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- Glossar-Renderer: Markdown-Tabellen (|…|) + .gl-table CSS - co2-fussabdruck-lebensmittel: telegrafische Liste → ganze Sätze + saubere Portions-Tabelle, Avocado-Vergleich, Malpunkt statt × - Programmweit „—" (Geviertstrich) → „–" (Gedankenstrich): Glossar-DB, glossar_examples, module_info, alle 13 Buch-Kapitel - Weltküche-Onboarding: Blatt 2 umformuliert (zweites Land nacheinander), Blatt 3 Lehrplan-Satz entfernt, Blatt 4 fehlendes markt.webp generiert Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
633 lines
34 KiB
PHP
633 lines
34 KiB
PHP
<?php
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/**
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* Schulbuch – Kapitel: Tourismustal
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* ---------------------------------
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* Schulbuchseiten zur Simulation: Sachinhalte lehrplankonform (GW 2023),
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* mit Glossar-Tooltips, echten Daten und Sim-Mechanik-Kästen.
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*
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* URL: /buch-tourismustal → Schüler:innen-Version
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* /buch-tourismustal?leicht=1 → Leichte Sprache (inklusiver Unterricht)
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* /buch-tourismustal?lehrer=1 → Lehrpersonen-Version (+ didaktische Kästen)
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*
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* Fotos: Thomas legt echte Bilder unter assets/img/buch/tourismustal/<slug>.jpg
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* ab – die Platzhalter tauschen sich dann automatisch aus.
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*/
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require_once __DIR__ . '/../php/config/app.php';
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$bp = BASE_PATH;
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define('BUCH_SIM', 'tourismustal');
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require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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?>
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<!DOCTYPE html>
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<html lang="de">
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<head>
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<meta charset="UTF-8">
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<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1">
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<title>📖 Tourismustal – Schulbuch<?= $LEHRER ? ' (Lehrperson)' : ($LEICHT ? ' (Leichte Sprache)' : '') ?> · GeoGraSim</title>
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<link rel="stylesheet" href="<?= $bp ?>/assets/css/design-system.css">
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<link rel="stylesheet" href="<?= $bp ?>/assets/css/buch.css">
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<script src="<?= $bp ?>/assets/js/glossar-tooltip.js" defer></script>
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<script>window.addEventListener("DOMContentLoaded",function(){if(window.GlossarTooltip)GlossarTooltip.init({apiBase:"<?= $bp ?>/php/api"});});</script>
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</head>
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<body class="mode-<?= $MODE ?>">
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<div class="b-wrap">
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<?php buchNav([
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'Modulseite' => 'modul-tourismustal',
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'🎮 Simulation starten' => 'tourismustal',
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'Glossar' => 'glossar?module=tourismustal',
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'Lehrplan' => 'lehrplan?module=tourismustal',
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]) ?>
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<!-- ============ OPENER ============ -->
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<section class="b-seite">
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<span class="b-nr">TOURISMUSTAL · KAPITEL-START</span>
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<p class="b-kicker">Geografie und wirtschaftliche Bildung · Sek I</p>
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<h1><?= buchKapIcon('🏔️') ?> Ein Tal wird Tourismusregion</h1>
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<?php if ($LEICHT): ?>
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<p class="b-leitfrage">Wie wird aus einem stillen Berg-Tal ein Urlaubs-Ort?<br>
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Und wie bleibt das Tal dabei schön?</p>
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<?= buchBild('opener-talpanorama',
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'Weites Panorama eines Alpentals mit Dorf und Kirchturm.',
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'Ein Tal in den Bergen: Hier leben Menschen. Und hier machen Menschen Urlaub. Warth am Arlberg, Dezember 2025.') ?>
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<div class="b-box b-merke"><b>Darum geht es in diesem Heft:</b><br>
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Du baust ein Berg-Tal auf.<br>
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Aus dem Tal wird ein Urlaubs-Ort.<br>
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Du lernst: Wo baut man was am besten?<br>
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Du lernst: Wie entsteht ein Preis?<br>
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Du lernst: Warum braucht ein Ort Gäste im Sommer <b>und</b> im Winter?<br>
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Und du lernst: Was macht der Klima-Wandel mit dem Schnee?</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 So arbeitest du mit der Simulation:</b><br>
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Du beginnst im Jahr 1975.<br>
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Zuerst gibt es nur ein Gast-Haus.<br>
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Dann baust du mehr: einen Lift, ein Hotel, ein Personal-Haus.<br>
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Alles kostet Geld.<br>
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Der 📋 Tages-Bericht zeigt dir jeden Tag: So viel hast du verdient.<br>
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Der ℹ-Knopf erklärt dir jedes Gebäude.</div>
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<?= buchBild('geschichte-1948',
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'Historisches Skifoto aus der Pionierzeit.',
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'So fing alles an: Eine Ski-Fahrerin in Dornbirn im Jahr 1948. Damals war Ski-Fahren noch kein großes Geschäft.', true) ?>
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<?php else: ?>
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<p class="b-leitfrage">Wie wird aus einem stillen Alpental eine erfolgreiche
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Tourismusregion – ohne dass das Tal dabei verliert, was es besonders macht?</p>
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<?= buchBild('opener-talpanorama',
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'Weites Panorama eines Alpentals mit Dorf und Kirchturm, im Hintergrund Berge – idealerweise mit sichtbaren Liftanlagen am Hang (z. B. Blick vom Gegenhang auf einen Vorarlberger Ort).',
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'Ein Alpental: Naturraum, Lebensraum – und Wirtschaftsraum. Warth am Arlberg (Vorarlberg), Dezember 2025.') ?>
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<div class="b-box b-merke"><b>Darum geht es in diesem Kapitel:</b>
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Du lernst, wie aus einem stillen Tal ein <?= g('wirtschaftsraum', 'Wirtschaftsraum') ?> wird – ein Ort, an dem
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viele Menschen mit dem <?= g('tourismus', 'Tourismus') ?> Geld verdienen.
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Vier Fragen führen dich durch das Kapitel:
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Welche <?= g('standortfaktor', 'Standortfaktoren') ?> entscheiden, wo man was baut?
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Wie entsteht ein Preis aus <?= g('angebot-nachfrage', 'Angebot und Nachfrage') ?>?
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Warum ist die <?= g('saisonalitaet', 'Saisonalität') ?> – die starke Schwankung
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zwischen Winter und Sommer – das größte Risiko?
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Und wie reagiert eine Region auf den <?= g('klimawandel', 'Klimawandel') ?>,
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ohne Natur und Menschen zu überfordern?</div>
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<div class="b-chips">
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<span class="b-chip">AT · GW 3.5–3.8</span>
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<span class="b-chip">AT · GW 3.16 & 3.17</span>
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<span class="b-chip">AT · GW 4.2 & 4.10</span>
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<span class="b-chip soft">DE · NRW: Tourismus & Raum</span>
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<span class="b-chip soft">DE · BY: Alpen (Jg. 7)</span>
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<span class="b-chip soft">CH · RZG 2.5 & 3.3</span>
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</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 So arbeitest du mit der Simulation:</b>
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Du übernimmst 1975 ein kleines Alpental. Alles beginnt mit einem Gasthaus.
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Lift, Hotel, Personal und Sommerangebote folgen Schritt für Schritt. Drei
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Szenen erzählen die echte Geschichte des Alpentourismus:
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<b>Pionierzeit 1975 · Boom 2000 · Schneegrenze 2035</b>. Links siehst du deine
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Kennzahlen. Der 📋 Tagesbericht rechnet dir jede Bilanz vor. Und der ℹ-Knopf
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an jedem Bauwerk erklärt Wirkung, Kosten und Regeln – <i>bevor</i> du baust.</div>
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<?= buchBild('geschichte-1948',
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'Historisches Skifoto aus der Pionierzeit (Familienalbum, Leihgabe o. Ä.).',
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'So fing alles an: Skifahrerin in Dornbirn, 1948 – Jahrzehnte bevor aus dem Wintersport ein eigener Wirtschaftszweig wurde. (Privatarchiv)', true) ?>
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<?php if ($LEHRER): ?>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Verlaufsvorschlag (Doppelstunde):</b>
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<b>(1) Einstieg 10′</b> – Opener-Foto + Leitfrage, Vorwissen sammeln („Wer war
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schon in einem Skigebiet? Was gehört dort alles dazu?").
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<b>(2) Erarbeitung I 15′</b> – Seiten 1–2 gemeinsam (Standortfaktoren,
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Wirtschaftskette). <b>(3) Simulation 30′</b> – Szene 1 „Pionierzeit", Auftrag:
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alle vier Ziele erreichen. <b>(4) Auswertung 15′</b> – Lehrer-Cockpit → Live
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bzw. Ergebnisse: Wer hat Rücklagen gehalten? Wen hat die Bank liquidiert?
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<b>(5) Vertiefung 20′</b> – Seiten 3–5 (Saisonalität, Klimawandel, Zielkonflikte),
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dann Szene 3 als Hausübung oder Folgestunde.
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<br><b>Hinweis:</b> Der Vorlese-Modus (🔊) lässt sich pro Klasse im Cockpit
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sperren („Vorlesen an/aus" auf der Modulkarte). Für den inklusiven Unterricht
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gibt es dieses Kapitel zusätzlich in <a href="?leicht=1">Leichter Sprache</a>.</div>
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<?php endif; ?>
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||
<?php endif; ?>
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</section>
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<!-- ============ SEITE 1 ============ -->
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<section class="b-seite">
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<span class="b-nr">SEITE 1 · STANDORT</span>
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<?php if ($LEICHT): ?>
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<h2>1 · Wo baut man was?</h2>
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<p>Ein Lift steht nicht irgendwo.<br>
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Ein Hotel steht nicht irgendwo.<br>
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Der Ort muss passen.<br>
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Das nennt man: <b>Standort</b>.</p>
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<p>Hoch oben am Berg liegt lange Schnee.<br>
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||
Darum baut man den Lift weit oben.<br>
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Unten im Tal sind die Gäste gerne.<br>
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Dort essen sie und kaufen ein.<br>
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Und die Schnee-Kanone braucht Wasser.<br>
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Darum baut man sie in der Nähe vom Fluss.</p>
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<?= buchBild('standort-lift-hang',
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||
'Sessellift- oder Gondelbahn-Trasse am Hang.',
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'Die Bahn bringt die Gäste auf den Berg. Hier fährt sie auch im Sommer. Juni 2017.') ?>
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<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b><br>
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Der Standort ist der Platz für ein Gebäude.<br>
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Ein guter Standort ist sehr wichtig.</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b><br>
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Die Bus-Halte-Stelle geht nur an der Straße.<br>
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Die Schnee-Kanone geht nur am Fluss.<br>
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Beim Bauen siehst du zuerst eine Vorschau.<br>
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Erst beim zweiten Tippen baust du wirklich.</div>
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<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgabe:</b>
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<ol>
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<li>Baue einen Lift weit unten.<br>Baue einen Lift weit oben.<br>
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||
Wo bleibt der Schnee länger?</li>
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</ol>
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</div>
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<?php else: ?>
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<h2>1 · Warum gerade hier? Standortfaktoren</h2>
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Kein Betrieb steht zufällig dort, wo er steht. Ob sich ein Gasthaus, ein
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Lift oder ein Hotel lohnt, entscheiden die Eigenschaften des Ortes. Man
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nennt sie <?= g('standortfaktor', 'Standortfaktoren') ?>. Davon gibt es zwei
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Arten. <b><?= g('harte-weiche-standortfaktoren', 'Harte Faktoren') ?></b> kann
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man messen: die Höhenlage, die Schneesicherheit, die Erreichbarkeit, das
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Wasser und den Baugrund. <b>Weiche Faktoren</b> spürt man eher: das schöne
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Landschaftsbild, den guten Ruf, die Sicherheit und die Gastfreundschaft.</p>
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<p>Im Gebirge ist die <b>Höhenlage</b> der wichtigste harte Faktor. Je höher
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eine Bahn liegt, desto länger hält der Schnee. Dafür sind die Gäste weiter
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weg vom Gasthaus und vom Ortszentrum. Auch die <b>Erreichbarkeit</b> zählt
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viel: Ein Tal ohne gute Anreise bleibt leer, egal wie schön es ist.
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Und manche <?= g('infrastruktur', 'Infrastruktur') ?> – also die feste
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Grundausstattung eines Ortes – braucht besondere Bedingungen. Eine
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<?= g('beschneiung', 'Beschneiungsanlage') ?> zum Beispiel braucht Wasser
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und muss deshalb nahe am Fluss stehen.</p>
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</div>
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<div>
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<?= buchBild('standort-lift-hang',
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||
'Sessellift- oder Gondelbahn-Trasse am Hang, gut sichtbar von unten – zeigt, wie eine Bahn den Berg „erschließt".',
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||
'Die Bahn erschließt den Berg – und läuft hier auch im Sommer (Juni 2017). Ihre Lage bestimmt Schneesicherheit und Komfort.') ?>
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<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b> Standortfaktoren sind die
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Eigenschaften eines Ortes, die ihn für eine Nutzung geeignet machen.
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Höhenlage, Erreichbarkeit und Wasser sind im Alpental die wichtigsten.</div>
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</div>
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</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> „Lage zählt" ist die
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Kernregel. Der Lift wird <b>weiter oben schneesicherer</b>, weiter unten
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konsumieren die Gäste mehr. Die Bushaltestelle funktioniert <b>nur an der
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Talstraße</b>, Beschneiung und Badesee <b>nur nahe am Fluss</b>, die
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Aussichtsplattform nur <b>hoch am Berg nahe einer Bahn</b>. Beim Bauen zeigt
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dir die Vorschau Einflusskreise und Korridore – am Tablet: erster Tipp =
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Vorschau, zweiter Tipp = bauen.</div>
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<?php if ($LEHRER): ?>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Didaktischer Hinweis:</b> Lassen Sie vor dem
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Bauen <i>begründen</i>: „Warum baust du den Lift dort?" Die Ablehnungs-Meldungen
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der Sim erklären die Regeln – nutzen Sie Fehlversuche als Lernanlass statt sie
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zu vermeiden. Stolperstein: Schüler:innen bauen Personalhäuser oft weit weg von
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den Betrieben (wirkt dann nur zu ⅔).</div>
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<?php endif; ?>
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||
<?php endif; ?>
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</section>
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<!-- ============ SEITE 2 ============ -->
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<section class="b-seite">
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<span class="b-nr">SEITE 2 · WIRTSCHAFT</span>
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<?php if ($LEICHT): ?>
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<h2>2 · Wie verdient das Tal Geld?</h2>
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<p>Die Gäste kommen mit dem Bus ins Tal.<br>
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Sie fahren mit dem Lift.<br>
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Sie schlafen im Hotel.<br>
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Sie essen im Gast-Haus.<br>
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Für alles bezahlen sie Geld.<br>
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Das Geld bleibt bei den Menschen im Tal.</p>
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<p>Du bestimmst den Preis für den Ski-Pass.<br>
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Ist der Preis hoch: Es kommen weniger Gäste.<br>
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Ist der Preis niedrig: Es kommen viele Gäste.<br>
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Aber du bekommst pro Gast nur wenig Geld.<br>
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Der beste Preis liegt in der Mitte.</p>
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<?= buchBild('wirtschaft-ort-belebt',
|
||
'Belebte Gasthaus-Terrasse mit Gästen.',
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||
'Viele Gäste auf der Hütten-Terrasse. Sie geben Geld aus. Das Geld bleibt in der Region. Südtirol, Oktober 2025.') ?>
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<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b><br>
|
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Ein Winter-Gast gibt in Österreich ungefähr 193 € am Tag aus.<br>
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||
Ein Sommer-Gast gibt ungefähr 156 € am Tag aus.</div>
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||
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b><br>
|
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Links ist der Regler für den Ski-Pass.<br>
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Schiebe ihn hoch und runter.<br>
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||
Schau: Wie viele Gäste kommen?<br>
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Wichtig: Spare auch Geld!<br>
|
||
Wenn du zu viele Schulden hast, verkauft die Bank dein Gebäude.</div>
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<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgabe:</b>
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<ol>
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<li>Stelle den Ski-Pass auf 15 €.<br>Wie viele Gäste kommen?<br>
|
||
Stelle den Ski-Pass auf 45 €.<br>Wie viele Gäste kommen jetzt?</li>
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</ol>
|
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</div>
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<?php else: ?>
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<h2>2 · Die Wirtschaftskette: Vom Gast zum Einkommen</h2>
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<div class="b-cols">
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<div>
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||
<p>Tourismus ist eine Kette: <b>Anreise → Kapazität → Betten → Personal →
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Einnahmen</b>. Reißt ein Glied, verdient das ganze Tal weniger. Wenn mehr
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Gäste kommen wollen, als der Bus bringen kann, hilft das beste Hotel nichts –
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||
der <b><?= g('engpass', 'Engpass') ?></b> bestimmt das Ergebnis.</p>
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||
<p>Und wie entsteht der Preis? Auf einem Markt treffen sich
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<?= g('angebot-nachfrage', 'Angebot und Nachfrage') ?>. Ein hoher
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Skipass-Preis bringt mehr Geld <i>pro Gast</i>. Aber es kommen weniger Gäste,
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und die Zufriedenheit sinkt. Ein sehr niedriger Preis füllt zwar die Pisten,
|
||
lässt aber viel Geld liegen. Dazwischen liegt der Preis, der zur Nachfrage
|
||
passt.</p>
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||
<p>Alles, was Gäste vor Ort ausgeben, nennt man
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||
<?= g('wertschoepfung', 'Wertschöpfung') ?> – sie sichert Löhne und
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||
Einkommen im Tal. Wichtig: <?= g('tagesausgaben', 'Wintergäste geben mehr aus als Sommergäste') ?>.</p>
|
||
</div>
|
||
<div>
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||
<?= buchBild('wirtschaft-ort-belebt',
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||
'Belebte Dorfstraße oder Gasthaus-Terrasse mit Gästen (Konsum sichtbar: Einkehr, Sportgeschäft, Café).',
|
||
'Wertschöpfung auf der Hüttenterrasse: Jeder Euro, den Gäste ausgeben, bleibt als Einkommen in der Region. Seiser Alm (Südtirol), Oktober 2025.') ?>
|
||
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b>
|
||
Ein Wintergast gibt in Österreich im Schnitt <b>193 €/Tag</b> aus,
|
||
ein Sommergast <b>156 €/Tag</b> – also nur rund 80 %. <span class="q">[4]</span></div>
|
||
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Was kostet das wirklich?</b>
|
||
Die Simulation rechnet mit stark verkleinerten Zahlen. Real gilt:
|
||
6er-Sessellift ca. <b>5–12 Mio. €</b> <span class="q">[8]</span> ·
|
||
Patscherkofelbahn Innsbruck: geplant 58, bezahlt <b>83,2 Mio. €</b>
|
||
<span class="q">[9]</span> · Hotelzimmer-Neubau (4★)
|
||
<b>220.000–270.000 €/Zimmer</b> <span class="q">[10]</span> ·
|
||
eine Schneekanone <b>27.000–35.000 €</b> <span class="q">[11]</span> ·
|
||
Tageskarte Ski Arlberg <b>81,50 €</b> <span class="q">[12]</span>.</div>
|
||
</div>
|
||
</div>
|
||
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Der <b>Skipass-Regler</b>
|
||
(links) ist deine Preisstellschraube – beobachte, wie Gästezahl und Einnahmen
|
||
reagieren. Der 📋 <b>Tagesbericht</b> zeigt die ganze Kette als Rechnung:
|
||
Wer wollte kommen (· Faktoren), wer konnte kommen (Engpass!), Einnahmen minus
|
||
Kosten. <?= g('ruecklagen', 'Rücklagen') ?> – gespartes Geld als Polster für
|
||
schlechte Tage – sind wichtig: Einmalige Chancen wie das <b>Skirennen
|
||
(5.000 €)</b> kommen nur einmal – und ab 15.000 € Schulden verkauft die
|
||
<b>Bank</b> dein teuerstes Gebäude zwangsweise.</div>
|
||
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgaben:</b>
|
||
<ol>
|
||
<li><span class="b-stufe leicht">A</span>Stelle den Skipass auf 15 €, dann auf
|
||
45 €. Notiere jeweils Gäste/Tag und Tagesgewinn. Erkläre den Unterschied mit
|
||
Angebot und Nachfrage.</li>
|
||
<li><span class="b-stufe mittel">B</span>Öffne den Tagesbericht an einem
|
||
schlechten Tag. Welches Glied der Kette war der Engpass? Was würdest du bauen?</li>
|
||
<li><span class="b-stufe schwer">C</span>„Viele Gäste = viel Gewinn" – stimmt
|
||
das immer? Begründe mit Betriebskosten und Zufriedenheit.</li>
|
||
<li><span class="b-stufe schwer">D</span>In der Simulation begegnet dir der
|
||
💶 <b>Kosten-Check</b> mit echten Preisen. Vergleiche: Gondelbahn in der
|
||
Simulation 22.000 € – real bis über 80 Mio. €. Warum verwendet die Simulation
|
||
kleinere Zahlen? Was bildet sie trotzdem richtig ab – und was nicht?</li>
|
||
</ol>
|
||
</div>
|
||
<?php if ($LEHRER): ?>
|
||
<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Erwartungshorizont (Auswahl):</b>
|
||
A: Bei 15 € viele Gäste, wenig Ertrag/Gast; bei 45 € wenige Gäste, sinkende
|
||
Zufriedenheit – Umsatzmaximum liegt dazwischen (<?= g('preiselastizitaet', 'Preiselastizität') ?>:
|
||
Wie stark die Nachfrage auf eine Preisänderung reagiert).
|
||
C: Nein – laufende Kosten (Instandhaltung, Löhne) laufen immer; Überfüllung
|
||
senkt Zufriedenheit → weniger Nachfrage morgen.
|
||
<b>Stolperstein „Panzer-Rush":</b> Wer sofort alles baut, endet absichtlich in
|
||
der Bank-Liquidation – das ist gewollt und ein guter Auswertungsanlass
|
||
(„Warum ist X pleite gegangen?"). Im Cockpit sichtbar an Konto < 0 und 🆘.</div>
|
||
<?php endif; ?>
|
||
<?php endif; ?>
|
||
</section>
|
||
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||
<!-- ============ SEITE 3 ============ -->
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||
<section class="b-seite">
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||
<span class="b-nr">SEITE 3 · SAISONALITÄT</span>
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||
|
||
<?php if ($LEICHT): ?>
|
||
<h2>3 · Das Sommer-Loch</h2>
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||
<p>Im Winter kommen viele Gäste.<br>
|
||
Sie wollen Ski fahren.<br>
|
||
Im Sommer kommen nur wenige Gäste.<br>
|
||
Aber das Hotel kostet auch im Sommer Geld.<br>
|
||
Der Lift kostet auch im Sommer Geld.<br>
|
||
Diese Zeit nennt man: das <b>Sommer-Loch</b>.</p>
|
||
<p>Was hilft gegen das Sommer-Loch?<br>
|
||
Angebote für den Sommer!<br>
|
||
Zum Beispiel: ein Bade-See, ein Kletter-Garten, eine Sommer-Rodel-Bahn.<br>
|
||
Dann kommen auch im Sommer Gäste.</p>
|
||
<?= buchBild('sommerloch-leere-terrasse',
|
||
'Leere Hotel-Terrasse oder geschlossene Talstation im Sommer.',
|
||
'Sommer im Ski-Ort: Alles ist da. Aber die Gäste fehlen.') ?>
|
||
<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b><br>
|
||
Im Ort Lech in Vorarlberg kommen fast alle Gäste im Winter.<br>
|
||
Von 100 Über-Nachtungen sind 84 im Winter.<br>
|
||
Nur 16 sind im Sommer.</div>
|
||
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b><br>
|
||
Baue Sommer-Angebote: Bade-See, Rodel-Bahn, Bike-Park.<br>
|
||
Dann kommen auch im Sommer viele Gäste.</div>
|
||
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgabe:</b>
|
||
<ol>
|
||
<li>Schau auf deinen Tages-Bericht im Sommer.<br>
|
||
Wie viele Gäste hast du?<br>
|
||
Baue einen Bade-See.<br>
|
||
Wie viele Gäste hast du jetzt?</li>
|
||
</ol>
|
||
</div>
|
||
|
||
<?php else: ?>
|
||
<h2>3 · Das Sommerloch: Wenn ein Tal nur vom Winter lebt</h2>
|
||
<div class="b-cols">
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||
<div>
|
||
<p>Betten, Bahnen und Personal kosten das ganze Jahr Geld – Gäste kommen
|
||
aber nicht das ganze Jahr. Diese Schwankung heißt
|
||
<?= g('saisonalitaet', 'Saisonalität') ?>, und in Skiorten hat die schwache
|
||
Zeit einen Namen: das <?= g('sommerloch', 'Sommerloch') ?>.</p>
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||
<p>Wie extrem das werden kann, zeigt Lech am Arlberg: <b>84 % aller
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<?= g('naechtigung', 'Nächtigungen') ?> fallen dort in den Winter</b> – nur
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16 % in den Sommer. Ganz Österreich zeigt aber, dass es anders geht. Bei den
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Nächtigungen hat der Sommer den Winter inzwischen sogar <b>überholt</b>.
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Regionen wie der Wilde Kaiser erreichen fast 1 : 1. Serfaus-Fiss-Ladis hat
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seine Sommernächtigungen in zehn Jahren fast <b>verdoppelt</b> – mit vielen
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Familien- und Sommerangeboten. Das Ziel dahinter heißt
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<?= g('ganzjahrestourismus', 'Ganzjahrestourismus') ?>: Gäste das ganze Jahr,
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nicht nur im Winter.</p>
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<p>Aber Achtung: Gleich viele Gäste heißt nicht gleich viel Geld. Für die
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Bergbahnen ersetzt <b>ein</b> fehlender Wintergast erst <b>1,3 bis 4,2
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Sommergäste</b>.</p>
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</div>
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<div>
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<?= buchBild('sommerloch-leere-terrasse',
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'Sommerbild eines winterlastigen Orts: leere Hotel-Terrasse, gestapelte Liegestühle, geschlossene Läden ODER geschlossene Talstation im Sommer.',
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'Sommer im Skiort: Die Infrastruktur ist da – die Gäste nicht.') ?>
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<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b>
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Lech: 84 : 16 Winter/Sommer <span class="q">[1]</span> ·
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Österreich gesamt: Sommer 83,4 Mio. vs. Winter 72,2 Mio. Nächtigungen
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<span class="q">[2]</span> · Bergbahnen-Sommeranteil am Umsatz nur
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15–25 % <span class="q">[3]</span></div>
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</div>
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</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Die Nachfrage hängt an der
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Saison – im ersten Winter erlebst du die Bewährungsprobe, im Sommer das Loch.
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Sommerangebote (Badesee, Sommerrodelbahn, Panoramaweg, Bikepark, Hochseilgarten,
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Spielplatz) füllen es. In Szene 3 gilt der <b>Serfaus-Effekt</b>: Wer sein
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Sommerangebot konsequent ausbaut (ab 3 Attraktionen), dessen Sommernachfrage
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wächst <b>+7 % pro Jahr</b>.</div>
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<?php if ($LEHRER): ?>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Didaktischer Hinweis:</b> Das ist der
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Daten-Kern des Kapitels – die Zahlen stammen aus Statistik Austria, Tirol
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Werbung und Seilbahnen Schweiz (Quellen unten, für Referate zitierfähig).
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Diskussionsimpuls: „Lech ist trotzdem reich – ist 84:16 also ein Problem?"
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(Klumpenrisiko vs. Ertragsstärke; Anschluss an 4.10 nachhaltiges Wirtschaften.)</div>
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<?php endif; ?>
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<?php endif; ?>
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</section>
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<!-- ============ SEITE 4 ============ -->
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<section class="b-seite">
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<span class="b-nr">SEITE 4 · KLIMAWANDEL</span>
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<?php if ($LEICHT): ?>
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<h2>4 · Es gibt weniger Schnee</h2>
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<p>Die Erde wird wärmer.<br>
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Darum schmilzt der Schnee früher.<br>
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Der Winter mit Schnee ist heute ungefähr einen Monat kürzer als früher.<br>
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Das ist schlecht für Ski-Orte.</p>
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<p>Was können die Orte tun?<br>
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Sie können Schnee-Kanonen bauen.<br>
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Schnee-Kanonen machen Schnee aus Wasser.<br>
|
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Aber das braucht viel Wasser und viel Strom.<br>
|
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Und es geht nur, wenn es kalt ist.<br>
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Besser ist: Der Ort macht auch Angebote für den Sommer.</p>
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<?= buchBild('klimawandel-kunstschneeband',
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'Schneekanone oder Kunstschneeband auf grünem Hang.',
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'Anfang Februar. Aber es liegt fast kein Schnee. Bödele in Vorarlberg, 1. Februar 2020.') ?>
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<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b><br>
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In der Schweiz ist die Schnee-Zeit heute 37 Tage kürzer als im Jahr 1970.</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b><br>
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In der Szene „Schneegrenze 2035" gibt es oft warme Winter.<br>
|
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Die Schnee-Kanone hilft nur, wenn es kalt ist.<br>
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Du gewinnst nur mit guten Sommer-Angeboten.</div>
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<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgabe:</b>
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<ol>
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<li>Die Schnee-Kanone hat Vorteile und Nachteile.<br>
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Nenne einen Vorteil.<br>
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Nenne einen Nachteil.</li>
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</ol>
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</div>
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<?php else: ?>
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<h2>4 · Die Schneegrenze steigt: Anpassung oder Rückzug?</h2>
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Messdaten zeigen: In den Alpen schmilzt der Schnee <b>5 – 9 Tage pro
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Jahrzehnt früher</b>. Seit 1970 ist die Schneesaison rund <b>einen Monat
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kürzer</b> geworden. Am härtesten trifft es Skigebiete <b>unter etwa
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2.000 m</b>.</p>
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<p>Regionen haben darauf zwei Antworten. Für die nächsten Jahre hilft die
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<?= g('beschneiung', 'Beschneiung') ?>: Schneekanonen sichern die Saison.
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||
Sie brauchen aber viel Wasser, viel Strom – und vor allem Kälte. Auf lange
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Sicht hilft nur <?= g('diversifizierung', 'Diversifizierung') ?>. Das heißt:
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auf mehreren Standbeinen stehen statt nur auf einem. Ein
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<?= g('sanfter-tourismus', 'sanfter Sommertourismus') ?> mit Wandern und
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Radfahren, dazu Familienangebote und Ausflugsziele – all das macht das Tal
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unabhängiger vom Schnee. Diese Umstellung dauert aber Jahre. Und sie ersetzt
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das Winter-Einkommen nur zum Teil.</p>
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</div>
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<div>
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<?= buchBild('klimawandel-kunstschneeband',
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'Das stärkste Klimawandel-Motiv: weißes Kunstschneeband auf sonst grünem/braunem Hang, oder Schneekanone am Pistenrand vor aperer Landschaft.',
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'Anfang Februar – und der Hang ist fast aper: Ohne Beschneiung keine Piste. Bödele bei Schwarzenberg (Vorarlberg, 1.140 m), 1. Februar 2020.') ?>
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<div class="b-box b-daten"><b>📊 Echte Zahlen:</b> Schweiz: Schneesaison
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~37 Tage kürzer als 1970 <span class="q">[5]</span> · Österreich:
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−5…−6 Tage/Dekade <span class="q">[6]</span> · Serfaus-Fiss-Ladis:
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Sommernächtigungen +95 % in 10 Jahren <span class="q">[7]</span></div>
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</div>
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</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> In Szene 3 („Schneegrenze
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2035") werden warme Winter jedes Jahr häufiger und der Schnee schmilzt
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schneller. Beschneiung springt nur bei Kälte an und kostet 45 €/Tag Betrieb.
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Das Sommerziel (200 Gäste an einem Sommertag) ist ohne konsequenten
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Ganzjahres-Ausbau nicht erreichbar – eine reine Winterstrategie verdient
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zwar gut, <b>kann die Szene aber nicht gewinnen</b>.</div>
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<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgaben:</b>
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<ol>
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<li><span class="b-stufe leicht">A</span>Nenne je zwei Vor- und Nachteile
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der Beschneiung.</li>
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<li><span class="b-stufe mittel">B</span>Bearbeite Szene 3 einmal „nur Winter"
|
||
und einmal „Ganzjahr". Vergleiche Kontostand, Sommergäste und erreichte
|
||
Ziele. Erkläre den Unterschied.</li>
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<li><span class="b-stufe schwer">C</span>„Beschneiung ist Anpassung an den
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Klimawandel – aber keine Lösung." Nimm begründet Stellung.</li>
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</ol>
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</div>
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<?php if ($LEHRER): ?>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Erwartungshorizont B:</b> „Nur Winter" endet
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typisch mit mehr Geld, aber verfehltem Sommerziel (3/4); „Ganzjahr" schafft die
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Gäste, scheitert anfangs oft knapp am Naturwert → Aufforstung/Öko-Umbau als
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Gegenmittel thematisieren. Genau diese Spannung ist das Lernziel (4.2/4.10):
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Der Winter ist ertragsstark, aber verwundbar.</div>
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<?php endif; ?>
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||
<?php endif; ?>
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</section>
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<!-- ============ SEITE 5 ============ -->
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<section class="b-seite">
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<span class="b-nr">SEITE 5 · ZIELKONFLIKTE</span>
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<?php if ($LEICHT): ?>
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<h2>5 · Wem gehört das Tal?</h2>
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<p>Im Tal ist wenig Platz.<br>
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Für einen Lift muss man Bäume fällen.<br>
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Für ein Hotel braucht man eine Wiese.<br>
|
||
Aber die Gäste kommen wegen der schönen Natur!<br>
|
||
Das ist ein schwieriges Problem.</p>
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<p>Was kann man tun?<br>
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Man kann neue Bäume pflanzen.<br>
|
||
Man kann Solar-Dächer auf die Häuser bauen.<br>
|
||
Und man kann gut für das Personal sorgen.<br>
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Dann sind alle zufriedener: die Natur, die Menschen und die Gäste.</p>
|
||
<?= buchBild('zielkonflikt-baustelle-natur',
|
||
'Kontrastmotiv: Technik oder Baustelle neben Natur.',
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'Der Lüner-See in Vorarlberg. Er ist ein Stau-See für Strom. Und er ist ein schönes Ausflugs-Ziel. Beides zugleich! Mai 2016.') ?>
|
||
<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b><br>
|
||
Ein guter Urlaubs-Ort achtet auf drei Dinge:<br>
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auf das Geld, auf die Natur und auf die Menschen.</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b><br>
|
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Jedes Gebäude macht ein bisschen Natur kaputt.<br>
|
||
Mit 🌲 Aufforsten pflanzt du neue Bäume.<br>
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Mit 🌱 Öko-Umbau bekommt dein Haus ein Solar-Dach.</div>
|
||
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgabe:</b>
|
||
<ol>
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||
<li>Deine Natur-Anzeige steht auf 50 %.<br>
|
||
Was kannst du tun?<br>
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||
Nenne zwei Ideen.</li>
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</ol>
|
||
</div>
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||
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||
<?php else: ?>
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||
<h2>5 · Wachstum, Natur und Menschen: Wer bekommt das Tal?</h2>
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Fläche ist knapp. Für jeden Lift muss man Wald roden, also Bäume fällen.
|
||
Jedes Hotel verbraucht eine Wiese. Und genau wegen dieser Landschaft kommen
|
||
die Gäste. Diesen Streit um den knappen Raum nennt man
|
||
<?= g('raumnutzungskonflikt', 'Raumnutzungskonflikt') ?>. Ignoriert man ihn,
|
||
kippt der Erfolg. Dann kommt der <?= g('uebertourismus', 'Übertourismus') ?>:
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||
Zu viele Gäste verstopfen die Straßen, verärgern die Einheimischen und
|
||
vertreiben am Ende genau die Gäste, die Ruhe suchten.</p>
|
||
<p>Dagegen gibt es Gegenmittel. Bei der
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||
<b><?= g('renaturierung', 'Renaturierung') ?></b> pflanzt man neue Bäume und
|
||
gibt der Natur Fläche zurück. <b>Öko-effiziente Betriebe</b> nutzen zum
|
||
Beispiel Solarstrom: Das spart Kosten und schont die Natur zugleich. Und
|
||
<?= g('soziale-verantwortung', 'soziale Verantwortung') ?> heißt, gut für
|
||
die Menschen zu sorgen. Wer dem Personal gute Unterkünfte bietet, hat
|
||
zufriedene Mitarbeiter:innen – und die Gäste spüren den freundlicheren
|
||
Service.</p>
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||
<p>Und wenn Betriebe wachsen? Ein großer Betrieb arbeitet oft günstiger als
|
||
viele kleine. Der Grund: Feste Kosten wie Küche oder Heizung fallen nur
|
||
einmal an. Diesen Vorteil großer Betriebe nennt man
|
||
<b><?= g('skaleneffekt', 'Skaleneffekt') ?></b>.</p>
|
||
</div>
|
||
<div>
|
||
<?= buchBild('zielkonflikt-baustelle-natur',
|
||
'Kontrastmotiv: Baustelle/Kran oder Parkplatz direkt neben unberührter Wiese/Wald – oder volle Autoreihen an einem Ausflugsziel (Übertourismus).',
|
||
'Zwei Ansprüche, ein Raum: Der Lünersee im Brandnertal (Vorarlberg) ist Stausee für die Stromerzeugung – und zugleich beliebtes Ausflugsziel im Hochgebirge. Mai 2016.') ?>
|
||
<div class="b-box b-merke"><b>Merke:</b> <?= g('nachhaltiger-tourismus', 'Nachhaltiger Tourismus') ?> heißt,
|
||
drei Dinge zugleich im Blick zu behalten: <b>Wirtschaft</b> (Einkommen),
|
||
<b>Umwelt</b> (Naturwert) und <b>Menschen</b> (Gäste, Personal,
|
||
Einheimische).</div>
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</div>
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||
</div>
|
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Der <b>Naturwert</b> sinkt
|
||
mit jedem Bau (Wald kostet extra) und die Gäste reagieren darauf. Zurück geht
|
||
es mit 🌲 <b>Aufforsten</b> (1.500 €/Feld), dem 🌱 <b>Öko-Umbau</b> (teuer,
|
||
aber −20 % Betriebskosten, Solardach sichtbar) und der Aufforstungs-Entscheidung
|
||
der Bürgerinitiative. Das <b>Personalhaus</b> lohnt sich auszubauen: bessere
|
||
Wohnqualität = +Zufriedenheit im ganzen Tal. Und <b>4 gleiche Gebäude im
|
||
Quadrat</b> verschmelzen zum Megabauwerk – 4-fache Leistung, nur 3-fache
|
||
Betriebskosten (Skaleneffekt). Die ⛑️ Rettungsstation zeigt schließlich:
|
||
Auch Sicherheit ist ein Standortfaktor – verunglückte Skifahrer holt der
|
||
Notarzthubschrauber automatisch.</div>
|
||
<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Abschluss-Aufgaben:</b>
|
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<ol>
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<li><span class="b-stufe mittel">B</span>Dein Tal hat Naturwert 50 %. Nenne
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||
drei verschiedene Wege, ihn zu heben, und vergleiche ihre Kosten.</li>
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<li><span class="b-stufe schwer">C</span>Schreibe als Bürgermeister:in eine
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kurze Rede (5 Sätze) an die Bürgerinitiative: Wie willst du Wachstum UND
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Natur sichern? Verwende drei Fachbegriffe aus diesem Kapitel.</li>
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</ol>
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</div>
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<?php if ($LEHRER): ?>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Differenzierung & Auswertung:</b>
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Leistungsstarke Gruppen: Boom-Szene mit Ziel „Natur ≥ 70 % bei 300+ Gästen"
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(Qualität statt Masse). Unterstützung: ℹ-Knöpfe im Baumenü lesen lassen –
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dort stehen alle Regeln und das „Gut zu wissen"-Wissen. Im Cockpit lohnt der
|
||
Blick auf <b>Natur</b> und <b>Zufriedenheit</b> nebeneinander: Wer beides hoch
|
||
hält, hat das Kapitel verstanden. Reflexionsfragen der Sim erscheinen unter
|
||
„Ergebnisse". Für den inklusiven Unterricht: <a href="?leicht=1">Leichte-Sprache-Version</a>
|
||
dieses Kapitels – gleiche Bilder, gleiche Kernaussagen, reduzierte Aufgaben.</div>
|
||
<?php endif; ?>
|
||
<?php endif; ?>
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||
</section>
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||
<!-- ============ QUELLEN ============ -->
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<section class="b-seite">
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<span class="b-nr">QUELLEN</span>
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<h2>Quellen & zum Weiterlesen</h2>
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<?php if ($LEICHT): ?>
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||
<p>Alle Zahlen in diesem Heft sind echt.<br>
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Sie kommen von Ämtern, Forscher:innen und Zeitungen.<br>
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Hier stehen die Quellen:</p>
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<?php endif; ?>
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<p class="b-quellen">
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||
[1] Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde Lech (2024) –
|
||
<a href="https://www.statistik.at/blickgem/G0804/g80113.pdf" target="_blank" rel="noopener">statistik.at</a><br>
|
||
[2] Statistik Austria: Ankünfte & Nächtigungen, Kalenderjahr 2025 –
|
||
<a href="https://www.statistik.at/statistiken/tourismus-und-verkehr/tourismus/beherbergung/ankuenfte-naechtigungen" target="_blank" rel="noopener">statistik.at</a><br>
|
||
[3] Seilbahnen Schweiz (via SRF, 2023) und WKO Fachverband Seilbahnen –
|
||
<a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/tourismus-in-der-schweiz-bergbahnen-machen-immer-mehr-umsatz-in-den-sommermonaten" target="_blank" rel="noopener">srf.ch</a> ·
|
||
<a href="https://www.wko.at/oe/transport-verkehr/seilbahnen/zahlendatenfakten" target="_blank" rel="noopener">wko.at</a><br>
|
||
[4] Österreich Werbung / T-MONA: Tagesausgaben Winter- vs. Sommergäste –
|
||
<a href="https://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20231005_TPT0006/studie-zum-winterurlaub-tagesausgaben-gestiegen-skifahren-anhaltend-beliebt" target="_blank" rel="noopener">tourismuspresse.at</a><br>
|
||
[5] Klein et al., Universität Neuenburg/SLF (via SRF) –
|
||
<a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/schneesaison-ist-fast-40-tage-kuerzer-als-frueher" target="_blank" rel="noopener">srf.ch</a><br>
|
||
[6] GeoSphere Austria: Klimaportal Schnee –
|
||
<a href="https://klimaportal.geosphere.at/informationsportal-klimawandel/schnee.html" target="_blank" rel="noopener">klimaportal.geosphere.at</a><br>
|
||
[7] Fallstudie Serfaus-Fiss-Ladis –
|
||
<a href="https://www.brand-logic.com/en/spectrum/gekommen-um-zu-bleiben/" target="_blank" rel="noopener">brand-logic.com</a><br>
|
||
[8] Dolomitenstadt: 6er-Sessellift Leppleskofel, 12 Mio. € (2021) –
|
||
<a href="https://www.dolomitenstadt.at/2021/08/26/baustart-fuer-den-hoechsten-skilift-osttirols/" target="_blank" rel="noopener">dolomitenstadt.at</a><br>
|
||
[9] Stadt Innsbruck: Kostenaufstellung Patscherkofelbahn (2022) –
|
||
<a href="https://ibkinfo.at/media/13174/220131_kostenaufstellung_patscherkofel.pdf" target="_blank" rel="noopener">ibkinfo.at</a><br>
|
||
[10] WKO: Investitionsrichtwerte Hotellerie 2024 –
|
||
<a href="https://www.wko.at/oe/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/investionsrichtwerte" target="_blank" rel="noopener">wko.at</a><br>
|
||
[11] Salzburgwiki/Marmota Maps: Kosten Schneekanonen –
|
||
<a href="https://wiki.sn.at/wiki/Beschneiungsanlage" target="_blank" rel="noopener">wiki.sn.at</a><br>
|
||
[12] Bergwelten: Skiticket-Preise 2025/26 –
|
||
<a href="https://www.bergwelten.com/a/preise-skitickets" target="_blank" rel="noopener">bergwelten.com</a>
|
||
</p>
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</section>
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</div>
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||
</body>
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||
</html>
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