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* ab – die Platzhalter tauschen sich dann automatisch aus.
*/
require_once __DIR__ . '/../php/config/app.php';
$bp = BASE_PATH;
define('BUCH_SIM', 'eu-werkstatt');
require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
?>
'modul-eu-werkstatt',
'🎮 Simulation starten' => 'eu-werkstatt',
'Glossar' => 'glossar?module=eu-werkstatt',
'Lehrplan' => 'lehrplan?module=eu-werkstatt',
]) ?>
EU-WERKSTATT · KAPITEL-START
Geografie und wirtschaftliche Bildung · Politische Bildung · Sek I
= buchKapIcon('🇪🇺') ?> Wie ein EU-Gesetz entsteht
Wer entscheidet in Europa?
Und was kannst du selbst tun, damit ein Gesetz entsteht?
= buchBild('opener-eu-flagge',
'EU-Flagge an einem öffentlichen Gebäude.',
'Die Flagge der Europäischen Union. Sie hängt an vielen Ämtern. Auch in Vorarlberg.') ?>
Darum geht es in diesem Heft:
Die EU ist ein Bund aus 27 Ländern.
Österreich und Deutschland sind dabei.
Die Schweiz ist nicht dabei.
Du lernst: Wer macht die Gesetze in der EU?
Du lernst: Wie kannst du selbst mit-bestimmen?
Und du lernst: Warum klappt das manchmal nicht?
🎮 So arbeitest du mit der Simulation:
Du bearbeitest echte Fälle aus der EU.
Zum Beispiel: das gleiche Lade-Kabel für alle Handys.
Du beantwortest Fragen mit Karten.
Jede Karte hat ein i-Zeichen. Es erklärt dir alles.
Eine falsche Karte landet im Müll-Eimer.
Am Ende liest du: So war es wirklich.
= buchBild('reisepass-alt',
'Scan: alter Reisepass mit Einreise-Stempeln.',
'Ein alter Reise-Pass mit vielen Stempeln. Früher gab es an jeder Grenze eine Kontrolle. Heute nicht mehr.', true) ?>
Wer entscheidet eigentlich in Europa – und was kannst du
selbst bewirken, damit aus einer Idee ein Gesetz für 450 Millionen Menschen wird?
= buchBild('opener-eu-flagge',
'EU-Flagge an einem öffentlichen Gebäude (z. B. Landhaus Bregenz, Bezirkshauptmannschaft, Grenzübergang) – gern mit österreichischer Flagge daneben.',
'Zwölf Sterne auf blauem Grund: Die EU-Flagge hängt an Ämtern und Grenzen – ein Zeichen dafür, dass hier zwei Ebenen regieren: das eigene Land und die Union.') ?>
Darum geht es in diesem Kapitel:
Du lernst, wie die Europäische Union funktioniert. Welche Ämter gibt es?
Und wer darf neue Gesetze vorschlagen? Nur die EU-Kommission darf das. Man nennt
dieses Recht = g('initiativrecht', 'Initiativrecht') ?>. Du siehst, wie ein
= g('eu-gesetz', 'EU-Gesetz') ?> Schritt für Schritt entsteht. Diesen Weg
nennt man = g('mitentscheidung', 'Mitentscheidung') ?>. Du erfährst auch, wie
du selbst mitbestimmen kannst – mit einer
= g('europaeische-buergerinitiative', 'Europäischen Bürgerinitiative') ?>.
Und du lernst, warum das oft schwer ist. Es reden
= g('lobbyismus', 'Lobbys') ?> mit. Die EU ist nicht für alles zuständig.
Und 27 Staaten müssen sich erst einigen.
AT · GW 4.2 & 4.5 (EU, Grundfreiheiten, Werte)
AT · GW 4.4 & 4.6 (EU-Integration)
AT · GPB 4. Kl. (Europäisierung, Mitbestimmung)
DE · BY: Einheit & Vielfalt in Europa (Jg. 7)
DE · DGfG H3 (raumpolitische Beteiligung)
CH · LP21 RZG.8.3 (Schweiz und EU)
🎮 So arbeitest du mit der Simulation:
Du arbeitest dich durch zehn echte EU-Fälle. Es geht zum Beispiel um das
Käfig-Verbot für Tiere („End the Cage Age"), um das einheitliche Ladekabel
(USB-C) und um „Stop Brexit". In jedem Fall begleitest du eine Jugendliche oder
einen Jugendlichen. Du beantwortest die wichtigen Fragen mit Karten –
zu Ämtern, Verfahren und Beteiligten. Jede Karte hat ein i-Symbol. Tippst
du darauf, öffnet sich eine Ansicht voller Fakten. Falsche Antworten bekommen
eine Erklärung. Grobe Fehler landen sichtbar im Mülleimer. Die
Prozessleiste zeigt dir den Weg des Falls Schritt für Schritt. Am Ende
liest du unter „So war es wirklich", wie es in Brüssel ausging. Pro Fall gibt es
bis zu 5 Sterne, dazu Auszeichnungen und einen Profi-Modus mit
weniger Hilfen.
= buchBild('reisepass-alt',
'Scan: alter Reisepass mit Einreise-Stempeln aus europäischen Ländern (Familienarchiv) – Reisen vor Schengen.',
'Reisen vor Schengen: Für jede Grenze ein Stempel, für jedes Land eine Kontrolle. Heute passierst du die meisten EU-Binnengrenzen ohne anzuhalten. (Privatarchiv)', true) ?>
💡 Verlaufsvorschlag (Doppelstunde):
(1) Einstieg 10′ – Ladekabel hochhalten: „Warum passt heute ein Kabel in
fast jedes Handy?" Vorwissen zur EU sammeln (Karte: Wer ist Mitglied? Schweiz?).
(2) Erarbeitung I 15′ – Seiten 1–2 gemeinsam (Was ist die EU, Institutionen).
(3) Simulation 30′ – Pflichtfall „Käfige abschaffen!" (Bürgerinitiative),
danach ein Wahlfall („Ein Kabel für alle" oder „Stop Brexit!").
(4) Auswertung 15′ – Lehrer-Cockpit → Ergebnisse: Sterne und
Mülleimer-Zahl vergleichen; Kernfrage: „Wer darf in der EU Gesetze vorschlagen?"
(5) Vertiefung 20′ – Seiten 4–5 (Bürgerinitiative, Lobby & Grenzen),
Debatte zu Glyphosat als Abschluss oder Hausübung.
Hinweis: Die Simulation dauert pro Fall nur 5–10 Minuten – gut
portionierbar. Für den inklusiven Unterricht gibt es dieses Kapitel zusätzlich
in
Leichter Sprache.
SEITE 1 · WAS IST DIE EU?
1 · Was ist die EU?
EU heißt: Europäische Union.
Das ist ein Bund aus 27 Ländern.
In der EU leben ungefähr 450 Millionen Menschen.
Österreich ist seit 1995 dabei.
Deutschland war von Anfang an dabei.
Die Schweiz ist nicht in der EU.
Die Schweiz hat eigene Verträge mit der EU.
Das kleine Land Liechtenstein ist auch nicht in der EU.
Aber es macht beim gemeinsamen Markt mit.
Die EU darf nicht alles bestimmen.
Über die Schule bestimmt jedes Land selbst.
Über den Handel bestimmt die EU für alle.
= buchBild('grenze-schweiz',
'Grenzübergang von Österreich in die Schweiz.',
'Die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Hier gibt es noch einen Zoll. Denn die Schweiz ist nicht in der EU.') ?>
📊 Echte Zahlen:
1994 gab es in Österreich eine Volks-Abstimmung über die EU.
Von 100 Menschen sagten ungefähr 66: Ja, wir wollen in die EU.
Seit dem 1. Jänner 1995 ist Österreich in der EU.
🎮 In der Simulation:
Im Fall „Stop Brexit" lernst du:
Die EU darf nicht alles.
Die Karte „EU-Zuständigkeit" erklärt dir das genau.
✏️ Aufgabe:
- Schau auf eine Europa-Karte.
Welche Nachbar-Länder von Österreich sind in der EU?
Welches Nachbar-Land ist nicht in der EU?
1 · Was die EU ist – und was nicht
Die Europäische Union ist ein Verbund von 27 Staaten. In ihr leben
rund 450 Millionen Menschen, und es gibt 24 Amtssprachen
[1]. Die EU ist aber kein Bundesstaat wie die USA.
Jedes Mitglied bleibt ein eigener Staat. Die Länder haben nur vereinbart,
manche Dinge gemeinsam zu regeln. Das Wichtigste ist der
= g('binnenmarkt', 'Binnenmarkt') ?>. Er bringt vier Freiheiten:
Waren, Menschen, Dienstleistungen und Geld dürfen frei über die Grenzen. Man
nennt sie die vier = g('grundfreiheiten', 'Grundfreiheiten') ?>. Du spürst die EU jeden Tag, oft ohne es
zu merken. Dein Handy kostet im EU-Ausland nichts extra – das nennt man
= g('roaming', 'Roaming') ?>. In 20 Ländern zahlst du mit dem Euro. Mit
Erasmus+ kannst du ein Jahr im Ausland lernen. Und an den meisten Grenzen
innerhalb der EU hält dich niemand mehr an – dafür sorgt das
= g('schengen', 'Schengen-Abkommen') ?>.
Österreich stimmte am 12. Juni 1994 über den Beitritt ab. In dieser
Volksabstimmung sagten 66,6 % Ja. Seit dem 1. Jänner 1995 ist
Österreich Mitglied [2]. Die Schweiz ging einen
anderen Weg. 1992 lehnte das Stimmvolk knapp ab, dem
= g('ewr', 'Europäischen Wirtschaftsraum') ?> beizutreten (50,3 % Nein).
Der Europäische Wirtschaftsraum verbindet Länder mit dem Binnenmarkt, ohne
dass sie EU-Mitglied sind. Seither regelt die Schweiz ihr Verhältnis zur EU
mit über 100 einzelnen Verträgen [3]. Das winzige
Liechtenstein ist seit 1995 im EWR. So macht es beim Binnenmarkt mit,
ohne EU-Mitglied zu sein [3].
Wichtig ist: Die EU darf nicht alles regeln. Sie darf nur das, wofür ihr
die Staaten die = g('eu-zustaendigkeit', 'Zuständigkeit') ?> gegeben haben.
Handel, Verbraucherschutz oder Umwelt-Regeln – ja. Schule, Steuern, Familie
oder Militär – das bleibt Sache der einzelnen Länder. Dahinter steht ein
wichtiges Prinzip: die = g('subsidiaritaet', 'Subsidiarität') ?>. Es
bedeutet: Die EU soll nur regeln, was sie besser kann als die Länder allein.
Alles andere wird möglichst nah bei den Menschen entschieden.
= buchBild('grenze-schweiz',
'Grenzübergang Österreich–Schweiz (z. B. Hohenems–Diepoldsau oder Lustenau–Au SG) mit Zollgebäude/Schweizer Wappen.',
'Wenige Minuten vom Rheintal entfernt endet die EU: Am Übergang in die Schweiz gibt es noch Zoll – sie ist kein Mitglied, sondern über bilaterale Verträge mit der EU verbunden.') ?>
📊 Echte Zahlen:
EU: 27 Staaten · ~450 Mio. Menschen · 24 Amtssprachen
[1] · Österreich: Volksabstimmung 12.6.1994,
66,6 % Ja, Beitritt 1.1.1995 [2] ·
Schweiz: EWR-Nein 1992 (50,3 %), heute über 100 = g('bilaterale-vertraege', 'bilaterale Verträge') ?>;
Liechtenstein: EWR seit 1995 [3]
🎮 In der Simulation: Der Fall „Stop
Brexit!" dreht sich genau um diese Grenze. Bevor eine Bürgerinitiative
Unterschriften sammeln darf, prüft die Kommission zuerst die
Zuständigkeit: Darf die EU dieses Thema überhaupt regeln? Die Karte
„EU-Zuständigkeit" (mit i-Symbol!) erklärt dir, was die EU darf und was nicht.
Übrigens: Mehr als ein Drittel aller Bürgerinitiativen scheitert schon an dieser
ersten Hürde.
💡 Didaktischer Hinweis: Der Blick über die
Schweizer Grenze ist für Vorarlberger Klassen der stärkste Anker. Viele kennen
Zollkontrolle, Einkaufstourismus und teureres Roaming in der Schweiz aus eigener
Erfahrung. Lassen Sie D-A-CH systematisch vergleichen: AT ist Mitglied, DE
Gründungsnähe und Mitglied, die CH bilateral verbunden, FL im EWR. Ein häufiger
Denkfehler ist „Europa = EU". Europarat, Schengen-Raum und Eurozone sind aber
jeweils eigene Kreise. Eine schnelle Mengendiagramm-Skizze an der Tafel klärt
das schnell.
SEITE 2 · INSTITUTIONEN
2 · Wer macht was in der EU?
Drei große Einrichtungen sind wichtig:
1. Die EU-Kommission.
Sie ist so etwas wie die Regierung der EU.
Nur sie darf neue Gesetze vorschlagen.
2. Das EU-Parlament.
Es hat 720 Mitglieder.
Die Menschen in der EU wählen es alle 5 Jahre.
In Österreich darfst du ab 16 Jahren wählen.
3. Der Minister-Rat.
Dort sitzen Minister:innen aus allen 27 Ländern.
Ein Gesetz gilt nur:
Wenn das Parlament Ja sagt.
Und wenn der Minister-Rat auch Ja sagt.
= buchBild('plakat-euwahl',
'Wahlplakat oder Aushang zur EU-Wahl.',
'Plakate zur EU-Wahl. Alle 5 Jahre wählen die Menschen das EU-Parlament.') ?>
📊 Echte Zahlen:
Im EU-Parlament sitzen 720 Menschen.
20 davon kommen aus Österreich.
96 kommen aus Deutschland.
🎮 In der Simulation:
Du bekommst Karten: Kommission, Parlament, Minister-Rat.
Tippe auf das i-Zeichen.
Dann lernst du jede Einrichtung kennen.
Die Frage ist oft: Wer darf das Gesetz vorschlagen?
Die richtige Antwort: nur die Kommission.
✏️ Aufgabe:
- Wer darf in der EU ein Gesetz vorschlagen?
Wer muss dem Gesetz zustimmen?
2 · Wer macht was? Die Institutionen der EU
Drei Einrichtungen bauen gemeinsam jedes EU-Gesetz. Die erste ist die
= g('eu-kommission', 'EU-Kommission') ?>. Sie ist so etwas wie die
Regierung der Union: 27 Kommissar:innen, eine:r pro Land, geführt von Ursula
von der Leyen. Die Kommission verwaltet und passt auf, dass alle die Verträge
einhalten. Und nur sie hat das = g('initiativrecht', 'Initiativrecht') ?>.
Das heißt: Nur die Kommission darf offiziell neue Gesetze vorschlagen.
Die zweite Einrichtung ist das = g('eu-parlament', 'EU-Parlament') ?>.
Es vertritt die Bürger:innen. Es ist die einzige EU-Einrichtung, die direkt
gewählt wird – alle fünf Jahre, in Österreich schon ab 16 Jahren. Seine 720
Abgeordneten sitzen nicht nach Ländern zusammen. Sie sitzen nach politischer
Richtung in Gruppen, den = g('fraktion', 'Fraktionen') ?>. Die dritte Einrichtung ist der
= g('rat-der-eu', 'Rat der EU (Ministerrat)') ?>. Er vertritt die
Regierungen. Je nach Thema treffen sich die passenden Minister:innen der 27
Staaten. Bei Umweltgesetzen kommen zum Beispiel alle Umweltminister:innen
zusammen.
Achtung, hier verwechselt man leicht etwas. Der
= g('europaeischer-rat', 'Europäische Rat') ?> ist etwas anderes. Dort
sitzen die Staats- und Regierungschefs. Sie beschließen keine Gesetze,
sondern nur die großen Leitlinien. Und der „Europarat" in Straßburg gehört
gar nicht zur EU.
= buchBild('plakat-euwahl',
'Wahlplakate zur EU-Wahl an einer Straße oder amtlicher Aushang/Wahlkarte einer Gemeinde (auch Archiv-Foto von 2024 möglich).',
'Die einzige direkt gewählte EU-Institution: Alle fünf Jahre entscheiden die Bürger:innen, wer für sie im EU-Parlament sitzt – zuletzt im Juni 2024.') ?>
📊 Echte Zahlen:
EU-Parlament seit 2024: 720 Abgeordnete, davon 20 aus
Österreich, 96 aus Deutschland (Maximum), 6 aus Malta (Minimum) ·
Wahl alle 5 Jahre · Wahlbeteiligung 2024: 51 %
[4]
Merke: Die Kommission schlägt vor,
Parlament und Ministerrat beschließen gemeinsam. Parlament und Rat
können die Kommission nur auffordern, tätig zu werden – schreiben
darf den Gesetzestext nur sie.
🎮 In der Simulation: Die Einrichtungen begegnen
dir als Karten. Jede hat ein i-Symbol und eine Detail-Ansicht voller
Fakten: Sitz, Mitglieder, Aufgaben und „Im Fall …"-Kontext. In fast jedem Fall
kommt dieselbe Schlüsselfrage: „Wer darf den Gesetzestext einbringen?"
Wer hier Parlament oder Ministerrat wählt, sieht die Karte im Mülleimer landen –
mit einer Erklärung, warum nur die Kommission das Initiativrecht hat.
✏️ Aufgaben:
- AOrdne zu: Wer schlägt EU-Gesetze
vor? Wer beschließt sie? Wer wird direkt gewählt?
- BÖffne in der Simulation die
Detail-Ansichten von Kommission, Parlament und Ministerrat (i-Symbol).
Notiere zu jeder Institution zwei Fakten und vergleiche mit deiner
Sitznachbarin oder deinem Sitznachbarn.
- C„Das EU-Parlament ist mächtig –
aber nicht so mächtig wie der Nationalrat." Prüfe diese Aussage: Was darf
der Nationalrat, was das EU-Parlament nicht darf? (Tipp: Initiativrecht.)
💡 Erwartungshorizont (Auswahl):
A: Die Kommission schlägt vor. Parlament und Ministerrat beschließen. Das
Parlament wird direkt gewählt. C: Der Nationalrat kann selbst Gesetzesanträge
einbringen (Initiativanträge), das EU-Parlament nicht – es kann die Kommission
nur auffordern. Stolperstein „drei Räte": Der Europäische Rat (Chefs,
Leitlinien) ist nicht der Rat der EU (Minister:innen, Gesetzgeber). Und beide
sind nicht der Europarat (kein EU-Organ, Menschenrechte, 46 Staaten). Die
Simulation prüft diese Unterscheidung aktiv: Die Karte „Europäischer Rat" ist
in der Zustimmungs-Frage ein beliebter Fehlgriff. Nutzen Sie die
Mülleimer-Momente als Lernanlass.
SEITE 3 · WEG EINES GESETZES
3 · Der Weg eines Gesetzes
Ein EU-Gesetz entsteht in Schritten:
1. Die Kommission schlägt ein Gesetz vor.
2. Das Parlament berät und ändert.
3. Der Minister-Rat berät und ändert.
4. Beide müssen Ja sagen.
Dann gilt das Gesetz.
Ein Beispiel: das Lade-Kabel.
Früher hatte jedes Handy einen anderen Stecker.
Das war teuer. Und es gab viel Müll.
Zuerst bat die EU die Firmen freundlich: Einigt euch!
Fast alle machten mit. Aber Apple nicht.
Darum machte die EU ein Gesetz.
Seit Ende 2024 brauchen alle neuen Handys den gleichen Stecker: USB-C.
= buchBild('usbc-ladekabel',
'USB-C-Kabel mit Handy auf einem Tisch.',
'Ein Stecker für alle Handys: USB-C. Das ist seit Ende 2024 ein EU-Gesetz.') ?>
📊 Echte Zahlen:
Auch das Telefonieren im Urlaub regelt die EU.
Seit dem Jahr 2017 kostet das Handy im EU-Ausland nichts extra.
🎮 In der Simulation:
Im Fall „Ein Kabel für alle" baust du den Weg nach.
Du legst Karten in einen Lücken-Text.
Zum Beispiel: Parlament und Minister-Rat müssen zustimmen.
✏️ Aufgabe:
- Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge:
Parlament und Rat sagen Ja. – Die Kommission schlägt vor. – Das Gesetz gilt.
3 · Vom Vorschlag zum Gesetz: das Mitentscheidungsverfahren
Der normale Weg eines EU-Gesetzes heißt
= g('mitentscheidung', 'Mitentscheidung') ?>. Er läuft so: Die Kommission
legt einen Vorschlag vor. Dann beraten Parlament und Ministerrat. Beide
dürfen etwas ändern, und beide müssen am Ende zustimmen. Können sie sich
nicht einigen, gibt es eine besondere Runde: den
= g('trilog', 'Trilog') ?>. Dort verhandeln Vertreter:innen von
Parlament, Ministerrat und Kommission einen Kompromiss. Insgesamt gibt es
bis zu drei „Lesungen". Scheitern alle, ist der Vorschlag gescheitert. Am
Ende steht das fertige Gesetz. Es ist entweder eine = g('verordnung', 'Verordnung') ?> oder
eine = g('richtlinie', 'Richtlinie') ?>. Eine Verordnung gilt sofort überall gleich. Eine
Richtlinie gibt nur das Ziel vor – jedes Land baut sie in eigene Gesetze um.
Beides zusammen nennt man = g('eu-gesetz', 'EU-Gesetz') ?>.
Oft versucht die EU zuerst den sanften Weg. Sie bittet eine Branche um
eine = g('freiwillige-vereinbarung', 'freiwillige Vereinbarung') ?>. Beim
Ladekabel klappte das nur halb. 2009 unterschrieben fast alle Hersteller,
dass sie sich einigen wollen. Nur Apple machte nicht mit. Nach Jahren des
Wartens schlug die Kommission 2021 die USB-C-Pflicht vor. 2022 stimmten
Parlament und Rat zu. Seit dem 28. Dezember 2024 gilt sie für neue Handys,
Tablets und Kopfhörer [5]. Beim Roaming war es
ähnlich. Freiwillige Preissenkungen reichten nicht. Also kamen ab 2007 feste
Regeln. Seit dem 15. Juni 2017 kostet das Handy im EU-Ausland nichts extra
[6].
= buchBild('usbc-ladekabel',
'Alltagsmotiv: USB-C-Kabel und Handy auf dem Tisch, evtl. daneben eine Schublade voller alter, unterschiedlicher Ladekabel als Kontrast.',
'Ein Gesetz, das du in der Hand hältst: Seit 28. Dezember 2024 müssen neue Handys in der EU per USB-C laden – das Ende des Kabelsalats.') ?>
📊 Echte Zahlen:
USB-C-Pflicht für Handys, Tablets, Kopfhörer seit 28.12.2024,
für Laptops ab 28.12.2026 [5] ·
Roaming-Aufschläge in der EU abgeschafft seit 15.6.2017
(„Roam Like At Home") [6]
Merke: Kommission schlägt vor →
Parlament und Ministerrat verhandeln (notfalls im Trilog) →
beide stimmen zu → das Gesetz gilt für alle 27 Staaten.
🎮 In der Simulation: Das Verfahren baust du mit
Satz-Bausteinen als Lückentext nach: „Diese zwei Einrichtungen müssen
einem EU-Gesetz zustimmen: … und …" Nur Parlament und Ministerrat passen. Der
Europäische Rat und die Volksabstimmung wandern in den Mülleimer. Der Fall
„Ein Kabel für alle" zeigt zuerst den Weg über die freiwillige
Vereinbarung. „Roaming abschaffen" zeigt, dass ein Gesetz auch in
mehreren Stufen (2007 · 2012 · 2017) strenger werden kann. Die Prozessleiste
unten hält jeden Schritt fest – auch die Sackgassen.
💡 Didaktischer Hinweis: Der Trilog steht in
keinem Vertrag. Er ist gelebte Praxis und ein gutes Beispiel dafür, dass
politische Verfahren informelle Abkürzungen entwickeln. Vertiefungsimpuls für
Leistungsstarke: „Verordnung oder Richtlinie – warum war USB-C eine Richtlinie
(Umbau ins nationale Funkanlagenrecht), die DSGVO aber eine Verordnung?"
Stolperstein: Schüler:innen erwarten oft eine EU-weite Volksabstimmung als
letzten Schritt. Die gibt es bei EU-Gesetzen aber nicht. Die Simulation weist
sie konsequent zurück – für manche überraschend.
SEITE 4 · BÜRGERINITIATIVE
4 · Du kannst mit-bestimmen
In der EU gibt es ein Werkzeug für alle Bürger:innen.
Es heißt: Europäische Bürger-Initiative.
Das geht so:
Menschen sammeln Unter-Schriften für eine Idee.
Sie brauchen 1 Million Unter-Schriften.
Die Unter-Schriften müssen aus mindestens 7 EU-Ländern kommen.
Dann muss die Kommission sich die Idee anschauen.
Ein echtes Beispiel: „End the Cage Age".
Das heißt: Schafft die Käfige ab!
Viele Hühner und Schweine leben in engen Käfigen.
1,4 Millionen Menschen haben unterschrieben.
Die Kommission hat ein Gesetz versprochen.
Aber das Gesetz gibt es bis heute nicht.
= buchBild('unterschriften-stand',
'Info-Stand mit Unterschriften-Liste in einer Fußgängerzone.',
'Ein Stand in der Fußgänger-Zone. Hier sammeln Menschen Unter-Schriften für eine Idee.') ?>
📊 Echte Zahlen:
Eine Bürger-Initiative braucht 1 Million Unter-Schriften.
Aus mindestens 7 Ländern.
In Österreich darfst du ab 16 Jahren unterschreiben.
🎮 In der Simulation:
Im Fall „Käfige abschaffen!" hilfst du der Initiative.
Du legst die richtigen Zahlen-Karten in den Satz:
1 Million Unter-Schriften. 7 Länder.
✏️ Aufgabe:
- Du willst eine Bürger-Initiative starten.
Wie viele Unter-Schriften brauchst du?
Aus wie vielen Ländern?
4 · Mitmachen: die Europäische Bürgerinitiative
Seit 2012 haben EU-Bürger:innen ein eigenes, offizielles Werkzeug: die
= g('europaeische-buergerinitiative', 'Europäische Bürgerinitiative') ?>
(kurz EBI). Die Regeln sind klar. Zuerst meldet ein Komitee aus mindestens
7 Personen aus 7 EU-Ländern die Initiative an. Danach bleiben
12 Monate Zeit. In dieser Zeit muss man 1 Million Unterschriften
aus mindestens 7 Ländern sammeln. In Österreich darfst du ab 16
unterschreiben [7]. Schafft man das, muss die
Kommission die Initiator:innen anhören. Und sie muss innerhalb von sechs
Monaten begründet antworten. Sie muss dem Wunsch aber nicht folgen. Eine EBI
ist also stärker als eine = g('eu-petition', 'Petition') ?> (eine einfache
Bitte an die Behörden). Aber sie ist kein Volksbegehren mit Gesetzeskraft.
Echte Fälle zeigen, was daraus werden kann. „Right2Water" (Wasser
ist ein Menschenrecht) war die erste erfolgreiche EBI überhaupt. Sie floss
in die neue EU-Trinkwasser-Richtlinie ein. „End the Cage Age"
forderte ein Ende der Käfig-Haltung. Sie sammelte 2018–2019
1.397.113 Unterschriften aus 18 Ländern. 2021 versprach die Kommission
ein Gesetz gegen Käfige [8]. Vorgelegt hat sie es bis
heute nicht. Darum verklagten die Initiator:innen sie 2024 vor dem Gericht
der EU [9]. „Stop Vivisection" kämpfte gegen
Tierversuche. Sie schaffte 1.173.130 Unterschriften und alle formalen
Hürden. Die Kommission lehnte am 3. Juni 2015 trotzdem ab
[10].
= buchBild('unterschriften-stand',
'Info- oder Unterschriften-Stand in einer Fußgängerzone (z. B. Bregenz/Dornbirn) – Menschen unterschreiben eine Liste. Alternativ: Scan einer Unterschriftenliste/Petition.',
'Demokratie zu Fuß: Unterschriften sammeln ist mühsam – für eine Europäische Bürgerinitiative braucht es eine Million davon, aus mindestens sieben Ländern.') ?>
📊 Echte Zahlen:
EBI-Hürden: 1 Mio. Unterschriften · mind. 7 Länder · 12 Monate
[7] · „End the Cage Age": 1.397.113
Unterschriften aus 18 Ländern [8] ·
„Stop Vivisection": 1.173.130 Unterschriften, inhaltlich abgelehnt
am 3.6.2015 [10]
Merke: Eine erfolgreiche
Bürgerinitiative zwingt die Kommission zum Antworten – nicht zum
Handeln. Sie macht ein Thema sichtbar; das letzte Wort über einen
Gesetzesvorschlag behält die Kommission.
🎮 In der Simulation: Gleich vier Fälle drehen
sich um Bürgerinitiativen: „Käfige abschaffen!" (Erfolg im Verfahren,
Versprechen noch offen), „Stop Vivisection" und „= g('glyphosat', 'Glyphosat') ?> stoppen?"
(formal erfolgreich, inhaltlich abgelehnt) und „Wasser ist ein
Menschenrecht" (echter Durchbruch). Die Hürden baust du als Lückentext:
Welche Zahlen-Karte stimmt – 100.000, 1 Million oder 10 Millionen? 1, 7 oder
27 Länder? Die Prozessleiste zeigt dir am Ende, wo jeder Fall gelandet ist.
✏️ Aufgaben:
- ANenne die drei Hürden einer
Europäischen Bürgerinitiative (Unterschriften, Länder, Zeit).
- BVergleiche „End the Cage Age" und
„Stop Vivisection": Was haben beide erreicht? Woran sind beide (bisher)
gescheitert? Bearbeite dazu beide Fälle in der Simulation.
- C„Eine Bürgerinitiative, die kein
Gesetz erzwingen kann, ist wertlos." Nimm begründet Stellung – nutze
mindestens ein Beispiel, bei dem eine EBI trotzdem etwas bewirkt hat.
💡 Erwartungshorizont C: Gegen „wertlos":
Right2Water floss in die Trinkwasser-Richtlinie ein. End the Cage Age erzwang
eine Anhörung, eine Parlamentsresolution (558:37) und ein öffentliches
Versprechen – und hält das Thema über die Klage vor dem EU-Gericht auf der
Agenda. Für „wertlos" spricht: Die Kommission behält den Letztentscheid (Stop
Vivisection, Glyphosat). Ziel ist ein differenziertes Urteil: Agenda-Setting-Macht
ja, Entscheidungsmacht nein. Aufgabe B im Cockpit: Beide Fälle tauchen
unter „Ergebnisse" mit Sterne-Wertung auf – Sie sehen, wer beide wirklich
bearbeitet hat.
SEITE 5 · LOBBY & GRENZEN
5 · Lobbys und Grenzen
Viele Firmen wollen Gesetze beeinflussen.
Sie schicken Leute nach Brüssel.
Diese Leute reden mit Politiker:innen.
Das nennt man: Lobby-Arbeit.
Lobby-Arbeit ist erlaubt.
Aber sie muss in einer Liste stehen.
Diese Liste heißt: Transparenz-Register.
Beispiel Lade-Kabel:
Die Firma Apple war gegen das Gesetz.
Sie hat viele Jahre dagegen gekämpft.
Das Gesetz kam trotzdem.
Und manchmal darf die EU gar nicht helfen.
Beispiel: „Stop Brexit".
Menschen wollten verhindern, dass Groß-Britannien die EU verlässt.
Aber jedes Land darf selbst über den Austritt entscheiden.
Darum musste die EU Nein sagen.
= buchBild('feldspritze-landwirtschaft',
'Traktor mit Feldspritze auf einem Acker.',
'Ein Traktor spritzt Pflanzen-Schutz-Mittel. Über solche Mittel streiten Firmen, Vereine und die EU.') ?>
Merke:
In einer Demokratie gibt es klare Regeln.
Die Regeln gelten auch, wenn das Ergebnis wehtut.
🎮 In der Simulation:
Im Fall „Stop Brexit" landet die Initiative im Müll-Eimer.
Das ist kein Fehler.
Die EU war für dieses Thema nicht zuständig.
✏️ Aufgabe:
- Was ist Lobby-Arbeit?
Erkläre es in einem Satz.
5 · Lobbys, Mülleimer und die Grenzen der Demokratie
Wo Gesetze für 450 Millionen Menschen entstehen, kämpfen viele um
Einfluss. Das nennt man = g('lobbyismus', 'Lobbyismus') ?>: Firmen und
Verbände versuchen gezielt, die Politik zu beeinflussen. In der EU ist das
erlaubt. Aber man muss sich eintragen lassen. Dafür gibt es das
= g('transparenzregister', 'Transparenzregister') ?>, eine
öffentliche Liste. Darin stehen über 12.000 Interessenvertretungen
[11] – von Apple und Bayer bis zu Greenpeace und
Verbraucherschützer:innen. Lobby-Arbeit ist also nicht automatisch „böse".
Aber die Kräfte sind ungleich verteilt. Beim Ladekabel wehrte sich Apple
über ein Jahrzehnt gegen ein einheitliches Kabel. Von der gescheiterten
freiwilligen Vereinbarung 2009 bis zur USB-C-Pflicht 2024 vergingen 15
Jahre. Am Ende setzte sich das Gesetz trotzdem durch.
Die Demokratie hat aber auch eingebaute Grenzen. „Stop Brexit"
wurde 2017 gar nicht erst zur Unterschriftensammlung zugelassen. Der
EU-Vertrag (Artikel 50) gibt jedem Staat das Recht auszutreten. Die EU hatte
also keine = g('eu-zustaendigkeit', 'Zuständigkeit') ?>, den Brexit zu
verhindern [12]. Die Ablehnung war rechtlich korrekt –
so bitter sie für die Betroffenen war. Auch bei Glyphosat war es
schwierig. Gegen dieses Pflanzenschutz-Mittel sammelte eine EBI 1,3 Millionen
Unterschriften. Doch die EU-Behörde EFSA sah keinen Grund für ein Verbot.
Und die Mitgliedstaaten fanden keine Mehrheit. Also verlängerte die
Kommission 2023 die Zulassung um zehn Jahre, bis Ende 2033
[13]. Verfahren garantieren Fairness – aber nicht das
Wunschergebnis.
= buchBild('feldspritze-landwirtschaft',
'Traktor mit Feldspritze auf einem Acker im Rheintal/Walgau – Symbolbild für den Glyphosat-Streit (aus Distanz fotografierbar).',
'Streitfall auf dem Acker: Gegen Glyphosat unterschrieben 1,3 Millionen Menschen – zugelassen ist es in der EU trotzdem bis 2033.') ?>
📊 Echte Zahlen:
EU-Transparenzregister: über 12.000 registrierte
Interessenvertretungen [11] · Glyphosat: Zulassung
im Dezember 2023 um 10 Jahre verlängert, bis 15.12.2033 – die
Mitgliedstaaten fanden zuvor keine qualifizierte Mehrheit dafür oder
dagegen [13]
Merke: Drei Lehren aus den echten
Fällen: (1) Lobby gehört zur Demokratie, braucht aber Transparenz.
(2) Die EU darf nur handeln, wo sie zuständig ist. (3) Ein
faires Verfahren garantiert kein Wunschergebnis – Demokratie ist ein
langer Atem.
🎮 In der Simulation: Die Lobby-Karte
taucht in den Fällen USB-C, Glyphosat, DSGVO und AI Act auf. Sie fragt auch,
was Konzerne in Brüssel eigentlich tun. In „Stop Brexit!" endet der Fall
bewusst im Mülleimer („Im Mülleimer – mit Recht?"). Hier lernst du: Eine
Ablehnung kann richtig sein. „Glyphosat stoppen?" ist der längste Fall
mit sechs Schritten – vom Wissenschaftsstreit IARC gegen EFSA bis zur
überraschenden Abstimmung der Mitgliedstaaten. Wer alle zehn Fälle abschließt,
holt die Auszeichnung „Marathon".
✏️ Abschluss-Aufgaben:
- BErkläre den Unterschied zwischen
„Stop Brexit" (nicht zugelassen) und „Stop Vivisection" (zugelassen, aber
abgelehnt). Welche Hürde hat jeweils gestoppt?
- CSchreibe eine kurze Rede
(5 Sätze) an eine Klasse, die sagt: „Die EU ist undemokratisch, Lobbys
entscheiden alles." Widersprich mit drei Argumenten aus diesem Kapitel –
und benenne ehrlich einen Punkt, der wirklich Kritik verdient.
- DEntwirf eine eigene Europäische
Bürgerinitiative: Thema, Forderung, Zuständigkeits-Check (darf die EU das
regeln?). Prüfe sie gegenseitig in der Klasse wie die Kommission.
💡 Differenzierung & Auswertung:
Aufgabe D eignet sich als Gruppenprojekt mit „Kommissions-Rollenspiel". Eine
Gruppe prüft die Zuständigkeit der anderen – genau die Prüfung, an der „Stop
Brexit" scheiterte. Leistungsstarke Gruppen bearbeiten die Simulation im
Profi-Modus (weniger Hilfen) oder übernehmen den sechsteiligen
Glyphosat-Fall. Im Cockpit unter „Ergebnisse" sehen Sie pro Fall Sterne,
Versuche und Mülleimer-Zahl. Hohe Mülleimer-Werte bei Seite-2-Fragen deuten
fast immer auf die Rat/Räte-Verwechslung hin. Für den inklusiven Unterricht:
Leichte-Sprache-Version dieses Kapitels – gleiche
Bilder, gleiche Kernaussagen, reduzierte Aufgaben.