Buch ↔ Glossar verbunden: 80 neue Glossar-Einträge, ~390 Tooltips, Rückverlinkung
- 13 Kapitel: alle Fachbegriffe per g()-Tooltip verlinkt, fehlende Begriffe als vollwertige Glossar-Einträge angelegt (short/text + Leichte-Sprache-Felder, glossar:-Querverweise, ohne Bild — Bild-Batch folgt) - Modul-Mappings vervollständigt: jeder Buch-Begriff erscheint auf glossar?module=<sim> (kofferdetektiv erstmals gemappt, 31 Begriffe; klima auf beide module_ids) - Ergänzende Erklärsätze im Buch, wo Begriffe bisher nur genannt wurden - glossar.php: Chip „📖 Zum Schulbuch-Kapitel" bei aktivem Modul-Filter (BUCH_LINK-Map, klima-3d → buch-klima) - SQL idempotent (INSERT IGNORE, Mappings per key_slug-Subquery, keine harten IDs): App/Don_t_Deploy/2026-07-15-buch-glossar-*.sql Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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<p>Warum baut niemand Bananen in Norwegen an? Die Antwort heißt
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<b>Anbaugrenze</b>. Jede Nutzpflanze hat Ansprüche, die erfüllt sein müssen –
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<?= g('anbaugrenze', 'Anbaugrenze') ?>. Jede Nutzpflanze hat Ansprüche, die erfüllt sein müssen –
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wird eine Grenze überschritten, misslingt die Ernte, egal wie fleißig man
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arbeitet. Drei Grenzen sind besonders wichtig.</p>
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<p><b>Frost:</b> Die Banane braucht ganzjährig Wärme über 15 °C. In der ersten
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Frostnacht platzen ihre wassergefüllten Zellen – die Staude stirbt. Deshalb
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endet der Bananenanbau dort, wo Winterfrost auftritt.
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<b>Vegetationsperiode:</b> Das ist die Zeit im Jahr, in der es warm genug zum
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<b><?= g('vegetationsperiode', 'Vegetationsperiode') ?>:</b> Das ist die Zeit im Jahr, in der es warm genug zum
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Wachsen ist. Im Norden ist der Sommer zu kurz, damit Reis oder Mais reifen
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können – die Pflanze kommt nicht zur Ernte.
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<b>Höhengrenze:</b> Am Berg wird es je 100 Höhenmeter etwa 0,6 °C kälter. Die
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Klimazonen wiederholen sich als <?= g('hoehenstufe', 'Höhenstufen') ?> von
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unten nach oben – ganz oben herrscht Kälte wie am Pol. Über der
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<b>Waldgrenze</b> (in den Alpen rund 1.800–2.200 m) wächst kein Wald mehr,
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<?= g('waldgrenze', 'Waldgrenze') ?> (in den Alpen rund 1.800–2.200 m) wächst kein Wald mehr,
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darüber endet auch der Ackerbau.</p>
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<p>Genau deshalb funktioniert der <?= g('welthandel', 'Welthandel') ?>: Was
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hier nicht wächst, kommt von dort, wo es die passende Klimazone gibt. Bananen,
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<p>Weil jede Pflanze ihre Zone braucht, ordnet sich die Weltlandwirtschaft in
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<b>Anbaugürtel</b> – Bänder rund um die Erde, in denen dieselbe Kultur
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<?= g('anbauguertel', 'Anbaugürtel') ?> – Bänder rund um die Erde, in denen dieselbe Kultur
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dominiert. Ein Blick auf die Weltkarte, den man im Kopf haben sollte:</p>
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<p><b>Weizen</b> – das wichtigste Brotgetreide – mag gemäßigte Zonen mit Sommer
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und Winter: der US-Weizengürtel, die Ukraine („Kornkammer Europas"), Mitteleuropa.
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Tundra nutzbar. Jedes Tier hat dabei seine Klimazone: das <b>Rentier</b> die
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kalte Tundra und Taiga, das <b>Kamel</b> die heiße Wüste, das Rind die
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saftigen Wiesen der gemäßigten Zone.</p>
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<p>Ein Musterbeispiel im D-A-CH-Raum ist die <b>Alm- bzw. Alpwirtschaft</b>:
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<p>Ein Musterbeispiel im D-A-CH-Raum ist die <?= g('almwirtschaft', 'Alm- bzw. Alpwirtschaft') ?>:
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Im Sommer treibt man das Vieh auf die hochgelegenen Almweiden über der
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Waldgrenze. Das schont die Talwiesen (dort wächst das Winterheu), nutzt das
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Bergfutter und hält die Kulturlandschaft offen – ohne Beweidung würde vieles
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kalt war: In Südengland ist eine ernstzunehmende Weinregion entstanden. Doch
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der Wandel bringt vor allem Risiken: Hitze und <b>Dürre</b> lassen Ernten
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verdorren, Wetterextreme werden häufiger, und wo Wasser fehlt, droht
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Wüstenbildung. Für die <b>Welternährung</b> ist das gefährlich – schon heute
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Wüstenbildung. Für die <?= g('welternaehrung', 'Welternährung') ?> ist das gefährlich – schon heute
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hungern hunderte Millionen Menschen.</p>
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<p>Auch <i>wie</i> wir anbauen, zählt. <?= g('monokultur', 'Monokulturen') ?>
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sind effizient, aber anfällig für <?= g('bodenmuedigkeit', 'Bodenmüdigkeit') ?>
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europaweit führend.</p>
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<p>Und schließlich der Boden selbst: Fruchtbarer Ackerboden ist nicht
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vermehrbar. Wird er zubetoniert – für Straßen, Hallen, Parkplätze –, ist er
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für immer verloren. Diese <b>Bodenversiegelung</b> ist gerade im dicht
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besiedelten Österreich ein großes Thema für die
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<?= g('nachhaltigkeit', 'Nachhaltigkeit') ?>.</p>
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für immer verloren. Diese <?= g('bodenversiegelung', 'Bodenversiegelung') ?>
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ist gerade im dicht besiedelten Österreich ein großes Thema für die
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<?= g('nachhaltigkeit', 'Nachhaltigkeit') ?>. Sie ist doppelt folgenschwer:
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Versiegelter Boden kann auch kein Regenwasser mehr aufnehmen, was bei
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Starkregen Überschwemmungen verstärkt.</p>
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<?= buchBild('klimawandel-baustelle-acker',
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