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* ab – die Platzhalter tauschen sich dann automatisch aus.
*/
require_once __DIR__ . '/../php/config/app.php';
$bp = BASE_PATH;
define('BUCH_SIM', 'farmer');
require __DIR__ . '/_partials/buch_helpers.php';
?>
'modul-farmer',
'🎮 Simulation starten' => 'farmer',
'Glossar' => 'glossar?module=farmer',
'Lehrplan' => 'lehrplan?module=farmer',
]) ?>
LANDWIRTSCHAFT · KAPITEL-START
Geografie und wirtschaftliche Bildung · Sek I
= buchKapIcon('🌾') ?> Landwirtschaft weltweit
Warum wächst die Banane in Ecuador?
Und warum nicht in Norwegen?
= buchBild('opener-feld-berg',
'Ein Feld oder eine Wiese im Tal, dahinter Berge.',
'Nicht überall wächst alles. Das Wetter entscheidet, was auf dem Feld wächst. Vorarlberger Rheintal.') ?>
Darum geht es in diesem Heft:
Auf der Erde ist das Wetter überall anders.
Mal ist es heiß. Mal ist es kalt.
Mal regnet es viel. Mal fast nie.
Jede Pflanze mag ein anderes Wetter.
Du lernst: Wo wächst was? Und warum?
Und: Was macht der Klima-Wandel mit den Feldern?
🎮 So arbeitest du mit der Simulation:
Du siehst eine große Welt-Karte.
Du wählst eine Pflanze. Zum Beispiel Weizen.
Du tippst auf einen Ort auf der Karte.
Nach einem Jahr kommt ein Bericht.
Der Bericht sagt: Hat es geklappt? Grün heißt gut. Rot heißt schlecht.
So findest du heraus, wo jede Pflanze wächst.
= buchBild('heuernte-frueher',
'Ein altes Foto von der Heu-Ernte oder der Feldarbeit früher.',
'So war Landwirtschaft früher: viel Arbeit mit der Hand. Ein altes Familien-Foto.', true) ?>
Warum wächst die Banane in Ecuador, aber nicht in Norwegen –
und wer entscheidet eigentlich, was auf einem Feld wachsen kann?
= buchBild('opener-feld-berg',
'Ein Acker, Getreide- oder Maisfeld im Tal, im Hintergrund die Berge – zeigt, wie im Alpenraum die Landwirtschaft am Berg ihre Grenze findet (z. B. Blick über das Rheintal oder eine Talsohle in Vorarlberg).',
'Naturraum wird Nutzraum: Wo Menschen Nahrung anbauen, entscheidet fast immer das Klima. Vorarlberger Rheintal.') ?>
Darum geht es in diesem Kapitel:
Jede Pflanze braucht ein bestimmtes = g('wetter', 'Wetter') ?>. Darum wächst nicht überall
alles. Temperatur und Regen teilen die Erde in
= g('klimazone', 'Klimazonen') ?> ein. Diese Zonen entscheiden, wo die
großen = g('anbauguertel', 'Anbaugürtel') ?> der Erde liegen. Oft gibt es
eine = g('anbaugrenze', 'Anbaugrenze') ?>. Das ist eine Linie, hinter der
eine Pflanze nicht mehr wächst. Der = g('klimawandel', 'Klimawandel') ?>
verschiebt diese Grenzen gerade. Das macht die
= g('welternaehrung', 'Welternährung') ?> schwieriger – also das Essen
für alle Menschen.
AT · GW 1.3
AT · GW 3.6
AT · GW 4.1 & 4.10
DE · NRW: Landwirtschaft in Landschaftszonen (IF6)
DE · BY: Klima & Vegetation (Jg. 7)
CH · RZG 3.1 & 3.2 · WAH 4.5
🎮 So arbeitest du mit der Simulation:
Du bewirtschaftest die ganze Welt. Zuerst wählst du eine Nutzpflanze oder ein
Tier. Dann tippst du auf einen Ort auf der Weltkarte. So setzt du dein Feld.
Nach jedem Jahr bekommst du für jedes Feld einen Jahresbericht.
Ein farbiger Ring zeigt: 🟢 sehr gut bis 🔴 unmöglich. Ein kurzer Text erklärt,
warum die Ernte gelang oder nicht. Mit den Jahren kommen neue Sorten dazu – von
Weizen und Banane bis Kaffee, Datteln und Fisch-Aquakultur. So lernst du Schritt
für Schritt die Klimazonen kennen.
= buchBild('heuernte-frueher',
'Scan eines alten Fotos: Heuernte, Feldarbeit oder Almabtrieb aus der Familien-Geschichte (Privatarchiv, Leihgabe).',
'Landwirtschaft von Hand: Heuernte im Bregenzerwald, um 1960. Vieles, was heute Maschinen leisten, war Muskelarbeit. (Privatarchiv)', true) ?>
💡 Verlaufsvorschlag (Doppelstunde):
(1) Einstieg 10′ – Opener-Foto + Leitfrage „Banane in Norwegen?", Vorwissen
sammeln (Welche Lebensmittel kommen von weit her? Warum?).
(2) Erarbeitung I 15′ – Seiten 1–2 (Klimazonen, Anbaugrenzen) gemeinsam.
(3) Simulation 25′ – Auftrag: dieselbe Pflanze (z. B. Weizen) an vier
bewusst gewählten Orten setzen (Tropen, Wüste, Mitteleuropa, Polar) und die vier
Berichte vergleichen.
(4) Auswertung 15′ – Eignungsringe an der Wand
sammeln: eine Farb-Landkarte des Weizens entsteht.
(5) Vertiefung 25′ –
Seiten 3–5 (Anbaugürtel, Nutztiere/Almen, Klimawandel), dann freie Simulation
mit dem Ziel „positiver Kontostand über 5 Jahre".
Hinweis: Für den inklusiven Unterricht gibt es dieses Kapitel
zusätzlich in
Leichter Sprache.
SEITE 1 · KLIMAZONEN
1 · Die Klima-Zonen der Erde
Die Erde ist eine Kugel.
In der Mitte, am Äquator, steht die Sonne hoch.
Dort ist es das ganze Jahr heiß.
Oben und unten, an den Polen, ist es eiskalt.
Dazwischen ist alles anders: mal Wüste, mal grüne Wiese.
Zwei Dinge sind wichtig für eine Klima-Zone:
Wie warm ist es?
Wie viel Regen gibt es?
Aus diesen zwei Dingen kann man die Erde einteilen.
Bei uns in Mittel-Europa ist es mild.
Es gibt vier Jahres-Zeiten und oft Regen.
= buchBild('klimazonen-atlas',
'Foto von einer aufgeschlagenen Atlas-Seite mit einer Klimazonen-Karte.',
'Diese Karte zeigt die Klima-Zonen der Erde. Jede Farbe ist ein anderes Wetter-Gebiet.') ?>
Merke:
Eine Klima-Zone ist ein großes Gebiet mit dem gleichen Wetter.
Wichtig sind: Wärme und Regen.
🎮 In der Simulation:
Auf der Karte siehst du farbige Zonen.
Grün ist der Regen-Wald. Gelb ist die Wüste. Weiß ist das Eis.
Tippe auf eine Zone. Dann siehst du ihren Namen.
✏️ Aufgabe:
- Schau auf die Karte in der Simulation.
Finde die Wüste.
Finde den Regen-Wald.
Finde deine Heimat.
1 · Die Klimazonen der Erde: Temperatur und Niederschlag entscheiden
Die Erde ist eine Kugel. Darum trifft die Sonne sie überall anders. Am
= g('aequator', 'Äquator') ?> steht die Sonne steil am Himmel. Dort ist es
das ganze Jahr heiß. An den Polen fällt das Licht ganz flach ein. Dort wärmt
es kaum. So entstehen die = g('klimazone', 'Klimazonen') ?>. Das sind große
Gürtel mit ähnlichem = g('klima', 'Klima') ?>. Sie legen sich wie Bänder um
die Erde.
Zwei Dinge bestimmen fast alles. Das Erste ist die Temperatur: Wie
warm ist der Sommer? Gibt es = g('frost', 'Frost') ?>? Das Zweite ist der = g('niederschlag', 'Niederschlag') ?>:
Wie viel Regen fällt? Und wann fällt er? Vor über hundert Jahren bauten
Wladimir Köppen und Rudolf Geiger daraus ein System. Es heißt
= g('koeppen-geiger', 'Köppen-Geiger-Klassifikation', 'Köppen-Geiger') ?>.
Es steht bis heute in jedem Atlas. Wir nutzen eine einfachere Fassung mit acht
großen Zonen. Sie reicht von tropisch feucht – das ist der Regenwald – über
die Wüste und das Mittelmeer-Klima. Ganz kalt wird es in der = g('taiga', 'Taiga') ?>, einem
Nadelwald im Norden, und in der = g('tundra', 'Tundra') ?>, dem baumlosen Kaltland am Pol.
Österreich, Deutschland und die Schweiz liegen fast ganz im
gemäßigten Klima. Fachleute nennen es „Cfb". Hier gibt es vier
Jahreszeiten. Es regnet das ganze Jahr. Die Sommer bleiben kühl. Etwas wärmer
ist das
= g('subtropisch-cfa', 'subtropisch-feuchte Klima (Cfa)', 'Subtropisch (Cfa)') ?>.
Dort sind die Sommer heiß und feucht. Das ist die wichtigste Reis-Zone der
Welt.
= buchBild('klimazonen-atlas',
'Foto einer aufgeschlagenen Atlas-Doppelseite mit einer Klimazonen-Weltkarte (Köppen-Karte) – Alltagsmotiv, gut aus dem Schulatlas abzulichten.',
'Die Klimazonen-Karte im Atlas: Jede Farbe steht für eine Zone aus Temperatur und Niederschlag. Genau dieses Prinzip steckt in der Simulation.') ?>
Merke: Eine Klimazone ist ein großes Gebiet
mit ähnlichem Klima. Wie warm es ist, hängt vor allem vom
= g('breitengrad', 'Breitengrad') ?> ab. Das heißt: davon, wie weit ein Ort
vom Äquator entfernt liegt. Temperatur und Niederschlag machen
die Zone aus. Das Köppen-Geiger-System teilt die Erde danach ein.
🎮 In der Simulation: Die Weltkarte zeigt die
acht großen Zonen in Farben. Grün ist der Regenwald. Sandgelb ist die Wüste.
Weiß ist das Polargebiet. Tippst du ein Feld an, erkennt die Simulation die Zone
von selbst. Sie sieht auch, ob du auf Land oder auf Wasser gesetzt hast. Diese
Zone entscheidet später über deine Ernte. Die Farben sind mit Absicht grob
gehalten. Es ist eine Lernkarte, keine genaue Messkarte.
💡 Didaktischer Hinweis: Verankern Sie die
Kernidee „Temperatur · Niederschlag = Zone" vor der ersten Pflanzung. Bewährt:
ein leeres Achsenkreuz an die Tafel (x = Niederschlag, y = Temperatur) und die
acht Zonen gemeinsam einordnen. Stolperstein: Schüler:innen verwechseln
„warm" mit „gut für Pflanzen" – die Wüste ist warm, aber ohne Wasser wächst
nichts. Die Simulation macht genau das erfahrbar. Die vereinfachten Polygone
sind bewusst grob; wer Grenzfälle findet (z. B. ein Feld nahe einer
Zonengrenze), hat gut beobachtet – kein Fehler, sondern Gesprächsanlass.
SEITE 2 · ANBAUGRENZEN
2 · Warum keine Banane in Norwegen?
Die Banane mag es immer warm.
Sie braucht Wärme das ganze Jahr.
Frost macht die Banane kaputt.
In Norwegen ist es im Winter eiskalt.
Darum wächst dort keine Banane.
Jede Pflanze hat eine Grenze.
Es kann zu kalt sein.
Der Sommer kann zu kurz sein.
Oder es ist zu hoch am Berg.
Ganz oben am Berg ist es kalt wie am Pol.
Darum wächst hoch oben kein Getreide mehr.
= buchBild('anbaugrenze-banane-regal',
'Foto vom Bananen-Regal im Supermarkt mit dem Herkunfts-Schild.',
'Bananen im Supermarkt. Das Schild sagt: Sie kommen aus einem warmen Land, weit weg.') ?>
📊 Echte Zahlen:
Reis ist das wichtigste Essen für die halbe Welt.
Von 100 Menschen essen etwa 50 jeden Tag Reis.
Reis braucht Wärme und sehr viel Wasser.
🎮 In der Simulation:
Probier es aus!
Setze eine Banane weit im Norden.
Der Bericht wird rot: „Geht gar nicht".
Setze die Banane in die Tropen.
Der Bericht wird grün: „Super".
✏️ Aufgabe:
- Setze eine Banane in ein kaltes Land.
Lies den Bericht.
Warum geht es nicht?
2 · Anbaugrenzen: Warum wächst nicht überall alles?
Warum baut niemand Bananen in Norwegen an? Die Antwort heißt
= g('anbaugrenze', 'Anbaugrenze') ?>. Jede Pflanze braucht bestimmte
Bedingungen. Fehlt eine davon, misslingt die Ernte. Da hilft auch fleißige
Arbeit nicht. Drei Grenzen sind besonders wichtig.
1. Frost: Die Banane braucht das ganze Jahr Wärme über 15 °C. In der
ersten Frostnacht gefriert das Wasser in ihren Zellen. Die Zellen platzen und
die Pflanze stirbt. Darum endet der Bananen-Anbau dort, wo es im Winter
friert.
2. = g('vegetationsperiode', 'Vegetationsperiode') ?>: So heißt die
warme Zeit im Jahr, in der Pflanzen wachsen können. Im Norden ist der Sommer
dafür zu kurz. Reis oder Mais werden dort nicht reif. Sie kommen nie zur
Ernte.
3. Höhengrenze: Am Berg wird es nach oben immer kälter. Je 100 Meter
höher sinkt die Temperatur um etwa 0,6 °C. So wiederholen sich die Klimazonen
als = g('hoehenstufe', 'Höhenstufen') ?> von unten nach oben. Ganz oben ist
es so kalt wie am Pol. Über der = g('waldgrenze', 'Waldgrenze') ?> wächst
kein Wald mehr. In den Alpen liegt sie bei rund 1.800 – 2.200 m. Darüber endet
auch der Ackerbau.
Genau deshalb gibt es den = g('welthandel', 'Welthandel') ?>. Was bei uns
nicht wächst, kommt aus einem anderen Land. Dort passt die Klimazone. Bananen,
Kaffee und Datteln reisen tausende Kilometer weit. Sie fahren oft im
= g('reefer-container', 'Reefer-Container', 'Reefer-Container') ?>. Das ist
ein gekühlter Schiffs-Container. Denn diese Waren sind
= g('verderblich', 'verderblich') ?> – sie werden schnell schlecht.
= buchBild('anbaugrenze-banane-regal',
'Bananen-Regal im Supermarkt mit sichtbarem Herkunftsschild („Ecuador", „Kolumbien") – ein Alltagsmotiv, das die Anbaugrenze greifbar macht.',
'Keine Banane wächst in Vorarlberg – sie kommt aus den Tropen. Das Herkunftsschild im Supermarkt erzählt die ganze Geschichte der Anbaugrenze.') ?>
📊 Echte Zahlen:
= g('subtropisch-cfa', 'Reis', 'Subtropisch (Cfa)') ?> ist das wichtigste
Essen für die halbe Welt. Etwa 3,5 Milliarden Menschen essen ihn jeden
Tag. [1] Reis braucht Wärme und sehr viel Wasser. Darum
wächst er nur in warmen, feuchten Zonen. Bei uns in Mitteleuropa wächst er
nicht.
🎮 In der Simulation: Anbaugrenzen erlebst du hier
direkt. Setze eine Banane in den hohen Norden. Der Ring wird rot: „🔴 unmöglich".
Der Bericht erklärt: „In der ersten Frostnacht platzen die Zellen." Setzt du sie
in die Tropen, wird der Ring grün. Der Bericht nennt dir immer die Zone und die
= g('eignungsklasse', 'Eignungsklasse', 'Eignungsklasse') ?> von 🟢 bis 🔴. Wer
eine Pflanze ins offene Meer setzt, liest: Nur die
= g('aquakultur', 'Fisch-Aquakultur', 'Aquakultur') ?> wächst im Wasser.
✏️ Aufgaben:
- ASetze dieselbe Pflanze einmal in die
Tropen und einmal ins Polargebiet. Notiere beide Eignungsfarben und je einen
Satz aus dem Bericht.
- BNenne drei Gründe, warum eine Pflanze
an einem Ort nicht wachsen kann. Ordne jedem Grund eine Pflanze aus der
Simulation zu.
- CErkläre mit dem Begriff Höhenstufe,
warum am Berg oben andere Pflanzen wachsen als im Tal – und wo die Grenze
des Ackerbaus liegt.
💡 Erwartungshorizont (Auswahl):
B: zu kalt / Frost (Banane, Kaffee, Reis im Norden) · zu trocken
(Weizen in der Wüste) · Vegetationsperiode zu kurz (Mais, Reis im Boreal) ·
falscher Boden / Wasser (Landpflanze im Meer).
C: Höhenstufen wiederholen die Klimazonen vertikal; über der Waldgrenze
(Alpen ~1.800–2.200 m) endet der Ackerbau, es bleibt Almwirtschaft (Überleitung
zu Seite 4). Stolperstein: „Es ist doch im Sommer warm in Norwegen" –
betonen Sie, dass ein Frost genügt und die Vegetationsperiode zu kurz ist.
Guter Anlass, den Unterschied Wetter/Klima zu schärfen.
SEITE 3 · ANBAUGÜRTEL
3 · Was wächst wo?
Manche Pflanzen wachsen in großen Gürteln um die Erde.
Man nennt sie: Anbau-Gürtel.
Weizen mag es mild, wie bei uns.
Aus Weizen wird Brot.
Reis mag es warm und nass, wie in Asien.
Mais mag warme Sommer, wie in Amerika.
Kaffee und Bananen wachsen nur in den warmen Tropen.
Datteln wachsen in der Wüste, in der Oase.
= buchBild('anbauguertel-getreidefeld',
'Foto von einem gelben Getreide-Feld im Sommer.',
'Ein Weizen-Feld bei uns. Weizen mag milde Sommer. Daraus wird Brot gemacht.') ?>
📊 Echte Zahlen:
Weizen und Reis sind die zwei wichtigsten Pflanzen der Welt.
Von Weizen wächst am meisten: über 800 Millionen Tonnen im Jahr.
🎮 In der Simulation:
Setze Weizen an vielen Orten.
Wo wird der Ring grün? Wo rot?
So findest du den Weizen-Gürtel der Erde.
✏️ Aufgabe:
- Wo wächst Kaffee gut?
Setze Kaffee an drei Orte.
Finde den besten Ort.
3 · Was wächst wo? Die großen Anbaugürtel der Erde
Jede Pflanze braucht ihre Zone. Darum ordnet sich die Landwirtschaft der
Welt in = g('anbauguertel', 'Anbaugürtel') ?>. Das sind Bänder rund um die
Erde. In jedem Band wächst vor allem eine Pflanze. Diese Karte solltest du im
Kopf haben:
Weizen ist das wichtigste Brotgetreide. Es mag gemäßigte Zonen mit
Sommer und Winter. Große Weizen-Gebiete liegen in den USA, in der Ukraine und
in Mitteleuropa. Die Ukraine nennt man die „Kornkammer Europas".
Reis wächst im warmen, wasserreichen Asien – zum Beispiel in Süd-China
und in den großen Fluss-Deltas. Mais liebt warm-feuchte Sommer. Vorne
liegen die USA, China und Brasilien. Soja wächst auf riesigen Feldern in
Süd-Brasilien, Argentinien und den USA. Vieles davon wird zu Tierfutter.
Und die Genussmittel? Kaffee wächst im tropischen Hochland, zum
Beispiel in Brasilien, Kolumbien und Äthiopien. Bananen mögen das
feuchtheiße Tiefland, etwa in Ecuador. Datteln reifen in den = g('oase', 'Oasen') ?> der
Wüste. Oliven wachsen rund ums Mittelmeer. Diese Waren gehen über den
= g('welthandel', 'Welthandel') ?> um die ganze Erde. Oft kommen sie von
riesigen Feldern mit nur einer Sorte. Solche Felder heißen
= g('plantage', 'Plantagen') ?>.
= buchBild('anbauguertel-getreidefeld',
'Ein reifes, goldgelbes Getreidefeld (Weizen) im Sommer, gern mit Alpen- oder Bodensee-Hintergrund – ein realistisches Motiv aus dem Rheintal oder Vorland.',
'Ein Weizenfeld im heimischen Klima: Getreide gehört zum gemäßigten Anbaugürtel. Weltweit ist Weizen das meistangebaute Brotgetreide.') ?>
📊 Echte Zahlen:
Weltproduktion 2022: Weizen ~808 Mio. t, Reis ~767 Mio. t – die
zwei wichtigsten Grundnahrungsmittel der Erde. [1][2]
📊 Warum Bananen aus Übersee?
Über das Meer verkauft man vor allem, was im Zielland nicht wächst. Weizen
wächst fast überall. Verkauft man ihn auf einem anderen Kontinent, gibt es
weniger Geld dafür. Diesen Nachlass nennt man
= g('importpreis-abschlag', 'Importpreis-Abschlag', 'Importpreis-Abschlag') ?>.
Er beträgt rund 30 %. Die Ernte vor Ort ist näher und billiger.
🎮 In der Simulation: Hier baust du die
Anbaugürtel selbst nach. Setzt du eine Sorte an viele Orte, entsteht Feld für
Feld ihre Eignungs-Karte. Verkauft wird an einen von fünf
= g('welt-hafen', 'Welt-Häfen', 'Welt-Hafen / Container-Hub') ?>: Hamburg,
New York, Shanghai, São Paulo oder Dubai. Der Markt wechselt alle drei Jahre.
Liegt dein Feld auf einem anderen Kontinent als der Hafen, greift der
Importpreis-Abschlag. Teure Ware wie Kaffee verträgt das gut. Billiges Massengut
wie Weizen lohnt sich über das Meer nicht mehr. Genau so laufen die echten
Handelswege der Welt.
✏️ Aufgaben:
- AOrdne zu: Weizen, Reis, Kaffee,
Datteln – welche Klimazone passt jeweils am besten?
- BSetze Kaffee an drei Orte und finde
den besten. Beschreibe mit eigenen Worten den „Kaffeegürtel".
- CWarum lohnt sich der Export von
Kaffee über den Ozean, der von Weizen aber kaum? Erkläre mit dem
Importpreis-Abschlag.
💡 Erwartungshorizont:
A: Weizen → gemäßigt/kontinental · Reis → subtropisch-feucht/tropisch ·
Kaffee → tropisches Hochland · Datteln → Wüste.
C: Der Importpreis-Abschlag (−30 %) macht schweres, überall wachsendes Massengut
über See unrentabel; teure, klimagebundene Spezialitäten (Kaffee, Datteln, Bananen)
tragen die Transportkosten. Anknüpfung: reale Welthandelskarten – der
Süden liefert Genussmittel, der Norden Getreide; guter Übergang zu Disparitäten
(GW 4.10 / NRW IF7). Stolperstein: Monokultur/Plantage nicht mit „böse"
gleichsetzen – Seite 5 differenziert Effizienz vs. Risiko.
SEITE 4 · NUTZTIERE & WEIDELAND
4 · Tiere und Weiden
Nicht überall kann man Pflanzen anbauen.
Am Berg ist es steil und kalt.
Dort wächst nur Gras.
Aber Tiere können das Gras fressen!
Kühe, Schafe und Ziegen leben auf der Weide.
Im Sommer gehen die Kühe hoch auf die Alp.
Dort ist das Gras frisch und gut.
Das gibt es in Österreich und in der Schweiz.
Man nennt das: Alm-Wirtschaft.
Aus der Alp-Milch macht man guten Käse.
= buchBild('alp-kuehe',
'Foto von Kühen auf einer Alp im Sommer. Oder ein Alp-Abtrieb.',
'Kühe auf der Alp im Sommer. Sie fressen das frische Gras vom Berg. Bregenzerwald.') ?>
📊 Echte Zahlen:
In Österreich gibt es etwa 8.400 Almen.
Jeden Sommer gehen etwa 300.000 Rinder auf die Alm.
🎮 In der Simulation:
Du kannst auch Tiere halten.
Das Rentier mag den kalten Norden.
Das Kamel mag die heiße Wüste.
Setze jedes Tier an den richtigen Ort!
✏️ Aufgabe:
- Wohin gehört das Rentier?
Wohin gehört das Kamel?
Probier es in der Simulation aus.
4 · Nutztiere und Weideland: Wo Ackerbau endet, beginnt die Weide
Manchmal geht kein Ackerbau. Der Boden ist zu steil, zu kalt oder zu
trocken. Dann hält der Mensch Tiere. Rind, Schaf und Ziege fressen
Gras. Gras können wir Menschen nicht essen. Die Tiere machen daraus Milch,
Fleisch und Wolle. So kann man auch Bergland, = g('steppe', 'Steppe') ?> und kalte Tundra nutzen.
Jedes Tier hat seine eigene Zone. Das Rentier mag die kalte Tundra und
die Taiga im Norden. Das Kamel mag die heiße Wüste. Das Rind mag die
saftigen Wiesen bei uns.
Ein gutes Beispiel bei uns ist die
= g('almwirtschaft', 'Alm- bzw. Alpwirtschaft') ?>. Im Sommer treibt man das
Vieh hoch auf die Almweiden. Diese Weiden liegen über der
= g('waldgrenze', 'Waldgrenze') ?>. Das hat mehrere Vorteile. Die Talwiesen
bleiben in Ruhe – dort wächst das Heu für den Winter. Das Gras am Berg wird
genutzt. Und die Landschaft bleibt offen. Ohne die Tiere würden bald überall
Büsche wachsen. Aus der Almmilch macht man feinen Bergkäse. Alm- und
Alpwirtschaft gehören zu Österreich, zur Schweiz und zu Süddeutschland
(Bayern, Allgäu).
Aber auch Weideland hat eine Grenze. Fressen zu viele Tiere auf zu wenig
Fläche, wächst das Gras nicht mehr nach. Das nennt man
= g('ueberweidung', 'Überweidung') ?>. In der Sahelzone in Afrika führt sie
sogar dazu, dass die Wüste größer wird.
= buchBild('alp-kuehe',
'Kühe auf einer Sommeralp oder ein festlich geschmückter Almabtrieb (Kühe mit Kopfschmuck) – ein starkes, typisch vorarlbergisches Motiv aus dem Bregenzerwald.',
'Sommer auf der Alp: Das Vieh nutzt das Bergfutter über der Waldgrenze. Almwirtschaft ist gelebter D-A-CH-Alltag. Bregenzerwald.') ?>
📊 Echte Zahlen: Österreich hat rund
8.400 Almen. Sie bedecken gut 322.000 Hektar. Im Sommer 2022
kamen etwa 300.000 Rinder auf die Alm. Davon waren rund 50.000
Milchkühe. [3][4]
🎮 In der Simulation: Tiere setzt du wie Pflanzen.
Aber sie haben eigene Zonen. Das Rentier bringt nur in Tundra und Taiga viel
Ertrag. Das Kamel nur in Wüste und Trockensavanne. Setzt du zu viele gleiche
Felder dicht nebeneinander, wird der Boden müde. Fachleute sagen dazu
= g('bodenmuedigkeit', 'Bodenmüdigkeit') ?>. Baust du immer nur eine Sorte an,
nennt man das = g('monokultur', 'Monokultur') ?>. Dann droht ein
= g('krankheits-ausbruch', 'Krankheits-Ausbruch', 'Krankheits-Ausbruch (Landwirtschaft)') ?>.
Er kann den ganzen Bestand vernichten. Das ist wie die Überweidung auf der Weide.
Vielfalt und Abstand schützen.
✏️ Aufgaben:
- AOrdne Rentier und Kamel je ihrer
Klimazone zu und setze beide in der Simulation richtig.
- BErkläre in drei Sätzen, warum
Almwirtschaft Bergland nutzbar macht, das für Ackerbau ungeeignet ist.
- CWas haben Überweidung in der Sahelzone
und der Krankheits-Ausbruch in deiner Simulation gemeinsam? Nenne die
gemeinsame Ursache und eine Gegenmaßnahme.
💡 Didaktischer Hinweis & Erwartungshorizont:
Die Alm/Alp ist der stärkste D-A-CH-Anker des Kapitels – nutzen Sie regionales
Vorwissen (Almabtrieb, Bergkäse, Sennerei). C: Gemeinsame Ursache ist
Übernutzung/zu hohe Dichte (zu viele Tiere bzw. zu viele gleiche Felder);
Gegenmittel: Fläche/Abstand, Vielfalt statt Monokultur, in der Realität die
Fruchtfolge. Stolperstein: „Tiere brauchen kein Klima" – die
N2-Berichte (Kamel im Regenwald, Rentier in den Tropen) zeigen drastisch das
Gegenteil. Anschluss an Biologie (Ökosysteme, Bodenkunde) und BNE.
SEITE 5 · KLIMAWANDEL & WELTERNÄHRUNG
5 · Der Klima-Wandel verschiebt die Felder
Die Erde wird wärmer.
Das nennt man Klima-Wandel.
Dadurch verschieben sich die Anbau-Grenzen.
Manche Pflanzen wachsen jetzt weiter im Norden.
In England wächst zum Beispiel neu der Wein!
Aber der Klima-Wandel bringt auch Probleme.
An manchen Orten wird es zu trocken.
Dann verdorren die Felder.
Und auf der Welt haben viele Menschen zu wenig zu essen.
Darum müssen wir gut mit dem Boden umgehen.
= buchBild('klimawandel-baustelle-acker',
'Foto von einer Baustelle oder einem neuen Parkplatz auf einem früheren Feld.',
'Hier war früher ein Feld. Jetzt ist hier Beton. Guter Boden geht verloren.') ?>
📊 Echte Zahlen:
In Österreich wächst am meisten Bio-Landwirtschaft in Europa.
Von 100 Feldern sind etwa 27 Bio-Felder.
🎮 In der Simulation:
Baust du immer nur eine Pflanze an, wird der Boden müde.
Und Krankheiten breiten sich aus.
Besser: viele verschiedene Pflanzen an verschiedene Orte.
✏️ Aufgabe:
- Warum ist es schlecht, wenn Felder zu Beton werden?
Nenne einen Grund.
5 · Klimawandel, Welternährung und der Boden unter uns
Der = g('klimawandel', 'Klimawandel') ?> verschiebt die Anbaugrenzen.
= g('treibhausgas', 'Treibhausgase') ?> machen die Erde wärmer. Darum wandern
die Klimazonen langsam Richtung Pole und den Berg hinauf. An manchen Orten wird
jetzt etwas möglich, was früher zu kalt war. In Südengland zum Beispiel wächst
neuerdings guter Wein. Doch der Wandel bringt vor allem Gefahren. Hitze und
= g('duerre', 'Dürre') ?> lassen Ernten verdorren. Eine Dürre ist eine lange Zeit ohne
Regen. Stürme und andere Wetter-Extreme werden häufiger. Wo Wasser fehlt,
breitet sich die Wüste aus. Für die
= g('welternaehrung', 'Welternährung') ?> ist das gefährlich. Schon heute
haben hunderte Millionen Menschen zu wenig zu essen.
Auch wie wir anbauen, ist wichtig. Eine
= g('monokultur', 'Monokultur') ?> ist ein Feld mit nur einer Sorte. Das ist
günstig. Aber der Boden wird schnell müde. Fachleute nennen das
= g('bodenmuedigkeit', 'Bodenmüdigkeit') ?>. Und Krankheiten breiten sich
leicht aus. Die = g('bio-landwirtschaft', 'Bio-Landwirtschaft') ?> macht es anders. Sie wechselt die
Pflanzen von Jahr zu Jahr. Das heißt = g('fruchtfolge', 'Fruchtfolge') ?>. Sie setzt auf Vielfalt und
verzichtet auf chemischen Dünger. Das schont Boden und Klima. Dafür ist die
Ernte oft kleiner. Beide Wege haben ihre Stärken. Bei Bio ist Österreich in
Europa führend.
Zum Schluss der Boden selbst. Guten Ackerboden kann man nicht neu machen.
Baut man Straßen, Hallen oder Parkplätze darauf, ist er für immer weg. Das
nennt man = g('bodenversiegelung', 'Bodenversiegelung') ?>. Gerade im engen
Österreich ist das ein großes Thema für die
= g('nachhaltigkeit', 'Nachhaltigkeit') ?>. Versiegelter Boden hat noch ein
Problem. Er kann kein Regenwasser mehr aufnehmen. Bei Starkregen gibt es dann
schneller Überschwemmungen.
= buchBild('klimawandel-baustelle-acker',
'Kontrastmotiv: Baustelle, neues Gewerbegebiet oder Parkplatz direkt auf ehemaligem Acker-/Wiesenland – im Rheintal gut zu finden (Bodenversiegelung).',
'Guter Boden, unwiederbringlich versiegelt: Wo einmal Beton liegt, wächst nie wieder Getreide. Ein Alltagsbild aus dem Rheintal.') ?>
📊 Echte Zahlen:
England: Rebfläche in 5 Jahren um ~74 % gewachsen (auf ~4.300 ha)
[5] · Österreich: Bio-Anteil rund 27 % der
Agrarfläche – EU-Spitze [6] · Welthunger 2024:
673 Mio. Menschen (8,2 %) [7]
📊 Boden geht verloren:
In Österreich wurden 2024 täglich ~6,75 ha Boden neu verbraucht
(10-Jahres-Schnitt ~11 ha/Tag) – das politische Ziel von 2,5 ha/Tag wird
seit über 20 Jahren verfehlt. [8]
🎮 In der Simulation: Setzt du immer dieselbe
Sorte dicht zusammen, sinkt der Ertrag. Der Boden wird müde. Ab drei Feldern
nebeneinander droht jedes Jahr ein Krankheits-Ausbruch. Dann ist die ganze Ernte
weg. Ein echtes Vorbild ist die = g('panama-krankheit', 'Panama-Krankheit') ?> der Banane. Baust du dagegen
vielfältig und mit Abstand an, erntest du sicherer. Die Simulation rechnet
auch den = g('co2-fussabdruck', 'CO₂-Fußabdruck', 'CO₂-Fußabdruck') ?> jeder
Lieferung mit. Ein Schiff stößt je Tonne und Kilometer nur rund ein Sechstel des
CO₂ von einem Lkw aus. Darum ist Ware per Schiff aus Übersee oft klimafreundlicher,
als man denkt.
✏️ Abschluss-Aufgaben:
- BNenne je einen Gewinner und einen
Verlierer des Klimawandels in der Landwirtschaft. Begründe mit einer
verschobenen Anbaugrenze.
- C„Bio ist immer besser." Nimm
begründet Stellung – wäge Ertrag, Boden und Klima gegeneinander ab.
- DSchreibe fünf Sätze an deine Gemeinde:
Warum soll fruchtbarer Boden nicht zubetoniert werden? Verwende drei
Fachbegriffe aus diesem Kapitel.
💡 Differenzierung & Auswertung:
B: Gewinner z. B. Weinbau England/Skandinavien, Ackerbau weiter nördlich;
Verlierer z. B. Mittelmeerraum (Dürre bei Oliven/Getreide), Sahel (= g('wuestenbildung', 'Wüstenbildung') ?>),
tiefliegende Reisdeltas (Salzwasser). C: Erwartet wird eine
abwägende
Antwort (Boden/Klima pro Bio, Ertrag/Welternährung contra) – kein Schwarz-Weiß.
D: fördert Transfer auf die eigene Lebenswelt (Bodenversiegelung im Rheintal).
Stolperstein: „Klimawandel ist gut, weil hier mehr wächst" – die globale
Bilanz (Hunger, Extreme) korrigiert diese lokale Perspektive. Anschluss an BNE
(Übergreifendes Thema 11) und Wirtschaftsbildung (Thema 13). Für den inklusiven
Unterricht:
Leichte-Sprache-Version dieses Kapitels –
gleiche Bilder, gleiche Kernaussagen, reduzierte Aufgaben.
QUELLEN
Quellen & zum Weiterlesen
Alle Zahlen in diesem Heft sind echt.
Sie kommen von Ämtern, Forscher:innen und Zeitungen.
Hier stehen die Quellen:
[1] FAO / bpb: Die wichtigsten Nahrungsmittel der Welt (Reis ernährt ~3,5 Mrd. Menschen) –
bpb.de
[2] Pflanzenforschung.de nach FAO: Weltproduktion Weizen ~808 Mio. t, Reis ~767 Mio. t (2022) –
pflanzenforschung.de
[3] Landwirtschaft.at (LK Österreich): Almen – rund 8.400 Almen, ~322.000 ha –
landwirtschaft.at
[4] Rinderzucht Austria: Almauftrieb 2022 – rund 300.000 Rinder gealpt –
rinderzucht.at
[5] wein.plus / VINUM: Rebfläche Großbritannien – +74 % in fünf Jahren auf ~4.300 ha –
magazine.wein.plus
[6] Statistik Austria / BIO AUSTRIA: Bio-Anteil Österreich rund 27 % der Agrarfläche (EU-Spitze) –
statistik.at
[7] FAO/WHO SOFI 2025: Welthunger 2024 – 673 Mio. Menschen (8,2 %) –
who.int
[8] WWF-Bodenreport 2024 / ÖROK: Flächenverbrauch Österreich 2024 ~6,75 ha/Tag, 10-Jahres-Schnitt ~11 ha/Tag –
wwf.at