'welthandel', 'title' => 'Welthandel', 'short' => 'Der weltweite Austausch von Waren zwischen Ländern — vom Pfeffer aus Vietnam bis zur Banane aus Ecuador.', 'text' => "Welthandel bedeutet, dass Länder Waren miteinander tauschen oder kaufen. Wenn wir in Österreich Kakao essen, Kaffee trinken oder eine Banane kaufen, dann nur, weil andere Länder diese Waren produzieren und zu uns schicken.\n\nFast jedes Gericht auf deinem Teller hat Welthandels-Anteile: schwarzer Pfeffer kommt aus Vietnam, Vanille aus Madagaskar, Hartweizen für Pasta oft aus Kanada, Olivenöl aus Spanien, Kakao aus der Elfenbeinküste.\n\nDer Welthandel ist riesig: Schiffe transportieren jeden Tag Millionen Tonnen Lebensmittel quer über die Ozeane. Das ist günstig, aber kostet viel CO₂. Deshalb gibt es eine Diskussion: was sollen wir importieren — und was lieber regional anbauen?", 'short_easy' => 'Welthandel bedeutet: Länder tauschen Waren miteinander aus. So kommt Kaffee, Banane und Vanille zu uns.', 'text_easy' => "Welthandel heißt: Länder kaufen und verkaufen Waren miteinander.\nKaffee kommt zum Beispiel aus Brasilien.\nBananen kommen aus Ecuador.\nKakao kommt aus der Elfenbeinküste.\nDer Welthandel ist sehr groß.\nSchiffe bringen jeden Tag tonnenweise Essen quer über das Meer.\nDas kostet aber viel CO₂.", 'unit' => null, 'category' => 'wirtschaft', ], [ 'key_slug' => 'welternte', 'title' => 'Welternte', 'short' => 'Die gesamte Menge eines Produkts, die in einem Jahr weltweit geerntet wird.', 'text' => "Die Welternte ist die gesamte Menge, die alle Länder zusammen in einem Jahr produzieren. Manche Welternten sind riesig, andere winzig:\n\n• Mais: 1.200 Millionen Tonnen / Jahr (Weltgetreide Nr. 1)\n• Reis: 520 Millionen Tonnen / Jahr\n• Weizen: 770 Millionen Tonnen / Jahr\n• Kaffee: nur 10 Millionen Tonnen / Jahr\n• Kakao: nur 5 Millionen Tonnen / Jahr\n• Vanille: nur 7.000 Tonnen / Jahr — winzig!\n\nVanille ist besonders selten, weil jede Blüte von Hand bestäubt werden muss. Deshalb ist echte Vanille so teuer (30–60 € pro 100 g).\n\nOft kommt ein Großteil der Welternte aus wenigen Ländern: 75 % der Vanille aus Madagaskar, 40 % des Pfeffers aus Vietnam, 80 % der Mandeln aus Kalifornien.", 'short_easy' => 'Die Welternte ist die ganze Menge, die alle Länder in einem Jahr produzieren. Mais ist Nr. 1.', 'text_easy' => "Die Welternte ist die ganze Menge in einem Jahr.\nMais: 1,2 Milliarden Tonnen pro Jahr.\nReis: 520 Millionen Tonnen.\nWeizen: 770 Millionen Tonnen.\nVanille: nur 7000 Tonnen — das ist sehr wenig.\nDarum ist Vanille so teuer.", 'unit' => 't pro Jahr', 'category' => 'wirtschaft', ], [ 'key_slug' => 'plantage', 'title' => 'Plantage', 'short' => 'Ein sehr großer landwirtschaftlicher Betrieb, der meist nur eine einzige Frucht anbaut.', 'text' => "Eine Plantage ist ein riesiger landwirtschaftlicher Betrieb in oft tropischen Ländern — viel größer als ein normaler Bauernhof. Typisch ist: es wird nur eine einzige Pflanze auf großer Fläche angebaut, zum Beispiel Bananen, Kaffee, Kakao, Zuckerrohr oder Ölpalmen.\n\nVorteile: Maschinen können effizient arbeiten, große Mengen entstehen, der Welthandel bekommt verlässlich Nachschub. Probleme: Monokultur (eine einzige Pflanze überall) ist anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Außerdem verschwinden oft Regenwälder, weil sie für Plantagen gerodet werden.\n\nFür den Bananen-Anbau in Ecuador oder Costa Rica werden große Flächen Regenwald in Plantagen umgewandelt. Auch viele Kaffeesorten kommen heute von riesigen Plantagen in Brasilien oder Vietnam.", 'short_easy' => 'Eine Plantage ist ein sehr großer Bauernhof. Dort wächst meist nur EINE Pflanze.', 'text_easy' => "Eine Plantage ist ein riesiger Bauernhof.\nDort wächst meist nur eine Pflanze.\nZum Beispiel Bananen oder Kakao.\nMaschinen ernten viel schneller.\nAber: oft wird dafür Regenwald abgeholzt.\nDas ist schlecht für Tiere und das Klima.", 'unit' => null, 'category' => 'wirtschaft', ], [ 'key_slug' => 'fair-trade', 'title' => 'Fair Trade (Fairer Handel)', 'short' => 'Welthandel zu fairen Bedingungen — Bauern bekommen einen Mindestpreis und Arbeitsschutz.', 'text' => "Fair Trade bedeutet \"fairer Handel\". Es ist eine Bewegung, die sicherstellt, dass Bauern in den Erzeugerländern einen anständigen Preis für ihre Ernte bekommen und unter guten Bedingungen arbeiten.\n\nWarum braucht es das? Im normalen Welthandel kommen oft nur wenige Cent vom Verkaufspreis bei den Bauern an. Eine Banane für 30 Cent: davon bekommt der Bauer manchmal nur 2 Cent. Kakao-Bauern in der Elfenbeinküste verdienen oft weniger als 2 € pro Tag.\n\nFair-Trade-Siegel (z. B. das grüne FAIRTRADE-Logo) garantieren:\n• einen Mindestpreis, der die Produktionskosten deckt\n• keine Kinderarbeit\n• sicherere Arbeitsbedingungen\n• Förderung von Schulen und Gesundheit in den Dörfern\n\nFair-Trade-Produkte sind etwas teurer — du zahlst aber mit Sicherheit, dass jemand fair bezahlt wurde. Häufige Fair-Trade-Produkte: Kaffee, Kakao, Bananen, Zucker, Tee.", 'short_easy' => 'Fair Trade heißt: die Bauern bekommen einen guten Preis für ihre Arbeit. Keine Kinderarbeit, faire Löhne.', 'text_easy' => "Fair Trade heißt: fairer Handel.\nDie Bauern bekommen einen guten Preis.\nKeine Kinderarbeit.\nBessere Arbeit für die Menschen.\nFair-Trade-Produkte sind etwas teurer.\nDafür bekommst du Sicherheit:\nJemand wurde fair bezahlt.\nTypische Fair-Trade-Produkte: Kaffee, Kakao, Bananen, Schokolade.", 'unit' => null, 'category' => 'wirtschaft', ], [ 'key_slug' => 'saisonal-regional', 'title' => 'Saisonal & Regional', 'short' => 'Essen, das gerade vor Ort wächst — das Gegenteil von Welthandel-Import.', 'text' => "Saisonal heißt: man isst, was gerade Jahreszeit hat. Regional heißt: was in der Nähe wächst. Beides zusammen ist das Gegenteil von tropischen Welthandels-Importen.\n\nBeispiele für saisonal-regionale Lebensmittel in Österreich:\n• Frühling: Spargel, Bärlauch, Radieschen\n• Sommer: Erdbeeren, Marillen, Paradeiser, Gurken\n• Herbst: Äpfel, Birnen, Kürbis, Kartoffeln\n• Winter: Wurzelgemüse, Lagerobst, Sauerkraut\n\nVorteile: extrem niedriger CO₂-Fußabdruck (kurze Wege), keine Plantagen-Probleme im fernen Ausland, oft besserer Geschmack und mehr Vitamine.\n\nNachteile: weniger Auswahl im Winter. Eine Banane, Kakao oder Vanille kann in Österreich nicht regional wachsen. Deshalb: realistisch ist eine Mischung — heimische Grundnahrung kombiniert mit ausgewählten Importen, idealerweise Fair-Trade.", 'short_easy' => 'Saisonal-regional heißt: man isst, was gerade in der Nähe wächst — z.B. Äpfel im Herbst statt Bananen.', 'text_easy' => "Saisonal heißt: man isst, was gerade Jahreszeit hat.\nRegional heißt: was in der Nähe wächst.\nBeispiel: Äpfel im Herbst.\nDas ist das Gegenteil von Bananen aus Übersee.\nVorteil: kurze Wege, wenig CO₂.\nGeschmack ist oft besser.\nEs gibt aber weniger Auswahl im Winter.", 'unit' => null, 'category' => 'wirtschaft', ], [ 'key_slug' => 'monokultur', 'title' => 'Monokultur', 'short' => 'Nur eine Pflanzenart auf großer Fläche — effizient, aber anfällig für Krankheiten.', 'text' => "Monokultur bedeutet: auf einem Feld oder einer ganzen Plantage wächst nur eine einzige Pflanzenart. Beispiele: nur Mais auf 100 Hektar, nur Bananen, nur Kaffee.\n\nVorteile: Maschinen können sehr effizient ernten, die Logistik ist einfach, große Mengen werden gleichzeitig reif. Das macht den Welthandel günstig.\n\nNachteile (und die sind groß):\n• Krankheiten breiten sich rasend schnell aus, weil alle Pflanzen identisch sind\n• Bestimmte Schädlinge vermehren sich explosionsartig\n• Der Boden wird ausgelaugt — Düngung steigt jedes Jahr\n• Biologische Vielfalt verschwindet (Insekten, Vögel)\n\nBerühmtes Beispiel: die Banane. Bis 1965 dominierte die Sorte „Gros Michel\" — bis ein Pilz fast alle Plantagen weltweit zerstörte. Heute essen wir die Sorte „Cavendish\". Auch sie ist jetzt durch einen neuen Pilz bedroht.", 'short_easy' => 'Monokultur heißt: nur eine Pflanze wächst auf einem großen Feld. Praktisch — aber gefährlich bei Krankheit.', 'text_easy' => "Monokultur heißt: nur eine Pflanze auf einem Feld.\nZum Beispiel nur Mais. Oder nur Bananen.\nMaschinen können schnell ernten.\nAber: wenn eine Krankheit kommt — alle Pflanzen krank.\nDer Boden wird auch müde.\nKrankheiten verbreiten sich sehr schnell.\nDarum ist Monokultur riskant.", 'unit' => null, 'category' => 'umwelt', ], [ 'key_slug' => 'klimazone', 'title' => 'Klimazone', 'short' => 'Großräumige Klimagebiete der Erde — Tropen, Subtropen, gemäßigte Zone, Polargebiete.', 'text' => "Die Erde hat verschiedene Klimazonen. Jede Klimazone hat ihre eigenen Temperaturen, Niederschläge und damit auch ihre eigenen Pflanzen.\n\nDie wichtigsten Klimazonen:\n• Tropen (rund um den Äquator, heiß und feucht): Kakao, Bananen, Kaffee, Kokos, Pfeffer, Vanille, Reis\n• Subtropen (Mittelmeer, Kalifornien, Mexiko): Oliven, Mandeln, Zitrusfrüchte, Tomaten, Avocado\n• Gemäßigte Zone (Österreich, Deutschland, Polen): Äpfel, Getreide, Kartoffeln, Wurzelgemüse\n• Kalte Zone (Skandinavien, Nordrussland, Kanada): wenig Ackerbau, Wald und Beeren\n• Polargebiete (Arktis, Antarktis): kein Ackerbau möglich\n• Wüsten (Sahara, Saudi-Arabien): nur mit künstlicher Bewässerung\n\nDarum ist das Welthandels-Spiel manchmal logisch: Pfeffer aus dem kalten Island? Unmöglich. Kakao aus Kanada? Geht nicht. Aber Hartweizen aus Kanada? Klar, der wächst in der gemäßigten Zone der Prärie.", 'short_easy' => 'Klimazonen sind große Gebiete der Erde mit ähnlichem Klima. Tropen sind heiß. Polargebiete sind kalt.', 'text_easy' => "Klimazonen sind große Gebiete auf der Erde.\nJede Zone hat eigene Pflanzen.\nIn den Tropen wächst Kakao und Banane.\nIm Mittelmeer wachsen Oliven und Mandeln.\nBei uns wachsen Äpfel und Kartoffeln.\nIm hohen Norden wächst fast nichts.\nIn der Wüste auch nicht — außer mit künstlichem Wasser.", 'unit' => null, 'category' => 'geographie', ], [ 'key_slug' => 'monsun', 'title' => 'Monsun', 'short' => 'Saisonaler Regen-Wind in Asien und Westafrika — bestimmt, wann Reis, Tee und Gewürze wachsen.', 'text' => "Der Monsun ist ein Wind, der seine Richtung mit der Jahreszeit ändert. Er bringt in vielen tropischen Ländern den Großteil des Regens — und zwar in einer einzigen Regenzeit.\n\nIn Indien zum Beispiel bläst der Wind im Sommer (Juni bis September) vom warmen Indischen Ozean Richtung Land. Er bringt enorme Mengen Regen. In dieser Zeit pflanzen Bauern Reis, weil die Felder geflutet werden.\n\nDer Monsun bestimmt das Leben von Milliarden Menschen: er sorgt für Reis-Ernten, Tee-Anbau und Gewürz-Wachstum. Wenn der Monsun zu schwach kommt, gibt es Dürre und Missernten. Wenn er zu stark kommt, gibt es Überschwemmungen.\n\nDer Klimawandel macht den Monsun unberechenbarer — das ist eine große Sorge für asiatische Bauern.", 'short_easy' => 'Der Monsun ist ein Regen-Wind. Er bringt in Asien viel Regen — wichtig für Reis und Gewürze.', 'text_easy' => "Der Monsun ist ein Wind.\nEr bringt viel Regen in Asien.\nIm Sommer kommt der Regen vom Meer.\nDie Bauern pflanzen dann Reis.\nIst der Monsun zu schwach — Dürre.\nIst der Monsun zu stark — Überschwemmung.\nDer Klimawandel macht den Monsun unsicher.", 'unit' => null, 'category' => 'geographie', ], [ 'key_slug' => 'hartweizen', 'title' => 'Hartweizen', 'short' => 'Eine besonders eiweißreiche Weizensorte (lat. Durum) — die Basis für Pasta und Couscous.', 'text' => "Hartweizen (lateinisch Triticum durum) ist eine Sonderform des Weizens mit besonders hohem Eiweiß-Gehalt. Daraus entsteht der Hartweizen-Grieß für Pasta, Couscous und Bulgur.\n\nWarum gerade Hartweizen für Pasta? Weil sein Eiweiß (Gluten) sehr fest ist. Wenn man Hartweizen-Grieß mit Wasser knetet, entsteht ein Teig, der beim Kochen seine Form behält — die Spaghetti zerfallen nicht. Mit normalem Weichweizen würden Nudeln zu Brei zerkochen.\n\nHartweizen mag warme, trockene Sommer. Er wächst gut in Kanada (weltgrößter Exporteur, ca. 50 % des Welthandels), Italien, USA und in Teilen Spaniens. In Norwegen wäre es zu kalt, in Saudi-Arabien zu trocken.\n\nÖsterreich baut hauptsächlich Weichweizen für Brot an — kaum Hartweizen. Deshalb importieren wir den meisten Hartweizen aus Italien oder Kanada.", 'short_easy' => 'Hartweizen ist eine besondere Weizensorte. Aus ihm macht man Pasta — Nudeln werden so schön fest.', 'text_easy' => "Hartweizen ist eine besondere Weizensorte.\nEr hat sehr viel Eiweiß.\nAus Hartweizen macht man Pasta.\nDie Nudeln zerfallen nicht beim Kochen.\nHartweizen wächst gut in Kanada und Italien.\nÖsterreich baut wenig Hartweizen an.", 'unit' => null, 'category' => 'biologie', ], [ 'key_slug' => 'kakao-bohne', 'title' => 'Kakao-Bohne', 'short' => 'Der Samen aus der Kakao-Frucht. Aus 100 Bohnen entsteht etwa 100 g Schokolade.', 'text' => "Die Kakao-Bohne ist der Samen des Kakao-Baums (Theobroma cacao). Aus diesen Bohnen entsteht alles, was wir als Schokolade kennen.\n\nWie entsteht Schokolade? Die Bauern öffnen die Kakao-Frucht und nehmen die Bohnen mit dem weißen Fruchtfleisch heraus. Dann werden sie fermentiert (gären lassen) — das gibt den Geschmack. Danach getrocknet, geröstet, gemahlen — und mit Zucker, Milchpulver und Kakaobutter zu Schokolade verarbeitet.\n\nEine Kakao-Frucht enthält 30–40 Bohnen. Für 100 g Schokolade braucht man etwa 100 Bohnen. Ein Baum trägt nur 1–2 kg Bohnen pro Jahr — Schokolade ist also ein arbeitsintensives Produkt.\n\n60 % des Welt-Kakaos kommen aus zwei Ländern: Elfenbeinküste und Ghana. Dort arbeiten viele Klein-Bauern, oft unter sehr schwierigen Bedingungen. Fair-Trade-Schokolade garantiert ihnen einen fairen Preis.", 'short_easy' => 'Die Kakao-Bohne ist der Samen aus der Kakao-Frucht. Aus 100 Bohnen wird etwa 100 g Schokolade.', 'text_easy' => "Die Kakao-Bohne ist ein Samen.\nSie wächst in der Kakao-Frucht am Baum.\nIn einer Frucht sind 30 bis 40 Bohnen.\nFür 100 g Schokolade braucht man 100 Bohnen.\nDie Bauern öffnen die Frucht.\nDann lassen sie die Bohnen gären.\nDanach werden sie getrocknet und geröstet.\nDann wird daraus Schokolade.", 'unit' => '~100 Bohnen / 100 g Schoki', 'category' => 'biologie', ], [ 'key_slug' => 'bestaeubung', 'title' => 'Bestäubung', 'short' => 'Damit aus Blüten Früchte werden, muss der Pollen übertragen werden — meist von Bienen.', 'text' => "Bestäubung bedeutet: Pollen werden von einer Blüte zur nächsten getragen. Erst dann kann die Pflanze Früchte oder Samen bilden. Ohne Bestäubung — keine Früchte.\n\nDie meisten Bestäuber sind Insekten: vor allem Honigbienen, Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge, manchmal auch Fledermäuse oder Kolibris. Der Wind bestäubt z. B. Getreide.\n\nFür viele Welt-Zutaten ist Bestäubung kritisch:\n• Mandeln: in Kalifornien werden jedes Jahr Milliarden Honigbienen aus dem ganzen Land herangefahren — die Mandelblüten müssen in 3 Wochen bestäubt werden\n• Vanille: muss von Hand bestäubt werden, weil die spezielle Bestäuber-Biene (Melipona) außerhalb Mexikos nicht vorkommt. Darum ist Vanille so teuer.\n• Avocado: braucht Bienen für die Bestäubung, was in Trockengebieten zum Problem wird\n\nWenn Bienen sterben (durch Pestizide, Krankheiten, Klimawandel), bricht ein Teil unserer Lebensmittelversorgung zusammen.", 'short_easy' => 'Bei der Bestäubung tragen Bienen den Pollen von Blüte zu Blüte. Ohne sie gäbe es keine Früchte.', 'text_easy' => "Bei der Bestäubung tragen Bienen Pollen von Blüte zu Blüte.\nOhne Pollen — keine Früchte.\nDarum sind Bienen sehr wichtig.\nMandelbäume brauchen Milliarden Bienen.\nVanille muss von Hand bestäubt werden.\nDarum ist Vanille teuer.\nWenn Bienen sterben — viele Lebensmittel verschwinden.", 'unit' => null, 'category' => 'biologie', ], [ 'key_slug' => 'co2-fussabdruck-lebensmittel', 'title' => 'CO₂-Fußabdruck von Lebensmitteln', 'short' => 'Wie viel Treibhausgas entsteht, bis eine Mahlzeit auf deinem Teller liegt — von Anbau bis Transport.', 'text' => "Der CO₂-Fußabdruck eines Lebensmittels misst, wie viel Treibhausgas auf seinem Weg vom Feld zum Teller entsteht. Drei große Faktoren:\n\n1. Produktion: Rindfleisch verursacht ~50× mehr CO₂ als Gemüse, weil Kühe Methan ausstoßen.\n2. Transport: Schiff (8 g CO₂ / Tonnen-Kilometer) ist viel sparsamer als Flugzeug (500 g). Eine Avocado aus Mexiko per Schiff: OK. Eine Mango per Flugzeug aus Thailand: Klima-Katastrophe.\n3. Lagerung: Tiefkühl und Treibhaus brauchen viel Strom.\n\nGrobe Hausnummern pro Portion (200 g Mahlzeit):\n• Tiroler Gröstl mit lokalen Zutaten: ~30 g CO₂\n• Apfelstrudel: ~50 g CO₂\n• Pizza Margherita: ~150 g CO₂\n• Pasta mit italienischer Tomatensauce: ~200 g CO₂\n• Curry mit Reis und tropischen Gewürzen: ~600 g CO₂\n• Sushi-Rolle mit Nori, Reis und Avocado: ~900 g CO₂\n• Steak (200 g): ~5000 g CO₂\n\nDie Lehre: regional + saisonal + wenig Fleisch hat den kleinsten Fußabdruck. Welthandel ist nicht per se schlecht — aber gezielt einsetzen.", 'short_easy' => 'CO₂-Fußabdruck heißt: wie viel Treibhausgas entsteht, bis das Essen auf dem Teller liegt.', 'text_easy' => "Der CO₂-Fußabdruck zeigt:\nWie viel Treibhausgas entsteht beim Essen.\nFleisch hat sehr viel CO₂.\nAvocados per Flugzeug auch.\nLokale Äpfel haben wenig CO₂.\nSchiff ist viel besser als Flugzeug.\nWeniger Fleisch und regionales Essen helfen dem Klima.", 'unit' => 'g CO₂ / Portion', 'category' => 'klima', ], ]; // Upsert je Eintrag $insertStmt = $db->prepare(" INSERT INTO glossar (key_slug, title, short, text, short_easy, text_easy, unit, category, sort_order) VALUES (?,?,?,?,?,?,?,?,?) 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