diff --git a/.dontDeploy/schulbuch-konzept-2026-07-12.md b/.dontDeploy/schulbuch-konzept-2026-07-12.md new file mode 100644 index 0000000..d91cb1d --- /dev/null +++ b/.dontDeploy/schulbuch-konzept-2026-07-12.md @@ -0,0 +1,48 @@ +# Schulbuch-Konzept (Auftrag Thomas, 2026-07-12) + +Hinter jeder Sim entsteht ein Schulbuch-Kapitel: Sachinhalte lehrplankonform, +mit Links (Glossar-Tooltips, Sim, Quellen), präsentierbar vor/zwischen/nach dem +Arbeiten mit der Simulation. Zwei Versionen aus EINER Quelle. + +## Architektur + +- **Routen:** `/buch` (Übersicht aller Kapitel) · `/buch-` (Kapitel). + Lehrer-Version über `?lehrer=1` (Toggle-Link auf der Seite). + TODO später: Lehrer-Version hinter Teacher-Session (wie Marktplatz-Plan). +- **Dateien:** `App/pages/buch.php` + `App/pages/buch-.php`. + Erste Iteration self-contained (eigenes CSS im File, Schulbuch-Look), + bei Kapitel 3+ ggf. gemeinsames Partial extrahieren. +- **Fotos (echte Bilder von Thomas):** Slots via PHP-Helper `buchBild($slug, + $vorschlag)`. Sucht `App/assets/img/buch//.{jpg,webp,png}` — + Datei da → Bild erscheint automatisch; sonst Platzhalter-Kasten + „📷 FOTO GESUCHT: ". Thomas legt Dateien einfach ab. +- **Glossar:** `data-glossar`-Spans + plattformweite glossar-tooltip.js. +- **Druck:** @media print → A4, Seitenumbrüche an Kapitel-Seiten, Nav/Toggle raus. +- **Quellen:** Jede Daten-Box nummeriert [1]…, Quellenverzeichnis am Ende + (aus QUELLEN.md der Sim übernommen). + +## Baukasten (Inhaltselemente) + +- Kapitel-Opener: großes Bild, Leitfrage, Lernziele-Box, Lehrplan-Chips (D-A-CH) +- „Seite"-Sektionen: Sachtext (~250–400 Wörter), Merke-Kasten, Daten-Kasten, + Begriffs-Chips (Glossar), Foto +- 🎮 Sim-Kasten: „So ist es in der Simulation" — erklärt die Mechanik & ihren + Realitätsbezug (Schülerversion = vollständige Mechanik-Referenz) +- ✏️ Aufgaben-Kasten: vor / während / nach dem Arbeiten, gestuft +- 💡 Lehrer-Kästen (nur ?lehrer=1): Verlaufsvorschlag (Doppelstunde), + didaktischer Kommentar je Seite, Stolpersteine (z. B. „Panzer-Rush endet in + Bank-Liquidation — bewusst so"), Differenzierung, Erwartungshorizont, + Cockpit-Tipps (welche Live-Spalten/Ergebnisse ansehen) + +## Kapitel-Fahrplan + +1. **Tourismustal** (gebaut 2026-07-12, beide Versionen) — Pilot +2. Tourismusregion (Besucherlenkung/Mobilität) +3. danach je Bestands-Sim (Busfahrt, Heli, Klima, …) nach Priorität Thomas + +## Foto-Workflow + +Kapitel nennt pro Slot einen konkreten Vorschlag. Thomas fotografiert real +(Vorarlberg/Arlberg-Umfeld vorhanden), legt ab unter +`App/assets/img/buch//.jpg` → erscheint automatisch. Credits-Zeile +optional via Dateiname egal; Bildunterschrift steht im Kapitel. diff --git a/App/assets/img/buch/tourismustal/.gitkeep b/App/assets/img/buch/tourismustal/.gitkeep new file mode 100644 index 0000000..e69de29 diff --git a/App/pages/buch-tourismustal.php b/App/pages/buch-tourismustal.php new file mode 100644 index 0000000..f975e64 --- /dev/null +++ b/App/pages/buch-tourismustal.php @@ -0,0 +1,473 @@ +.jpg + * ab — die Platzhalter tauschen sich dann automatisch aus. + */ +require_once __DIR__ . '/../php/config/app.php'; + +$LEHRER = isset($_GET['lehrer']) && $_GET['lehrer'] === '1'; +$bp = BASE_PATH; + +/** Foto-Slot: echtes Bild, sobald es existiert – sonst Platzhalter mit Vorschlag. */ +function buchBild(string $slug, string $vorschlag, string $unterschrift = ''): string { + global $bp; + foreach (['jpg', 'jpeg', 'webp', 'png'] as $ext) { + $rel = "assets/img/buch/tourismustal/{$slug}.{$ext}"; + if (is_file(__DIR__ . '/../' . $rel)) { + $cap = $unterschrift !== '' ? "
{$unterschrift}
" : ''; + return "
\""{$cap}
"; + } + } + return "
📷Foto gesucht" . htmlspecialchars($vorschlag) . "assets/img/buch/tourismustal/{$slug}.jpg
"; +} + +/** Glossar-Begriff mit Tooltip */ +function g(string $slug, string $label): string { + return "{$label}"; +} +?> + + + + + +📖 Tourismustal – Schulbuch<?= $LEHRER ? ' (Lehrperson)' : '' ?> · GeoGraSim + + + + + +
+ + + + +
+ TOURISMUSTAL · KAPITEL-START +

Geografie und wirtschaftliche Bildung · Sek I

+

🏔️ Ein Tal wird Tourismusregion

+

Wie wird aus einem stillen Alpental eine erfolgreiche + Tourismusregion – ohne dass das Tal dabei verliert, was es besonders macht?

+ + + +
Darum geht es in diesem Kapitel: + Du lernst, wie aus einem Tal einen + Wirtschaftsraum macht: welche + zählen, wie Preise durch + entstehen, warum das große Risiko ist – + und wie eine Region auf den Klimawandel reagieren kann, ohne Natur und Menschen + zu überfordern.
+ +
+ AT · GW 3.5–3.8 + AT · GW 3.16 & 3.17 + AT · GW 4.2 & 4.10 + DE · NRW: Tourismus & Raum + DE · BY: Alpen (Jg. 7) + CH · RZG 2.5 & 3.3 +
+ +
🎮 So arbeitest du mit der Simulation: + Du übernimmst 1975 die Entwicklung eines kleinen Alpentals. Alles beginnt mit + einem Gasthaus – Lift, Hotel, Personal und Sommerangebote folgen Schritt für + Schritt. Drei Szenen erzählen die echte Geschichte des Alpentourismus: + Pionierzeit 1975 · Boom 2000 · Schneegrenze 2035. Links siehst du deine + Kennzahlen, der 📋 Tagesbericht rechnet dir jede Bilanz vor, und der ℹ-Knopf + an jedem Bauwerk erklärt Wirkung, Kosten und Regeln – bevor du baust.
+ + +
💡 Verlaufsvorschlag (Doppelstunde): + (1) Einstieg 10′ – Opener-Foto + Leitfrage, Vorwissen sammeln („Wer war + schon in einem Skigebiet? Was gehört dort alles dazu?"). + (2) Erarbeitung I 15′ – Seiten 1–2 gemeinsam (Standortfaktoren, + Wirtschaftskette). (3) Simulation 30′ – Szene 1 „Pionierzeit", Auftrag: + alle vier Ziele erreichen. (4) Auswertung 15′ – Lehrer-Cockpit → Live + bzw. Ergebnisse: Wer hat Rücklagen gehalten? Wen hat die Bank liquidiert? + (5) Vertiefung 20′ – Seiten 3–5 (Saisonalität, Klimawandel, Zielkonflikte), + dann Szene 3 als Hausübung oder Folgestunde. +
Hinweis: Der Vorlese-Modus (🔊) lässt sich pro Klasse im Cockpit + sperren („Vorlesen an/aus" auf der Modulkarte).
+ +
+ + +
+ SEITE 1 · STANDORT +

1 · Warum gerade hier? Standortfaktoren

+
+
+

Kein Betrieb steht zufällig dort, wo er steht. Ob sich ein Gasthaus, ein + Lift oder ein Hotel lohnt, entscheiden die Eigenschaften des Ortes – die + . Man unterscheidet + harte Faktoren, die man messen kann (Höhenlage, Schneesicherheit, + Erreichbarkeit, Wasser, Baugrund), und weiche Faktoren, die man + spürt (Landschaftsbild, Ruf, Sicherheit, Gastfreundschaft).

+

Im Gebirge ist die Höhenlage der wichtigste harte Faktor: Je höher + eine Bahn liegt, desto länger hält der Schnee – dafür sind die Gäste weiter + weg von Gasthaus und Ortszentrum. Die Erreichbarkeit ist der zweite + Schlüssel: Ein Tal ohne gute Anreise bleibt leer, egal wie schön es ist. + Und manche ist an Naturbedingungen + gebunden – eine braucht Wasser, + also die Nähe zum Fluss.

+
+
+ +
Merke: Standortfaktoren sind die + Eigenschaften eines Ortes, die ihn für eine Nutzung geeignet machen. + Höhenlage, Erreichbarkeit und Wasser sind im Alpental die wichtigsten.
+
+
+
🎮 In der Simulation: „Lage zählt" ist die + Kernregel. Der Lift wird weiter oben schneesicherer, weiter unten + konsumieren die Gäste mehr. Die Bushaltestelle funktioniert nur an der + Talstraße, Beschneiung und Badesee nur nahe am Fluss, die + Aussichtsplattform nur hoch am Berg nahe einer Bahn. Beim Bauen zeigt + dir die Vorschau Einflusskreise und Korridore – am Tablet: erster Tipp = + Vorschau, zweiter Tipp = bauen.
+ +
💡 Didaktischer Hinweis: Lassen Sie vor dem + Bauen begründen: „Warum baust du den Lift dort?" Die Ablehnungs-Meldungen + der Sim erklären die Regeln — nutzen Sie Fehlversuche als Lernanlass statt sie + zu vermeiden. Stolperstein: Schüler:innen bauen Personalhäuser oft weit weg von + den Betrieben (wirkt dann nur zu ⅔).
+ +
+ + +
+ SEITE 2 · WIRTSCHAFT +

2 · Die Wirtschaftskette: Vom Gast zum Einkommen

+
+
+

Tourismus ist eine Kette: Anreise → Kapazität → Betten → Personal → + Einnahmen. Reißt ein Glied, verdient das ganze Tal weniger. Wenn mehr + Gäste kommen wollen, als der Bus bringen kann, hilft das beste Hotel nichts – + der Engpass bestimmt das Ergebnis.

+

Und wie entsteht der Preis? Auf Märkten treffen + aufeinander. Ein hoher + Skipass-Preis bringt mehr Geld pro Gast – aber weniger Gäste kommen + und die Zufriedenheit sinkt. Ein Dumping-Preis füllt die Pisten, lässt aber + Einnahmen liegen. Dazwischen liegt der Preis, der zur Nachfrage passt.

+

Alles, was Gäste vor Ort ausgeben, nennt man + – sie sichert Löhne und + Einkommen im Tal. Wichtig: .

+
+
+ +
📊 Echte Zahlen: + Ein Wintergast gibt in Österreich im Schnitt 193 €/Tag aus, + ein Sommergast 156 €/Tag – also nur rund 80 %. [4]
+
+
+
🎮 In der Simulation: Der Skipass-Regler + (links) ist deine Preisstellschraube – beobachte, wie Gästezahl und Einnahmen + reagieren. Der 📋 Tagesbericht zeigt die ganze Kette als Rechnung: + Wer wollte kommen (× Faktoren), wer konnte kommen (Engpass!), Einnahmen minus + Kosten. Rücklagen sind wichtig: Einmalige Chancen wie das Skirennen + (5.000 €) kommen nur einmal – und ab 15.000 € Schulden verkauft die + Bank dein teuerstes Gebäude zwangsweise.
+
✏️ Aufgaben: +
    +
  1. AStelle den Skipass auf 15 €, dann auf + 45 €. Notiere jeweils Gäste/Tag und Tagesgewinn. Erkläre den Unterschied mit + Angebot und Nachfrage.
  2. +
  3. BÖffne den Tagesbericht an einem + schlechten Tag. Welches Glied der Kette war der Engpass? Was würdest du bauen?
  4. +
  5. C„Viele Gäste = viel Gewinn" – stimmt + das immer? Begründe mit Betriebskosten und Zufriedenheit.
  6. +
+
+ +
💡 Erwartungshorizont (Auswahl): + A: Bei 15 € viele Gäste, wenig Ertrag/Gast; bei 45 € wenige Gäste, sinkende + Zufriedenheit – Umsatzmaximum liegt dazwischen (Preiselastizität). + C: Nein – laufende Kosten (Instandhaltung, Löhne) laufen immer; Überfüllung + senkt Zufriedenheit → weniger Nachfrage morgen. + Stolperstein „Panzer-Rush": Wer sofort alles baut, endet absichtlich in + der Bank-Liquidation – das ist gewollt und ein guter Auswertungsanlass + („Warum ist X pleite gegangen?"). Im Cockpit sichtbar an Konto < 0 und 🆘.
+ +
+ + +
+ SEITE 3 · SAISONALITÄT +

3 · Das Sommerloch: Wenn ein Tal nur vom Winter lebt

+
+
+

Betten, Bahnen und Personal kosten das ganze Jahr Geld – Gäste kommen + aber nicht das ganze Jahr. Diese Schwankung heißt + , und in Skiorten hat die schwache + Zeit einen Namen: das .

+

Wie extrem das werden kann, zeigt Lech am Arlberg: 84 % aller + fallen dort in den Winter – nur + 16 % in den Sommer. Ganz Österreich zeigt aber, dass es anders geht: Bei den + Nächtigungen hat der Sommer den Winter inzwischen überholt. Regionen + wie der Wilde Kaiser erreichen fast 1 : 1, Serfaus-Fiss-Ladis hat seine + Sommernächtigungen in zehn Jahren fast verdoppelt – mit konsequenten + Familien- und Sommerangeboten ().

+

Aber Achtung: Gleich viele Gäste heißt nicht gleich viel Geld. Für die + Bergbahnen ersetzt ein fehlender Wintergast erst 1,3 bis 4,2 + Sommergäste.

+
+
+ +
📊 Echte Zahlen: + Lech: 84 : 16 Winter/Sommer [1] · + Österreich gesamt: Sommer 83,4 Mio. vs. Winter 72,2 Mio. Nächtigungen + [2] · Bergbahnen-Sommeranteil am Umsatz nur + 15–25 % [3]
+
+
+
🎮 In der Simulation: Die Nachfrage hängt an der + Saison – im ersten Winter erlebst du die Bewährungsprobe, im Sommer das Loch. + Sommerangebote (Badesee, Sommerrodelbahn, Panoramaweg, Bikepark, Hochseilgarten, + Spielplatz) füllen es. In Szene 3 gilt der Serfaus-Effekt: Wer sein + Sommerangebot konsequent ausbaut (ab 3 Attraktionen), dessen Sommernachfrage + wächst +7 % pro Jahr.
+ +
💡 Didaktischer Hinweis: Das ist der + Daten-Kern des Kapitels – die Zahlen stammen aus Statistik Austria, Tirol + Werbung und Seilbahnen Schweiz (Quellen unten, für Referate zitierfähig). + Diskussionsimpuls: „Lech ist trotzdem reich – ist 84:16 also ein Problem?" + (Klumpenrisiko vs. Ertragsstärke; Anschluss an 4.10 nachhaltiges Wirtschaften.)
+ +
+ + +
+ SEITE 4 · KLIMAWANDEL +

4 · Die Schneegrenze steigt: Anpassung oder Rückzug?

+
+
+

Messdaten zeigen: In den Alpen schmilzt der Schnee 5 bis 9 Tage pro + Jahrzehnt früher; seit 1970 ist die Schneesaison rund einen Monat + kürzer geworden. Am härtesten trifft es Skigebiete unterhalb von + etwa 2.000 m.

+

Regionen haben zwei Antworten. Kurzfristig hilft + : Schneekanonen sichern die Saison, + brauchen aber viel Wasser, Energie – und Kälte. Langfristig hilft nur + : mehrere Standbeine statt + eines. (Wandern, + Rad), Familienangebote und Ausflugsziele machen das Tal unabhängiger vom + Schnee – die Umstellung dauert allerdings Jahre und ersetzt die + Winter-Wertschöpfung nur teilweise.

+
+
+ +
📊 Echte Zahlen: Schweiz: Schneesaison + ~37 Tage kürzer als 1970 [5] · Österreich: + −5…−6 Tage/Dekade [6] · Serfaus-Fiss-Ladis: + Sommernächtigungen +95 % in 10 Jahren [7]
+
+
+
🎮 In der Simulation: In Szene 3 („Schneegrenze + 2035") werden warme Winter jedes Jahr häufiger und der Schnee schmilzt + schneller. Beschneiung springt nur bei Kälte an und kostet 45 €/Tag Betrieb. + Das Sommerziel (200 Gäste an einem Sommertag) ist ohne konsequenten + Ganzjahres-Ausbau nicht erreichbar – eine reine Winterstrategie verdient + zwar gut, kann die Szene aber nicht gewinnen.
+
✏️ Aufgaben: +
    +
  1. ANenne je zwei Vor- und Nachteile + der Beschneiung.
  2. +
  3. BSpiele Szene 3 einmal „nur Winter" + und einmal „Ganzjahr". Vergleiche Kontostand, Sommergäste und erreichte + Ziele. Erkläre den Unterschied.
  4. +
  5. C„Beschneiung ist Anpassung an den + Klimawandel – aber keine Lösung." Nimm begründet Stellung.
  6. +
+
+ +
💡 Erwartungshorizont B: „Nur Winter" endet + typisch mit mehr Geld, aber verfehltem Sommerziel (3/4); „Ganzjahr" schafft die + Gäste, scheitert anfangs oft knapp am Naturwert → Aufforstung/Öko-Umbau als + Gegenmittel thematisieren. Genau diese Spannung ist das Lernziel (4.2/4.10): + Der Winter ist ertragsstark, aber verwundbar.
+ +
+ + +
+ SEITE 5 · ZIELKONFLIKTE +

5 · Wachstum, Natur und Menschen: Wer bekommt das Tal?

+
+
+

Fläche ist knapp. Jeder Lift bedeutet Rodung, jedes Hotel verbraucht + Wiese – und genau wegen dieser Landschaft kommen die Gäste. Diesen Streit + um den Raum nennt man . + Wird er ignoriert, kippt der Erfolg: + verstopft Straßen, verärgert Einheimische und vertreibt am Ende genau die + Gäste, die Ruhe suchten.

+

Es gibt Gegenmittel: Renaturierung (Aufforsten gibt der Natur + Fläche zurück), öko-effiziente Betriebe (Solar spart Kosten UND + schont die Natur – eine Investition, die sich doppelt rechnet) und + : Wer seinem + Personal gute Unterkünfte bietet, bekommt zufriedene Mitarbeiter:innen – + und die Gäste spüren den freundlicheren Service. Ein Win-win.

+

Und wenn Betriebe wachsen? Vier kleine Gasthäuser zusammen leisten + viel – ein großes leistet dasselbe mit geringeren Kosten pro Gast. + Diesen Vorteil großer Betriebe nennt man Skaleneffekt.

+
+
+ +
Merke: Nachhaltiger Tourismus heißt, + drei Dinge zugleich im Blick zu behalten: Wirtschaft (Einkommen), + Umwelt (Naturwert) und Menschen (Gäste, Personal, + Einheimische).
+
+
+
🎮 In der Simulation: Der Naturwert sinkt + mit jedem Bau (Wald kostet extra) und die Gäste reagieren darauf. Zurück geht + es mit 🌲 Aufforsten (1.500 €/Feld), dem 🌱 Öko-Umbau (teuer, + aber −20 % Betriebskosten, Solardach sichtbar) und der Aufforstungs-Entscheidung + der Bürgerinitiative. Das Personalhaus lohnt sich auszubauen: bessere + Wohnqualität = +Zufriedenheit im ganzen Tal. Und 4 gleiche Gebäude im + Quadrat verschmelzen zum Megabauwerk – 4-fache Leistung, nur 3-fache + Betriebskosten (Skaleneffekt). Die ⛑️ Rettungsstation zeigt schließlich: + Auch Sicherheit ist ein Standortfaktor – verunglückte Skifahrer holt der + Notarzthubschrauber automatisch.
+
✏️ Abschluss-Aufgaben: +
    +
  1. BDein Tal hat Naturwert 50 %. Nenne + drei verschiedene Wege, ihn zu heben, und vergleiche ihre Kosten.
  2. +
  3. CSchreibe als Bürgermeister:in eine + kurze Rede (5 Sätze) an die Bürgerinitiative: Wie willst du Wachstum UND + Natur sichern? Verwende drei Fachbegriffe aus diesem Kapitel.
  4. +
+
+ +
💡 Differenzierung & Auswertung: + Leistungsstarke Gruppen: Boom-Szene mit Ziel „Natur ≥ 70 % bei 300+ Gästen" + (Qualität statt Masse). Unterstützung: ℹ-Knöpfe im Baumenü lesen lassen — + dort stehen alle Regeln und das „Gut zu wissen"-Wissen. Im Cockpit lohnt der + Blick auf Natur und Zufriedenheit nebeneinander: Wer beides hoch + hält, hat das Kapitel verstanden. Reflexionsfragen der Sim erscheinen unter + „Ergebnisse".
+ +
+ + +
+ QUELLEN +

Quellen & zum Weiterlesen

+

+ [1] Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde Lech (2024) — + statistik.at
+ [2] Statistik Austria: Ankünfte & Nächtigungen, Kalenderjahr 2025 — + statistik.at
+ [3] Seilbahnen Schweiz (via SRF, 2023) und WKO Fachverband Seilbahnen — + srf.ch · + wko.at
+ [4] Österreich Werbung / T-MONA: Tagesausgaben Winter- vs. Sommergäste — + tourismuspresse.at
+ [5] Klein et al., Universität Neuenburg/SLF (via SRF) — + srf.ch
+ [6] GeoSphere Austria: Klimaportal Schnee — + klimaportal.geosphere.at
+ [7] Fallstudie Serfaus-Fiss-Ladis — + brand-logic.com
+ Vollständige Datenherkunft: sims/tourismustal/QUELLEN.md +

+
+ +
+ + diff --git a/App/pages/buch.php b/App/pages/buch.php new file mode 100644 index 0000000..4b69231 --- /dev/null +++ b/App/pages/buch.php @@ -0,0 +1,71 @@ + 'tourismustal', 'icon' => '🏔️', 'titel' => 'Ein Tal wird Tourismusregion', + 'sim' => 'Tourismustal', 'status' => 'fertig', + 'themen' => 'Standortfaktoren · Angebot & Nachfrage · Saisonalität · Klimawandel · Zielkonflikte'], + ['id' => 'tourismusregion', 'icon' => '🗺️', 'titel' => 'Besucherströme lenken', + 'sim' => 'Tourismusregion', 'status' => 'geplant', + 'themen' => 'Besucherlenkung · Mobilität · Zielgruppen · Standort am Weg'], +]; +?> + + + + + +📖 Schulbuch · GeoGraSim + + + + +
+

← Zu den Simulationen

+

📖 Das Schulbuch zu den Simulationen

+

Jede Simulation bekommt ein Kapitel: die Sachinhalte lehrplankonform + aufbereitet, mit echten Daten, Glossar-Begriffen und Aufgaben — zum Präsentieren + vor, zwischen oder nach dem Arbeiten mit der Simulation. Jedes Kapitel gibt es + in einer Schüler:innen-Version und einer Lehrpersonen-Version mit didaktischen + Hinweisen (Umschalter oben rechts im Kapitel).

+ + + + + +
+ + + + + Zur Simulation „" · + + + ' : '
'; ?> + +
+ +