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* ab – die Platzhalter tauschen sich dann automatisch aus.
*/
require_once __DIR__ . '/../php/config/app.php';
$bp = BASE_PATH;
define('BUCH_SIM', 'fluss');
require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
?>
'modul-fluss',
'🎮 Simulation starten' => 'fluss',
'Glossar' => 'glossar?module=fluss',
'Lehrplan' => 'lehrplan?module=fluss',
]) ?>
FLUSS · KAPITEL-START
Geografie und wirtschaftliche Bildung · Sek I
= buchKapIcon('🌊') ?> Der Fluss und das Hochwasser
Warum tritt ein Fluss über das Ufer?
Und wie schützen wir die Menschen am Fluss?
= buchBild('opener-rhein-panorama',
'Der Alpenrhein zwischen seinen Dämmen, von einer Brücke aus.',
'Das ist der Rhein in Vorarlberg. Links und rechts sind hohe Dämme. Sie schützen die Menschen im Rheintal.') ?>
Darum geht es in diesem Heft:
Du passt 100 Jahre lang auf einen Fluss auf.
Der Fluss verändert seinen Weg.
Manchmal gibt es Hochwasser.
Du lernst: Wie entsteht Hochwasser?
Du lernst: Was macht ein Damm?
Du lernst: Warum braucht der Fluss Platz?
Und du lernst: Wo darf man am Fluss bauen?
🎮 So arbeitest du mit der Simulation:
Du siehst einen Fluss von oben.
Der Fluss wandert jedes Jahr ein bisschen.
Rechts sind deine Werkzeuge: Damm, Feld, Siedlung, Wald.
Links siehst du fünf Anzeigen.
Zum Beispiel: Wie geht es der Natur?
Der ℹ-Knopf zeigt dir die Anleitung.
Mit dem 🔍-Werkzeug kannst du jedes Feld ansehen.
= buchBild('historisch-hochwasser',
'Ein altes Foto von einem Hochwasser in Vorarlberg.',
'Ein altes Foto: Hochwasser im Rheintal. Früher stand das Wasser oft in den Dörfern.', true) ?>
Warum treten Flüsse über die Ufer – und was schützt uns
besser: höhere Dämme oder mehr Raum für den Fluss?
= buchBild('opener-rhein-panorama',
'Der Alpenrhein zwischen seinen Dämmen, fotografiert von einer Rheinbrücke (z. B. Hard–Fußach oder Höchst) oder vom Damm aus, flussauf mit sichtbarem Vorland.',
'Der Alpenrhein bei Hard (Vorarlberg): ein Fluss im Korsett. Die Dämme schützen das dicht besiedelte Rheintal – seit über 100 Jahren.') ?>
Darum geht es in diesem Kapitel:
Zuerst lernst du, wie = g('ueberflutung', 'Hochwasser') ?> entsteht: durch
Starkregen, durch das = g('einzugsgebiet', 'Einzugsgebiet') ?> und durch
Böden, die kein Wasser mehr aufnehmen. Dann geht es um technischen
= g('hochwasserschutz', 'Hochwasserschutz') ?> – was er kann und wo er an
seine Grenzen stößt. Danach zeigen wir den zweiten Weg: dem Fluss wieder
Platz geben (= g('retention', 'Retention') ?> und
= g('renaturierung', 'Renaturierung') ?>). Zum Schluss geht es ums Bauen:
Wer klug plant, baut nicht dorthin, wo das Wasser hin will. Unser Beispiel
liegt direkt vor der Haustür: der Alpenrhein und das Jahrhundertprojekt
Rhesi.
AT · GW 1.4 & 1.11/1.12
AT · GW 4.1 & 4.2
AT · BiU: Ökosystem Fluss & Aue
DE · BW: Hochwasser (Jg. 5/6)
DE · DGfG F2 & B1
CH · LP21 RZG.1.3 & NT.9.3
LI · LiLe: Lebensraum Rhein
🎮 So arbeitest du mit der Simulation:
Du bist 100 Jahre lang für einen Flussabschnitt verantwortlich. Der Fluss
= g('maeander', 'mäandriert') ?>: Er verlagert sein Bett jedes Jahr ein
Stück – plane voraus! Links laufen fünf Kennzahlen mit (Bevölkerung, Nahrung,
Biodiversität, Hochwasserschutz, Wirtschaft), rechts wählst du Werkzeuge:
🛡️ Deich · 🌾 Feld · 🏘️ Siedlung · 🌳 Wald · 🧨 Abriss · 📏 Begradigen.
Das Wetter wechselt alle drei Jahre zwischen ☀️ Dürre und ⛈️ Starkregen.
Drei Stufen: 🟢 Lernen (60 Mio Startbudget) · 🟡 Üben (40 Mio) ·
🔴 Profi (25 Mio, häufigere Extremereignisse). Der ℹ-Knopf öffnet die
Anleitung, das 🔍-Werkzeug erklärt jedes Feld, und der 📋 Ereignis-Stapel
sammelt alles, was passiert – viele Meldungen sind anklickbar und erklären
das Warum dahinter.
= buchBild('historisch-hochwasser',
'Scan eines alten Fotos: Hochwasser im Rheintal oder in Vorarlberg (Familienalbum, Gemeindearchiv o. Ä.) – alternativ eine historische Hochwassermarke an einer Hausmauer.',
'Bevor der Rhein reguliert wurde, stand das Wasser regelmäßig in den Dörfern des Rheintals. (Archivbild)', true) ?>
💡 Verlaufsvorschlag (Doppelstunde):
(1) Einstieg 10′ – Opener-Foto + Leitfrage; Vorwissen: „Wer hat schon
einmal ein Hochwasser erlebt oder in den Nachrichten gesehen?" (Ahrtal 2021
und September 2024 sind vielen präsent.)
(2) Erarbeitung I 15′ – Seiten 1–2 gemeinsam (Hochwasserentstehung,
technischer Schutz und seine Grenzen).
(3) Simulation 30′ – Stufe 🟢 Lernen, Auftrag: 100 Jahre durchhalten
und alle drei Ziele erreichen (Biodiversität > 60, Wirtschaft > 50,
keine Flut-Verluste).
(4) Auswertung 15′ – Lehrer-Cockpit → Live bzw. Ergebnisse: Wer hat
Siedlungen an den Fluss gebaut und verloren? Die Reflexionsantworten der
Schüler:innen erscheinen unter „Ergebnisse".
(5) Vertiefung 20′ – Seiten 3–5 (Raum für den Fluss, Alpenrhein/Rhesi,
Raumplanung), dann Stufe 🔴 Profi als Hausübung oder Folgestunde.
Lokalbezug: Das Museum Rheinschauen am Rheindamm in Lustenau
(Internationale Rheinregulierung) eignet sich als Lehrausgang direkt zu
diesem Kapitel. Für den inklusiven Unterricht gibt es das Kapitel in
Leichter Sprache.
SEITE 1 · WIE HOCHWASSER ENTSTEHT
1 · Wie entsteht Hochwasser?
Regen fällt auf Berge und Wiesen.
Das Wasser fließt in Bäche.
Die Bäche fließen in den Fluss.
Das ganze Gebiet nennt man: Einzugs-Gebiet.
Manchmal regnet es sehr stark und sehr lange.
Dann kommt zu viel Wasser in den Fluss.
Der Fluss passt nicht mehr in sein Bett.
Das Wasser steigt über das Ufer.
Das ist ein Hochwasser.
Der Boden kann Wasser aufsaugen. Wie ein Schwamm.
Aber Straßen und Parkplätze können das nicht.
Dort läuft der Regen sofort in den Fluss.
Darum werden Hochwasser heute oft größer.
= buchBild('pegel-hochwassermarke',
'Eine Mess-Latte am Fluss oder eine Hochwasser-Marke an einer Mauer.',
'So misst man den Fluss: Die Latte zeigt, wie hoch das Wasser steht. Das nennt man Pegel.') ?>
📊 Echte Zahlen:
Die Luft wird wärmer. Warme Luft kann mehr Wasser halten.
Darum regnet es heute stärker als früher.
Forscher:innen haben es gemessen:
Ein starker Regen bringt heute mehr Wasser als vor 60 Jahren.
🎮 In der Simulation:
Oben siehst du das Wetter.
Es wechselt alle 3 Jahre.
Bei ⛈️ Starkregen steigt das Wasser am Fluss.
Nimm das 🔍-Werkzeug.
Klicke auf ein Feld: Du siehst, ob es dort gefährlich ist.
✏️ Aufgabe:
- Schau auf das Wetter in der Simulation.
Warte auf ⛈️ Starkregen.
Was passiert am Fluss?
1 · Vom Regentropfen zur Flutwelle
Jeder Fluss sammelt das Wasser einer ganzen Landschaft. Der ganze
Bereich, aus dem Regen und Schmelzwasser in denselben Fluss laufen, heißt
= g('einzugsgebiet', 'Einzugsgebiet') ?>. Ob gerade viel oder wenig
Wasser unterwegs ist, zeigt der = g('pegel', 'Pegel') ?>. Das ist
eine Messstelle am Ufer. Sie misst Tag und Nacht, wie hoch das Wasser
steht. Steigt der Pegel über bestimmte Marken, geben die Behörden eine
Warnung heraus.
= g('ueberflutung', 'Hochwasser') ?> entsteht, wenn mehr Wasser
ankommt, als das Flussbett fassen kann. Dafür müssen meist drei Dinge
zusammenkommen. Erstens: viel Regen oder Schneeschmelze auf einmal.
Zweitens: Der Boden kann kein Wasser mehr aufnehmen – etwa weil er
schon voll Wasser, gefroren oder mit Beton zugebaut ist. Drittens:
Das Wasser fließt zu schnell ab. Ein gerade gemachter Fluss schiebt die
Flutwelle rascher talwärts. Dort trifft sie auf das Wasser der
Nebenflüsse, und alles staut sich.
Der = g('klimawandel', 'Klimawandel') ?> verschärft die erste
Zutat: Pro Grad Erwärmung kann Luft rund 7 % mehr Wasserdampf halten –
Starkregen wird dadurch kräftiger.
= buchBild('pegel-hochwassermarke',
'Pegelmesslatte oder Pegelhaus an einem Fluss (z. B. Dornbirner Ach, Bregenzerach oder Rhein) – alternativ eine historische Hochwassermarke an einer Hausmauer.',
'Der Pegel ist das Fieberthermometer des Flusses: Steigt er über bestimmte Marken, werden Warnstufen ausgelöst.') ?>
📊 Echte Zahlen: GeoSphere Austria hat
Messreihen seit 1900 ausgewertet: Ein durchschnittlicher Starkregen
brachte 2003 – 2023 um 15 % mehr Wasser als 1950 – 1970. Physikalischer
Grund: +7 % Wasserdampf pro Grad Erwärmung. [1]
Merke: Hochwasser ist ein natürliches
Ereignis – zur Katastrophe wird es erst dort, wo Menschen und Gebäude
im Weg des Wassers stehen.
🎮 In der Simulation: Das Wetter wechselt alle
drei Jahre zwischen ☀️ Dürre, 🌤️ Trocken, ⛅ Normal, 🌧️ Regen und
⛈️ Starkregen. In Regenjahren steigt rund um den Fluss die Flut-Intensität –
du siehst sie als blauen Schimmer auf den Feldern. Der Fluss selbst
= g('maeander', 'mäandriert') ?>: Bis zu zwei Stellen verlagern sich pro
Jahr, solange du ihn nicht befestigst. Mit dem 🔍-Werkzeug prüfst du jedes
Feld: Feuchtigkeit, Ertrag – und wie gefährdet es ist.
💡 Didaktischer Hinweis: Typische
Fehlvorstellung: „Der Fluss ist schuld." Arbeiten Sie die Systemsicht heraus.
Hochwasser ist die normale Reaktion des Einzugsgebiets auf viel Niederschlag.
Das Risiko entsteht erst durch unsere Nutzung. Stolperstein in der Simulation:
Manche Schüler:innen deuten den 3-Jahres-Wetterrhythmus als „Klima". Das ist
eine gute Gelegenheit, Wetter (kurzfristig, Zufall) und Klima (langfristiger
Trend, Kasten links) zu trennen. Mathematik-Anschluss: Lassen Sie die
Pegelstände als Zeitreihe in den Verlaufsgraphen unten in der Simulation
lesen.
SEITE 2 · TECHNISCHER SCHUTZ
2 · Dämme und Mauern
Menschen bauen seit langer Zeit Dämme.
Ein Damm ist ein hoher Wall am Ufer.
Er hält das Wasser vom Dorf fern.
Es gibt auch Schutz-Mauern und Rückhalte-Becken.
Ein Rückhalte-Becken ist wie eine große leere Wanne.
Bei Hochwasser fängt die Wanne das Wasser.
Aber Achtung:
Ein Damm kann brechen.
Oder das Wasser steigt höher als der Damm.
Ein Damm schützt also nicht immer.
Das nennt man: Rest-Risiko.
= buchBild('damm-radweg',
'Ein Damm am Fluss mit Weg oben drauf.',
'Auf dem Rhein-Damm kann man Rad fahren. Der Damm schützt die Häuser dahinter. Sie liegen tiefer als der Fluss!') ?>
📊 Echte Zahlen:
Im September 2024 gab es in Nieder-Österreich ein großes Hochwasser.
In Hofstetten-Grünau gab es ein neues Rückhalte-Becken.
Das Becken wurde fast ganz voll.
Es hat das Dorf geschützt.
🎮 In der Simulation:
Ein 🛡️ Deich kostet 8 Millionen.
Er schützt die Felder daneben.
Aber bei langem Hochwasser kann der Deich brechen.
Dann kommt die Meldung: „Ein Deich wurde weggespült!"
✏️ Aufgabe:
- Baue einen Deich neben eine Siedlung.
Warte auf Starkregen.
Hält der Deich?
2 · Technischer Hochwasserschutz – und seine Grenzen
Die klassische Antwort auf Hochwasser ist Technik. Dämme und
Deiche sind hohe Wälle am Ufer. Sie halten das Wasser im Bett.
Schutzmauern schützen die Ortskerne. Ein
= g('rueckhaltebecken', 'Rückhaltebecken') ?> ist wie eine große
leere Wanne oben im Tal. Bei Hochwasser fängt es die Flutwelle auf, bevor
sie die Dörfer erreicht. Später lässt es das Wasser langsam wieder ab.
Dieser = g('hochwasserschutz', 'Hochwasserschutz') ?> hat viele Talböden
überhaupt erst bewohnbar gemacht.
Aber Technik hat Grenzen. Erstens: Jeder Damm ist nur für ein
bestimmtes Hochwasser gebaut. Kommt ein größeres, läuft das Wasser oben
drüber oder der Damm bricht. Ein Rest an Gefahr bleibt also immer. Das
nennt man = g('restrisiko', 'Restrisiko') ?>. Zweitens:
Was der Damm hier zurückhält, kommt flussabwärts umso stärker an. Der
Schutz kann das Problem also nur verschieben. Drittens:
Hinter Dämmen fühlen sich die Menschen sicher. Sie bauen immer näher ans
Wasser. Wenn der Damm dann doch versagt, ist der Schaden größer als je
zuvor.
Der stärkste Eingriff ist die
= g('flussbegradigung', 'Flussbegradigung') ?>: Man macht den Fluss
gerade. Das bringt neues Bauland, und das Wasser fließt schneller ab. Der
Preis dafür ist hoch. Das = g('grundwasser', 'Grundwasser') ?> sinkt, die Umgebung trocknet aus,
und die Flutwelle erreicht die Dörfer flussabwärts noch schneller.
= buchBild('damm-radweg',
'Rheindamm (oder anderer Flussdamm) mit Weg auf der Krone – ideal mit Blick auf Häuser, die tiefer liegen als das Flussvorland.',
'Alltag auf dem Damm: Radweg oben, Wohngebiet unten. Viele Rheintal-Gemeinden liegen tiefer als der Flussspiegel bei Hochwasser.') ?>
📊 Echte Zahlen: Beim Hochwasser im
September 2024 füllte sich das neue Rückhaltebecken in Hofstetten-Grünau
(NÖ) fast bis zum Rand: 20.000 m³ Fassungsvermögen, Kosten rund
6,8 Mio. € – es bewahrte den Ort vor schweren Schäden.
[7]
🎮 In der Simulation: Der 🛡️ Deich
(8 Mio) schützt alle direkt angrenzenden Felder – auch diagonal. Wandert
der Fluss gegen einen Deich, kommt die Meldung „Ein Deich hält dem Wasser
stand!". Aber Vorsicht: Bei anhaltender Flut kann ein Deich weggespült
werden. 📏 Begradigen (15 Mio) fixiert den Fluss und bringt Bauland –
die Hochwasserschutz-Anzeige steigt, doch das Ufer trocknet aus, Bäume in der
Nähe sterben und die Biodiversität fällt. Genau der Zielkonflikt dieser
Seite.
✏️ Aufgaben:
- ANenne je zwei Stärken und zwei
Grenzen von Dämmen.
- BBaue in der Simulation eine
Siedlung nahe am Fluss und schütze sie mit Deichen. Beobachte 20 Jahre:
Welche Meldungen kommen? Rechne mit: Drei Deiche kosten
3 · 8 = 24 Mio – was hättest du stattdessen bauen können?
- C„Ein Deich ist ein Versprechen,
das man für immer halten muss." Nimm Stellung: Wer muss das Versprechen
halten, was kostet es, und was passiert, wenn es gebrochen wird?
💡 Erwartungshorizont (Auswahl):
A: Stärken – schützt sofort und lokal, macht Talböden nutzbar; Grenzen –
Bemessungsgrenze/Restrisiko, Verlagerung flussabwärts, Unterhalt, trügerische
Sicherheit. C: zielt auf Dauerhaftigkeit (Instandhaltung über Generationen,
öffentliche Kosten) und den Damm-Paradox-Effekt (mehr Bebauung hinter dem
Damm → höheres Schadenspotenzial). Stolperstein „Deich-Ring": Manche
Schüler:innen mauern alles ein – Budget leer, Biodiversität im Keller,
Ziel verfehlt. Das ist gewollt: Lassen Sie die 📋 Ereignis-Meldungen
anklicken, die Info-Texte dahinter erklären Deichbruch und Begradigung
fachlich.
SEITE 3 · RAUM FÜR DEN FLUSS
3 · Der Fluss braucht Platz
Es gibt noch einen zweiten Weg.
Man gibt dem Fluss mehr Platz.
Neben dem Fluss liegen flache Wiesen und Wälder.
Das nennt man: Au.
Bei Hochwasser darf das Wasser in die Au.
Die Au ist wie ein Schwamm.
Sie hält das Wasser fest.
Später gibt sie es langsam wieder ab.
Früher haben Menschen viele Flüsse gerade gemacht.
Heute baut man das oft wieder zurück.
Der Fluss bekommt seine Kurven wieder.
Das nennt man: Renaturierung.
Dann kommen auch die Tiere zurück.
= buchBild('aue-alter-rhein',
'Ein Alt-Arm oder Au-Wald am Wasser.',
'Der Alte Rhein bei Gaißau: Früher floss hier der ganze Rhein. Heute ist es ein ruhiges Paradies für Tiere.') ?>
📊 Echte Zahlen:
Viele Flüsse in Österreich sind nicht mehr natürlich.
Von 100 Fluss-Stücken sind ungefähr 60 in keinem guten Zustand.
Aber: 300 Kilometer Fluss wurden schon repariert.
🎮 In der Simulation:
Pflanze 🌳 Wald am Ufer. Das kostet 6 Millionen.
Der Wald hilft der Natur und hält Wasser fest.
Schau auf die Tier-Liste links.
Je besser die Natur, desto mehr Tiere kommen.
Zuerst kommt der Feld-Hase. Ganz am Ende kommt der Storch.
✏️ Aufgabe:
- Pflanze 5 Wälder am Fluss.
Warte ein paar Jahre.
Welche neuen Tiere kommen?
3 · Dem Fluss Raum geben: Retention, Auen, Renaturierung
Die zweite Antwort auf Hochwasser ist keine Mauer, sondern Fläche.
Neben dem Fluss liegen oft flache Wälder und Wiesen. Man nennt sie
= g('aue', 'Auen') ?>. Bei Hochwasser laufen sie voll wie ein
Schwamm. Sie halten das Wasser zurück und geben es später langsam wieder
ab. Dadurch wird die Flutwelle niedriger und langsamer. Diesen Effekt
nennt man = g('retention', 'Retention') ?> – das bedeutet
„zurückhalten". In manchen Gebieten plant man das mit Absicht: In einem
= g('ueberschwemmungsgebiet', 'Überschwemmungsgebiet') ?> darf das
Wasser hin, damit es woanders nicht hinkommt.
Die = g('renaturierung', 'Renaturierung') ?> geht noch einen Schritt
weiter. Ein gerade gemachter Fluss bekommt seine Kurven zurück. Harte
Ufer aus Beton werden wieder geöffnet, und die Pflanzen am Ufer
(= g('ufervegetation', 'Ufervegetation') ?>) dürfen wieder wachsen.
Davon profitiert das ganze = g('oekosystem', 'Ökosystem') ?>. Fische
finden Plätze zum Laichen, Vögel finden Plätze zum Brüten. Die Vielfalt
an Tieren und Pflanzen (= g('biodiversitaet', 'Biodiversität') ?>)
steigt. Und der Boden speichert wieder mehr Grundwasser – das hilft in
trockenen Sommern.
Moderne Schutzkonzepte kombinieren beides: Dämme dort, wo Menschen
wohnen – Raum für den Fluss dazwischen.
= buchBild('aue-alter-rhein',
'Altarm oder Auwald: Alter Rhein bei Gaißau/Höchst, Naturschutzgebiet Rheindelta oder eine Au an der Bregenzerach.',
'Der Alte Rhein bei Gaißau: Bis 1900 Hauptlauf des Alpenrheins, heute Altarm und wertvoller Lebensraum – Retention und Naturschutz in einem.') ?>
📊 Echte Zahlen: Rund 60 % der
österreichischen Fließgewässer-Abschnitte sind nicht in gutem
ökologischem Zustand – vor allem wegen Verbauung und Begradigung.
Mit Bundesförderung wurden bereits 300 Flusskilometer
renaturiert. [8]
Merke: Retention heißt zurückhalten:
Jeder Quadratmeter Au, der volllaufen darf, senkt die Flutwelle für
alle, die flussabwärts wohnen.
🎮 In der Simulation: 🌳 Wald (6 Mio)
stärkt Retention und Biodiversität am Ufer. Hast du den Fluss begradigt,
kannst du das mit 🧨 Abriss auf der begradigten Stelle rückgängig
machen – die Meldung „Begradigung aufgelöst – der Fluss darf wieder wandern"
schaltet den Erfolg 🦋 Renaturiert frei. Das Tierarten-Panel links
zeigt deinen Fortschritt: Je höher die Biodiversität, desto seltenere Arten
siedeln sich an – der 🐇 Feldhase kommt früh, der 🕊️ Weißstorch erst kurz
vor dem Maximum. Ziel der Simulation: Biodiversität über 60 halten.
✏️ Aufgaben:
- AErkläre mit dem Schwamm-Vergleich,
was eine Au bei Hochwasser leistet.
- BExperiment in der Simulation:
Begradige den Fluss an einer Stelle und beobachte 10 Jahre die
Biodiversitäts-Kurve im Graphen unten. Löse die Begradigung dann per
Abriss wieder auf. Beschreibe die Kurve vorher – nachher.
- C„Dem Fluss Raum geben schützt
besser als jeder Damm." Stimmt das immer? Begründe mit einem Beispiel,
wo es funktioniert, und einem, wo es nicht reicht.
💡 Didaktischer Hinweis: Retention ist
der Kernbegriff des Kapitels – der Schwamm-Vergleich trägt weit, auch für
die Leichte-Sprache-Gruppe. Das Tierarten-Panel ist bewusst als sichtbares
Feedback gebaut: Arten verschwinden erst mit Verzögerung wieder
(Hysterese) – das können Sie als Analogie zu realen Ökosystemen nutzen
(Lebensräume erholen sich langsamer, als sie zerstört werden).
Fächerbrücke zu Biologie und Umweltbildung: Ökosystem Fluss und Aue.
Erwartungshorizont C: Raum wirkt präventiv und großflächig, braucht aber
Platz, den es in engen Tälern (Ahrtal!) oder dicht bebauten Gebieten nicht
gibt – dort bleibt nur die Kombination mit Technik.
SEITE 4 · FALLBEISPIEL ALPENRHEIN
4 · Der Rhein in Vorarlberg
Der Rhein war früher ein wilder Fluss.
Er hat das Rheintal oft überschwemmt.
Sehr schlimm war es in den Jahren 1888 und 1890.
Danach haben Österreich und die Schweiz einen Vertrag gemacht.
Das war im Jahr 1892.
Sie haben den Rhein zusammen gerade gemacht.
Sie haben hohe Dämme gebaut.
Seitdem ist das Rheintal viel sicherer.
Aber heute reicht das nicht mehr.
Der Regen wird stärker.
Darum gibt es ein neues Projekt: Rhesi.
Der Rhein bekommt mehr Platz zwischen den Dämmen.
Der Bau dauert ungefähr 20 Jahre.
Das Projekt schützt 300.000 Menschen.
= buchBild('rhesi-rheinvorland',
'Der Rhein-Damm bei Lustenau oder eine Rhesi-Info-Tafel.',
'Hier am Rhein wird bald gebaut: Das Projekt Rhesi gibt dem Fluss mehr Platz.') ?>
📊 Echte Zahlen:
Im Jahr 2021 gab es in Deutschland eine Flut-Katastrophe.
Im Ahr-Tal sind 135 Menschen gestorben.
So etwas soll am Rhein nie passieren.
Darum baut man das Projekt Rhesi.
🎮 In der Simulation:
Probiere die Stufe 🔴 Profi.
Dort gibt es öfter Starkregen.
Und du hast weniger Geld.
So schwer ist echte Fluss-Planung.
✏️ Aufgabe:
- Du arbeitest 100 Jahre mit deinem Fluss.
Auch am Rhein bauen Menschen sehr lange.
Frage zu Hause: Wer erinnert sich an ein Hochwasser?
4 · Fallbeispiel Alpenrhein: 130 Jahre Flussbau vor der Haustür
Der Alpenrhein galt einmal als „größter Wildbach Europas". Nach den
schweren Überschwemmungen von 1888 und 1890 schlossen Österreich
und die Schweiz 1892 einen Vertrag. So einen Vertrag zwischen zwei
Ländern nennt man = g('staatsvertrag', 'Staatsvertrag') ?>. Die beiden Länder machten den Rhein
gemeinsam gerade. Dafür stachen sie an zwei Stellen einen neuen, geraden
Kanal durch eine Flussschleife – bei Fußach 1900 (−7 km) und bei
Diepoldsau 1923 (−3 km). Das kürzte den Fluss um rund zehn
Kilometer. So fließt das Wasser schneller ab, und weniger Steine und Sand
(das nennt man = g('geschiebe', 'Geschiebe') ?>) bleiben liegen. [3] Der
„Alte Rhein" bei Gaißau von Seite 3 ist der abgeschnittene alte Flusslauf.
Erst diese = g('flussbegradigung', 'Regulierung') ?> machte aus dem
Rheintal den dicht besiedelten Wirtschaftsraum, der es heute ist.
Doch die alten Dämme schaffen nur 3.100 m³/s Wasser pro Sekunde.
Das ist zu wenig für die starken Hochwasser, mit denen man heute rechnet.
Das Jahrhundertprojekt Rhesi („Rhein – Erholung und Sicherheit")
erhöht diese Menge auf 4.300 m³/s – also um
4.300 − 3.100 = 1.200 m³/s mehr. [4] Der Trick
dabei: Man baut die Dämme nicht höher, sondern gibt dem Fluss mehr
Platz. Auf 26 km zwischen der Illmündung und dem Bodensee wird er
breiter gemacht, mit naturnahen Zonen bis zu 380 m Breite. Damit steckt in
einem Projekt beides: der Damm von Seite 2 und der Raum für den Fluss von
Seite 3. [5, 6]
Warum dieser ganze Aufwand? Das Ahrtal in Deutschland hat es
2021 gezeigt. Dort fielen 100 bis 150 Liter Regen pro Quadratmeter in nur
24 Stunden. Aus einem kleinen Fluss wurde eine Katastrophe: allein im
Ahrtal starben 135 Menschen, und in ganz Deutschland entstand ein Schaden
von über 40 Mrd. €. [2] Bricht am Alpenrhein ein
Damm, trifft es eine der am dichtesten besiedelten Regionen der ganzen
Alpen.
= buchBild('rhesi-rheinvorland',
'Rheindamm/Rheinvorland bei Lustenau oder Koblach – ideal mit Rhesi-Infotafel, Baustelle oder dem Museum Rheinschauen im Bild.',
'Baustelle Jahrhundertprojekt: Auf 26 Kilometern bekommt der Alpenrhein mehr Raum. Bauzeit: rund 20 Jahre.') ?>
📊 Projekt Rhesi in Zahlen:
26 km Flussstrecke · Abfluss 3.100 → 4.300 m³/s ·
schützt über 300.000 Menschen · Kosten rund 2,1 Mrd. €
(Österreich: 1,1 Mrd. €) · 4. Staatsvertrag, unterzeichnet am
17. Mai 2024 · Bauzeit ca. 20 Jahre.
[4, 5, 6]
Merke: Hochwasserschutz ist ein
Generationenprojekt: Zwischen dem ersten Rhein-Staatsvertrag (1892) und
dem geplanten Rhesi-Abschluss liegen rund 150 Jahre – und vier
Staatsverträge.
🎮 In der Simulation: Die Stufe
🔴 Profi ist dein Rheintal-Szenario: Extremereignisse kommen mehr als
doppelt so oft wie auf Stufe Lernen, das Startbudget ist mit 25 Mio knapp –
du musst priorisieren wie eine echte Wasserbau-Verwaltung. Und die
100 Simulationsjahre sind realistisch: Auch am Alpenrhein denkt man in
Jahrzehnten, nicht in Jahren.
💡 Didaktischer Hinweis & Lokalbezug:
Diskussionsimpuls: „Warum baut man nicht einfach die Dämme höher?" –
erwartbare Antworten aus Seite 2 (Restrisiko, Versagensfolgen steigen mit
der Dammhöhe) und Seite 3 (Aufweitung bringt zusätzlich Ökologie und
Naherholung). Exkursionstipp: Museum Rheinschauen am Damm in Lustenau; viele
Schüler:innen kennen Rheinvorland und Dämme vom Radfahren – lassen Sie
Fotos von dort mitbringen. Geschichte-Anschluss: Rheinbähnle,
Schweizer Grenze im Alten Rhein. Stolperstein: „Rhesi = neuer Damm"
– das Gegenteil ist der Kern: Kapazität durch Breite, nicht durch Höhe.
SEITE 5 · RAUMPLANUNG
5 · Wo darf man bauen?
Nicht jeder Platz am Fluss ist sicher.
Darum gibt es Regeln für das Bauen.
Es gibt Karten mit Gefahren-Zonen.
Rote Zone heißt: Hier ist es gefährlich.
Hier darf man kein Haus bauen.
Gelbe Zone heißt: Bauen nur mit besonderem Schutz.
Noch ein Problem: Beton und Asphalt.
Jeden Tag werden in Österreich viele Wiesen verbaut.
Verbauter Boden kann kein Wasser aufsaugen.
Der Regen läuft dann sofort in den Fluss.
Das macht Hochwasser schlimmer.
= buchBild('siedlung-am-wasser',
'Häuser oder eine Baustelle nahe an einem Bach oder Fluss.',
'Häuser nahe am Wasser: schön zum Wohnen. Aber ist es auch sicher?') ?>
Merke:
Der beste Schutz vor Hochwasser:
Nicht dort bauen, wo das Wasser hin will.
🎮 In der Simulation:
Baust du eine Siedlung nah am Fluss, warnt dich die Simulation.
Zerstörte Siedlungen werden Ruinen.
Jede verlorene Siedlung kostet dich Punkte.
Am Ende bekommst du Sterne und eine Frage zum Nachdenken.
✏️ Aufgabe:
- Baue eine Siedlung ganz nah am Fluss.
Baue eine Siedlung weit weg vom Fluss.
Warte 20 Jahre.
Welche Siedlung ist noch da?
5 · Bauen am Wasser: Raumplanung, HQ100 und die Frage, wer zahlt
Der billigste Hochwasserschutz ist ganz einfach: gar nicht erst dort
bauen, wo das Wasser hin will. Dafür sorgt die Raumplanung. In
einem = g('gefahrenzonenplan', 'Gefahrenzonenplan') ?> steht auf einer
Karte, wo Hochwasser wie oft zu erwarten ist. Das wichtigste Maß dafür ist
das = g('hq100', 'HQ100') ?>. Das ist ein Hochwasser, das in
jedem einzelnen Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 : 100 kommt.
Achtung, hier steckt ein beliebter Denkfehler: Das heißt nicht
„kommt nur alle 100 Jahre". Es kann auch zweimal in zehn Jahren kommen.
[10] In den roten Zonen darf man praktisch gar
nicht bauen. In den gelben Zonen darf man nur mit besonderem Schutz bauen.
Ob dein Zuhause in einer Gefahrenzone liegt, kannst du selbst nachschauen:
Die Karte HORA (hora.gv.at) zeigt die Gefahr für jede Adresse in
Österreich. [10]
Und wenn doch etwas passiert? In Österreich muss niemand eine
Hochwasserversicherung haben – sie ist freiwillig. Der Staat hat
dafür einen Nottopf, den = g('katastrophenfonds', 'Katastrophenfonds') ?>. Er zahlt aber meist nur einen
Teil des Schadens, und nicht jeder bekommt gleich viel. Deshalb wird nach
jedem großen Hochwasser neu gestritten: Wer soll das bezahlen?
Dazu kommt noch die
= g('bodenversiegelung', 'Bodenversiegelung') ?>. Damit meint man
Boden, der mit Beton oder Asphalt zugebaut ist. So ein Boden nimmt kein
Wasser mehr auf. Jeder neue Parkplatz schickt seinen Regen ungebremst in
den nächsten Bach. Guter Hochwasserschutz beginnt deshalb nicht erst am
Damm. Er beginnt schon bei der Frage, wo überhaupt gebaut werden darf
(der = g('flaechenwidmung', 'Flächenwidmung') ?>).
= buchBild('siedlung-am-wasser',
'Wohnhäuser, Neubaugebiet oder Gewerbe nahe an einem Bach/Fluss (z. B. an der Dornbirner Ach) – gerne mit sichtbarer Ufermauer oder Schutzverbauung.',
'Begehrte Lage, verdrängtes Risiko: Wohnen am Wasser ist beliebt – die Gefahrenzonenkarte entscheidet, ob es verantwortbar ist.') ?>
📊 Echte Zahlen: Österreich verbraucht
im Zehnjahresmittel rund 11 Hektar Boden pro Tag – das
Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung liegt bei 2,5 Hektar.
Etwa die Hälfte der beanspruchten Fläche wird versiegelt.
[9]
Merke: HQ100 ist eine
Wahrscheinlichkeit, kein Fahrplan: 1 : 100 in jedem Jahr –
auch zwei Jahre hintereinander ist möglich.
🎮 In der Simulation: Die Simulation ist
deine Raumplanungs-Übung: Baust du eine 🏘️ Siedlung (12 Mio) sehr
nah am Fluss, warnt sie sofort – „Deich dringend empfohlen!". Ignorierst du
das, wird die Siedlung früher oder später zur 🏚️ Ruine. Das kostet doppelt:
Pro verlorener Siedlung sinkt dein End-Score um 5 Punkte, und das Ziel
„keine Flut-Verluste" ist verfehlt. Am Ende jedes Durchgangs stellt dir die
Simulation eine Reflexionsfrage – deine Antwort sieht die Lehrperson
im Cockpit.
✏️ Abschluss-Aufgaben:
- AErkläre HQ100 in eigenen Worten.
Warum kann ein „100-jährliches" Hochwasser zweimal in zehn Jahren
kommen?
- BBaue in der Simulation eine
Siedlung direkt am Fluss und eine weit entfernt. Vergleiche nach
20 Jahren: Bewohnerzahl, Zustand, Warnmeldungen. Formuliere daraus eine
Bauregel für deine Gemeinde.
- CRecherchiere auf hora.gv.at die
Hochwassergefährdung deines Schulstandorts. Diskutiert danach: Wer soll
Hochwasserschäden bezahlen – Eigentümer:innen, Versicherungen oder der
Staat? Finde je ein Argument für alle drei.
💡 Erwartungshorizont & Auswertung:
A: HQ100 = jährliche Überschreitungswahrscheinlichkeit 1 %, kein
Wiederkehr-„Abo"; das Missverständnis („wir hatten doch gerade erst eines")
ist nach realen Ereignissen weit verbreitet und lohnt die Richtigstellung.
C: Eigenverantwortung (Wissen um die Zone) vs. Solidarprinzip
(Katastrophenfonds) vs. Versicherungspflicht (Prämien in Risikozonen) –
keine „richtige" Lösung, Ziel ist begründetes Abwägen (GW 1.4:
solidarisches Handeln). Im Cockpit lohnt der Vergleich von
Hochwasserschutz und
Biodiversität nebeneinander: Wer beides
über 60 hält und keine Siedlung verloren hat, hat das Kapitel verstanden.
Die Reflexionsantworten erscheinen unter „Ergebnisse". Für den inklusiven
Unterricht:
Leichte-Sprache-Version – gleiche
Bilder, gleiche Kernaussagen, reduzierte Aufgaben.
QUELLEN
Quellen & zum Weiterlesen
Alle Zahlen in diesem Heft sind echt.
Sie kommen von Ämtern, Forscher:innen und Zeitungen.
Hier stehen die Quellen:
[1] GeoSphere Austria: Studie „Starkregen hat deutlich zugenommen" (2025) –
geosphere.at ·
science.orf.at
[2] Bundeszentrale für politische Bildung: Nach der Flut an der Ahr 2021 –
bpb.de
[3] Internationale Rheinregulierung: Geschichte des Rheintals –
rheinregulierung.org
[4] Bundesamt für Wasserwirtschaft: Nachhaltiger Hochwasserschutz Alpenrhein (Projekt Rhesi) –
baw.at
[5] Projekt Rhesi: Das ist Rhesi –
rhesi.org
[6] BMLUK: Jahrhundert-Projekt „Rhesi" – Staatsvertrag mit der Schweiz unterzeichnet (2024) –
bmluk.gv.at
[7] ORF Niederösterreich: Hochwasser – Schutzbauten verhinderten Schlimmeres (2024) –
noe.orf.at
[8] BMLUK: Broschüre „Mehr Natur für unsere Flüsse – Gewässerökologische Erfolge in Österreich" –
bmluk.gv.at
[9] Umweltbundesamt: Flächeninanspruchnahme in Österreich –
umweltbundesamt.at
[10] HORA – Natural Hazard Overview & Risk Assessment Austria (Gefahrenkarte, Adress-Abfrage) –
hora.gv.at