Der Klimawandel ist nicht nur am Meer ein Problem.
+ Ein Beispiel ist der Nakuru-See in Kenia.
+ Der See liegt hoch in den Bergen von Afrika.
+ Trotzdem steigt sein Wasser immer weiter.
+ Der Grund: Durch den Klimawandel regnet es dort viel mehr.
Von 2010 bis 2020 wurde der See fast doppelt so groß.
+ Das Wasser hat einen ganzen Wald und Häuser verschluckt.
+ Viele Familien mussten ihr Zuhause verlassen.
+ Sogar die rosa Flamingos sind weggezogen.
In Kenia ist der Klimawandel ein großes Thema.
+ In der Uni-Bibliothek stehen die Klima-Bücher gleich im ersten Regal.
Klimawandel ist nicht nur eine Sache der Meeresküsten. Das zeigt ein + Beispiel weit im Landesinneren: der Nakuru-See in Kenia, mitten im + ostafrikanischen Grabenbruch und über 1.700 Meter hoch gelegen.
+Seit etwa 2010 steigt dieser See immer weiter — weil es durch den + Klimawandel viel mehr regnet (und weil rund um den See viel Boden zugebaut + wurde, der kein Wasser mehr aufnimmt, siehe = g('bodenversiegelung', 'Bodenversiegelung') ?>). + Von 2010 bis 2020 wuchs der See von rund 40 auf 68 km². Das Wasser + verschluckte einen ganzen Wald, Parkstraßen und Gebäude. Über alle Seen des + Grabenbruchs hinweg mussten rund 80.000 Familien ihr Zuhause verlassen; + sogar die berühmten Flamingos wanderten ab, weil das Wasser weniger salzig + wurde (UNEP; Egerton University).
+Wie sehr das Thema die Menschen dort beschäftigt, sieht man schon am + Eingang der Universitätsbibliothek (Egerton University): Gleich im ersten + Regal stehen die Bücher über Klimawandel und Umwelt.
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