folientunnel einer Gärtnerei (Alltagsmotiv, gern mit sichtbar beschlagenen Scheiben) das klassische Anschauungsbild für den Treibhauseffekt.',
'Sonnenlicht kommt herein, Wärme bleibt drinnen: Ein Gewächshaus zeigt im Kleinen, was Treibhausgase im Großen bewirken.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b>
CO₂ in der Luft: vorindustriell <b>280 ppm</b> → Mai 2025 erstmals über
<b>430 ppm</b> <span class="q">[1] [2]</span> · 2024: wärmstes Jahr seit
Messbeginn, <b>+1,6 °C</b> über vorindustriell das erste Jahr über der
1,5-°C-Marke <span class="q">[3]</span></div>
<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b> Der natürliche Treibhauseffekt
ist lebenswichtig. Gefährlich ist der <b>zusätzliche</b> Treibhauseffekt
durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas er heizt die Erde immer
weiter auf.</div>
</div>
</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Deine Insel startet
2025 bei <b>425 ppm</b> fast der echte Messwert. Tust du nichts, steigt das
CO₂ um 2,5 3,2 ppm pro Jahr. Die Temperatur folgt nur <b>langsam</b> nach.
Sie reagiert erst nach Jahren genau wie das echte Klima. (Fachleute rechnen
mit rund +3 °C, wenn sich das CO₂ verdoppelt so wie echte Klimamodelle.)
🌲 Wald bindet CO₂ billig, aber langsam. Der Windpark ersetzt fossile Energie
und senkt den Ausstoß stark. Die Kurven unten am Rand kannst du antippen und
größer machen. Und alle unterstrichenen Fachwörter öffnen eine kurze
Erklärung.</div>
<?php if ($LEHRER): ?>
<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Didaktischer Hinweis:</b> Zwei typische
Fehlvorstellungen gezielt ansprechen: (1) „Der Treibhauseffekt ist schlecht"
nein, der natürliche ist lebensnotwendig; problematisch ist nur der
menschengemachte Zusatz. (2) Wetter ≠ Klima ein kalter Winter widerlegt
keine Erwärmung des 30-Jahre-Mittels. Die Simulation blendet früh den
Hinweis ein, dass die Insel <i>stellvertretend für das Weltklima</i> steht
das ist bewusste Modellkritik: Lassen Sie diskutieren, was das Modell
vereinfacht (eine Stadt kann das Weltklima real nicht allein retten →
Anschluss an internationale Kooperation, Pariser Abkommen).</div>
<?php endif; ?>
<?php endif; ?>
</section>
<!-- ============ SEITE 2b · KLIMAWANDEL WELTWEIT (Kenia) ============ -->
<section class="b-seite">
<span class="b-nr">SEITE 2 · WELTWEIT</span>
<?php if ($LEICHT): ?>
<h2>Klimawandel trifft überall: der Nakuru-See in Kenia</h2>
<p>Der Klimawandel ist nicht nur am Meer ein Problem.<br>
Ein Beispiel ist der Nakuru-See in Kenia.<br>
Der See liegt hoch in den Bergen von Afrika.<br>
Trotzdem steigt sein Wasser immer weiter.<br>
Der Grund: Durch den Klimawandel regnet es dort viel mehr.</p>
<p>Von 2010 bis 2020 wurde der See fast doppelt so groß.<br>
Das Wasser hat einen ganzen Wald und Häuser verschluckt.<br>
Viele Familien mussten ihr Zuhause verlassen.<br>
Sogar die rosa Flamingos sind weggezogen.</p>
<?= buchBild('kenia-nakuru',
'Kenia: der stark gestiegene Nakuru-See mit versunkenem Haus und abgestorbenen Bäumen.',
'Der Nakuru-See in Kenia ist so stark gestiegen, dass ein Haus jetzt mitten im Wasser steht. Februar 2024.') ?>
<p>In Kenia ist der Klimawandel ein großes Thema.<br>
In der Uni-Bibliothek stehen die Klima-Bücher gleich im ersten Regal.</p>
<?= buchBild('kenia-bibliothek',
'Bücherregal mit Klimawandel-Büchern am Eingang der Universität.',
'Am Eingang der Uni-Bibliothek in Kenia: Ganz vorne stehen die Bücher über den Klimawandel.') ?>
<?php else: ?>
<h2>Klimawandel trifft überall: der Nakuru-See in Kenia</h2>
<div class="b-cols">
<div>
<p>Klimawandel ist nicht nur eine Sache der Meeresküsten. Das zeigt ein
Beispiel weit im Landesinneren: der <b>Nakuru-See</b> in Kenia, mitten im
ostafrikanischen Grabenbruch und über <b>1.700 Meter</b> hoch gelegen.</p>
<p>Seit etwa 2010 steigt dieser See immer weiter weil es durch den
Klimawandel viel mehr regnet (und weil rund um den See viel Boden zugebaut
wurde, der kein Wasser mehr aufnimmt, siehe <?= g('bodenversiegelung', 'Bodenversiegelung') ?>).
Von 2010 bis 2020 wuchs der See von rund <b>40 auf 68 km²</b>. Das Wasser
verschluckte einen ganzen Wald, Parkstraßen und Gebäude. Über alle Seen des
Grabenbruchs hinweg mussten rund <b>80.000 Familien</b> ihr Zuhause verlassen;
sogar die berühmten Flamingos wanderten ab, weil das Wasser weniger salzig
wurde (UNEP; Egerton University).</p>
<p>Wie sehr das Thema die Menschen dort beschäftigt, sieht man schon am
Eingang der Universitätsbibliothek (Egerton University): Gleich im ersten
Regal stehen die Bücher über Klimawandel und Umwelt.</p>
<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b> Der Klimawandel trifft überall
nicht nur die Küsten, sondern auch Seen, Felder und Städte weit im
Landesinneren.</div>
</div>
<div>
<?= buchBild('kenia-nakuru',
'Kenia: der stark gestiegene Nakuru-See mit versunkenem Gebäude und abgestorbenem Wald.',
'Der Nakuru-See in Kenia ist so stark gestiegen, dass er einen ganzen Wald und Gebäude verschluckt hat. Ein Ranger-Häuschen steht heute mitten im Wasser. (Februar 2024)') ?>
<?= buchBild('kenia-bibliothek',
'Bücherregal mit Klimawandel-/Umwelt-Büchern am Eingang der Universitätsbibliothek.',
'Eingang der Universitätsbibliothek (Egerton University, Kenia): Gleich im ersten Regal stehen die Bücher über den Klimawandel das Thema ist hier Alltag.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b>
Nakuru-See 2010 2020: von <b>40 auf 68 km²</b> gewachsen · über
<b>1.700 m</b> Seehöhe · rund <b>80.000 Familien</b> an den Rift-Valley-Seen
vertrieben (UNEP; Analysen der Egerton University).</div>
</div>
</div>
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgabe:</b>
<ol>
<li><span class="b-stufe mittel">B</span>Der Nakuru-See liegt über 1.700 m
hoch, weit weg von jedem Meer und steigt trotzdem. Erkläre, warum der
Klimawandel auch dort das Wasser steigen lässt.</li>
</ol>
</div>
<?php endif; ?>
</section>
<!-- ============ SEITE 2 ============ -->
<section class="b-seite">
<span class="b-nr">SEITE 2 · MEERESSPIEGEL</span>
<?php if ($LEICHT): ?>
<h2>2 · Das Meer steigt</h2>
<p>Wird die Erde wärmer, steigt das Meer.<br>
Das hat zwei Gründe:<br>
1. Warmes Wasser braucht mehr Platz. Es dehnt sich aus.<br>
2. Das Eis an den Polen und in den Bergen schmilzt.<br>
Das Schmelz-Wasser fließt ins Meer.</p>
<p>Für flache Inseln ist das sehr gefährlich.<br>
Die Insel-Länder Malediven und Tuvalu sind nur wenige Meter hoch.<br>
Auch in den Niederlanden liegt viel Land tiefer als das Meer.<br>
Deiche halten dort das Wasser zurück.</p>
<?= buchBild('pegel-bodensee',
'Pegel-Anzeige oder Hochwasser-Marken am Bodensee.',
'Ein Pegel misst, wie hoch das Wasser steht. Diese Marken zeigen alte Hochwasser am Bodensee.') ?>
<?= buchBild('venedig-acquaalta',
'Der Markusplatz in Venedig steht unter Wasser.',
'Venedig steht oft unter Wasser. Das Meer drückt über die Ufer auf den Platz.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b><br>
Seit dem Jahr 1900 ist das Meer ungefähr 20 Zentimeter gestiegen.<br>
Und es steigt immer schneller.</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b><br>
Wird deine Insel wärmer, steigt das Meer.<br>
Zuerst verschwindet der Strand.<br>
Dann sind die Häuser am Ufer in Gefahr.<br>
Wenn mehr als die Hälfte der Stadt unter Wasser ist, hast du verloren.</div>
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgabe:</b>
<ol>
<li>Warum steigt das Meer?<br>Nenne die zwei Gründe.</li>
</ol>
</div>
<?php else: ?>
<h2>2 · Der Meeresspiegel steigt: langsam, aber unaufhaltsam</h2>
<div class="b-cols">
<div>
<p>Dass das Meer steigt, hat <b>zwei Ursachen</b>. Erstens dehnt sich
warmes Wasser aus. Die Ozeane nehmen den größten Teil der zusätzlichen
Wärme auf. Warmes Wasser braucht mehr Platz das nennt man
<?= g('waermeausdehnung', 'Wärmeausdehnung') ?>. Zweitens schmelzen
<?= g('gletscher', 'Gletscher') ?> und die riesigen Eisdecken auf Grönland
und der Antarktis. Ihr Schmelzwasser fließt ins Meer. Seit 1901 ist der
<?= g('meeresspiegel', 'Meeresspiegel') ?> weltweit um rund <b>20 cm</b>
gestiegen. Und es geht immer schneller: früher 1,3 mm pro Jahr, zuletzt
3,7 mm pro Jahr.</p>
<p>Wen trifft das zuerst? Die flachen Inselstaaten. Der höchste Punkt der
<b>Malediven</b> liegt nur gut 2 Meter über dem Meer. <b>Tuvalu</b> im
Pazifik plant schon, seine Menschen woanders anzusiedeln. Aber auch reiche
Länder sind betroffen. In den <b>Niederlanden</b>, unserem Nachbarn im
Nordwesten, liegt gut ein Viertel des Landes <i>unter</i> dem
Meeresspiegel samt Städten wie Amsterdam und Rotterdam. Und die
<?= g('klimafolgen', 'Folgen') ?> beginnen lange vor der Flut. Salzwasser
sickert ins Grundwasser und macht Brunnen und Felder salzig. Das heißt
<?= g('versalzung', 'Versalzung') ?>. Dann müssen Menschen weg, obwohl ihr
Haus noch trocken steht. Die <?= g('ueberflutung', 'Überflutung') ?> ist
erst die letzte Stufe.</p>
</div>
<div>
<?= buchBild('pegel-bodensee',
'Pegelanzeige, Pegelhaus oder historische Hochwassermarken am Bodensee (Hafen Bregenz oder Lindauer Hafeneinfahrt) Wasserstand als messbare Größe.',
'Wasserstände werden seit Jahrhunderten gemessen: Pegel und Hochwassermarken am Bodensee. Am Meer zeigen solche Messreihen den stetigen Anstieg.') ?>
<?= buchBild('venedig-acquaalta',
'Überfluteter Markusplatz in Venedig bei Hochwasser (Acqua alta).',
'Auch mitten in Europa: Venedig steht schon heute regelmäßig unter Wasser. Beim „Acqua alta" drückt das Meer über die Ufer bis auf den Markusplatz.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b>
Globaler Anstieg 19012018: <b>ca. 20 cm</b>, zuletzt 3,7 mm/Jahr
Tendenz beschleunigt <span class="q">[4]</span> · Malediven: höchster
Punkt nur gut <b>2 m</b> über dem Meer <span class="q">[5]</span> ·
Niederlande: <b>26 %</b> des Landes liegen unter dem Meeresspiegel
<span class="q">[6]</span></div>
</div>
</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Der Meeresspiegel folgt
der Temperatur. Aber er tut das in zwei Teilen. Ein Teil reagiert schnell. Der
andere Teil ist <b>schon fest eingeplant</b>: Er kommt auch dann noch, wenn du
das CO₂ längst gesenkt hast. Genauso ist es beim echten Eis es reagiert nur
ganz langsam. Fachleute nennen das die
<?= g('klimatraegheit', 'Trägheit des Klimasystems') ?>. Die
<b>Geflutet-Anzeige</b> zeigt dir die Wirkung auf der Karte. Zuerst frisst das
Meer den Strand. <i>Das verhindert auch der beste <?= g('deich', 'Deich') ?> nicht.</i> Dann steigt
das Wasser in die Häuser. Sind am Ende weniger als 40 % geflutet, ist das
Schutz-Ziel erreicht. Über 50 % bedeutet das Aus. Achte auf die Warnmeldungen:
salzige Brunnen 💧 und sterbende Küstenwälder 🌿 kommen <i>vor</i> der großen
Flut.</div>
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgaben:</b>
<ol>
<li><span class="b-stufe leicht">A</span>Nenne die zwei Ursachen des
Meeresspiegelanstiegs und erkläre eine davon mit eigenen Worten.</li>
<li><span class="b-stufe mittel">B</span>Beobachte in der Simulation die
Meeresspiegel-Kurve, nachdem du das CO₂ gesenkt hast. Warum steigt das
Meer trotzdem noch jahrelang weiter?</li>
<li><span class="b-stufe schwer">C</span>„Die Bewohner:innen flacher
Inseln müssen erst weg, wenn das Wasser ihre Häuser erreicht." Nimm mit
dem Fachbegriff <i>Versalzung</i> begründet Stellung.</li>
</ol>
</div>
<?php if ($LEHRER): ?>
<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Erwartungshorizont:</b>
A: Wärmeausdehnung des Wassers + Schmelzwasser von Gletschern/<?= g('eisschild', 'Eisschilden') ?>.
B: Trägheit des Systems Ozeane und Eisschilde reagieren verzögert; die
Simulation modelliert dafür einen „committed"-Anteil, der irreversibel
weiterläuft. Genau das ist der Kern des Kipppunkt-Gedankens (Seite 5).
C: Salzwasser zerstört Trinkwasser und Böden Jahre vor der Überflutung
Migration beginnt früher. <b>Stolperstein:</b> „Deich gebaut = Problem
gelöst" in der Simulation halbiert Schutz nur den effektiven Anstieg,
und der Strand geht trotzdem verloren. Diesen Aha-Moment gezielt ansprechen.</div>
<?php endif; ?>
<?php endif; ?>
</section>
<!-- ============ SEITE 3 ============ -->
<section class="b-seite">
<span class="b-nr">SEITE 3 · ENERGIEWENDE</span>
<?php if ($LEICHT): ?>
<h2>3 · Woher kommt sauberer Strom?</h2>
<p>Strom aus Kohle macht viel CO₂.<br>
Strom aus Wind, Sonne und Wasser macht fast kein CO₂.<br>
Darum bauen viele Länder um.<br>
Das nennt man: Energie-Wende.</p>
<p>Österreich hat viel Wasser-Kraft.<br>
Mehr als die Hälfte vom Strom kommt aus Wasser-Kraftwerken.<br>
Deutschland setzt auf Wind und Sonne.<br>
Die Schweiz nutzt Wasser-Kraft und Atom-Kraft.</p>
<?= buchBild('energie-wasserkraft',
'Wasserkraftwerk, Staumauer oder Solardach in Vorarlberg.',
'Ein Wasser-Kraftwerk in den Bergen. Wasser-Kraft ist die wichtigste Strom-Quelle in Österreich.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b><br>
In Österreich kommen von 100 Teilen Strom ungefähr 80 Teile aus
erneuerbaren Quellen.<br>
Das letzte Kohle-Kraftwerk wurde 2020 abgeschaltet.</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b><br>
1.000 Menschen brauchen 1 Megawatt Strom.<br>
Eine Solaranlage liefert 1 Megawatt.<br>
Ein Windpark liefert 3 Megawatt.<br>
Deine Stadt hat 6.000 Menschen.<br>
Rechne: 2 Windparks liefern 2 · 3 = 6 Megawatt. Das reicht!<br>
Zu wenig Strom ist schlimm: Die Menschen frieren und fällen Bäume.</div>
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgabe:</b>
<ol>
<li>Deine Stadt wächst auf 8.000 Menschen.<br>
Wie viel Strom brauchst du jetzt?<br>
Was kannst du bauen?</li>
</ol>
</div>
<?php else: ?>
<h2>3 · Energiewende: Strom ohne CO₂ wie machen es Österreich, Deutschland und die Schweiz?</h2>
<div class="b-cols">
<div>
<p>Ein großer Teil der weltweiten Emissionen entsteht beim Strommachen.
Wer das Klima schützen will, muss deshalb zuerst den Strom sauberer machen.
Der <?= g('energiemix', 'Energiemix') ?> ist die Mischung aller
Strom-Quellen eines Landes. Das Ziel: weg vom
<?= g('kohlekraftwerk', 'Kohlekraftwerk') ?>, hin zu
<?= g('erneuerbare-energie', 'erneuerbarer Energie') ?>. Die drei
D-A-CH-Länder gehen dabei verschiedene Wege. <b>Österreich</b> hat viele
Alpenflüsse und ist darum ein Wasserkraft-Land. Rund die Hälfte des Stroms
kommt allein aus <?= g('wasserkraft', 'Wasserkraft') ?>. Je nach Wetterjahr
stammen über 80 % aus Erneuerbaren. Das letzte Kohlekraftwerk (Mellach)
ging 2020 vom Netz. <b>Deutschland</b> setzt auf
<?= g('windenergie', 'Wind') ?> und <?= g('photovoltaik', 'Photovoltaik') ?>
und schaffte 2024 erstmals 62,7 % Erneuerbare. Die <b>Schweiz</b>
mischt Wasserkraft (rund 60 %) mit <?= g('kernkraft', 'Kernkraft') ?> (rund 28 %).</p>
<p>Ein Problem bleibt: Sonne und Wind liefern nicht immer dann Strom, wenn
man ihn braucht. Ein bisschen Strom braucht ein Land aber rund um die Uhr,
Tag und Nacht. Diesen Dauer-Bedarf nennt man
<?= g('grundlast', 'Grundlast') ?>. Für windstille, trübe Tage (die
<?= g('dunkelflaute', 'Dunkelflaute') ?>) braucht es darum Speicher. Die
Alpen haben dafür <?= g('pumpspeicher', 'Pumpspeicherkraftwerke') ?>, die
„Batterien der <?= g('energiewende', 'Energiewende') ?>". So geht das: Ist zu viel Strom da, pumpt man
Wasser den Berg hinauf. Fehlt Strom, lässt man es wieder herunter es
treibt <?= g('turbine', 'Turbinen') ?> an und macht neuen Strom.</p>
</div>
<div>
<?= buchBild('energie-wasserkraft',
'Wasserkraft-Motiv in Vorarlberg: Staumauer oder Krafthaus (z. B. Lünersee, Kopswerk, Rodund) alternativ ein großes PV-Dach oder Windrad in der Region.',
'Wasserkraft aus den Alpen: Speicherseen und Kraftwerke machen Österreich zum Land der erneuerbaren Energie und speichern Strom für windstille Tage.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 <?= g('strommix', 'Strommix') ?> im Vergleich:</b>
<b>AT</b> 2025: 82 % erneuerbar, 51 % allein Wasserkraft
<span class="q">[7]</span> · <b>DE</b> 2024: erstmals 62,7 % erneuerbar,
Wind ist größte Quelle <span class="q">[8]</span> · <b>CH</b> 2024:
59,6 % Wasserkraft + 28,4 % Kernkraft <span class="q">[9]</span> ·
AT-Kohleausstieg: 2020 <span class="q">[8]</span></div>
<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b> 1 <?= g('megawatt', 'Megawatt (MW)') ?>
versorgt ungefähr 1.000 Haushalte. Entscheidend ist nicht nur, <i>wie viel</i>
Strom erzeugt wird, sondern auch <i>wann</i> darum brauchen Sonne und
Wind Speicher als Partner.</div>
</div>
</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Deine Insel braucht
<b>1 MW je 1.000 Einwohner:innen</b>. Eine ☀️ Solaranlage liefert 1 MW
(40 Mio €), ein 🌬️ Windpark 3 MW (150 Mio €) für die Startstadt mit
6.000 Menschen reichen also 2 · 3 MW = 6 MW. Das 🏭 Kohlekraftwerk liefert
4 MW für nur 20 Mio € klingt verlockend, pumpt aber Jahr für Jahr CO₂ in
die Luft: die <b>Kohle-Falle</b>. Fehlt Strom, droht der
<?= g('blackout', 'Blackout') ?>: Die Menschen frieren, fällen deine Wälder
und verbrennen das Holz doppelter Schaden. Wer die ganze Insel ohne
fossile Kraftwerke versorgt, holt die Auszeichnung <b>„100 % Erneuerbar"</b>.</div>
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgaben:</b>
<ol>
<li><span class="b-stufe leicht">A</span>Deine Stadt wächst auf 8.000
Einwohner:innen. Berechne den Strombedarf und stelle zwei verschiedene
Kraftwerks-Kombinationen zusammen (z. B. 2 · 3 MW + 2 · 1 MW = 8 MW).</li>
<li><span class="b-stufe mittel">B</span>Vergleiche Kohlekraftwerk und
Windpark: Anschaffung, jährliche Wartung, Stromleistung, CO₂-Wirkung.
Warum bauen Menschen trotzdem Kohlekraftwerke?</li>
<li><span class="b-stufe schwer">C</span>Österreichs Wasserkraftwerke
erzeugten 2025 deutlich weniger Strom als 2024 der Erneuerbaren-Anteil
schwankt darum von Jahr zu Jahr. Erkläre die Ursache und was das für
die Versorgungssicherheit bedeutet.</li>
</ol>
</div>
<?php if ($LEHRER): ?>
<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Erwartungshorizont (Auswahl):</b>
B: Kohle ist in der Anschaffung billig (20 vs. 150 Mio €) und liefert
sofort viel Leistung die Klimakosten tauchen aber in keiner Betriebsrechnung
auf (externe Kosten!). C: Wasserführung und Sonnenstunden schwanken mit dem
Wetterjahr; Konsequenz: Speicher, Netzausbau, Importe.
<b>Stolperstein:</b> Leistung (MW) und Energiemenge (kWh) werden notorisch
verwechselt die Simulation rechnet bewusst nur mit Leistung. Wer
vertiefen will: Beide Begriffe sind im Glossar sauber getrennt erklärt.</div>
<?php endif; ?>
<?php endif; ?>
</section>
<!-- ============ SEITE 4 ============ -->
<section class="b-seite">
<span class="b-nr">SEITE 4 · KÜSTENSCHUTZ</span>
<?php if ($LEICHT): ?>
<h2>4 · Wie schützt man eine Küste?</h2>
<p>Gegen das steigende Wasser kann man etwas tun.<br>
Man kann Deiche bauen. Ein Deich ist ein hoher Wall.<br>
Man kann Schutz-Mauern bauen. Sie sind teuer, aber stark.<br>
Man kann Mangroven pflanzen.<br>
Das sind Bäume, die im Salz-Wasser wachsen.<br>
Ihre Wurzeln halten den Boden fest.</p>
<p>Manchmal reicht das alles nicht.<br>
Dann müssen die Menschen weiter weg vom Wasser bauen.<br>
Das nennt man: Rückzug.</p>
<?= buchBild('kuestenschutz-rheindamm',
'Hochwasser-Damm am Alpenrhein zwischen Hard und Fußach.',
'Ein Damm am Rhein in Vorarlberg. Er schützt die Dörfer seit über 100 Jahren vor Hochwasser.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b><br>
In den Niederlanden liegt viel Land tiefer als das Meer.<br>
Von 100 Teilen Land sind es 26 Teile.<br>
Riesige Schutz-Tore halten das Meer zurück.</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b><br>
Der Deich schützt ein bisschen. Er ist schnell gebaut.<br>
Die große Schutz-Mauer schützt viel. Sie ist sehr teuer.<br>
Mangroven schützen die Küste UND binden CO₂.<br>
Der Sand-Strand hilft nur kurz: Das Meer spült ihn wieder weg.</div>
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgabe:</b>
<ol>
<li>Baue in der Simulation einen Deich.<br>
Schau auf den Schutz-Wert.<br>
Um wie viel ist er gestiegen?</li>
</ol>
</div>
<?php else: ?>
<h2>4 · Küstenschutz und Anpassung: verteidigen, ausweichen oder beides?</h2>
<div class="b-cols">
<div>
<p>Gegen das steigende Wasser gibt es drei Wege.
<b>1. Verteidigen.</b> Man baut Deiche, Mauern und <?= g('sperrwerk', 'Sperrwerke') ?>. Ein Sperrwerk
ist ein riesiges Tor, das man bei Sturm schließt. Weil das alles aus Beton
und Stein ist, nennt man es „grauen"
<?= g('kuestenschutz', 'Küstenschutz') ?>. Musterland sind die Niederlande:
26 % des Landes liegen unter dem Meeresspiegel. Deiche und die
<b>Deltawerke</b> dreizehn gewaltige Sperrwerke halten das Meer zurück.
Sie schützen vor <?= g('sturmflut', 'Sturmfluten') ?>: Dabei drückt ein
tagelanger Sturm das Meer weit über die normale Flut hinaus ans Land. Doch
selbst die Deltawerke sind nur für rund 40 cm Anstieg gebaut. Bald muss man
sie höher machen. <b>2. Mit der Natur schützen.</b>
<?= g('mangrove', 'Mangrovenwälder') ?> brechen die Wellen. Ihre Wurzeln
halten den Boden fest. Und sie binden nebenbei CO₂. Aufgeschütteter Sand
hilft auch, doch das Meer trägt ihn immer wieder ab. <b>3. Ausweichen.</b>
Wo Schutz zu teuer wird, zieht man sich zurück. Neue Häuser baut man dann
nur noch weiter oben, weg vom Wasser.</p>
<p>Auch weit weg vom Meer muss man sich anpassen. Flüsse bekommen Dämme und
Flächen, auf denen sich Hochwasser sammeln darf. Den Alpenrhein in
Vorarlberg bändigt man so schon seit über 100 Jahren. Und Städte werden zur
<?= g('schwammstadt', '„Schwammstadt"') ?> umgebaut. Das heißt: Man reißt
Beton und Asphalt auf und macht mehr Grünflächen. Diese Flächen und kleine
Speicher saugen den Starkregen auf wie ein Schwamm. So läuft er nicht alles
auf einmal in die Kanäle.</p>
</div>
<div>
<?= buchBild('kuestenschutz-rheindamm',
'Hochwasserschutz-Damm am Alpenrhein (z. B. zwischen Hard und Fußach, gern mit Blick flussabwärts Richtung Bodensee) regionales Anschauungsbeispiel für „graue" Schutzbauten.',
'Schutzbauwerk vor der Haustür: Der Rheindamm in Vorarlberg hält Hochwasser seit über einem Jahrhundert von den Dörfern fern das Prinzip ist dasselbe wie am Meer.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b>
Niederlande: <b>26 %</b> des Landes unter dem Meeresspiegel inklusive
Amsterdam und Rotterdam · Deltawerke: 13 Sperrwerke, ausgelegt auf
<b>40 cm</b> Anstieg <span class="q">[6]</span></div>
<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b> Kein Schutz hält ewig.
Nachhaltige Anpassung kombiniert Bauwerke, naturbasierte Lösungen und
kluge Raumplanung und beginnt, <i>bevor</i> das Wasser kommt.</div>
</div>
</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Vier Maßnahmen bringen
Schutz-Zentimeter: 🌊 Deich <b>12 cm</b> (80 Mio €), 🛡️ Hochwasserschutz-Mauer
<b>50 cm</b> (240 Mio €), 🪸 Mangrovenwald <b>6 cm</b> + CO₂-Bindung
(35 Mio €), 🏖 Sand-Aufschüttung <b>18 cm</b> (50 Mio €) aber Achtung, der
Sand wird jedes Jahr ein Stück weggespült. Rechne die Effizienz nach:
Deich 80 : 12 ≈ <b>6,7 Mio € pro cm</b>, Mauer 240 : 50 = <b>4,8 Mio € pro
cm</b> die Mauer ist pro Zentimeter billiger, verlangt aber viel Budget
auf einmal. Und: Schutz <i>halbiert</i> die Wirkung des Anstiegs nur den
Strand rettet er nicht. In der 3D-Variante siehst du deine Bauwerke direkt
an der Küste stehen.</div>
<?php if ($LEHRER): ?>
<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Didaktischer Hinweis:</b> Die
€-pro-cm-Rechnung eignet sich als Tafelbild (Division als Effizienzvergleich
ein unterschätztes GW-Werkzeug). Diskussionsimpuls mit Lokalbezug: „Der
Rheindamm schützt Hard und Fußach wer bezahlt ihn, wer profitiert?"
Danach die Bürgerin <i>Maria (Hotelbesitzerin)</i> aus der Simulation
aufgreifen: Strand aufschütten oder Rückzug akzeptieren? <b>Stolperstein:</b>
Schüler:innen kaufen gern einmal Schutz und wundern sich Jahrzehnte später
der Meeresspiegel steigt weiter, Schutz ist eine Daueraufgabe (beim Sand
besonders sichtbar).</div>
<?php endif; ?>
<?php endif; ?>
</section>
<!-- ============ SEITE 5 ============ -->
<section class="b-seite">
<span class="b-nr">SEITE 5 · GELD, ZEIT &amp; KIPPPUNKTE</span>
<?php if ($LEICHT): ?>
<h2>5 · Was kostet Klima-Schutz?</h2>
<p>Windräder, Deiche und Wälder kosten viel Geld.<br>
Aber kein Klima-Schutz kostet noch mehr:<br>
Kaputte Häuser nach dem Hochwasser.<br>
Vertrocknete Felder. Kranke Menschen bei Hitze.</p>
<p>Manche Schäden kann man nie mehr reparieren.<br>
Ein Gletscher, der weg ist, kommt nicht zurück.<br>
Darum ist Zeit so wichtig:<br>
Früh handeln ist billiger als spät reparieren.</p>
<p>Auch bei uns in den Alpen wird es wärmer.<br>
Die Gletscher schmelzen schnell.<br>
Und es gibt viel mehr Hitze-Tage als früher.</p>
<?= buchBild('gletscher-alpen',
'Gletscher oder schneefreier Hochgebirgshang, zum Beispiel in der Silvretta.',
'Ein Gletscher in den Alpen. Er wird jedes Jahr kleiner. Weg ist weg er wächst nicht wieder nach.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b><br>
Die Gletscher in der Schweiz haben in nur 2 Jahren ein Zehntel
von ihrem Eis verloren.<br>
Heiße Tage gibt es in Österreich heute doppelt so oft wie früher.</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b><br>
Du bekommst jedes Jahr Steuer-Geld von den Menschen.<br>
Jedes Gebäude kostet jedes Jahr Wartung.<br>
Kohle bringt schnell Strom aber sie heizt die Erde auf.<br>
Wird es viel zu heiß, hast du verloren.<br>
Auch mit vollem Geld-Speicher!</div>
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgabe:</b>
<ol>
<li>In der Simulation kommt das Mädchen Lia zu dir.<br>
Sie will mehr Klima-Schutz.<br>
Was antwortest du ihr? Schreibe einen Satz.</li>
</ol>
</div>
<?php else: ?>
<h2>5 · Ökonomie gegen Ökologie? Geld, Zeit und Kipppunkte</h2>
<div class="b-cols">
<div>
<p>Klimaschutz kostet Geld. Windräder, Deiche und neue Wälder stehen in
jedem Budget. Aber <b>kein</b> Klimaschutz kostet mehr. Flutschäden,
vertrocknete Ernten, kranke Menschen bei Hitze und immer teurerer
Küstenschutz das ist die Rechnung, die später kommt. Fachleute für Geld
nennen das <?= g('folgekosten', 'Folgekosten') ?>. Sie stehen auf keiner
Quittung, bezahlt werden sie trotzdem. Dazu kommen echte
<?= g('zielkonflikt', 'Zielkonflikte') ?>: Ein Kohlekraftwerk liefert
billigen Strom, ein Flughafen bringt Geld durch Tourismus. Doch beides
heizt die Erde weiter auf. Und Vorsicht vor <b>Scheinlösungen</b>: Manche
wollen das Wetter mit Technik überlisten, zum Beispiel mit einer
„Wolken-Impfung" (das nennt man <?= g('geoengineering', 'Geo-Engineering') ?>). Das klingt nach
Wundermittel, wirkt in Versuchen aber kaum. Und es ersetzt das CO₂-Sparen
nicht.</p>
<p>Am wichtigsten ist die <b>Zeit</b>. Das Klima hat nämlich
<?= g('kipppunkt', 'Kipppunkte') ?>. Ein Kipppunkt ist eine Grenze: Ist sie
überschritten, läuft die Veränderung von allein weiter auch wenn wir das
CO₂ später senken. So ein Kipppunkt droht, wenn die großen Eisdecken
abschmelzen. Oder wenn der <?= g('permafrost', 'Permafrost') ?> auftaut
das ist Boden, der sonst das ganze Jahr gefroren bleibt. Wie nah das ist,
zeigen die Alpen. Die Schweizer Gletscher verloren in nur zwei Jahren ein
Zehntel ihres Eises. Und die <?= g('hitzetag', 'Hitzetage') ?> in
Österreich Tage mit mindestens 30 °C haben sich verdoppelt bis
verdreifacht. Früh handeln ist deshalb klug: Es hilft der Natur <i>und</i>
es spart Geld. Das Ziel heißt <?= g('klimaneutralitaet', 'Klimaneutralität') ?>
nicht mehr CO₂ ausstoßen, als die Erde wieder aufnehmen kann. Darauf hat
sich die Welt in Paris geeinigt.</p>
</div>
<div>
<?= buchBild('gletscher-alpen',
'Gletscher- oder Hochgebirgsmotiv: Silvretta/Piz Buin mit Ochsentaler Gletscher, alternativ ein aperer Hang im Hochsommer ideal kombiniert mit einem alten Scan derselben Ansicht als Vergleich.',
'Die Alpen als Frühwarnsystem: Gletscher reagieren auf jedes Zehntelgrad. Was hier schmilzt, kommt in menschlichen Zeiträumen nicht zurück.') ?>
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b>
Schweizer Gletscher: <b>10 % Eisvolumen</b> allein 20222023
<span class="q">[10]</span> · Hitzetage in Österreich:
<b>verdoppelt bis verdreifacht</b> Wiener Innenstadt 2024 erstmals
über 50 Hitzetage <span class="q">[11]</span> · Pariser Abkommen (2015):
Erwärmung deutlich unter 2 °C, möglichst 1,5 °C <span class="q">[12]</span></div>
<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b> Klimaschutz ist eine
Investition: Er kostet heute und spart morgen. Kipppunkte machen
Warten teuer: Was gekippt ist, lässt sich mit keinem Geld der Welt
zurückkaufen.</div>
</div>
</div>
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Dein Geld kommt aus den
<?= g('steuern', 'Steuern') ?> der Bevölkerung. Jede Maßnahme kostet dazu noch
jedes Jahr <?= g('wartung', 'Wartung') ?>. Und die Bürger:innen zwingen dich zu
schweren Entscheidungen. Fischerin <b>Lina</b> braucht Hilfe. Konzernchef
<b>Vogel</b> verspricht Arbeitsplätze aber nur gegen Fördergeld
(Subventionen) und mehr CO₂. Die 14-jährige <b>Lia</b> streikt für mehr
Klimaschutz. Das Forschungszentrum von Dr. Hassan kostet 300 Mio €. Dafür macht
es alle späteren Maßnahmen 20 % billiger Wissen zahlt sich aus. Und hier die
härteste Regel: Steigt die Temperatur über +3,5 °C, ist die Simulation
<b>verloren auch mit vollem Konto</b>. „Reich, aber Klima kaputt" zählt nicht
als Erfolg. Am Ende zählen deine Sterne: Temperatur, Geld, Schutz und
Bevölkerung.</div>
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Abschluss-Aufgaben:</b>
<ol>
<li><span class="b-stufe leicht">A</span>Nenne zwei Maßnahmen aus der
Simulation, die Geld bringen, aber dem Klima schaden und je eine
Alternative.</li>
<li><span class="b-stufe mittel">B</span>Konzernchef Vogel bietet
500 Arbeitsplätze gegen Subventionen und mehr CO₂-Ausstoß. Sammle je
zwei Argumente dafür und dagegen und triff eine begründete Entscheidung.</li>
<li><span class="b-stufe schwer">C</span>„Klimaschutz können wir uns
nicht leisten." Entkräfte diese Aussage mit zwei Argumenten aus diesem
Kapitel (Folgekosten, Kipppunkte).</li>
<li><span class="b-stufe schwer">D</span>Erkläre am Beispiel des
Meeresspiegels, was ein Kipppunkt ist und warum die Simulation dich
verlieren lässt, wenn es zu heiß wird, egal wie reich du bist.</li>
</ol>
</div>
<?php if ($LEHRER): ?>
<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Differenzierung &amp; Auswertung:</b>
Leistungsstarke Gruppen: Stufe 🔴 „Profi" (weniger Startbudget, härtere
Klimaschäden) oder Zusatzauftrag „unter 1,5 °C bleiben" (eigene
Auszeichnung 🌍). Unterstützung: Stufe 🟢 blendet die schwierigen
Bürger-Entscheidungen aus. Im Cockpit lohnt der Blick auf <b>Temperatur</b>
und <b>Budget</b> nebeneinander: Wer beide Kurven im Griff hat, hat den
Zielkonflikt des Kapitels verstanden. <b>Stolperstein „erst reich, dann
grün":</b> Manche bauen zuerst Kohle + Flughafen und wollen später
umschwenken die Trägheit des Klimas (committed warming) bestraft genau
das. Nicht vorwegnehmen, sondern in der Auswertung aufdecken lassen:
„Warum ist deine Temperatur weiter gestiegen, obwohl du längst umgebaut
hast?" Für den inklusiven Unterricht:
<a href="?leicht=1">Leichte-Sprache-Version</a> gleiche Bilder, gleiche
Kernaussagen, reduzierte Aufgaben.</div>
<?php endif; ?>
<?php endif; ?>
</section>
<!-- ============ QUELLEN ============ -->
<section class="b-seite">
<span class="b-nr">QUELLEN</span>
<h2>Quellen &amp; zum Weiterlesen</h2>
<?php if ($LEICHT): ?>
<p>Alle Zahlen in diesem Heft sind echt.<br>
Sie kommen von Ämtern, Forscher:innen und Mess-Stationen.<br>
Hier stehen die Quellen:</p>
<?php endif; ?>
<p class="b-quellen">
[1] NOAA Global Monitoring Laboratory: Trends in Atmospheric CO₂ (Mauna Loa)
<a href="https://gml.noaa.gov/ccgg/trends/" target="_blank" rel="noopener">gml.noaa.gov</a><br>
[2] Scripps Institution of Oceanography: Annual CO₂ Peak Passes Another Milestone (Mai 2025: über 430 ppm)
<a href="https://scripps.ucsd.edu/news/annual-carbon-dioxide-peak-passes-another-milestone" target="_blank" rel="noopener">scripps.ucsd.edu</a><br>
[3] Copernicus Climate Change Service: 2024 is the first year to exceed 1.5 °C above pre-industrial level
<a href="https://climate.copernicus.eu/copernicus-2024-first-year-exceed-15degc-above-pre-industrial-level" target="_blank" rel="noopener">climate.copernicus.eu</a><br>
[4] Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH): Meeresspiegelanstieg
<a href="https://www.bsh.de/DE/THEMEN/Klima/Meerespiegelanstieg/meeresspiegelanstieg_node.html" target="_blank" rel="noopener">bsh.de</a><br>
[5] Hamburger Bildungsserver: Meeresspiegelanstieg in tropischen Inselstaaten
<a href="https://bildungsserver.hamburg.de/themenschwerpunkte/klimawandel-und-klimafolgen/inselstaaten-745698" target="_blank" rel="noopener">bildungsserver.hamburg.de</a><br>
[6] Wikipedia: Hochwasserschutz in den Niederlanden / Deltawerke
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hochwasserschutz_in_den_Niederlanden" target="_blank" rel="noopener">wikipedia.org</a> ·
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deltawerke" target="_blank" rel="noopener">wikipedia.org</a><br>
[7] Wiener Stadtwerke: Stromerzeugung in Österreich (Grafik, 2025)
<a href="https://positionen.wienerstadtwerke.at/wissenshub/grafiken/stromerzeugung-in-osterreich" target="_blank" rel="noopener">positionen.wienerstadtwerke.at</a><br>
[8] Fraunhofer ISE: Öffentliche Stromerzeugung 2024 Erneuerbare decken erstmals über 60 %
<a href="https://www.ise.fraunhofer.de/en/press-media/press-releases/2025/public-electricity-generation-2024-renewable-energies-cover-more-than-60-percent-of-german-electricity-consumption-for-the-first-time.html" target="_blank" rel="noopener">ise.fraunhofer.de</a><br>
[9] Bundesamt für Energie (CH): Schweizer Elektrizitätsbilanz 2024
<a href="https://energeiaplus.com/2025/02/07/schweizer-elektrizitaetsbilanz-2024-stromverbrauch-gestiegen/" target="_blank" rel="noopener">energeiaplus.com</a><br>
[10] GLAMOS / Universität Zürich: Zwei Extremjahre vernichten 10 Prozent des Schweizer Gletschervolumens
<a href="https://www.geo.uzh.ch/de/events/news-archive/glamos-2023.html" target="_blank" rel="noopener">geo.uzh.ch</a><br>
[11] GeoSphere Austria: Massive Zunahme an Hitzetagen
<a href="https://www.geosphere.at/de/aktuelles/news/massive-zunahme-an-hitzetagen" target="_blank" rel="noopener">geosphere.at</a><br>
[12] UNFCCC: The Paris Agreement
<a href="https://unfccc.int/process-and-meetings/the-paris-agreement" target="_blank" rel="noopener">unfccc.int</a>
</p>
</section>
</div>
</body>
</html>