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GEOGRAFIE UND WIRTSCHAFTLICHE BILDUNG
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Bildungs- und Lehraufgabe (1. bis 4. Klasse):
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Der Unterrichtsgegenstand Geografie und wirtschaftliche Bildung stellt den mündig handelnden
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Menschen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt sowie dabei relevante räumliche und zeitliche
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Zusammenhänge in den Mittelpunkt. Ein wichtiger Ausgangspunkt der Lehr-/Lernprozesse sind dabei die
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Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler. Im Bewusstsein, dass geografische und ökonomische
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Prozesse sowie ihre Darstellung immer auch gesellschaftlich eingebettet sind, sollen diese für
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Schülerinnen und Schüler als gestaltbar und veränderbar erfahren werden.
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Schülerinnen und Schüler sollen in komplexen Lebenswelten durch Analyse und Reflexion
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zunehmend individuelle Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz entwickeln. Besondere
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Bedeutung hat die Auseinandersetzung mit den Themenfeldern Privathaushalt, Geld und
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Finanzentscheidungen, Produktion und Konsum, Unternehmertum und Arbeitswelt, Staat und
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Gesellschaft, naturräumliche und sozialräumliche Prozesse, Mensch-Umwelt-Beziehungen,
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Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Globalisierung und internationale (Wirtschafts-)
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Beziehungen.
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Im 21. Jahrhundert erfolgt dies vor dem Hintergrund höchst dringlicher und miteinander verwobener
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globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Umweltdegradation, Ressourcenverbrauch sowie Fluchtund Migrationsbewegungen.
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Für positive zukünftige Entwicklungen sind daher innovative Ansätze des Denkens und Handelns,
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insbesondere beim Wirtschaften von allen gefordert. Im Unterricht sollen diese Ansätze erörtert,
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diskutiert, entwickelt und – wo immer möglich – handelnd ausprobiert werden. So soll Bildung für eine
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nachhaltige Entwicklung gestärkt und Lebensqualität gesichert werden.
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Kompetenzorientierter Unterricht ermöglicht die aktive Auseinandersetzung mit zentralen
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geografischen und wirtschaftlichen Inhalten, Konzepten und Methoden in allen Anforderungsbereichen
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(Reproduktion, Transfer, Reflexion und Problemlösung). Junge Menschen sollen befähigt werden, sich in
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der ökonomisch, technologisch und durch Digitalisierung geprägten Welt zu orientieren, eine fachlich
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begründete und ethisch fundierte Meinung zu bilden und diese in demokratischen Prozessen zum
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Ausdruck zu bringen. Sie sollen lernen, altersgemäß an Handlungs- und Entscheidungsprozessen in
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Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt mündig und verantwortungsbewusst mitzuwirken.
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Didaktische Grundsätze (1. bis 4. Klasse):
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Der Unterricht im Unterrichtsgegenstand Geografie und wirtschaftliche Bildung orientiert sich an
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aktuellen Erkenntnissen der wissenschaftlichen Geografie und der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
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Alle Zielsetzungen und Inhalte sollen daher im Wirkungsgefüge „Gesellschaft – Wirtschaft – Politik –
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Umwelt“ bearbeitet werden. Dabei sollen bildungsrelevante Fallbeispiele mit Problembezug auf
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unterschiedlichen Maßstabsebenen (persönlich, lokal, regional, national und global) erarbeitet werden. So
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sollen die Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts durch das Verstehen
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von Zusammenhängen, Anwenden des Gelernten sowie Reflektieren der eigenen Einstellungen,
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Entscheidungen und Handlungen vorbereitet werden. Somit leistet der Unterricht einen besonderen
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Beitrag zum Verständnis der Lernenden, sich als relevanten Teil der Wirtschaft zu begreifen, mit dem
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Wunsch, sich durch selbstbestimmtes Handeln auch aktiv einzubringen.
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Durch unterschiedliche fachliche Zugänge, individuelle Sichtweisen sowie verschiedene Welt- und
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Menschenbilder soll der Mehrperspektivität und Pluralität Rechnung getragen werden. Die
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kontinuierliche regionale Zuordnung der Fallbeispiele unterstützt den Aufbau eines topografischen
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Grundgerüstes. Originale Begegnungen an außerschulischen Lernorten sowie mit externen Expertinnen
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und Experten sind ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts. Medien, insbesondere Geomedien (das
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sind digitale und analoge Medien mit ortsbezogenen Daten), werden zum Erschließen, Produzieren und
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Kommunizieren von geografischen und wirtschaftlichen Inhalten eingesetzt.
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Dieser Lehrplan greift folgende übergreifende Themen auf: Bildungs-, Berufs- und
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Lebensorientierung1, Entrepreneurship Education2, Informatische Bildung4, Interkulturelle Bildung5,
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Medienbildung6, Politische Bildung7, Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung8, Sprachliche
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Bildung und Lesen10, Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung11, Verkehrs- und Mobilitätsbildung12,
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Wirtschafts- Finanz und Verbraucher/innenbildung13
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Schülerinnen und Schüler sollen durch sprachsensible Aufgabenstellungen mit zunehmender
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inhaltlicher und sprachlicher Komplexität befähigt werden, sich, ausgehend von der Alltagssprache, in der
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Fachsprache angemessen und präzise auszudrücken und Lesestrategien anzuwenden, die es ihnen
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ermöglichen, sich Fachwissen zu erschließen.10
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Der Unterricht ist den Werten eines nachhaltigen Lebens, der Demokratie, den Menschenrechten, der
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Chancengerechtigkeit, dem sozialen Ausgleich sowie der Toleranz verpflichtet. 7, 11, 13
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Ein besonderer Fokus auf Bildungs-, Berufs- und Lebensweltorientierung unterstützt die
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Schülerinnen und Schüler bei der Auslotung ihrer Interessen und Fähigkeiten für weiterführende
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Bildungswege.1
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Finanzielle Bildung findet durch Förderung der Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz
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zur Gestaltung der eigenen finanziellen und wirtschaftlichen Lebenslage und zur kompetenten,
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verantwortungsbewussten und mündigen Mitwirkung an wirtschaftlichen Prozessen statt.
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Entrepreneurship Education wird verankert durch die Stärkung der Kreativität, der Eigeninitiative
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und der Erfahrung der Möglichkeit, Wirtschaft und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.2
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Zentrale fachliche Konzepte (1. bis 4. Klasse):
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Folgende zentrale fachliche Konzepte sollen im Unterricht anhand von geeigneten Fallbeispielen
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veranschaulicht und vermittelt werden:
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Gemeinsamkeiten und Unterschiede
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Kinder und Jugendliche erfassen Leben und Wirtschaften über Aspekte des Gemeinsamen und des
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Unterschiedlichen, indem Bezüge zu Bekanntem hergestellt werden. Wahrnehmung und Darstellung
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setzen das Erkennen von Differenzen voraus. Vielfalt (Diversität) und Ungleichheit (Disparität) sind im
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Wirkungsgefüge „Gesellschaft – Wirtschaft – Politik – Umwelt“ erschließbar.
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Veränderung und Wandel
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Menschliches Handeln stößt vielseitige Veränderungsprozesse an, die sich jeweils durch Vernetzung
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und Rückkopplung vollziehen. Wandel hat vielfache Auswirkungen auf die Lebensqualität des Einzelnen
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sowie gesamt auf Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt. Unter dem Überbegriff Globaler Wandel
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werden
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dabei
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unterschiedliche
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Veränderungen
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zusammengefasst,
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etwa
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Klimawandel,
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Ressourcenverknappung,
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Bevölkerungsentwicklung,
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Digitalisierung,
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Globalisierung
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und
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Deglobalisierung. Durch nachhaltige Entwicklung werden Veränderungen im Denken und Handeln
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Einzelner angestoßen und eine Transformation der Gesellschaft(en) ermöglicht. Die Auseinandersetzung
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mit dem Konzept Veränderung und Wandel soll dazu beitragen, ein positives Zukunftsbild zu entwickeln.
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Interessen und Macht
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Menschen, Gruppen und Institutionen haben unterschiedliche, manchmal widersprüchliche
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Interessen. Sie können diese aber nicht in gleichem Ausmaß durchsetzen. Durch unterschiedliche
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Machtverteilung werden ihre Handlungsspielräume erweitert oder eingeschränkt. Dies betrifft
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gesellschaftliche Einschluss- und Ausschlussprozesse, die Beteiligung an Entscheidungen, den Zugang zu
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Ressourcen sowie Verteilungsfragen. So werden beispielsweise politische Entscheidungsprozesse
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transparent und erfahrbar.
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Maßstabsebenen und Raum
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Die meisten Analysen und Darstellungen sozialer, ökonomischer und physischer Sachverhalte haben
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einen bestimmten Maßstab und einen Raumbezug. Dabei sind räumliche Darstellungen von der lokalen
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über die regionale zur globalen Ebene möglich. Unter Raum ist dabei sowohl ein Ausschnitt der
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Erdoberfläche (Containerraum inklusive Lagebeziehungen) zu verstehen als auch die individuelle
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Wahrnehmung von Orten („Raum im Kopf“) und der durch Handlungen gesellschaftlich konstruierte
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Raum („gemachter Raum“). Das bewusste Einsetzen unterschiedlicher Maßstabsebenen und Raumbezüge
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ermöglicht Mehrperspektivität und unterstützt begründete Bewertungen und Handlungen.
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Leistungserstellung und Nachhaltigkeit
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Menschen streben danach, ihre Lebenslage zu gestalten und zu verbessern. Sie tun dies durch
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körperliche und geistige Arbeit, den Einsatz von Technologien und den Rückgriff auf natürliche
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Ressourcen. Dies geschieht in Unternehmen, öffentlichen Institutionen und privaten Haushalten. Neben
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bezahlter Arbeit werden viele Leistungen auch unbezahlt oder auch ehrenamtlich erbracht. Bei der
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Produktivität ist die Perspektive der Nachhaltigkeit bedeutsam. Nachhaltigkeit bedeutet, dass nicht mehr
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Ressourcen verbraucht werden, als sich regenerieren können. Dabei sind neben ökologischen
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Überlegungen auch ökonomische, individuelle und soziale Aspekte in die Maßnahmen zum nachhaltigen
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Leben und Wirtschaften miteinzubeziehen. Der Umgang mit knappen Ressourcen umfasst auch natürliche
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Ressourcen wie etwa Luft, Boden und Wasser. Da diese Ressourcen für die kommenden Generationen
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erhalten und geschützt werden sollen, ist nachhaltiges Leben und Wirtschaften von besonderer
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Bedeutung.
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Kooperation und Konkurrenz
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Das Handeln von Menschen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ist durch Kooperation und
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Konkurrenz
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gekennzeichnet.
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Durch
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Arbeitsteilung
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und
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Spezialisierung
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sind
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alle
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Wirtschaftsteilnehmerinnen und -teilnehmer aufeinander angewiesen. Zusammenarbeit und Wettbewerb,
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Rahmenbedingungen und Wirtschaftsordnungen sowie das Verhältnis von Staat und Markt werden auf
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lokaler, nationaler und globaler Ebene ausgehandelt. Dies geschieht durch Menschen, Gruppen,
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Unternehmen, Organisationen und Staaten mit unterschiedlichen Einflussmöglichkeiten. Kooperation und
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Konkurrenz werden für Schülerinnen und Schüler bereits in alltäglichen Lebenszusammenhängen
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sichtbar.
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Vernetzung und Märkte
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Menschen leben und wirtschaften nicht isoliert, sondern sind durch zahlreiche
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Austauschbeziehungen basierend auf Arbeitsteilung und Spezialisierung vernetzt. Dies geschieht sowohl
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in Marktbeziehungen (etwa Arbeits-, Güter- und Kapitalmärkte) als auch durch marktferne
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wirtschaftliche Aktivitäten (etwa unbezahlte Pflege und Erziehung im Haushalt 8). Marktbeziehungen sind
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durch ein Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage charakterisiert, dadurch entsteht ein Preis.
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Märkte existieren für sämtliche Formen wirtschaftlicher Austauschbeziehungen, ua. für Güter,
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Dienstleistungen, Informationen und Geld. Dabei spielen räumliche Distanzen auch unter veränderter
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wirtschaftlicher und technologischer Vernetzung weiterhin eine bedeutende Rolle. Marktaktivitäten
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können dabei Auswirkungen auch auf andere weit entfernte Orte oder Gesellschaften haben.
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Ökonomische Prinzipien und Entscheidungsfindung
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Wirtschaften bedeutet gegenwärtige und zukünftige Lebensgrundlagen für Menschen zu sichern und
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dafür verantwortungsbewusst Entscheidungen zu treffen. Bei jeder Entscheidung stehen private
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Haushalte, aber auch Unternehmen und die öffentliche Hand vor verschiedenen Handlungsalternativen.
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Wirtschaftliches Denken umfasst das Abwägen von Alternativen und aller ihrer Konsequenzen (für
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Individuen und die gesamte Gesellschaft und Umwelt) einschließlich der Opportunitätskosten, die bei
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jeder Entscheidung anfallen.
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Kompetenzmodell und Kompetenzbereiche (1. bis 4. Klasse):
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Ziel des Unterrichts in Geografie und wirtschaftlicher Bildung ist die Förderung und Entfaltung des
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mündigen und reflektierten jungen Menschen, der im Wirkungsgefüge „Gesellschaft – Wirtschaft –
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Politik – Umwelt“ handlungsfähig ist. Dazu sind fachlich wie fachdidaktisch fundierte Inhalte, Konzepte
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und Methoden notwendig, welche die Entwicklung von Orientierungs-, Urteils- und
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Handlungskompetenz im Sinne nachhaltiger Entwicklung unterstützen.
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Orientierungskompetenz umfasst das Wahrnehmen, Lokalisieren, Verstehen und Analysieren von
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gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen sowie umweltbezogenen Strukturen, Prozessen,
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Kontroversen, Konflikten und deren Darstellungen.
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Urteilskompetenz bezeichnet differenziertes, mehrperspektivisches Reflektieren und Bewerten der
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eigenen und der gesellschaftlichen Handlungsoptionen, Entscheidungen, Handlungen und deren Folgen.
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Handlungskompetenz entwickelt sich auf der Basis individueller Erfahrungen und sozial wie
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individuell konstruierter Einstellungen und Werthaltungen. Der Unterricht ermöglicht deren
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Weiterentwicklung über die gezielte Förderung relevanter Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Aneignung
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von Wissen sowie zur Reflexion fundierten Wissens. Diskutierte und schließlich getroffene
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Entscheidungen sollen kommuniziert, argumentiert und, wenn möglich, aktiv umgesetzt werden.
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Die unterschiedlichen Kompetenzbereiche der einzelnen Klassen verknüpfen diese drei
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Kompetenzen mit der Inhaltsdimension und den zentralen fachlichen Konzepten. Sie integrieren
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Anwendungsbereiche, sind die konkrete Ausprägung der Orientierungs-, Urteils- und
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Handlungskompetenz und bilden die Grundlage für das Lernen.
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Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, Lehrstoff (1. bis 4. Klasse):
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1. Klasse:
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Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 1. Klasse beschreibt Leben und Wirtschaften.
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Darunter fallen folgende Teilbereiche:
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Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften im eigenen Umfeld
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Die Schülerinnen und Schüler können
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– eigene Wünsche und Bedürfnisse formulieren, vergleichen und reflektieren, deren
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Umsetzbarkeit überprüfen und erklären;
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– das
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Produzieren
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und
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Konsumieren
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||
im
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Wirtschaftskreislauf
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sowie
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den
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verantwortungsbewussten Umgang mit Geld (Einnahmen und Ausgaben) anhand von
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||
Fallbeispielen aus dem eigenen Umfeld analysieren;2
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– persönliches Leben beginnend in der Wohn-/Schulortgemeinde auf verschiedenen
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Maßstabsebenen mit Hilfe von Geomedien einordnen und darstellen; 2
|
||
– wesentliche Charakteristika der räumlichen Umwelt erheben, beschreiben und individuell
|
||
bewerten;
|
||
– unterschiedliche Vorstellungen von Lebensqualität erkunden und Lebensstile hinsichtlich
|
||
Nachhaltigkeit reflektieren.11, 12
|
||
Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften in der Welt
|
||
Die Schülerinnen und Schüler können
|
||
– soziale, ökonomische und kulturelle sowie alters- und geschlechtsbedingte Gemeinsamkeiten
|
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und Unterschiede im Zusammenhang mit Arbeiten (einfach nachvollziehbare Produktion in
|
||
Unternehmen), Wohnen und Mobilität in weltweit ausgewählten Fallbeispielen aus Zentren
|
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und Peripherien vergleichen und diese mit Geomedien lokalisieren; 4, 5, 12
|
||
–
|
||
Kriterien zur Bestimmung von Armut und Reichtum beschreiben und auf unterschiedlichen
|
||
räumlichen Maßstabsebenen kritisch vergleichen.7
|
||
Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften im Hinblick auf nachhaltige Ernährung
|
||
Die Schülerinnen und Schüler können
|
||
– ausgehend von individuellen Ernährungsgewohnheiten (land)wirtschaftliche Produktion, deren
|
||
gesellschaftliche, wirtschaftliche und naturräumliche Bedingungen sowie deren Wandel an
|
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weltweit ausgewählten Fallbeispielen verorten und vergleichen;
|
||
– grundlegende Phänomene und Prozesse beschreiben, die für das Verständnis des
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Klimawandels und seiner gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen
|
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wichtig sind;
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– den Einfluss des Klimawandels auf die Erzeugung von ausreichenden und gesunden
|
||
Nahrungsmitteln an Fallbeispielen erörtern.11
|
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Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften unter Beachtung der natürlichen Prozesse
|
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Die Schülerinnen und Schüler können
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– Wechselwirkungen von Naturereignissen, Lebensqualität und Wirtschaften der Menschen
|
||
anhand von Fallbeispielen beschreiben und erörtern;
|
||
– unterschiedliche Betroffenheit von Menschen und Gesellschaften durch Naturgefahren in
|
||
angemessener Sprache bewerten und Möglichkeiten solidarischen Handelns erörtern. 10
|
||
Anwendungsbereiche
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– Materielle und immaterielle Bedürfnisse (ausgehend von der Lebenswelt der Schülerinnen und
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Schüler);
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– Lebensqualität und Nachhaltigkeit;
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– Kommunikation und räumliche Orientierung mit Geomedien;6
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– Produktion und Konsum von Gütern und Dienstleistungen durch Haushalte, Unternehmen und
|
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weitere Wirtschaftsteilnehmer
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– Verantwortungsvoller Umgang mit Geld;
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– Wohnen, Arbeit und Mobilität aus Zentren und Peripherien;12
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– Reichtum und Armut;
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– Grundlagen des Klimawandels;
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– Ernährung, Landwirtschaft, gewerbliche Wirtschaft;
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||
– Umgang mit Naturereignissen und Naturgefahren.
|
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2. Klasse:
|
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Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 2. Klasse beschreibt Nachhaltiges Leben und
|
||
Wirtschaften. Darunter fallen folgende Teilbereiche:
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Kompetenzbereich Nachhaltiger Umgang mit Energie und Ressourcen
|
||
Die Schülerinnen und Schüler können
|
||
– die Nutzung erneuerbarer und nicht erneuerbarer Energieträger vergleichen und aus den
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Blickwinkeln von Klimawandel und Nachhaltigkeit reflektieren;11, 12
|
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– die ungleiche räumliche und gesellschaftliche Verteilung von Ressourcen mit Hilfe von
|
||
(Geo-)Medien beschreiben und deren Nutzung, Wiederverwendung und Entsorgung
|
||
analysieren;6
|
||
– den verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen wie Wasser, Luft oder
|
||
Boden erörtern und im Alltag umsetzen sowie die Bedeutung gesetzlicher
|
||
Rahmenbedingungen anhand von Beispielen beschreiben.11
|
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Kompetenzbereich Vernetztes Wirtschaften zwischen Produktion und Konsum
|
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Die Schülerinnen und Schüler können
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– ausgehend von Berufen und Berufsbildern die Bedeutung und Vielfältigkeit der Arbeitswelt
|
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erkunden und vergleichen sowie deren Entwicklung für die eigene Zukunft einschätzen; 1, 5
|
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– arbeitsteiliges und spezialisiertes Produzieren von Gütern und Anbieten von Dienstleistungen
|
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sowie das freie Treffen von Produktionsentscheidungen durch Haushalte, Unternehmen und
|
||
Staat beschreiben;7, 13
|
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– reflektierte Entscheidungen bei der Nutzung von Bank-, Verkehrs- oder
|
||
Handelsdienstleistungen treffen und diesbezügliche Auswirkungen der Digitalisierung
|
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beschreiben;4, 12, 13
|
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– das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage nach verschiedenen Gütern (einschließlich
|
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Leistungen) auf Märkten (Güter-, Arbeits-, und Kapitalmärkte) sowie deren wesentliche
|
||
Funktionen insbesondere für die Preisbildung charakterisieren;
|
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– einfache Projektideen zur Erzeugung von Gütern oder zur Bereitstellung von Dienstleistungen
|
||
unter Analyse von Angebot, Nachfrage, Ressourceneinsatz, Knappheit und Preisgestaltung
|
||
entwickeln, umsetzen und Auswirkungen reflektieren.2
|
||
Anwendungsbereiche
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– Energieträger in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Klimawandel;
|
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– Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffkreisläufe;
|
||
– Arbeitswelt und Berufsorientierung;
|
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– Sparen und Risiko;
|
||
– Arbeitsteiliges und spezialisiertes nachhaltiges Wirtschaften;
|
||
– Digitalisierung und ihre Folgen;
|
||
– Projektplanung und -durchführung im Rahmen der Entrepreneurship Education2
|
||
– Unternehmerisches Denken und Handeln.
|
||
3. Klasse:
|
||
Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 3. Klasse beschreibt Leben und Wirtschaften in
|
||
Österreich. Darunter fallen folgende Teilbereiche:
|
||
Kompetenzbereich Österreichische Gesellschaftsentwicklung
|
||
Die Schülerinnen und Schüler können
|
||
– aktuelle demografische Strukturen und Prozesse beschreiben und deren mediale Darstellungen
|
||
interpretieren sowie die Bedeutung für die eigene und gesellschaftliche Zukunft erörtern; 10
|
||
– die Auswirkungen von Selbst- und Fremdbildern auf das gesellschaftliche Zusammenleben
|
||
beschreiben und dabei die Bedeutung von biologischem Geschlecht, Gender, Alter, Bildung,
|
||
Einkommen, Wohlstand, Nationalität, Religion oder Kultur hinterfragen. 5, 6, 7
|
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|
||
Kompetenzbereich Bildungswege und Arbeitswelten
|
||
Die Schülerinnen und Schüler können
|
||
– sich über die Berufswelt informieren, unterschiedliche Bildungswege, klassische und
|
||
innovative Berufsbilder sowie selbstständige und unselbstständige Arbeitsmöglichkeiten
|
||
vergleichen und für den persönlichen Lebensweg reflektieren;2, 8
|
||
– unbezahlte und bezahlte Arbeit8, Arbeitslosigkeit, Höhe und Verwendung des Einkommens,
|
||
Sparen, Finanzieren und Versichern, Rechte und Pflichten von Erwerbstätigen und
|
||
Konsumierenden einschließlich Konsumentenschutz beschreiben.1, 13
|
||
Kompetenzbereich Entwicklungen am Wirtschaftsstandort Österreich
|
||
Die Schülerinnen und Schüler können
|
||
– den Wandel von Standortfaktoren und Standortentscheidungen sowie ihre Folgen für die
|
||
weitere Entwicklung Österreichs erörtern;2
|
||
– Industrieregionen, Tourismusregionen, landwirtschaftlich geprägte Regionen und Regionen
|
||
mit anderen wirtschaftlichen Schwerpunkten charakterisieren und verorten;
|
||
– persönliche, gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Folgen der Ansiedelung eines
|
||
Unternehmens in einer Region, ua. neue Anforderungen und Impulse hinsichtlich Infrastruktur
|
||
(bspw. Bildung, öffentlicher Verkehr) sowie demografische und strukturelle Veränderungen
|
||
erkennen;
|
||
– Preise von Gütern und Dienstleistungen vergleichen und die Preisbildung auf Märkten unter
|
||
Berücksichtigung von Angebot und Nachfrage sowie Produktionskosten an einfachen
|
||
Fallbeispielen aus der eigenen Lebensrealität mit Österreichbezug erläutern;
|
||
– die Aufgaben der einzelnen Akteure in der ökosozialen Marktwirtschaft (private Haushalte,
|
||
Unternehmen, Staat, Banken, Oesterreichische Nationalbank, Sozialpartner etc.) und ihr
|
||
Zusammenwirken beschreiben, mögliche Interessenskonflikte und Kooperationen analysieren;
|
||
– die Funktionen von Steuern und Abgaben sowie deren gesellschaftliche und wirtschaftliche
|
||
Bedeutung erörtern;
|
||
– die Bedeutung der österreichischen Unternehmen für die Entwicklung des
|
||
Wirtschaftsstandorts und erforderliche Rahmenbedingungen einschätzen;
|
||
– die Bedeutung von unternehmerischer Innovation für die Entwicklung von Gesellschaft und
|
||
Wirtschaftsstandort analysieren und erklären;
|
||
– die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs anhand von Kenngrößen beschreiben (zB
|
||
Wirtschaftswachstum und BIP, Inflation, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit, alternative
|
||
Wohlstandsindikatoren) und persönliche, gesellschaftliche und ökologische Folgen
|
||
diskutieren;6
|
||
– Gründe, Bedeutung sowie ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Folgen der
|
||
außenwirtschaftlichen Verflechtungen (Import/Export) Österreichs mit der EU und der
|
||
restlichen Welt erläutern.
|
||
Kompetenzbereich Zentren und Peripherien in Österreich
|
||
Die Schülerinnen und Schüler können
|
||
– Zentren und Peripherien Österreichs abgrenzen, in Geomedien verorten und die Relativität
|
||
jeder Abgrenzung erläutern;
|
||
– die Gestaltung von zentralen und peripheren Lebensräumen mit Hilfe von originalen
|
||
Begegnungen und Geomedien vergleichen und deren Lebensqualität individuell bewerten;
|
||
– mit Hilfe von (Geo-)Medien die Raumnutzungen für Wohnen, Arbeit, Verkehr,
|
||
Freizeitaktivitäten und Tourismus vergleichen sowie Lösungsansätze der Raumplanung bei
|
||
Nutzungskonflikten erörtern.4, 12
|
||
Anwendungsbereiche
|
||
– Demographie, gesellschaftliche Diversität und Altersversorgung;
|
||
– Bildungswege und Berufsbilder;
|
||
– Arbeit, Einkommen und Konsumentenschutz;
|
||
– Standortfaktoren und Standortentscheidungen;
|
||
– Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer;
|
||
– Preise und Wettbewerb in der sozialen Marktwirtschaft;
|
||
– Armut, Reichtum und Einkommensverteilung;
|
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www.ris.bka.gv.at
|
||
|
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Bundesrecht konsolidiert
|
||
|
||
– Nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Österreich;
|
||
– Außenwirtschaftliche Verflechtungen Österreichs;
|
||
– Wahrnehmung und Gestaltung von Zentralräumen und Peripherien;
|
||
– Raumnutzungen und Raumplanung.
|
||
4. Klasse:
|
||
Der übergeordnete Kompetenzbereich für die 4. Klasse beschreibt Leben und Wirtschaften in
|
||
einer globalisierten Welt. Darunter fallen folgende Teilbereiche:
|
||
Kompetenzbereich Mensch und Natursysteme
|
||
Die Schülerinnen und Schüler können
|
||
– das Ausmaß des menschlichen Einflusses auf Natursysteme anhand von Beispielen wie
|
||
Einbringung von Schadstoffen, Land- und Ressourcennutzung (auch verknüpft mit eigenen
|
||
Beobachtungen) beschreiben;2, 11
|
||
– Folgen der Überschreitung von Belastungsgrenzen der Erde, des Klimawandels oder des
|
||
Artensterbens auf das Leben und Wirtschaften erörtern;11
|
||
– über das sich wandelnde Verhältnis zwischen Mensch und Natur reflektieren, bereits etablierte
|
||
Maßnahmen und Konzepte zum nachhaltigen Leben und Wirtschaften analysieren und eigene
|
||
Ideen für nachhaltige Handlungen entwickeln.6, 11
|
||
Kompetenzbereich Europa und europäische Integration
|
||
Die Schülerinnen und Schüler können
|
||
– unterschiedliche Gliederungen, Wahrnehmungen und Darstellungen von Europa und der
|
||
Europäischen Union in ihrer Vielfalt beschreiben, in (Geo-)Medien analysieren und dazu
|
||
kritisch Stellung beziehen;5, 7
|
||
– die Bedeutung gemeinsamer Werte wie Friedenserhaltung, Demokratie oder Freiheit
|
||
begründen und zentrale Themen der EU wie die vier Grundfreiheiten (Waren, Personen,
|
||
Kapital und Dienstleistungen), den Euro, Bildungskooperationen, Qualitätsstandards,
|
||
Verbraucherschutz oder Regionalentwicklung im Hinblick auf das eigene Leben reflektieren; 7
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– Chancen und Herausforderungen der europäischen Integration sowie die Notwendigkeit und
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Schwierigkeit von gemeinsamen Problemlösungen auf europäischer Ebene in einer
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globalisierten Welt erörtern.6, 7, 10
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Kompetenzbereich Entwicklungen in einer globalisierten Welt
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Die Schülerinnen und Schüler können
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– Verteilung der Bevölkerung und unterschiedliche Bevölkerungsdynamik aus einer globalen
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Perspektive analysieren und mögliche Konsequenzen erörtern;
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– Entwicklung, Bedeutung und Verteilung von Städten, Ballungsräumen und Peripherien mit
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(Geo-)Medien beschreiben und vergleichen;6
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– Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit sowie den Wandel der Machtverhältnisse
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zwischen Staaten, Bündnissen, NGOs, Konzernen, internationalen Organisationen und
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Bewegungen untersuchen und darstellen;7
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– Elemente, Anforderungen und Herausforderungen nachhaltiger wirtschaftlicher Aktivitäten
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und Beziehungen in der globalisierten Welt diskutieren zB vor dem Hintergrund von
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Klimawandel, Ressourcenknappheit, Armut und Wohlstand, Flucht und Migration beschreiben
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und Handlungsstrategien verschiedener Akteure diskutieren.
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Kompetenzbereich Das eigene Ich in einer vernetzten Welt
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Die Schülerinnen und Schüler können
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– eigene Zukunftsvorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf individuelle
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Entwicklungsmöglichkeiten, finanzielle Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten,
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Lebensqualität und gemeinsame Herausforderungen benennen, vergleichen und reflektieren
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sowie politische Prozesse mitgestalten.2, 7, 13
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Anwendungsbereiche
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– Mensch-Umweltverhältnis im Anthropozän;
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– Belastungsgrenzen der Erde;
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– Werte und zentrale Themen der EU;
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– Europäische Integration einschließlich gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen;
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www.ris.bka.gv.at
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Bundesrecht konsolidiert
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– Globale Bevölkerungsdynamik, Urbanisierung;
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– Wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel durch Globalisierung und Deglobalisierung;
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– Gemeinsame Herausforderungen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt;12
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– Eigene Chancen und Perspektiven in einer globalisierten Welt.
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1
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Bildungs-, Berufs- und
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Lebensorientierung
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4
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Informatische Bildung
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7
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Politische Bildung
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2
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Entrepreneurship Education
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3
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Gesundheitsförderung
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5
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6
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Interkulturelle Bildung
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Medienbildung
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Reflexive Geschlechterpädagogik 9Sexualpädagogik
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und Gleichstellung
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10
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Sprachliche Bildung und Lesen 11Umweltbildung für nachhaltige 12Verkehrs- und Mobilitätsbildung
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Entwicklung
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13
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Wirtschafts-, Finanz- und
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Verbraucher/innenbildung
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8
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