Buch (5 Kapitel): Sek-I-Sprache — heli, sonnensystem, eu-werkstatt, farmer, klima
Schachtelsätze auf, Jargon erklärt (Sperrwerk, Geo-Engineering, Vegetationsperiode, gebundene Rotation, Glyphosat), jeder Fachbegriff per g() verlinkt. Sammel-Fix: Boden-See→Bodensee, Formarin-See→Formarinsee (falsche LS-Bindestriche). Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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-176
@@ -82,13 +82,16 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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'Zwölf Sterne auf blauem Grund: Die EU-Flagge hängt an Ämtern und Grenzen – ein Zeichen dafür, dass hier zwei Ebenen regieren: das eigene Land und die Union.') ?>
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<div class="b-box b-merke"><b>Darum geht es in diesem Kapitel:</b>
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Du lernst, wie die Europäische Union funktioniert: welche Institutionen es gibt
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und wer das <?= g('initiativrecht', 'Initiativrecht') ?> hat, wie ein
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<?= g('eu-gesetz', 'EU-Gesetz') ?> im Mitentscheidungsverfahren entsteht, wie du
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mit der <?= g('europaeische-buergerinitiative', 'Europäischen Bürgerinitiative') ?>
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selbst mitbestimmen kannst – und warum <?= g('lobbyismus', 'Lobbys') ?>,
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Zuständigkeitsgrenzen und zähe Verfahren dazugehören, wenn 27 Staaten gemeinsam
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entscheiden.</div>
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Du lernst, wie die Europäische Union funktioniert. Welche Ämter gibt es?
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Und wer darf neue Gesetze vorschlagen? Nur die EU-Kommission darf das. Man nennt
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dieses Recht <?= g('initiativrecht', 'Initiativrecht') ?>. Du siehst, wie ein
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<?= g('eu-gesetz', 'EU-Gesetz') ?> Schritt für Schritt entsteht. Diesen Weg
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nennt man <?= g('mitentscheidung', 'Mitentscheidung') ?>. Du erfährst auch, wie
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du selbst mitbestimmen kannst – mit einer
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<?= g('europaeische-buergerinitiative', 'Europäischen Bürgerinitiative') ?>.
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Und du lernst, warum das oft schwer ist. Es reden
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<?= g('lobbyismus', 'Lobbys') ?> mit. Die EU ist nicht für alles zuständig.
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Und 27 Staaten müssen sich erst einigen.</div>
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<div class="b-chips">
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<span class="b-chip">AT · GW 4.2 & 4.5 (EU, Grundfreiheiten, Werte)</span>
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@@ -100,17 +103,17 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 So arbeitest du mit der Simulation:</b>
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Du arbeitest dich durch <b>zehn echte EU-Fälle</b> – vom Käfigverbot
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(„End the Cage Age") über das einheitliche Ladekabel (USB-C) bis zu „Stop
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Brexit". In jedem Fall begleitest du eine Jugendliche oder einen Jugendlichen
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und beantwortest die entscheidenden Fragen mit <b>Karten</b> zu Institutionen,
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Verfahren und Akteuren. Jede Karte hat ein <b>i-Symbol</b> mit einer
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Detail-Ansicht voller Fakten. Falsche Antworten bekommen eine Erklärung –
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richtig grobe Fehler landen sichtbar im <b>Mülleimer</b>. Die
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<b>Prozessleiste</b> zeigt dir den Weg des Falls Schritt für Schritt, am Ende
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liest du unter „So war es wirklich", wie es in Brüssel tatsächlich ausging.
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Pro Fall gibt es bis zu <b>5 Sterne</b>, dazu Auszeichnungen und einen
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<b>Profi-Modus</b> mit weniger Hilfen.</div>
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Du arbeitest dich durch <b>zehn echte EU-Fälle</b>. Es geht zum Beispiel um das
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Käfig-Verbot für Tiere („End the Cage Age"), um das einheitliche Ladekabel
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(USB-C) und um „Stop Brexit". In jedem Fall begleitest du eine Jugendliche oder
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einen Jugendlichen. Du beantwortest die wichtigen Fragen mit <b>Karten</b> –
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zu Ämtern, Verfahren und Beteiligten. Jede Karte hat ein <b>i-Symbol</b>. Tippst
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du darauf, öffnet sich eine Ansicht voller Fakten. Falsche Antworten bekommen
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eine Erklärung. Grobe Fehler landen sichtbar im <b>Mülleimer</b>. Die
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<b>Prozessleiste</b> zeigt dir den Weg des Falls Schritt für Schritt. Am Ende
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liest du unter „So war es wirklich", wie es in Brüssel ausging. Pro Fall gibt es
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bis zu <b>5 Sterne</b>, dazu Auszeichnungen und einen <b>Profi-Modus</b> mit
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||||
weniger Hilfen.</div>
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<?= buchBild('reisepass-alt',
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'Scan: alter Reisepass mit Einreise-Stempeln aus europäischen Ländern (Familienarchiv) – Reisen vor Schengen.',
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@@ -175,30 +178,36 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<h2>1 · Was die EU ist – und was nicht</h2>
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Die Europäische Union ist ein Verbund von <b>27 Staaten</b> mit rund
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<b>450 Millionen Menschen</b> und 24 Amtssprachen <span class="q">[1]</span>.
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Sie ist kein Bundesstaat wie die USA – jedes Mitglied bleibt ein eigener
|
||||
Staat. Aber die Mitglieder haben vereinbart, bestimmte Dinge gemeinsam zu
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regeln: vor allem den <b><?= g('binnenmarkt', 'Binnenmarkt') ?></b> mit seinen vier Grundfreiheiten
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(Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital bewegen sich frei über die
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||||
Grenzen). Du spürst die EU täglich, oft ohne es zu merken: kein Aufpreis
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fürs Handy im EU-Ausland (Roaming), der Euro in 20 Ländern, Auslandsjahre
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mit Erasmus+, keine Passkontrolle an den meisten Binnengrenzen.</p>
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||||
<p><b>Österreich</b> stimmte am 12. Juni 1994 in einer Volksabstimmung mit
|
||||
66,6 % für den Beitritt und ist seit dem 1. Jänner 1995 Mitglied
|
||||
<span class="q">[2]</span>. Die <b>Schweiz</b> ging einen anderen Weg: 1992
|
||||
lehnte das Stimmvolk den <?= g('ewr', 'Europäischen Wirtschaftsraum') ?> knapp ab (50,3 %
|
||||
Nein) – seither regelt sie ihr Verhältnis zur EU über mehr als
|
||||
100 <b>bilaterale Verträge</b> <span class="q">[3]</span>. Das winzige
|
||||
<b>Liechtenstein</b> ist seit 1995 im EWR und macht damit beim Binnenmarkt
|
||||
mit, ohne EU-Mitglied zu sein <span class="q">[3]</span>.</p>
|
||||
<p>Wichtig: Die EU darf nur regeln, wofür ihr die Staaten die
|
||||
<?= g('eu-zustaendigkeit', 'Zuständigkeit') ?> übertragen haben. Handel,
|
||||
Verbraucherschutz oder Umweltstandards – ja. Schule, Steuersätze, Familie
|
||||
oder Militär – das bleibt Sache der Mitgliedstaaten. Dahinter steht das
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||||
Prinzip der <?= g('subsidiaritaet', 'Subsidiarität') ?>: Die EU soll nur
|
||||
regeln, was sie besser lösen kann als die Länder selbst – alles andere
|
||||
wird möglichst nah bei den Menschen entschieden.</p>
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<p>Die Europäische Union ist ein Verbund von <b>27 Staaten</b>. In ihr leben
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rund <b>450 Millionen Menschen</b>, und es gibt 24 Amtssprachen
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<span class="q">[1]</span>. Die EU ist aber kein Bundesstaat wie die USA.
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Jedes Mitglied bleibt ein eigener Staat. Die Länder haben nur vereinbart,
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manche Dinge gemeinsam zu regeln. Das Wichtigste ist der
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<b><?= g('binnenmarkt', 'Binnenmarkt') ?></b>. Er bringt vier Freiheiten:
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Waren, Menschen, Dienstleistungen und Geld dürfen frei über die Grenzen. Man
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nennt sie die vier Grundfreiheiten. Du spürst die EU jeden Tag, oft ohne es
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zu merken. Dein Handy kostet im EU-Ausland nichts extra – das nennt man
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<?= g('roaming', 'Roaming') ?>. In 20 Ländern zahlst du mit dem Euro. Mit
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Erasmus+ kannst du ein Jahr im Ausland lernen. Und an den meisten Grenzen
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innerhalb der EU hält dich niemand mehr an – dafür sorgt das
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<?= g('schengen', 'Schengen-Abkommen') ?>.</p>
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<p><b>Österreich</b> stimmte am 12. Juni 1994 über den Beitritt ab. In dieser
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||||
Volksabstimmung sagten <b>66,6 %</b> Ja. Seit dem 1. Jänner 1995 ist
|
||||
Österreich Mitglied <span class="q">[2]</span>. Die <b>Schweiz</b> ging einen
|
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anderen Weg. 1992 lehnte das Stimmvolk knapp ab, dem
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||||
<?= g('ewr', 'Europäischen Wirtschaftsraum') ?> beizutreten (50,3 % Nein).
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Der Europäische Wirtschaftsraum verbindet Länder mit dem Binnenmarkt, ohne
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dass sie EU-Mitglied sind. Seither regelt die Schweiz ihr Verhältnis zur EU
|
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mit über 100 einzelnen Verträgen <span class="q">[3]</span>. Das winzige
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<b>Liechtenstein</b> ist seit 1995 im EWR. So macht es beim Binnenmarkt mit,
|
||||
ohne EU-Mitglied zu sein <span class="q">[3]</span>.</p>
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<p>Wichtig ist: Die EU darf nicht alles regeln. Sie darf nur das, wofür ihr
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die Staaten die <?= g('eu-zustaendigkeit', 'Zuständigkeit') ?> gegeben haben.
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Handel, Verbraucherschutz oder Umwelt-Regeln – ja. Schule, Steuern, Familie
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oder Militär – das bleibt Sache der einzelnen Länder. Dahinter steht ein
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wichtiges Prinzip: die <?= g('subsidiaritaet', 'Subsidiarität') ?>. Es
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bedeutet: Die EU soll nur regeln, was sie besser kann als die Länder allein.
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Alles andere wird möglichst nah bei den Menschen entschieden.</p>
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</div>
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<div>
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<?= buchBild('grenze-schweiz',
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||||
@@ -213,20 +222,21 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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</div>
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</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Der Fall <b>„Stop
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Brexit!"</b> dreht sich genau um diese Grenze: Bevor eine Bürgerinitiative
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||||
überhaupt Unterschriften sammeln darf, prüft die Kommission die
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||||
<b>Zuständigkeit</b> – darf die EU das Thema überhaupt regeln? Die Karte
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||||
„EU-Zuständigkeit" (i-Symbol!) erklärt, was die EU darf und was nicht. Gut zu
|
||||
wissen aus der Simulation: Über ein Drittel aller eingereichten
|
||||
Bürgerinitiativen scheitert schon an dieser ersten Hürde.</div>
|
||||
Brexit!"</b> dreht sich genau um diese Grenze. Bevor eine Bürgerinitiative
|
||||
Unterschriften sammeln darf, prüft die Kommission zuerst die
|
||||
<b>Zuständigkeit</b>: Darf die EU dieses Thema überhaupt regeln? Die Karte
|
||||
„EU-Zuständigkeit" (mit i-Symbol!) erklärt dir, was die EU darf und was nicht.
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Übrigens: Mehr als ein Drittel aller Bürgerinitiativen scheitert schon an dieser
|
||||
ersten Hürde.</div>
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<?php if ($LEHRER): ?>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Didaktischer Hinweis:</b> Der Blick über die
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||||
Schweizer Grenze ist für Vorarlberger Klassen der stärkste Anker: Viele kennen
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||||
Schweizer Grenze ist für Vorarlberger Klassen der stärkste Anker. Viele kennen
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Zollkontrolle, Einkaufstourismus und teureres Roaming in der Schweiz aus eigener
|
||||
Erfahrung. Lassen Sie D-A-CH systematisch vergleichen (AT: Mitglied · DE:
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Gründungsnähe/Mitglied · CH: bilateral · FL: EWR). Stolperstein: „Europa = EU" –
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Europarat, Schengen und Eurozone sind jeweils eigene Kreise; eine schnelle
|
||||
Mengendiagramm-Skizze an der Tafel klärt viel.</div>
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||||
Erfahrung. Lassen Sie D-A-CH systematisch vergleichen: AT ist Mitglied, DE
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Gründungsnähe und Mitglied, die CH bilateral verbunden, FL im EWR. Ein häufiger
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Denkfehler ist „Europa = EU". Europarat, Schengen-Raum und Eurozone sind aber
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||||
jeweils eigene Kreise. Eine schnelle Mengendiagramm-Skizze an der Tafel klärt
|
||||
das schnell.</div>
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||||
<?php endif; ?>
|
||||
<?php endif; ?>
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</section>
|
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@@ -274,23 +284,26 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<h2>2 · Wer macht was? Die Institutionen der EU</h2>
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<div class="b-cols">
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<div>
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||||
<p>Drei Institutionen bauen gemeinsam jedes EU-Gesetz. Die
|
||||
<?= g('eu-kommission', 'EU-Kommission') ?> ist so etwas wie die Regierung
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der Union: 27 Kommissar:innen, eine:r pro Land, mit Ursula von der Leyen an
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der Spitze. Sie verwaltet, kontrolliert die Einhaltung der Verträge – und
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sie allein besitzt das <?= g('initiativrecht', 'Initiativrecht') ?>: Nur
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die Kommission darf offiziell neue Gesetze vorschlagen.</p>
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<p>Das <?= g('eu-parlament', 'EU-Parlament') ?> vertritt die
|
||||
Bürger:innen. Es ist die einzige EU-Institution, die direkt gewählt wird –
|
||||
alle fünf Jahre, in Österreich schon ab 16. Seine 720 Abgeordneten sitzen
|
||||
nicht nach Ländern, sondern nach politischer Richtung in Fraktionen. Der
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||||
<?= g('rat-der-eu', 'Rat der EU (Ministerrat)') ?> vertritt die
|
||||
Regierungen: Je nach Thema treffen sich die zuständigen Minister:innen der
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||||
27 Staaten – bei Umweltgesetzen etwa alle Umweltminister:innen.</p>
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||||
<p>Achtung, Verwechslungsgefahr: Der
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||||
<?= g('europaeischer-rat', 'Europäische Rat') ?> (die Staats- und
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||||
Regierungschefs) beschließt <b>keine</b> Gesetze, sondern nur die großen
|
||||
Leitlinien. Und der „Europarat" in Straßburg gehört gar nicht zur EU.</p>
|
||||
<p>Drei Einrichtungen bauen gemeinsam jedes EU-Gesetz. Die erste ist die
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<?= g('eu-kommission', 'EU-Kommission') ?>. Sie ist so etwas wie die
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||||
Regierung der Union: 27 Kommissar:innen, eine:r pro Land, geführt von Ursula
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von der Leyen. Die Kommission verwaltet und passt auf, dass alle die Verträge
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einhalten. Und nur sie hat das <?= g('initiativrecht', 'Initiativrecht') ?>.
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Das heißt: Nur die Kommission darf offiziell neue Gesetze vorschlagen.</p>
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<p>Die zweite Einrichtung ist das <?= g('eu-parlament', 'EU-Parlament') ?>.
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Es vertritt die Bürger:innen. Es ist die einzige EU-Einrichtung, die direkt
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gewählt wird – alle fünf Jahre, in Österreich schon ab 16 Jahren. Seine 720
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||||
Abgeordneten sitzen nicht nach Ländern zusammen. Sie sitzen nach politischer
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Richtung in Gruppen, den Fraktionen. Die dritte Einrichtung ist der
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<?= g('rat-der-eu', 'Rat der EU (Ministerrat)') ?>. Er vertritt die
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Regierungen. Je nach Thema treffen sich die passenden Minister:innen der 27
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Staaten. Bei Umweltgesetzen kommen zum Beispiel alle Umweltminister:innen
|
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zusammen.</p>
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<p>Achtung, hier verwechselt man leicht etwas. Der
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<?= g('europaeischer-rat', 'Europäische Rat') ?> ist etwas anderes. Dort
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sitzen die Staats- und Regierungschefs. Sie beschließen <b>keine</b> Gesetze,
|
||||
sondern nur die großen Leitlinien. Und der „Europarat" in Straßburg gehört
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||||
gar nicht zur EU.</p>
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</div>
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<div>
|
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<?= buchBild('plakat-euwahl',
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||||
@@ -307,12 +320,12 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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||||
darf den Gesetzestext nur sie.</div>
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</div>
|
||||
</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Die Institutionen begegnen
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dir als <b>Karten</b> – jede mit i-Symbol und einer Detail-Ansicht voller
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||||
Fakten (Sitz, Mitglieder, Aufgaben, „Im Fall …"-Kontext). Die Schlüsselfrage
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kommt in fast jedem Fall: <b>„Wer darf den Gesetzestext einbringen?"</b> Wer
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||||
hier Parlament oder Ministerrat wählt, sieht die Karte im Mülleimer landen –
|
||||
mit Erklärung, warum nur die Kommission das Initiativrecht hat.</div>
|
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Die Einrichtungen begegnen
|
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dir als <b>Karten</b>. Jede hat ein i-Symbol und eine Detail-Ansicht voller
|
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Fakten: Sitz, Mitglieder, Aufgaben und „Im Fall …"-Kontext. In fast jedem Fall
|
||||
kommt dieselbe Schlüsselfrage: <b>„Wer darf den Gesetzestext einbringen?"</b>
|
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Wer hier Parlament oder Ministerrat wählt, sieht die Karte im Mülleimer landen –
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||||
mit einer Erklärung, warum nur die Kommission das Initiativrecht hat.</div>
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<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Aufgaben:</b>
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||||
<ol>
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<li><span class="b-stufe leicht">A</span>Ordne zu: Wer schlägt EU-Gesetze
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||||
@@ -328,14 +341,15 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
</div>
|
||||
<?php if ($LEHRER): ?>
|
||||
<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Erwartungshorizont (Auswahl):</b>
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||||
A: Kommission schlägt vor; Parlament + Ministerrat beschließen; Parlament wird
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||||
direkt gewählt. C: Der Nationalrat kann selbst Gesetzesanträge einbringen
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||||
(Initiativanträge), das EU-Parlament nicht – es kann die Kommission nur
|
||||
auffordern. <b>Stolperstein „drei Räte":</b> Europäischer Rat (Chefs, Leitlinien)
|
||||
≠ Rat der EU (Minister:innen, Gesetzgeber) ≠ Europarat (kein EU-Organ,
|
||||
Menschenrechte, 46 Staaten). Diese Unterscheidung wird in der Simulation aktiv
|
||||
geprüft: Die Karte „Europäischer Rat" ist in der Zustimmungs-Frage ein
|
||||
beliebter Fehlgriff – nutzen Sie die Mülleimer-Momente als Lernanlass.</div>
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||||
A: Die Kommission schlägt vor. Parlament und Ministerrat beschließen. Das
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||||
Parlament wird direkt gewählt. C: Der Nationalrat kann selbst Gesetzesanträge
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einbringen (Initiativanträge), das EU-Parlament nicht – es kann die Kommission
|
||||
nur auffordern. <b>Stolperstein „drei Räte":</b> Der Europäische Rat (Chefs,
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||||
Leitlinien) ist nicht der Rat der EU (Minister:innen, Gesetzgeber). Und beide
|
||||
sind nicht der Europarat (kein EU-Organ, Menschenrechte, 46 Staaten). Die
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||||
Simulation prüft diese Unterscheidung aktiv: Die Karte „Europäischer Rat" ist
|
||||
in der Zustimmungs-Frage ein beliebter Fehlgriff. Nutzen Sie die
|
||||
Mülleimer-Momente als Lernanlass.</div>
|
||||
<?php endif; ?>
|
||||
<?php endif; ?>
|
||||
</section>
|
||||
@@ -380,25 +394,27 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
<h2>3 · Vom Vorschlag zum Gesetz: das Mitentscheidungsverfahren</h2>
|
||||
<div class="b-cols">
|
||||
<div>
|
||||
<p>Der Normalweg eines EU-Gesetzes heißt
|
||||
<?= g('mitentscheidung', 'Mitentscheidung') ?>: Die Kommission legt einen
|
||||
Vorschlag vor, dann beraten Parlament und Ministerrat – beide dürfen
|
||||
ändern, beide müssen am Ende zustimmen. Können sie sich nicht einigen,
|
||||
treffen sich Verhandler:innen beider Seiten mit der Kommission zum
|
||||
<b><?= g('trilog', 'Trilog') ?></b>, einer informellen Kompromissrunde. Es gibt bis zu drei
|
||||
„Lesungen" – scheitern alle, ist der Vorschlag gescheitert. Das fertige
|
||||
Gesetz ist entweder eine <b>Verordnung</b> (gilt sofort überall gleich)
|
||||
oder eine <b>Richtlinie</b> (jedes Land baut sie in eigene Gesetze um) –
|
||||
beides zusammen nennt man <?= g('eu-gesetz', 'EU-Gesetz') ?>.</p>
|
||||
<p>Oft versucht die EU vorher den sanften Weg: eine
|
||||
<?= g('freiwillige-vereinbarung', 'freiwillige Vereinbarung') ?> der
|
||||
Branche. Beim Ladekabel unterschrieben 2009 fast alle Hersteller eine
|
||||
Selbstverpflichtung – nur Apple zog nicht mit. Nach Jahren des Wartens
|
||||
schlug die Kommission 2021 die USB-C-Pflicht vor; 2022 stimmten Parlament
|
||||
und Rat zu, seit dem 28. Dezember 2024 gilt sie für neue Handys, Tablets
|
||||
und Kopfhörer <span class="q">[5]</span>. Ähnlich beim Roaming: freiwillige
|
||||
Preissenkungen reichten nicht, also kamen ab 2007 Verordnungen – seit dem
|
||||
15. Juni 2017 kostet das Handy im EU-Ausland nichts extra
|
||||
<p>Der normale Weg eines EU-Gesetzes heißt
|
||||
<?= g('mitentscheidung', 'Mitentscheidung') ?>. Er läuft so: Die Kommission
|
||||
legt einen Vorschlag vor. Dann beraten Parlament und Ministerrat. Beide
|
||||
dürfen etwas ändern, und beide müssen am Ende zustimmen. Können sie sich
|
||||
nicht einigen, gibt es eine besondere Runde: den
|
||||
<b><?= g('trilog', 'Trilog') ?></b>. Dort verhandeln Vertreter:innen von
|
||||
Parlament, Ministerrat und Kommission einen Kompromiss. Insgesamt gibt es
|
||||
bis zu drei „Lesungen". Scheitern alle, ist der Vorschlag gescheitert. Am
|
||||
Ende steht das fertige Gesetz. Es ist entweder eine <b>Verordnung</b> oder
|
||||
eine <b>Richtlinie</b>. Eine Verordnung gilt sofort überall gleich. Eine
|
||||
Richtlinie gibt nur das Ziel vor – jedes Land baut sie in eigene Gesetze um.
|
||||
Beides zusammen nennt man <?= g('eu-gesetz', 'EU-Gesetz') ?>.</p>
|
||||
<p>Oft versucht die EU zuerst den sanften Weg. Sie bittet eine Branche um
|
||||
eine <?= g('freiwillige-vereinbarung', 'freiwillige Vereinbarung') ?>. Beim
|
||||
Ladekabel klappte das nur halb. 2009 unterschrieben fast alle Hersteller,
|
||||
dass sie sich einigen wollen. Nur Apple machte nicht mit. Nach Jahren des
|
||||
Wartens schlug die Kommission 2021 die USB-C-Pflicht vor. 2022 stimmten
|
||||
Parlament und Rat zu. Seit dem 28. Dezember 2024 gilt sie für neue Handys,
|
||||
Tablets und Kopfhörer <span class="q">[5]</span>. Beim Roaming war es
|
||||
ähnlich. Freiwillige Preissenkungen reichten nicht. Also kamen ab 2007 feste
|
||||
Regeln. Seit dem 15. Juni 2017 kostet das Handy im EU-Ausland nichts extra
|
||||
<span class="q">[6]</span>.</p>
|
||||
</div>
|
||||
<div>
|
||||
@@ -415,23 +431,23 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
|
||||
beide stimmen zu → das Gesetz gilt für alle 27 Staaten.</div>
|
||||
</div>
|
||||
</div>
|
||||
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Das Verfahren baust du
|
||||
als <b>Lückentext mit Satz-Bausteinen</b> nach: „Diese zwei Institutionen
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||||
müssen einem EU-Gesetz zustimmen: … und …" – nur Parlament + Ministerrat
|
||||
passen, der Europäische Rat und die Volksabstimmung wandern in den Mülleimer.
|
||||
Der Fall <b>„Ein Kabel für alle"</b> zeigt den Weg mit freiwilliger
|
||||
Vereinbarung zuerst, <b>„Roaming abschaffen"</b> zeigt, dass ein Gesetz auch
|
||||
in mehreren Stufen (2007 · 2012 · 2017) verschärft werden kann. Die
|
||||
Prozessleiste unten hält jeden Schritt fest – inklusive Sackgassen.</div>
|
||||
<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Das Verfahren baust du mit
|
||||
<b>Satz-Bausteinen</b> als Lückentext nach: „Diese zwei Einrichtungen müssen
|
||||
einem EU-Gesetz zustimmen: … und …" Nur Parlament und Ministerrat passen. Der
|
||||
Europäische Rat und die Volksabstimmung wandern in den Mülleimer. Der Fall
|
||||
<b>„Ein Kabel für alle"</b> zeigt zuerst den Weg über die freiwillige
|
||||
Vereinbarung. <b>„Roaming abschaffen"</b> zeigt, dass ein Gesetz auch in
|
||||
mehreren Stufen (2007 · 2012 · 2017) strenger werden kann. Die Prozessleiste
|
||||
unten hält jeden Schritt fest – auch die Sackgassen.</div>
|
||||
<?php if ($LEHRER): ?>
|
||||
<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Didaktischer Hinweis:</b> Der Trilog steht in
|
||||
keinem Vertrag – er ist gelebte Praxis und ein gutes Beispiel dafür, dass
|
||||
keinem Vertrag. Er ist gelebte Praxis und ein gutes Beispiel dafür, dass
|
||||
politische Verfahren informelle Abkürzungen entwickeln. Vertiefungsimpuls für
|
||||
Leistungsstarke: „Verordnung vs. Richtlinie – warum war USB-C eine Richtlinie
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Leistungsstarke: „Verordnung oder Richtlinie – warum war USB-C eine Richtlinie
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||||
(Umbau ins nationale Funkanlagenrecht), die DSGVO aber eine Verordnung?"
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Stolperstein: Schüler:innen erwarten eine EU-weite Volksabstimmung als
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letzten Schritt – die gibt es bei EU-Gesetzen nicht, was die Simulation
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konsequent (und für manche überraschend) zurückweist.</div>
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Stolperstein: Schüler:innen erwarten oft eine EU-weite Volksabstimmung als
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letzten Schritt. Die gibt es bei EU-Gesetzen aber nicht. Die Simulation weist
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sie konsequent zurück – für manche überraschend.</div>
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<?php endif; ?>
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<?php endif; ?>
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</section>
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@@ -478,27 +494,28 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<h2>4 · Mitmachen: die Europäische Bürgerinitiative</h2>
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Seit 2012 haben EU-Bürger:innen ein eigenes, förmliches Werkzeug: die
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<p>Seit 2012 haben EU-Bürger:innen ein eigenes, offizielles Werkzeug: die
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<?= g('europaeische-buergerinitiative', 'Europäische Bürgerinitiative') ?>
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(EBI). Die Spielregeln: Ein Bürgerkomitee aus mindestens <b>7 Personen aus
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7 EU-Ländern</b> meldet die Initiative an. Danach bleiben <b>12 Monate</b>
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Zeit, um <b>1 Million Unterschriften aus mindestens 7 Ländern</b> zu
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sammeln – in Österreich darfst du ab 16 unterschreiben
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<span class="q">[7]</span>. Gelingt das, <b>muss</b> die Kommission die
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Initiator:innen anhören und binnen sechs Monaten begründet antworten. Sie
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muss dem Anliegen aber nicht folgen – eine EBI ist stärker als eine
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<?= g('eu-petition', 'Petition') ?>, aber kein Volksbegehren mit
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Gesetzeskraft.</p>
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<p>Was daraus werden kann, zeigen echte Fälle: <b>„Right2Water"</b> (Wasser
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ist ein Menschenrecht) war die erste erfolgreiche EBI überhaupt und floss
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(kurz EBI). Die Regeln sind klar. Zuerst meldet ein Komitee aus mindestens
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<b>7 Personen aus 7 EU-Ländern</b> die Initiative an. Danach bleiben
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<b>12 Monate</b> Zeit. In dieser Zeit muss man <b>1 Million Unterschriften
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aus mindestens 7 Ländern</b> sammeln. In Österreich darfst du ab 16
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unterschreiben <span class="q">[7]</span>. Schafft man das, muss die
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Kommission die Initiator:innen anhören. Und sie muss innerhalb von sechs
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Monaten begründet antworten. Sie muss dem Wunsch aber nicht folgen. Eine EBI
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ist also stärker als eine <?= g('eu-petition', 'Petition') ?> (eine einfache
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Bitte an die Behörden). Aber sie ist kein Volksbegehren mit Gesetzeskraft.</p>
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<p>Echte Fälle zeigen, was daraus werden kann. <b>„Right2Water"</b> (Wasser
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ist ein Menschenrecht) war die erste erfolgreiche EBI überhaupt. Sie floss
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in die neue EU-Trinkwasser-Richtlinie ein. <b>„End the Cage Age"</b>
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sammelte 2018–2019 <b>1.397.113 Unterschriften aus 18 Ländern</b>; 2021
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versprach die Kommission ein Käfigverbot-Gesetz <span class="q">[8]</span> –
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vorgelegt hat sie es bis heute nicht, weshalb die Initiator:innen sie 2024
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vor dem Gericht der EU verklagten <span class="q">[9]</span>.
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<b>„Stop Vivisection"</b> gegen Tierversuche schaffte
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<b>1.173.130 Unterschriften</b> und alle formalen Hürden – die Kommission
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lehnte am 3. Juni 2015 trotzdem inhaltlich ab <span class="q">[10]</span>.</p>
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forderte ein Ende der Käfig-Haltung. Sie sammelte 2018–2019
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<b>1.397.113 Unterschriften aus 18 Ländern</b>. 2021 versprach die Kommission
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ein Gesetz gegen Käfige <span class="q">[8]</span>. Vorgelegt hat sie es bis
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heute nicht. Darum verklagten die Initiator:innen sie 2024 vor dem Gericht
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der EU <span class="q">[9]</span>. <b>„Stop Vivisection"</b> kämpfte gegen
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Tierversuche. Sie schaffte <b>1.173.130 Unterschriften</b> und alle formalen
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Hürden. Die Kommission lehnte am 3. Juni 2015 trotzdem ab
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<span class="q">[10]</span>.</p>
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</div>
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<div>
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<?= buchBild('unterschriften-stand',
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@@ -518,7 +535,7 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Gleich vier Fälle drehen
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sich um Bürgerinitiativen: <b>„Käfige abschaffen!"</b> (Erfolg im Verfahren,
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Versprechen offen), <b>„Stop Vivisection"</b> und <b>„Glyphosat stoppen?"</b>
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Versprechen noch offen), <b>„Stop Vivisection"</b> und <b>„Glyphosat stoppen?"</b>
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(formal erfolgreich, inhaltlich abgelehnt) und <b>„Wasser ist ein
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Menschenrecht"</b> (echter Durchbruch). Die Hürden baust du als Lückentext:
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Welche Zahlen-Karte stimmt – 100.000, 1 Million oder 10 Millionen? 1, 7 oder
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@@ -536,14 +553,15 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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</ol>
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</div>
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<?php if ($LEHRER): ?>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Erwartungshorizont C:</b> Contra „wertlos":
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Right2Water floss in die Trinkwasser-Richtlinie ein; End the Cage Age erzwang
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Anhörung, Parlamentsresolution (558:37) und ein öffentliches Versprechen – und
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hält das Thema über die Klage vor dem EU-Gericht auf der Agenda. Pro:
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Kommission behält Letztentscheid (Stop Vivisection, Glyphosat). Ziel ist ein
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differenziertes Urteil: Agenda-Setting-Macht ja, Entscheidungsmacht nein.
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<b>Aufgabe B im Cockpit:</b> Beide Fälle tauchen unter „Ergebnisse" mit
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||||
Sterne-Wertung auf – Sie sehen, wer beide wirklich bearbeitet hat.</div>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Erwartungshorizont C:</b> Gegen „wertlos":
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Right2Water floss in die Trinkwasser-Richtlinie ein. End the Cage Age erzwang
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eine Anhörung, eine Parlamentsresolution (558:37) und ein öffentliches
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Versprechen – und hält das Thema über die Klage vor dem EU-Gericht auf der
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Agenda. Für „wertlos" spricht: Die Kommission behält den Letztentscheid (Stop
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Vivisection, Glyphosat). Ziel ist ein differenziertes Urteil: Agenda-Setting-Macht
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ja, Entscheidungsmacht nein. <b>Aufgabe B im Cockpit:</b> Beide Fälle tauchen
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unter „Ergebnisse" mit Sterne-Wertung auf – Sie sehen, wer beide wirklich
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bearbeitet hat.</div>
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<?php endif; ?>
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||||
<?php endif; ?>
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</section>
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@@ -591,29 +609,30 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<h2>5 · Lobbys, Mülleimer und die Grenzen der Demokratie</h2>
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<div class="b-cols">
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<div>
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<p>Wo Gesetze für 450 Millionen Menschen entstehen, wird um Einfluss
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gerungen. <?= g('lobbyismus', 'Lobbyismus') ?> – die organisierte
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Einflussnahme auf Politik – ist in der EU legal, aber registrierungspflichtig:
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Im <b><?= g('transparenzregister', 'Transparenzregister') ?></b> sind über <b>12.000
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Interessenvertretungen</b> eingetragen <span class="q">[11]</span>, von
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||||
Apple und Bayer bis zu Greenpeace und Verbraucherschützer:innen. Lobby ist
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also nicht automatisch „böse" – aber die Kräfte sind ungleich verteilt.
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||||
Beim Ladekabel stemmte sich Apple über ein Jahrzehnt gegen die
|
||||
Vereinheitlichung; von der gescheiterten freiwilligen Vereinbarung 2009
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bis zur USB-C-Pflicht 2024 vergingen 15 Jahre – am Ende setzte sich das
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||||
Gesetz trotzdem durch.</p>
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<p>Demokratie hat aber auch eingebaute Grenzen. <b>„Stop Brexit"</b> wurde
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||||
2017 gar nicht erst zur Unterschriftensammlung zugelassen: Der EU-Vertrag
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(Artikel 50) garantiert jedem Staat das Recht auszutreten – die EU hatte
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schlicht keine <?= g('eu-zustaendigkeit', 'Zuständigkeit') ?>, den Brexit
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zu verhindern <span class="q">[12]</span>. Die
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Ablehnung war rechtsstaatlich
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korrekt, so bitter sie für die Betroffenen war. Und bei <b>Glyphosat</b>
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sammelte eine EBI 1,3 Millionen Unterschriften gegen das Pestizid – doch
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weil die EU-Behörde EFSA keinen Verbotsgrund sah und die Mitgliedstaaten
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keine Mehrheit fanden, verlängerte die Kommission die Zulassung 2023 um
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zehn Jahre, bis Ende 2033 <span class="q">[13]</span>. Verfahren
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garantieren Fairness – nicht das Wunschergebnis.</p>
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<p>Wo Gesetze für 450 Millionen Menschen entstehen, kämpfen viele um
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Einfluss. Das nennt man <?= g('lobbyismus', 'Lobbyismus') ?>: Firmen und
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Verbände versuchen gezielt, die Politik zu beeinflussen. In der EU ist das
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erlaubt. Aber man muss sich eintragen lassen. Dafür gibt es das
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<b><?= g('transparenzregister', 'Transparenzregister') ?></b>, eine
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öffentliche Liste. Darin stehen über <b>12.000 Interessenvertretungen</b>
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<span class="q">[11]</span> – von Apple und Bayer bis zu Greenpeace und
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Verbraucherschützer:innen. Lobby-Arbeit ist also nicht automatisch „böse".
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Aber die Kräfte sind ungleich verteilt. Beim Ladekabel wehrte sich Apple
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über ein Jahrzehnt gegen ein einheitliches Kabel. Von der gescheiterten
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freiwilligen Vereinbarung 2009 bis zur USB-C-Pflicht 2024 vergingen 15
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Jahre. Am Ende setzte sich das Gesetz trotzdem durch.</p>
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<p>Die Demokratie hat aber auch eingebaute Grenzen. <b>„Stop Brexit"</b>
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wurde 2017 gar nicht erst zur Unterschriftensammlung zugelassen. Der
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EU-Vertrag (Artikel 50) gibt jedem Staat das Recht auszutreten. Die EU hatte
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also keine <?= g('eu-zustaendigkeit', 'Zuständigkeit') ?>, den Brexit zu
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verhindern <span class="q">[12]</span>. Die Ablehnung war rechtlich korrekt –
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so bitter sie für die Betroffenen war. Auch bei <b>Glyphosat</b> war es
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schwierig. Gegen dieses Pflanzenschutz-Mittel sammelte eine EBI 1,3 Millionen
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Unterschriften. Doch die EU-Behörde EFSA sah keinen Grund für ein Verbot.
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Und die Mitgliedstaaten fanden keine Mehrheit. Also verlängerte die
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Kommission 2023 die Zulassung um zehn Jahre, bis Ende 2033
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<span class="q">[13]</span>. Verfahren garantieren Fairness – aber nicht das
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Wunschergebnis.</p>
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</div>
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<div>
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<?= buchBild('feldspritze-landwirtschaft',
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@@ -633,13 +652,13 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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</div>
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</div>
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<div class="b-box b-sim"><b>🎮 In der Simulation:</b> Die <b>Lobby-Karte</b>
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taucht in den Fällen USB-C, Glyphosat, DSGVO und AI Act auf – inklusive der
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Frage, was Konzerne in Brüssel eigentlich tun. In <b>„Stop Brexit!"</b> endet
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der Fall bewusst im Mülleimer („Im Mülleimer – mit Recht?"): Hier lernst du,
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dass eine Ablehnung richtig sein kann. <b>„Glyphosat stoppen?"</b> ist der
|
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längste Fall mit sechs Schritten – vom Wissenschaftsstreit IARC gegen EFSA
|
||||
bis zur überraschenden Abstimmung der Mitgliedstaaten. Wer alle zehn Fälle
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abschließt, holt die Auszeichnung „Marathon".</div>
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taucht in den Fällen USB-C, Glyphosat, DSGVO und AI Act auf. Sie fragt auch,
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was Konzerne in Brüssel eigentlich tun. In <b>„Stop Brexit!"</b> endet der Fall
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bewusst im Mülleimer („Im Mülleimer – mit Recht?"). Hier lernst du: Eine
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||||
Ablehnung kann richtig sein. <b>„Glyphosat stoppen?"</b> ist der längste Fall
|
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mit sechs Schritten – vom Wissenschaftsstreit IARC gegen EFSA bis zur
|
||||
überraschenden Abstimmung der Mitgliedstaaten. Wer alle zehn Fälle abschließt,
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holt die Auszeichnung „Marathon".</div>
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<div class="b-box b-aufgaben"><b>✏️ Abschluss-Aufgaben:</b>
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<ol>
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<li><span class="b-stufe mittel">B</span>Erkläre den Unterschied zwischen
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@@ -656,12 +675,12 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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</div>
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<?php if ($LEHRER): ?>
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<div class="b-box b-lehrer"><b>💡 Differenzierung & Auswertung:</b>
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Aufgabe D eignet sich als Gruppenprojekt mit „Kommissions-Rollenspiel": Eine
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Aufgabe D eignet sich als Gruppenprojekt mit „Kommissions-Rollenspiel". Eine
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Gruppe prüft die Zuständigkeit der anderen – genau die Prüfung, an der „Stop
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Brexit" scheiterte. Leistungsstarke Gruppen bearbeiten die Simulation im
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<b>Profi-Modus</b> (weniger Hilfen) oder übernehmen den sechsteiligen
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Glyphosat-Fall. Im Cockpit unter „Ergebnisse" sehen Sie pro Fall Sterne,
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Versuche und Mülleimer-Zahl – hohe Mülleimer-Werte bei Seite-2-Fragen deuten
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Versuche und Mülleimer-Zahl. Hohe Mülleimer-Werte bei Seite-2-Fragen deuten
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fast immer auf die Rat/Räte-Verwechslung hin. Für den inklusiven Unterricht:
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<a href="?leicht=1">Leichte-Sprache-Version</a> dieses Kapitels – gleiche
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Bilder, gleiche Kernaussagen, reduzierte Aufgaben.</div>
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Reference in New Issue
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