Buch ↔ Glossar verbunden: 80 neue Glossar-Einträge, ~390 Tooltips, Rückverlinkung
- 13 Kapitel: alle Fachbegriffe per g()-Tooltip verlinkt, fehlende Begriffe als vollwertige Glossar-Einträge angelegt (short/text + Leichte-Sprache-Felder, glossar:-Querverweise, ohne Bild — Bild-Batch folgt) - Modul-Mappings vervollständigt: jeder Buch-Begriff erscheint auf glossar?module=<sim> (kofferdetektiv erstmals gemappt, 31 Begriffe; klima auf beide module_ids) - Ergänzende Erklärsätze im Buch, wo Begriffe bisher nur genannt wurden - glossar.php: Chip „📖 Zum Schulbuch-Kapitel" bei aktivem Modul-Filter (BUCH_LINK-Map, klima-3d → buch-klima) - SQL idempotent (INSERT IGNORE, Mappings per key_slug-Subquery, keine harten IDs): App/Don_t_Deploy/2026-07-15-buch-glossar-*.sql Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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@@ -180,8 +180,9 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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eiserne Regel: <b>Erzeugung und Verbrauch müssen in jeder Sekunde genau
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übereinstimmen.</b></p>
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<p>Ob das gelingt, zeigt die <?= g('netzfrequenz', 'Netzfrequenz') ?>:
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Im europäischen Verbundnetz schwingt der Wechselstrom 50-mal pro
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Sekunde – <b>50 Hertz</b>. Wird mehr verbraucht als erzeugt, sinkt die
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Im europäischen <?= g('verbundnetz', 'Verbundnetz') ?> schwingt der
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Wechselstrom 50-mal pro Sekunde – <b>50 <?= g('hertz', 'Hertz') ?></b>.
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Wird mehr verbraucht als erzeugt, sinkt die
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Frequenz; wird zu viel erzeugt, steigt sie. Schon Abweichungen von
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wenigen Zehntel-Hertz sind kritisch. Am 8. Jänner 2021 riss eine
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Störung in Kroatien das europäische Netz in zwei Teile – die Frequenz
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@@ -212,7 +213,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Kraftwerks-Querschnitt sitzt der <b>Netzfrequenz-Tacho</b>: Sollwert
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50,00 Hz, Toleranz ±0,2 Hz. Sobald du „Tag starten" drückst, läuft dein Plan
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Block für Block ab – ist ein Block <b>ausgeglichen</b> (Lücke oder Überschuss
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kleiner als 0,5 GWh), bleibt der Zeiger im grünen Bereich. Der
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kleiner als 0,5 <?= g('gigawattstunde', 'GWh') ?>), bleibt der Zeiger im
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grünen Bereich. Der
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📈 <b>Frequenzverlauf</b> darunter zeichnet alle 8 Blöcke mit: An ihm siehst
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du hinterher genau, in welchem Block dein Netz gewackelt hat.</div>
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<?php if ($LEHRER): ?>
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@@ -275,7 +277,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Stromquelle, gefolgt von Kohle und <?= g('photovoltaik', 'Photovoltaik') ?>;
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insgesamt stammten 2024 <b>59,4 %</b> aus erneuerbaren Quellen.
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<span class="q">[2]</span> Die Schweiz ähnelt Österreich: Etwa
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<b>60 % Wasserkraft</b>, dazu aber gut 28 % aus Kernkraftwerken.
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<b>60 % Wasserkraft</b>, dazu aber gut 28 % aus
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<?= g('kernenergie', 'Kernkraftwerken') ?>.
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<span class="q">[3]</span></p>
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<p>Der Strommix ist also Erdkunde pur: Berge und Niederschlag machen
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Wasserkraft möglich, flaches windiges Land begünstigt Windräder,
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@@ -374,8 +377,10 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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<p>Richtig ernst wird es bei einer <?= g('dunkelflaute', 'Dunkelflaute') ?>:
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tagelang Hochnebel, kaum Wind. Anfang November 2024 lieferten Wind und
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Sonne in Deutschland an einem Abend zeitweise nur noch <b>rund 0,15 %</b>
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des Strombedarfs – der Börsenpreis schoss von durchschnittlich 79 € auf
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über <b>800 € pro Megawattstunde</b>. <span class="q">[5]</span></p>
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des Strombedarfs – der Preis an der <?= g('stromboerse', 'Strombörse') ?>,
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wo Strom für jede Stunde des nächsten Tages gehandelt wird, schoss von
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durchschnittlich 79 € auf über <b>800 € pro Megawattstunde</b>.
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<span class="q">[5]</span></p>
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<p>Auch die Jahreszeiten mischen mit: Im Winter ist der Verbrauch am
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höchsten (Heizen, Licht), die Sonnenausbeute aber am niedrigsten. Je
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mehr ein Land auf Wetterstrom setzt, desto wichtiger werden
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@@ -460,7 +465,8 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Höhenunterschied. Ein <?= g('pumpspeicher', 'Pumpspeicherkraftwerk') ?>
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hat zwei Becken: eines im Tal, eines hunderte Meter höher am Berg. Gibt
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es <b>Stromüberschuss</b> (etwa zur Solar-Mittagsspitze), pumpt es Wasser
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nach oben – die Energie steckt jetzt als Höhenenergie im Bergsee. Wird
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nach oben – die Energie steckt jetzt als
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<?= g('lageenergie', 'Höhenenergie') ?> im Bergsee. Wird
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<b>Strom gebraucht</b>, rauscht das Wasser durch Druckrohre zurück ins
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Tal und treibt <?= g('turbine', 'Turbinen') ?> an. Ein Pumpspeicher ist
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in <b>weniger als zwei Minuten</b> auf voller Leistung – deshalb ist er
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@@ -568,9 +574,13 @@ require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
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Krankenhäuser, Server, Industrieöfen – die
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<?= g('grundlast', 'Grundlast') ?>. Darüber wellt sich der Tagesgang
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bis zur <?= g('spitzenlast', 'Spitzenlast') ?> am Abend. Für jede Ebene
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gibt es Spezialisten: Laufwasser- und andere Dauerläufer tragen die
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Grundlast, schnelle Pumpspeicher- und Gaskraftwerke fangen die Spitzen
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und Prognosefehler ab.</p>
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gibt es Spezialisten:
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<?= g('laufwasserkraftwerk', 'Laufwasserkraftwerke') ?> – sie nutzen die
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stetige Strömung eines Flusses und laufen Tag und Nacht durch – tragen
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die Grundlast, schnelle Pumpspeicher- und Gaskraftwerke fangen die
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Spitzen und Prognosefehler ab. Koordiniert wird das Ganze vom
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<?= g('netzbetreiber', 'Netzbetreiber') ?>: In Österreich überwacht die
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Austrian Power Grid (APG) das Übertragungsnetz rund um die Uhr.</p>
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<p>Reicht das nicht, greift der Notfallplan: Bei fallender Frequenz
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werden zuerst Reserven aktiviert, dann ganze Regionen gezielt
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abgeschaltet – der <?= g('lastabwurf', 'Lastabwurf') ?>. Er ist die
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