1e51ef7def
- Konzept/, didaktik_geografie/, didaktik_simulation/, v2-modules/, v2-platform/ - 12 code-workspace-Files - STATUS-*.md - viele M/D/R-Änderungen an bereits getrackten Files - .gitignore verstärkt: **/.humaninput/, **/secret_keys.txt Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 <noreply@anthropic.com>
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14 KiB
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"_meta": {
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"description": "Weltküche — Gerichte-Datenbank. Schema-Felder: id, name, emoji, origin, category (regional-at|dach|europa|exotisch), diff (Leicht|Mittel|Schwer), imagePath (relativ zu /sims/weltkueche/), tags, ings (Welt-Zutaten), pantry (lokal/regional), recipe, nutrition, lehrplan, fact.",
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"tranchen": "Tranche A (5 AT-regional) als erste Lieferung. Weitere 25 folgen.",
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"stand": "2026-06-07"
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},
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"tiroler-groestl": {
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"name": "Tiroler Gröstl",
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"emoji": "🥘",
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"origin": "Österreich · Tirol",
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"category": "regional-at",
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"diff": "Leicht",
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"tags": [
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"Hausmannskost",
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"Hochalpin",
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"Reste-Verwertung"
|
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],
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"ings": [
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"pfeffer",
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"majoran"
|
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],
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"pantry": [
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"Erdäpfel",
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"Speck",
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"Zwiebel",
|
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"Eier",
|
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"Schnittlauch",
|
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"Butterschmalz",
|
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"Salz",
|
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"Kümmel"
|
||
],
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"recipe": {
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||
"portions": 4,
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"time_min": 30,
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"steps": [
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||
"800 g festkochende Erdäpfel mit Schale weichkochen (etwa 20 min), kalt werden lassen, schälen, in 1 cm dicke Scheiben oder Würfel.",
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||
"200 g durchwachsenen Speck in eine große Pfanne geben (kein extra Fett), bei mittlerer Hitze knusprig auslassen, herausnehmen.",
|
||
"2 mittelgroße Zwiebeln fein würfeln, im ausgelassenen Speckfett goldgelb dünsten.",
|
||
"Die Erdäpfel zugeben, mit 1 EL Butterschmalz vermengen, 8–10 Minuten knusprig braten — nur 1–2 Mal vorsichtig wenden.",
|
||
"Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und 1 TL Majoran würzen. Speck wieder unterheben.",
|
||
"Pro Portion 1 Spiegelei separat braten (Eigelb soll flüssig bleiben), auf das Gröstl setzen, mit reichlich Schnittlauchröllchen bestreuen."
|
||
],
|
||
"tipp": "Am besten gestrige Erdäpfel — werden knuspriger. Mit 1 TL Kümmel im Kochwasser bekommen die Erdäpfel mehr Tiroler Aroma."
|
||
},
|
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"nutrition": {
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"portion_g": 350,
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"kcal": 520,
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"protein_g": 22,
|
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"carbs_g": 45,
|
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"fat_g": 28,
|
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"fiber_g": 5,
|
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"salt_g": 2.1
|
||
},
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"lehrplan": {
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||
"eh": "Vollwertige warme Hauptmahlzeit. Eiweiß aus Speck und Ei, langkettige Kohlenhydrate aus Erdäpfeln, Fett aus Schmalz. Diskussion: warum gehört Fett zur Bergarbeit?",
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||
"gw": "Maximale Regionalität — alle Hauptzutaten aus österreichischer Berg- und Talwirtschaft. Beispiel für eine ‚100-km-Mahlzeit'.",
|
||
"bu": "Niedrigster Klima-Footprint im Spiel: < 60 g CO₂ pro Portion (zum Vergleich: Sushi-Roll bringt ~900 g).",
|
||
"de": "Rezept als Bauanleitung lesen — Imperativ, Reihenfolge essenziell."
|
||
},
|
||
"fact": "Gröstl bedeutet ‚klein geschnitten und gebraten' — entstand als Resteessen aus den Erdäpfeln und dem Speck vom Vortag in den Almhütten. Mit Spiegelei wird es zum vollwertigen ‚Bauern-Gröstl'.",
|
||
"diff_note": "einfach zu kochen, Anfänger:in-tauglich, 1 Pfanne reicht"
|
||
},
|
||
"kaerntner-kasnudeln": {
|
||
"name": "Kärntner Kasnudeln",
|
||
"emoji": "🥟",
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"origin": "Österreich · Kärnten",
|
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"category": "regional-at",
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"diff": "Schwer",
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"imagePath": "assets/img/dishes/kaerntner-kasnudeln.webp",
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"tags": [
|
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"Teigtaschen",
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"Sonntagsessen",
|
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"Kunstfertigkeit"
|
||
],
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"ings": [
|
||
"pfeffer"
|
||
],
|
||
"pantry": [
|
||
"Mehl (Glatt)",
|
||
"Eier",
|
||
"Topfen (Magertopfen)",
|
||
"Bauernkartoffel",
|
||
"Minze (Bohnenkraut)",
|
||
"Petersilie",
|
||
"Schmalz",
|
||
"Salz",
|
||
"Butter"
|
||
],
|
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"recipe": {
|
||
"portions": 4,
|
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"time_min": 90,
|
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"steps": [
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||
"Teig: 300 g glattes Mehl, 1 Ei, 1 EL Öl, ca. 130 ml lauwarmes Wasser, eine Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig kneten. 30 min ruhen lassen.",
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||
"Fülle: 200 g Kartoffeln weichkochen, schälen, durch die Presse drücken. Mit 250 g Topfen, 1 EL gehackter frischer Minze (oder Bohnenkraut), 1 EL Petersilie, Salz und Pfeffer verkneten.",
|
||
"Den Teig hauchdünn ausrollen (1–2 mm), Kreise mit 10 cm Durchmesser ausstechen.",
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||
"Auf jeden Kreis 1 TL Fülle setzen, zu einem Halbmond zusammenklappen, Rand fest andrücken.",
|
||
"Den Rand mit dem ‚Krendeln' verzieren: mit Daumen und Zeigefinger eine geriffelte Wulst eindrehen — das ist die Kärntner Kunst!",
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||
"In siedendem Salzwasser 5–7 min ziehen lassen (nicht sprudelnd kochen!).",
|
||
"Mit zerlassener Butter überschwemmen und sofort servieren."
|
||
],
|
||
"tipp": "Das ‚Krendeln' braucht Übung — wer es nicht schafft, kann den Rand mit einer Gabel andrücken. Original aber: die geriffelte Wulst gehört dazu."
|
||
},
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||
"nutrition": {
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||
"portion_g": 280,
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||
"kcal": 420,
|
||
"protein_g": 18,
|
||
"carbs_g": 50,
|
||
"fat_g": 16,
|
||
"fiber_g": 3,
|
||
"salt_g": 1.5
|
||
},
|
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"lehrplan": {
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||
"eh": "Klassische Teigtasche — vergleichbar mit Pierogi (Polen), Maultaschen (Schwaben), Ravioli (Italien). Diskussion: ‚Gefüllte Teigtaschen' als globales Kulturphänomen.",
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||
"gw": "Reine Regionalküche. Minze/Bohnenkraut wuchs in jedem Bauerngarten Kärntens.",
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||
"bu": "Eiweißreiche Hauptmahlzeit ohne Fleisch — niedrige Klimabilanz. Topfen statt Käse spart Reifezeit und Energie.",
|
||
"de": "‚Krendeln' — ein typisches österreichisches Handwerkswort. Welche Verben gibt es in anderen Sprachen für solche Tätigkeiten?"
|
||
},
|
||
"fact": "Das ‚Krendeln' (die geriffelte Naht am Rand) gilt als Erkennungszeichen einer guten Kärntner Hausfrau — wer es nicht beherrscht, hat die Nudeln früher angeblich nicht serviert. Jede Familie hat ihre eigene Füll-Variante.",
|
||
"diff_note": "Profi-Handarbeit — das Krendeln (Naht-Riffeln) braucht echte Übung"
|
||
},
|
||
"steirisches-wurzelfleisch": {
|
||
"name": "Steirisches Wurzelfleisch",
|
||
"emoji": "🍲",
|
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"origin": "Österreich · Steiermark",
|
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"category": "regional-at",
|
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"diff": "Mittel",
|
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"imagePath": "assets/img/dishes/steirisches-wurzelfleisch.webp",
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"tags": [
|
||
"Suppenkultur",
|
||
"Wirtshaus",
|
||
"Wurzelgemüse"
|
||
],
|
||
"ings": [
|
||
"pfeffer"
|
||
],
|
||
"pantry": [
|
||
"Rindfleisch (Beinscheibe)",
|
||
"Karotten",
|
||
"Petersilwurzel",
|
||
"Sellerie",
|
||
"Lauch",
|
||
"Zwiebel",
|
||
"Kren",
|
||
"Schnittlauch",
|
||
"Lorbeer",
|
||
"Wacholderbeeren",
|
||
"Salz",
|
||
"Kürbiskernöl"
|
||
],
|
||
"recipe": {
|
||
"portions": 4,
|
||
"time_min": 150,
|
||
"steps": [
|
||
"1 kg Rindfleisch (Beinscheibe oder Schulter) mit 2,5 L kaltem Wasser, 1 halbierten Zwiebel (mit Schale, angeröstet), 2 Lorbeerblättern, 5 Wacholderbeeren und 1 TL Salz aufsetzen.",
|
||
"Aufkochen, abschäumen, dann 1,5 h bei kleiner Hitze sieden lassen.",
|
||
"Inzwischen 3 Karotten, 1 Petersilwurzel, ¼ Sellerieknolle, 1 Lauchstange in dicke Scheiben schneiden.",
|
||
"Das Wurzelgemüse in die Suppe geben und weitere 30 min mitkochen, bis alles weich ist.",
|
||
"Fleisch herausnehmen, in fingerdicke Scheiben schneiden, in tiefen Tellern mit dem Gemüse anrichten.",
|
||
"Etwas Brühe darübergießen. Reichlich frisch geriebenen Kren (Meerrettich) darauf streuen — etwa 2 EL pro Portion.",
|
||
"Mit Schnittlauchröllchen und einem Faden steirischem Kürbiskernöl beträufeln."
|
||
],
|
||
"tipp": "Wer mag, reicht dazu warme Salzkartoffeln. Das Kürbiskernöl ist ein steirisches Markenzeichen — auch nur ein paar Tropfen sind essenziell."
|
||
},
|
||
"nutrition": {
|
||
"portion_g": 450,
|
||
"kcal": 480,
|
||
"protein_g": 38,
|
||
"carbs_g": 12,
|
||
"fat_g": 28,
|
||
"fiber_g": 4,
|
||
"salt_g": 2.4
|
||
},
|
||
"lehrplan": {
|
||
"eh": "Hoher Eiweißgehalt (38 g), wenige Kohlenhydrate. Typisches ‚nährendes Wirtshausessen'. Diskussion: warum sind Suppen mit Fleischeinlage in Bergregionen so verbreitet?",
|
||
"gw": "Steirisches Kürbiskernöl ist EU-geschützte Herkunftsbezeichnung (g.g.A.). Erklärung: Was bedeutet ‚geschützte geografische Angabe'?",
|
||
"bu": "Wurzelgemüse als Wintervorrat — vor der Kühltechnik die Hauptquelle für Vitamine zwischen Oktober und April.",
|
||
"de": "Wortfeld ‚Kren', ‚Wurzel', ‚Beinscheibe' — österreichische Küchensprache. Was heißt das auf Hochdeutsch?"
|
||
},
|
||
"fact": "Der ‚Kren' (Meerrettich) ist in der Steiermark seit Jahrhunderten kultiviert und bekommt im Herbst die meiste Schärfe. Das frische Reiben treibt Tränen — und gibt dem Wurzelfleisch erst seinen typischen Kick.",
|
||
"diff_note": "kein Handwerk, aber 2,5 h schmoren — Geduld statt Technik"
|
||
},
|
||
"vorarlberger-kaesespaetzle": {
|
||
"name": "Vorarlberger Käsespätzle (Käsknöpfle)",
|
||
"emoji": "🧀",
|
||
"origin": "Österreich · Vorarlberg",
|
||
"category": "regional-at",
|
||
"diff": "Mittel",
|
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"imagePath": "assets/img/dishes/vorarlberger-kaesespaetzle.webp",
|
||
"tags": [
|
||
"Alpenküche",
|
||
"Bergkäse",
|
||
"Sättigend"
|
||
],
|
||
"ings": [],
|
||
"pantry": [
|
||
"Mehl (Spätzlemehl)",
|
||
"Eier",
|
||
"Vorarlberger Bergkäse",
|
||
"Räßkäse (Sauermilchkäse)",
|
||
"Zwiebel",
|
||
"Butter",
|
||
"Muskat",
|
||
"Salz",
|
||
"Schnittlauch"
|
||
],
|
||
"recipe": {
|
||
"portions": 4,
|
||
"time_min": 45,
|
||
"steps": [
|
||
"Teig: 400 g Spätzlemehl, 4 Eier, ca. 150 ml lauwarmes Wasser, 1 TL Salz, eine Prise Muskat zu einem zähen Teig schlagen — der Teig muss Blasen werfen.",
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||
"200 g Bergkäse und 100 g Räßkäse grob reiben.",
|
||
"Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig portionsweise durch den Spätzlehobel ins Wasser drücken. Die Knöpfle steigen nach 30 sec an die Oberfläche — herausheben, in eine vorgewärmte Auflaufform geben.",
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||
"Lagenweise mit dem geriebenen Käse vermischen, bis alles aufgebraucht ist.",
|
||
"Die Auflaufform bei 80 °C im Backrohr warm halten (oder kurz mit Alufolie abdecken).",
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||
"2 große Zwiebeln in feine Ringe schneiden, in 80 g Butter goldbraun-knusprig rösten — geduldig bei mittlerer Hitze.",
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||
"Käsknöpfle auf Tellern anrichten, mit den Röstzwiebeln krönen, mit Schnittlauch bestreuen."
|
||
],
|
||
"tipp": "Der Räßkäse ist die Geheimwaffe — sein scharfer Geschmack hebt das Gericht. Wer keinen bekommt, nimmt mehr Bergkäse und etwas würzigen Bergreichard."
|
||
},
|
||
"nutrition": {
|
||
"portion_g": 380,
|
||
"kcal": 720,
|
||
"protein_g": 30,
|
||
"carbs_g": 55,
|
||
"fat_g": 42,
|
||
"fiber_g": 3,
|
||
"salt_g": 2.8
|
||
},
|
||
"lehrplan": {
|
||
"eh": "Kohlenhydratreich und sehr eiweißreich — typisches Bergessen vor schwerer körperlicher Arbeit. 720 kcal pro Portion: diskutiere, wer das wirklich braucht.",
|
||
"gw": "Vorarlberger Bergkäse hat g.U.-Status (geschützte Ursprungsbezeichnung). Warum schützt die EU regionale Lebensmittel-Namen?",
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||
"bu": "Kreislaufwirtschaft auf der Alm: Kühe weiden, Milch wird zu Käse, Käse hält über den Winter. Energieintensiv durch Reifezeit (Bergkäse: 6 Monate).",
|
||
"de": "‚Käsknöpfle' (Dialekt) vs. ‚Käsespätzle' (Hochdeutsch). Welche Speisen heißen bei dir zu Hause anders als im Schulbuch?"
|
||
},
|
||
"fact": "Im Bregenzerwald gehört es zur Tradition, dass die Familie aus EINER großen Pfanne isst — nicht aus einzelnen Tellern. Die Käsknöpfle stehen in der Mitte des Tisches, jeder löffelt sich seinen Teil heraus.",
|
||
"diff_note": "Spätzlehobel-Geschick + Zwiebeln geduldig rösten"
|
||
},
|
||
"wachauer-marillenknoedel": {
|
||
"name": "Wachauer Marillenknödel",
|
||
"emoji": "🍑",
|
||
"origin": "Österreich · Niederösterreich (Wachau)",
|
||
"category": "regional-at",
|
||
"diff": "Mittel",
|
||
"imagePath": "assets/img/dishes/wachauer-marillenknoedel.webp",
|
||
"tags": [
|
||
"Süßspeise",
|
||
"Hauptspeise",
|
||
"Saisonal",
|
||
"Wachau"
|
||
],
|
||
"ings": [],
|
||
"pantry": [
|
||
"Wachauer Marillen",
|
||
"Topfen (Magertopfen)",
|
||
"Erdäpfel (mehlig)",
|
||
"Mehl (Glatt)",
|
||
"Grieß",
|
||
"Eier",
|
||
"Butter",
|
||
"Semmelbrösel",
|
||
"Staubzucker",
|
||
"Würfelzucker"
|
||
],
|
||
"recipe": {
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||
"portions": 4,
|
||
"time_min": 60,
|
||
"steps": [
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||
"8 reife Wachauer Marillen waschen, einen kleinen Schnitt machen, den Kern herausnehmen. Loch mit 1 Würfelzucker füllen.",
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||
"Teig: 300 g mehlige Erdäpfel weichkochen, schälen, durch die Presse drücken, abkühlen lassen. Mit 250 g Topfen, 1 Ei, 60 g griffigem Mehl, 60 g Grieß, einer Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten.",
|
||
"Den Teig in 8 Portionen teilen. Jede Portion zu einem Fladen drücken, eine Marille hineinwickeln, fest verschließen — kein Loch lassen, sonst läuft der Saft aus!",
|
||
"In viel Salzwasser bei kleiner Hitze 12–14 min ziehen lassen — die Knödel müssen schwimmen, aber nicht sprudeln.",
|
||
"150 g Butter in einer Pfanne zerlassen, 150 g Semmelbrösel darin goldbraun rösten.",
|
||
"Knödel mit dem Schaumlöffel herausheben, in den Bröseln wälzen, mit reichlich Staubzucker bestreuen."
|
||
],
|
||
"tipp": "Original-Wachauer sind die kleinen, sehr aromatischen Marillen mit der bauchigen Form — von Juli bis August aus der Region rund um Krems. Erkennt man am ‚Wachauer Marille' g.U.-Siegel."
|
||
},
|
||
"nutrition": {
|
||
"portion_g": 320,
|
||
"kcal": 510,
|
||
"protein_g": 14,
|
||
"carbs_g": 78,
|
||
"fat_g": 16,
|
||
"fiber_g": 5,
|
||
"salt_g": 0.9
|
||
},
|
||
"lehrplan": {
|
||
"eh": "Süßspeise als Hauptmahlzeit — in Österreich Tradition (‚Mehlspeise'). Hoher Kohlenhydrat-Anteil, mittel Fett, wenig Eiweiß. Diskussion: ist ‚Süßspeise als Hauptgericht' ein typisches Mitteleuropa-Phänomen?",
|
||
"gw": "Wachauer Marille ist g.U.-geschützt seit 1996. Anbau nur in 6 Gemeinden der Wachau erlaubt. Mikroklima im Donautal — wie funktioniert das?",
|
||
"bu": "Steinobst (Marillen, Pfirsiche, Pflaumen) gedeiht in Mitteleuropa nur in besonderen Lagen. Die Wachau ist eine davon — geschützt durch das Donaubett, sonnenexponiert.",
|
||
"de": "‚Marille' (AT), ‚Aprikose' (DE/CH) — gleiche Frucht, zwei Namen. Welche Wörter funktionieren nur in deiner Region?"
|
||
},
|
||
"fact": "Die Wachauer Marille hat ein eigenes Fest: das Marillenkirtag in Spitz an der Donau, jeden Juli. Drei Tage Marillen-Knödel, Marillenmarmelade, Marillenbrand.",
|
||
"diff_note": "Knödel-Formen braucht Gefühl, sonst läuft die Marille beim Kochen aus"
|
||
}
|
||
} |